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Guest
Die Verteidigung Robin Dutts gegen die vollkommen berechtigte Kritik seiner Leistung als Trainer (und nichts sonst) ist doch lediglich das Rückzugsgefecht derer, die Robin Dutt hier wider jede Evidenz und fast bis zum Schluss als absolut idealen Trainer für Werder Bremen verteidigt haben. Da geht es null darum, Robin Dutt zu schätzen, sondern darum, einen eigenen Irrtum nicht einzuräumen. Dass Robin Dutt, wenn die Erinnerungen an so manches Geschwätz von vorgestern nicht mehr so präsent sind, einhellig in die Riege der Gescheiterten wie Dixie Dörner und Co. eingereiht werden wird, daran besteht meiner Ansicht nach überhaupt kein Zweifel. Äußert sich heute jemand negativ über Dörner, wird auch kaum noch jemand kontern, dass er nach Ad de Mos kurzfristig eine Verbesserung erzielen konnte oder an den grandiosen Heimsieg gegen Bayern (eines meiner absoluten Lieblingswerderspiele bis heute, danke dafür Dixie. Ich hab heute noch die "Vize-Kaiser Franz" Gesänge im Ohr. Dutt hat keinen vergleichbar bleibenden Moment bei mir hinterlassen) erinnern.

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