Viktor Skripnik (Trainer Metalist Kharkiv/Ukraine)

Letztendlich ist immer jemand am Daumen drücken... Meist Wolf, damit kein Ball aufs Tor fliegt. :D
 
Viktor, ein guter Typ mit ausgesprochen vernünftigen Ansichten und sehr positiver Ausstrahlung! :daumen:

Hiermit spircht er den, schon in der vergangenen Saison zu beobachtenden, Kardinalfehler Dutts an:

...Andere bauen auf Ballbesitz und Offensive. So war Werder früher. Man kann jetzt nicht sagen: Das ist genau das, was uns rettet im Abstiegskampf. Aber ohne Tordrang, ohne Mut, ohne Spiel nach vorne, da wirst du auch nichts gewinnen im Abstiegskampf. Da können wir nicht nur auf die Fehler des Gegners warten. Vielleicht spielst du dann fünfmal 0:0. Aber wenn Fin Bartels nicht reingeht in den Strafraum, nicht draufgeht, dann kriegst du den Elfmeter nicht.

Auch gut:

...Aber es ist wichtig zu wissen: Wir haben die Leute, um attraktiv Fußball zu spielen.

...Wir haben die Qualität im Kader – aber wir müssen das in eine Ordnung bringen...

:tnx: :daumen:
 
Allerdings.

Seine Interviews machen mit richtig gute Laune. Seine Ansichten zum Team teile ich zudem komplett. Wir mögen derzeit vielleicht nicht die beste Werdertruppe aller Zeiten haben, aber es sind doch einige Spieler dabei, die kicken können. Ich halte es für den absolut richtigen Ansatz, dieses Potential zu heben. Es wird dann sicherlich auch mal auf die Fresse geben, die 2. Mannschaft hat unter Viktor im Lernprozess auch zwei sehr hohe Pleiten kassiert, aber die Lernkurve ging hoch und es wurden unter ihm bereits in der 4. Liga deutlich mehr Punkte als unter seinem Vorgänger. Mit Leuten wie z.B. Elia und Obraniak kannst Du keinen Dutt-Fußball spielen, die brauchen Freude an dem, was sie tun. Und wenn ihnen das einer vermitteln kann, dann unser Viktor.
 
Skripnik spricht die richtige Sprache. Alles was er äußert, erscheint mir sehr durchdacht und er kann sich offenbar hervorragend in die Spieler hineinfühlen. Anfangs war ich skeptisch, da ich der Meinung war, dass uns nur einer wie Tuchel helfen kann, der in der Bundesliga nachgewiesen hat, dass er über die Fähigkeit verfügt eine Mannschaft richtig zu justieren und ihr ein klares Konzept vermitteln kann, aber Skripnik nehme ich ohne mit der Wimper zu zucken sofort ab, dass er der richtige Mann am richtigen Platz ist.

Er macht nicht nur den Spielern Mut, sondern auch mir als Fan und er wirkt absolut authentisch. Mit diesem Mann haben wir jemanden, der Werder im Falle des relativen Erfolgs noch mehr Sympathiepunkte einbringen wird. :daumen:

Bin auch angenehm überrascht bis jetzt. Hätte ich so nicht gedacht. aber die mangelnde Erfahrung in der Bundesliga macht er mit Fleiß und 100% Werder wett. Auch bei Rückschlägen (und die werden nicht ausbleiben) wird er sich selber treu bleiben.
Er strahlt Vernunft und Sicherheit aus, verkauft sich super. Sehr authentisch und sympatisch. Neben Marco Bode vielleicht ein zweiter Sympatieträger für den SV Werder!
 
Die Medienlandschaft in Bremen ist vergleichsweise genügsam, so daß dort wohl nicht die Intension herrscht, VS "verbiegen" zu wollen

Im Zeitalter elektronischer Medien und Social Networks ist der Druck und die permanente Präsenz auch am Standort Bremen allgegenwärtig. Das wird ja auch von Skripnik selbst bestätigt, wenn er sagt:
...„Dass es besonders wird, dafür werden die Medien schon sorgen. Ich bin gespannt, ob es einen Fotovergleich gibt.“

Zur Nutzung sozialer Netzwerke:
.. „Nein, überhaupt nicht. Wenn es mal schlecht läuft, würde man mich dort nur beschimpfen. Dann bekomme ich schlechte Laune. Meine Kinder sind dort aktiv. Sie sagen mir schon Bescheid, wenn ich etwas mitbekommen sollte.“

Aussagen, der Standort Bremen sei medial beschaulich, trafen sicher früher einmal zu, heutzutage sind sie vielfach "Augenwischerei"!

...- ganz abgesehen davon, schätze ich VS so ein, daß er sich medial nicht verbiegen läßt.

So schätze ich ihn allerdings, nicht zuletzt auch aufgrund obiger Aussagen, auch ein! :tnx:
 
Aussagen, der Standort Bremen sei medial beschaulich, trafen sicher früher einmal zu [...]

Im internen Vergleich zu frühreren Jahren sicherlich, aber aktuell im Vergleich auf manch andere Buli-Standorten läßt sich eine gewisse Beschaulichkeit (oder wie man es auch immer nennen mag) nicht von der Hand weisen. Die Medien hier haben sich hier in den schlechten Phasen, sowohl bei TS als auch bei RD, sehr lange auf eine rein sachliche Kritik beschränkt, ohne jedoch direkt den Coach in Frage zu stellen. In Hamburg, Köln, Frankfurt oder Berlin z.B. neigen die Medien dagegen oft dazu, nach 4 oder 5 sieglosen Spielern den Trainer schon öffentlich in Frage zu stellen.
 
Im internen Vergleich zu frühreren Jahren sicherlich, aber aktuell im Vergleich auf manch andere Buli-Standorten läßt sich eine gewisse Beschaulichkeit (oder wie man es auch immer nennen mag) nicht von der Hand weisen.

:tnx::tnx:

Genauso wie Bremen weniger beschaulich geworden ist durch neue Medien, so sind die Medien in anderen Standorten ebenfalls noch schlimmer geworden.

Trainerjob in Bremen ist immer noch Wohlfühloase, während man zb auf Schalke Zielscheibe ist, obwohl man gerade die beste RR der Vereinsgeschichte gespielt hat.
 
Es wird dann sicherlich auch mal auf die Fresse geben [...]

Korrekt. Eine Entwicklung ist in den seltesten Fällen linear, so daß es i.d.R. Ausschläge nach oben und nach unten geben wird. Sowohl die ersten 20 Min. in Mainz - dabei ganz besonders die Entstehung des (mal wieder) frühen Gegentreffers, angefangen vom einleitenden Fehlpaß bis zum Torschuß - als auch die trotz des Sieges schlechte Paßquote i.H. von 61% zeigen, daß auf VS noch eine Menge Arbeit wartet und die Mängel nicht "von heute auf morgen" auf ein eträgliches Maß reduziert werden können.
 
Interessant finde ich den Vergleich zwischen Dutt und Skripnik bezüglich ihrer Redegewandtheit:
Dutt gilt als eloquent und Skripnik, naja, hat einen osteuropäischen Akzent.

Ich habe mir mal einige Interviews (auch ältere) mit Skripnik angesehen: Es macht einfach Spass, ihm zuzuhören. Es dringt zu einem durch was er sagt.
Bei Dutt mocht ich einfach nicht hinhören, von Anfang an nicht. Ich weiss garnicht wie ich es beschreiben soll, ich will ihn damit auch garnicht abwerten. Einfach langweilig.
So gesehen ist in meinen Augen eigentlich Skripnik der eloquentere.

Manchmal denke ich, wenn er jetzt noch den Satzbau leicht variiert, dann ähnelt er irgendwie ... Yoda (von Star Wars ;))!
:schal::applaus:
Übrigens, Yoda war immer furchtlos und liess sich nicht verbiegen :cool:
 
Bei Dutt mocht ich einfach nicht hinhören, von Anfang an nicht.
Könnte am Dialekt liegen. :p

Aber ernsthaft, ich mochte Dutt, zumindest menschlich. Er war sympathisch und konnte mit den Medien umgehen. Auch nahm man ihm seine Verbundenheit mit dem Verein ab. Fachlich bin ich nachwievor unschlüssig. Bin noch zu keinem abschließenden Ergebnis gelangt. Aber man sollte mMn jetzt auch nicht über Dutt herziehen. Es war nicht alles schlecht, was er hier gemacht hat. Die Mannschaft ist topfit und hat einen 1A-Zusammenhalt.
Genau darauf kann Skripnik nun aufbauen und das macht ihm einiges einfacher.
 
Könnte am Dialekt liegen. :p

Aber ernsthaft, ich mochte Dutt, zumindest menschlich. Er war sympathisch und konnte mit den Medien umgehen. Auch nahm man ihm seine Verbundenheit mit dem Verein ab. Fachlich bin ich nachwievor unschlüssig. Bin noch zu keinem abschließenden Ergebnis gelangt. Aber man sollte mMn jetzt auch nicht über Dutt herziehen. Es war nicht alles schlecht, was er hier gemacht hat. Die Mannschaft ist topfit und hat einen 1A-Zusammenhalt.
Genau darauf kann Skripnik nun aufbauen und das macht ihm einiges einfacher.

Muß dir zustimmen,...
auch wenn ich denselben dialekt wie Dutt spreche....:D:D:D
 
Ukrainische Bundesligatrainer haben bis jetzt jedes einzelne

ihrer Spiele gewonnen.

Viktor muss die Serie nur halten, dann hätten wir 79 Punkte, was OK wäre.
 
Die angebliche Verbundenheit mit Werder hab ich Dutt nie abgenommen. Das war mir immer zu dick aufgetragen und wirkte auf mich anbiedernd.

Aber das ist ja jetzt auch egal. Ich finde Skripniks Interviews wunderbar. Der ist echt! Und Werder fühlt sich wieder wie Werder an.
 
Mir gefällt bei Skripnik auch, dass er die Bedeutung von Werder Bremen so betont. Man merkt ihm einfach an, dass ihm der Verein am Herzen liegt, und gerade in der heutigen Zeit ist es auch schön, wenn er den Spielern klar machen kann, dass es, trotz der schwierigen Lage, immer noch ein Privileg ist für Werder in der ersten Liga zu spielen.

Zitat aus dem Kreiszeitungs-Interview:
Herr Skripnik, warum steigt Werder nicht ab?

Viktor Skripnik: Weil wir Werder Bremen sind. So ein attraktiver und berühmter Verein muss immer in der Bundesliga spielen.
 
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