Bremen
Moderator
Der Mannschaft aber nach Niederlagen gegen WOB, Bayern oder Schalke die Bundesligatauglichkeit abzusprechen (wie z.B. der Dummschwätzer von der FAZ (?) im Dopa gestern) ist zumindest ein fragwürdiges Vorgehen.
Ja und Nein. Natürlich sind Niederlagen gegen die v.g. Clubs kein allgemeiner Maßstab für Werders Bundesligatauglichkeit. Aber wenn man bedenkt, wie oft man in den letztem 144 Bundesligaspielen solche Totalausfälle wie am Samstag in München miterleben mußte, kann man aufgrund der häufigen Wiederholungsfälle zumindest temporär die Bundesligatauglichkeit in Frage stellen. Und wenn man bedenkt, daß Werder seit der Saison 10/11 lediglich einen Sieg gegen einen am Tag der Begegnung unter den Top 5 stehenden Clubs gewinnen konnte (letzte Saison zu Hause gegen Leverkusen), dann ist Frage nach einer Bundesligatauglichkeit (in der Einstellung) durchaus gerechtfertigt - auch unter dem Aspekt, daß zu Zeiten, wo Werder noch selbst unter den Top 5 der Liga gehörte, Niederlagen gegen potentielle Abstiegskandidaten eine höhere Wahrscheinlichkeit hatten.


. Ohne 3er gegen Köln holen wir mit Dutt maximal 12 Punkte bis zum Winter. Und selbst mit 3er wird es schwer 15-17 zu erreichen.
. Diese individuellen Fehler sind nicht dem Trainer anzulasten!
Das Spiel gegen Freiburg war einfach nur schlecht, gegen Hertha hätten wir ebenfalls zur Halbzeit bereits gnadenlos zurückliegen müssen. Gegen Hoffenheim haben wir am Ende Punkte liegen lassen, aber auch in dem Spiel waren wir bis zum Ausgleich deutlich unterlegen, Hoffenheim hat uns wieder ins Spiel kommen lassen. Zu Hause haben wir gegen schwache Schalker eine 0:3 Packung bezogen, auch wenn das ausnahmsweise anfangs gar nicht schlecht aussah. Und Bayern, naja, da ist jedes Wort verschwendet. Halbwegs gut eingestellt waren wir als gegen Augsburg und Schalke. Die Ergebnisse sind bekannt.