Ich kann nicht verstehen, wie hier einige wieder Schwarzmalen und Werder als Abstiegskandidaten Nr. 1 sehen. In der momentanen Tabellensituation sind wir natürlich mittendrin, aber der spielerische Auftritt gegen Hamburg hat mir jetzt nicht gerade den Angstschweiß ins Gesicht getrieben.
Der einzige Fehler war es, dass wir leider etwas ZU defensiv standen. Die Vorgabe von Skripknik war, auf Konter zu setzen. Fand ich die richtige Maßnahme. Natürlich kann man sagen, dass man gegen diesen HSV offensiver agieren muss, aber im Vorfeld war nicht zu erwarten, dass die sich so schnell hinten reinstellen lassen werden. Nach den ganzen Ansagen musste man davon ausgehen, dass der HSV hochmotiviert sein wird und auf massives Pressing setzt. Und diesen offenen Schlagabtausch wollte Skripnik vermeiden, gerade in einem Auswärtsspiel, wo die gegnerischen Fans noch das Zünglein an der Waage darstellen können. Spielerisch war es von uns alles andere als destruktiv, wie es bei defensiver Spielweise noch teilweise unter Dutt zu sehen war. Nur war man nach vorne leider viel zu vorsichtig.
Letztendlich geht so ein Spiel normalerweise Unentschieden aus. Ich sehe beim Gegentor noch nichtmal einen groben Patzer von Luki, wie manch anderer hier. Er MUSS im Endeffekt an den Ball gehen, und sei es auch nur, um ihn zu verlängern. Es gab schon sehr viele Situationen, wo ein Stürmer den Ball bei einer Flanke gerade noch verfehlt, weil der Verteidiger diesen entscheidend verlängert. Und Luki hat keine Zeit, in diesen Bruchteilen von Sekunden hinter sich zu schauen, ob Wolf den bekommt bzw. ob er den Ball durchgehen lassen kann. Da muss dann eher Wolf vielleicht laut rufen, dass er den Ball nimmt. Es war einfach nur eine Verkettung unglücklicher Entscheidungen, aber einen groben Fehler habe ich da eigentlich nicht erkennen können. Und wenn, dann wie gesagt eher von Wolf.
Zusammenfassend kann man sagen:
1 - Endlich sind unsere Standardsituationen wieder eine Waffe.
2 - Defensiv stehen wir seit Skripnik enorm sicher.
3 - Es ist endlich mal eine Spielidee zu erkennen.
4 - Stürmer Nr. 2 hinter di Santo ist, mit einigen Lichtjahren Abstand, .... niemand.
Der einzige Fehler war es, dass wir leider etwas ZU defensiv standen. Die Vorgabe von Skripknik war, auf Konter zu setzen. Fand ich die richtige Maßnahme. Natürlich kann man sagen, dass man gegen diesen HSV offensiver agieren muss, aber im Vorfeld war nicht zu erwarten, dass die sich so schnell hinten reinstellen lassen werden. Nach den ganzen Ansagen musste man davon ausgehen, dass der HSV hochmotiviert sein wird und auf massives Pressing setzt. Und diesen offenen Schlagabtausch wollte Skripnik vermeiden, gerade in einem Auswärtsspiel, wo die gegnerischen Fans noch das Zünglein an der Waage darstellen können. Spielerisch war es von uns alles andere als destruktiv, wie es bei defensiver Spielweise noch teilweise unter Dutt zu sehen war. Nur war man nach vorne leider viel zu vorsichtig.
Letztendlich geht so ein Spiel normalerweise Unentschieden aus. Ich sehe beim Gegentor noch nichtmal einen groben Patzer von Luki, wie manch anderer hier. Er MUSS im Endeffekt an den Ball gehen, und sei es auch nur, um ihn zu verlängern. Es gab schon sehr viele Situationen, wo ein Stürmer den Ball bei einer Flanke gerade noch verfehlt, weil der Verteidiger diesen entscheidend verlängert. Und Luki hat keine Zeit, in diesen Bruchteilen von Sekunden hinter sich zu schauen, ob Wolf den bekommt bzw. ob er den Ball durchgehen lassen kann. Da muss dann eher Wolf vielleicht laut rufen, dass er den Ball nimmt. Es war einfach nur eine Verkettung unglücklicher Entscheidungen, aber einen groben Fehler habe ich da eigentlich nicht erkennen können. Und wenn, dann wie gesagt eher von Wolf.
Zusammenfassend kann man sagen:
1 - Endlich sind unsere Standardsituationen wieder eine Waffe.
2 - Defensiv stehen wir seit Skripnik enorm sicher.
3 - Es ist endlich mal eine Spielidee zu erkennen.
4 - Stürmer Nr. 2 hinter di Santo ist, mit einigen Lichtjahren Abstand, .... niemand.
(mal abgesehen davon, dass ich die Situation mit Luki etwas anders sehe - er hätte genug Zeit gehabt, einen Schritt zurück zu gehen und den Ball locker raus zu köpfen)
