Robin Dutt

Unabhängig von den Fehlern, die Dutt möglicherweise gemacht hat:

Er muss sich doch wahnsinnig ärgern, wenn er sieht, wieviel Glück die Mannschaft unter Skripnik hat: Dem Spielverlauf und den Torchancen nach hätte das Spiel gegen Mainz verloren gehen müssen, und die Stuttgarter hatten 3 100%ige Torchancen; unter Dutt wären die reingegangen.

Und auf einmal ist der eine ein Versager und der andere der Heilsbringer.

Bei Schalke ist es komischerweise umgekehrt: Das ist alles Jetzige noch auf den früheren Trainer zurückzuführen, bei Werder hat der gar keinen Anteil.

Euagoras
 
Unabhängig von den Fehlern, die Dutt möglicherweise gemacht hat:

Er muss sich doch wahnsinnig ärgern, wenn er sieht, wieviel Glück die Mannschaft unter Skripnik hat: Dem Spielverlauf und den Torchancen nach hätte das Spiel gegen Mainz verloren gehen müssen, und die Stuttgarter hatten 3 100%ige Torchancen; unter Dutt wären die reingegangen.

Euagoras

wie bitte? so wie die 100%igen der Leverkusener, Freiburger und Herthaner alle reingegangen sind? da hatte man unter dutt kein pech, sondern mächtiges glück. gegen hoffenheim hatte man einen sieg verdient, 3 der 4 unentschieden hätten hingegen eher eine niederlage verdient gehabt. pech hatte dutt ganz sicher nicht.
stuttgart hatte übrigens keine 3 100%igen, sondern eine durch gentner. die zweite halbzeit gegen mainz und beide halbzeiten gegen stuttgart und chemnitz waren mannschaftstaktisch ne ganze stufe über dem, was man unter dutt sehen konnte. das ist viel eher einer der hauptgründe für die besseren ergebnisse.

edit: das torchancenverhältnis gg. mainz war übrigens 6:6.
 
Im Übrigen hat Werder auch unter Dusel-Dutt kein Spiel so überzeugend und überlegen gewonnen, dass das Spiel gar nicht hätte anders ausgehen können. Glück gehört im Fußball dazu, Dutts war lediglich mehr als erschöpft nach der vergangenen Saison.
 
Leverkusen tritt unter Neu-Trainer Roger Schmidt (47) auf der Stelle. Nur 17 Punkte – so wenig Zähler hatte die Werkself nach elf Spielen zuletzt 2011/12. Trainer damals Robin Dutt.
Am Ende reichte es gerade zur Europa League. - Quelle: bild.de

Aber denke im Falle von Werder war eine Trennung mit RD unausweichlich, alleine weil es eine Aufbruchstimmung innerhalb des Vereins und auch mit Teilen der Fans gebracht hat.:daumen:
 
Er muss sich doch wahnsinnig ärgern, wenn er sieht, wieviel Glück die Mannschaft unter Skripnik hat: Dem Spielverlauf und den Torchancen nach hätte das Spiel gegen Mainz verloren gehen müssen, und die Stuttgarter hatten 3 100%ige Torchancen; unter Dutt wären die reingegangen.
Wie ja schon treffend hierzu angemerkt, war "mangelndes Glück" sicher der geringste Auslöser dafür, dass selbst die auf "Kontinuität der Kontinuität wegen" setzenden Bremer Verantwortlichen irgendwann erkannt haben, dass mit Robin Dutt ganz offensichtlich der falsche Mann für den Wiederaufbau einer konkurrenzfähigen Mannschaft verpflichtet wurde.

Ich finde es gut und sympathisch, dass jetzt hinterher niemand beim SV Werder groß zusätzlich kritische Bemerkungen ablässt. Das war halt ein Missverständnis und gut. Und - immerhin ist die Mannschaft bei guter Kondition. Das ist ja auch durchaus wichtig.

Ob Skripnik sich jetzt tatsächlich als "Schaaf reloaded" entpuppt, muss sich natürlich erst noch zeigen. Bislang sieht das aber sehr gut aus und ich sehe mich 100%ig darin bestätigt, dass es erst dann wieder ein wenig voran gehen wird, wenn (endlich) der Missgriff auf dem Trainerposten korrigiert und ein zweiter Versuch gestartet wird. Das ganze Gejammere, wie schlecht doch die Mannscvhaft sei und dass "selbst Pep da nichts rausholen könnte" hat mich am Ende nur noch genervt.

Wie man sieht, braucht es gar keinen "Pep". Es braucht einfach nur einen Trainer, der Fußball spielen lässt - und mit der Mannschaft mehr zeigen möchte als blind nach vorn gebolzte lange Bälle. Das reicht schon für den Anfang. Ich war in Mainz und war begeistert - einfach nur davon, dass man endlich wieder versucht hat, den Ball auch einmal kontrolliert nach vorn zu bekommen. Da waren genug Szenen drin, wo unter Dutt weiter nach vorn gebolzt worden wäre. Sehr, sehr angenehm und sehr sehr erleichternd - diese "Wiedereinführung des Fußballspielens" mit anzusehen.

Natürlich sahen die ersten ca. 20 Minuten in Mainz nicht sonderlich mutmachend aus. Aber - wenn man Robin Dutt drei Vorbereitungen (incl. einiger Spielerneuverpflichtungen) und über 40 Bundesligaspiele Zeit gibt, was auch immer zu erarbeiten, wird man bei Skripnik ja wohl nicht nach den ersten 20 Minuten des ersten Bundesligaspiels das "Millimetermaß" rausholen können. Das wäre ja nur noch albern.

Auch wenn es natürlich nicht mit Sieg auf Sieg weitergehen dürfte, bin ich jetzt schon überzeugt davon, dass es unter der neuen sportlichen Leitung zumindest mittelfristig perspektivisch wieder deutlich voran - Richtung gesichertes Mittelfeld - gehen wird. Wenn man ggf. zur Winterpause zumindest mal einen Torwart verpflichten könnte (da müsste man doch für relativ schlankes Geld einen erfahreneren Mann von irgendeiner Ersatzbank der Liga unter Vertrag nehmen können ?!), sehe ich gute Perspektiven.

Es ist wieder ein ganz anderes "Werder-Gefühl" entstanden. Diese ganze elendige Konzept- und Perspektivlosigkeit sowie spielerische Armut, die einen spätestens nach der ersten Halbserie unter Robin Dutt immer mehr den Spaß am SV Werder raubte, ist (endlich) überwunden.
 
Wie ja schon treffend hierzu angemerkt, war "mangelndes Glück" sicher der geringste Auslöser dafür, dass selbst die auf "Kontinuität der Kontinuität wegen" setzenden Bremer Verantwortlichen irgendwann erkannt haben, dass mit Robin Dutt ganz offensichtlich der falsche Mann für den Wiederaufbau einer konkurrenzfähigen Mannschaft verpflichtet wurde.

Ich finde es gut und sympathisch, dass jetzt hinterher niemand beim SV Werder groß zusätzlich kritische Bemerkungen ablässt. Das war halt ein Missverständnis und gut. Und - immerhin ist die Mannschaft bei guter Kondition. Das ist ja auch durchaus wichtig.

Ob Skripnik sich jetzt tatsächlich als "Schaaf reloaded" entpuppt, muss sich natürlich erst noch zeigen. Bislang sieht das aber sehr gut aus und ich sehe mich 100%ig darin bestätigt, dass es erst dann wieder ein wenig voran gehen wird, wenn (endlich) der Missgriff auf dem Trainerposten korrigiert und ein zweiter Versuch gestartet wird. Das ganze Gejammere, wie schlecht doch die Mannscvhaft sei und dass "selbst Pep da nichts rausholen könnte" hat mich am Ende nur noch genervt.

Wie man sieht, braucht es gar keinen "Pep". Es braucht einfach nur einen Trainer, der Fußball spielen lässt - und mit der Mannschaft mehr zeigen möchte als blind nach vorn gebolzte lange Bälle. Das reicht schon für den Anfang. Ich war in Mainz und war begeistert - einfach nur davon, dass man endlich wieder versucht hat, den Ball auch einmal kontrolliert nach vorn zu bekommen. Da waren genug Szenen drin, wo unter Dutt weiter nach vorn gebolzt worden wäre. Sehr, sehr angenehm und sehr sehr erleichternd - diese "Wiedereinführung des Fußballspielens" mit anzusehen.

Natürlich sahen die ersten ca. 20 Minuten in Mainz nicht sonderlich mutmachend aus. Aber - wenn man Robin Dutt drei Vorbereitungen (incl. einiger Spielerneuverpflichtungen) und über 40 Bundesligaspiele Zeit gibt, was auch immer zu erarbeiten, wird man bei Skripnik ja wohl nicht nach den ersten 20 Minuten des ersten Bundesligaspiels das "Millimetermaß" rausholen können. Das wäre ja nur noch albern.

Auch wenn es natürlich nicht mit Sieg auf Sieg weitergehen dürfte, bin ich jetzt schon überzeugt davon, dass es unter der neuen sportlichen Leitung zumindest mittelfristig perspektivisch wieder deutlich voran - Richtung gesichertes Mittelfeld - gehen wird. Wenn man ggf. zur Winterpause zumindest mal einen Torwart verpflichten könnte (da müsste man doch für relativ schlankes Geld einen erfahreneren Mann von irgendeiner Ersatzbank der Liga unter Vertrag nehmen können ?!), sehe ich gute Perspektiven.

Es ist wieder ein ganz anderes "Werder-Gefühl" entstanden. Diese ganze elendige Konzept- und Perspektivlosigkeit sowie spielerische Armut, die einen spätestens nach der ersten Halbserie unter Robin Dutt immer mehr den Spaß am SV Werder raubte, ist (endlich) überwunden.

Nix gegen Schaaf, der eine tolle und erfolgreiche Ära hier prägen konnte. Skripnik braucht kein Schaaf-Reload werden, es wäre toll, wenn man hinterher einmal von der Sripnik-Ära sprechen wird.
 
@ Paul Tergat: im Großen und Ganzen :tnx:
Allerdings denke ich, dass man sich zur WP nicht nur um einen neuen TW, sondern auch um einen gestandenen 6er kümmern sollte. Von einem Ruiz sollte man dagegen mMn lieber die Finger lassen, so lange man nicht Elia und/oder Obraniak für vernünftiges Geld verscherbeln kann.
 
Wie sagt Vize Fischer so schön: Die Entlassung fiel schwer, denn eigentlich kann man ihm nichts vorwerfen. Das Wort eigentlich beschreibt seine Amtszeit hinlänglich.
 
wenn man als Trainer "eigentlich" zu wenig Punkte geholt hat, dann ist dass "eigentlich" für jeden Übungsleiter über kurz oder lang ein "Todesurteil" (soll heißen Beurlaubungsgrund). Hat KDF das wirklich gesagt? Dann hat er es wahrscheinlich "eigentlich" anders gemeint ...
:)

:schal:

Wie sagt Vize Fischer so schön: Die Entlassung fiel schwer, denn eigentlich kann man ihm nichts vorwerfen. Das Wort eigentlich beschreibt seine Amtszeit hinlänglich.
 
Steht Dutt momentan unter Naturschutz?-Oder warum gibt es keinen journalistischen Ehrgeiz,ihn mal im"frühen" Rückblick zu befragen,wie es ihm geht oder wie er momentan was sieht?

Jedes hohle Ei wird von Journalisten dreimal durchleuchtet,ob nicht doch was drin ist.
Selbst Veh hatte sich schon nach einem Spiel wieder geäußert.
 
Den Journalisten, die anfragen, wird er sicherlich mitteilen, dass er sich nicht äußern möchte, und allen anderen ist er nicht zu Auskünften verpflichtet.

:tnx:

Und dann liegt es am Journalisten selbst, was draus zu machen:

a) ok, dann halt nicht
b) Schlagzeile "Das große Schweigen - Dutt hat den Rauswurf nach wie vor nicht verdaut"

Interesse an einer inhaltslosen Story b) scheint selbst BILD nicht zu haben.

Interessant dürfte es beim nächsten vakanten Trainerstuhl werden. Ob RD dann zu den Kandidaten gehört, die von der Presse einfach mal des "was schreiben müssen" in den Raum geworfen werden.
Sonst kann es sein das er schnell in Vergangenheit gerät und im Inland erst mal weg vom Trainerkarussell ist.
 
Den Journalisten, die anfragen, wird er sicherlich mitteilen, dass er sich nicht äußern möchte, und allen anderen ist er nicht zu Auskünften verpflichtet.
Aber er wird ihnen gewiss nicht den Mund darüber verbieten können,mitzuteilen,dass er sich zu den erfragten Themen nicht äußern möchte.
Ich kenne es so,dass Journalisten in solchen Sätzen mit dem Textbaustein arbeiten:"Auf Fragen der Redaktion wollte sich Herr/Frau .... zu dem Thema nicht äußern.(Wir bitten um Verständnis).

Zu Auskünften ist er selbstredend nicht verpflichtet!
-Aber anscheinend hat man sich diesbezüglich wohl noch gar nicht bemüht.
 
Back
Top