Whisk(e)y

Zuwachs in der Hausbar:

Highland Park 12 - fand ich interessant, weil von den Orkneys, mit wenig Rauch, dafür deutlichem Sherryfass-Touch, süß in der Nase und auch im Geschmack, rund und gar köstlich :) Schöne Flaschenform.

Ardmore Traditional Cask - ein Raucher aus den Highlands, fand ich auch gut. Kein Schnickschnack, Torfrauch und gut, leicht fruchtig. Besonders ist daran wohl, dass noch in kleinen Quarter Casks nachgereift wird - Fässer, wie sie früher verwendet wurden, sie geben mehr Eichenaroma in kürzerer Zeit ab. Ohne Altersangabe, hier wurden verschiedene Reifestufen wohl gemischt. Sehr stylisches Etikett auf der Flasche.
 
Ardmore Traditional Cask - ein Raucher aus den Highlands, fand ich auch gut. Kein Schnickschnack, Torfrauch und gut, leicht fruchtig. Besonders ist daran wohl, dass noch in kleinen Quarter Casks nachgereift wird - Fässer, wie sie früher verwendet wurden, sie geben mehr Eichenaroma in kürzerer Zeit ab. Ohne Altersangabe, hier wurden verschiedene Reifestufen wohl gemischt. Sehr stylisches Etikett auf der Flasche.

Hört sich gut an, werd ich demnächst mal kosten. :daumen:

Lagavulin 16 hatte ich letztes Wochenende, hat mir auch gut gemundet.
 
Hach, der Lagavulin 16 ist unter meinen Top 3 würde ich sagen. Dazu gehört noch der Laphroaig 10 und Bowmore 12. Gut, dass ich einen günstigen Geschmack habe. :ugly:
 
Ich bin jetzt nicht so der Whisky-Kenner.
Letztens haben wir auf der Arbeit ne Weinprobe gemacht (unser EDV-Mann hat ein paar Flaschen Wein mitgebracht), und da ich nicht der Weintrinker bin, hat er für mich (und einen Kollegen) einen Slyrs Bavarian Single Malt Whisky mitgebracht.
Ich muss sagen, trotz dass er auch D kommt, hat er mir sehr gut geschmeckt.
 
Und einen besonderen Geschmack!
Das sind alles Islay-Whiskys. Absolut nicht jedermanns Geschmack wegen.

:tnx: Allerdings, mein Geschmack sind sie so gar nicht..... ;)

@Chrissi282. Noch nie gehört, ich werde mal Ausschau danach halten, vielleicht kann man den ja irgendwo probieren, bevor man eine ganze Flasche kauft. Ich bin immer neugierig auf Whisky aus anderen Ländern. Hier habe ich McDowell Single Malt aus Indien (einfach, gefällt mir aber gut), hatte mal einen Armorik aus der Bretagne (gar nicht mein Ding) und habe auch noch Embrujo de Granada (bis auf den Abgang, der leicht bitter ist, gefällt mir der auch gut).
 
In D wird inzwischen auch mehr Bourbon verkauft als Scotch. wer glaubt, dass guter Whiskey aus Schottland zu kommen hat, der hat entweder keine Ahnung oder lässt sich vom Marketing blenden ;)
 
Ich finde solche "Tests" sehr zwiespältig. Letztlich ist das doch eine Geschmacksfrage, wenn mir der japanische Whiskey nicht so gut schmeckt wie schottischer, bleibt für mich der schottische der Beste.
 
In D wird inzwischen auch mehr Bourbon verkauft als Scotch. wer glaubt, dass guter Whiskey aus Schottland zu kommen hat, der hat entweder keine Ahnung oder lässt sich vom Marketing blenden ;)

Masse ist nicht gleich Klasse ;)

Ohne selbst genaue Zahlen zu kennen, kann ich es mir gut vorstellen, daß in D mehr Bourbon als Scotch verkauft wird - aber nur, wenn man diesen Vergleich auf die Massenware (z.B Jim Beam +Jack Daniels vs. Johnnie Walker + Ballantines) beschränkt. Allerdings läßt sich hier auch wunderbar Haarspalterei betreiben, denn Jack Daniels erfüllt zwar die gesetzlichen Vorgaben für die Definition Bourbon, wird vom Hersteller aber als Tennessee Whikey bezeichnet. Im mittleren und gehobenen Preisbereich dürfte aber der Scotch der Absatzkönig hierzulande sein, allein schon wegen der Vielfalt bei Herkunft, Geschmack, Sorten etc.

Außerdem: über Geschmack lässt ja bekanntermaßen streiten, aber das ist ja auch gut so, sonst gäbe es ja nicht diese Sortenvielfalt.

Edit:
Betracht man übrigens die globalen Zahlen, kommen 8 der 10 meistverkauften Whisk(e)ys aus.... Indien!
 
In D wird inzwischen auch mehr Bourbon verkauft als Scotch. wer glaubt, dass guter Whiskey aus Schottland zu kommen hat, der hat entweder keine Ahnung oder lässt sich vom Marketing blenden ;)

Was ist denn ein "guter" Whisk(e)y? Für mich ist es einer, der mir schmeckt und der mich durch Aromenvielfalt überzeugt. Einen Bourbon, der mich diesbezüglich begeistert, habe ich bis jetzt noch nicht entdeckt, aber was nicht ist, kann ja noch werden....
 
@ opalo

Weil ich Deinen Geschmack zumindest ein wenig kenne, vermute ich, daß Dir die Sorten aus der Blantons-Reihe gefallen könnten. Diese sind für Bourbon vergleichsweise mild.
 
Ich habe das mit den Bourbon-Whiskeys in dem Zusammenhang gelesen, dass Cocktails und Longdrinks sich steigender Beliebtheit erfreuen (sowohl gegenüber bier und Wein als auch gegenüber pur getrunkenen Spirituosen) und dass dabei der von mir ebenfalls sehr geschätzte Whiskey Sour eine Rolle spielt. Und das keineswegs nur mit der klassischen Massenware, sondern auch mit anderen Produkten, z.B. den höherwertigen Alternativen zum Standard-Jim-Beam oder Sorten wie Maker's Mark, Four Roses oder Blanton's. Mir schmeckt's jedenfalls.

Was aber nicht heißt, dass mir ein schöner Single Malt (egal woher) nicht munden würde...
 
@maddin. Das klingt logisch, denn Scotch in Cocktails kann ich mir nicht soooo gut vorstellen ;)

@Bremen. McDowell's Single Malt Whisky. Ein unkomplizierter "Feierabend-Whisky" oder Einsteiger für ein Tasting.
 
Ich war im Spätsommer/Frühherbst in Schottland und habe mich neben einem Celtic spiel noch durch die Pubs und Highlands getrunken ;)

sehr angenehme Kneipen Atmosphäre Samstags Abends und wenn Fussball läuft.

Hab mir auch ein paar mitbringsel gegönnt

21 Jahre Glennfiddich
18 Jahre Abbelour
10 Jahre Benromach

Bis auf den 21 Jähringen schön abends vorher im Pub getestet und nächsten Tag in den Destillen gekauft nach der Führung
 
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