Robin Dutt

Fakt ist doch, dass nur eine Team den sieg verdient hätte. Eigentlich hätte man auch gewinnen müssen und das finde ich doch recht positiv. Vor einem Jahr sah das noch ganz anders aus.
 

Ja, hoffentlich. Wobei ich glaube, dass Leverkusen in der derzeitigen Verfasung momentan noch ne Nummer zu groß ist. Die angeschossenen Augsburger zu schlagen, wäre weitaus wichtiger.

Gestern hat man mMn gesehen, dass Gisdol mit Hoffenheim gut auf Werder vorbereitet war. Die Grundorganisation passt und solange das Spiel nach Gisdols Wünschen und Erwartungen läuft, ist Hoffenheim schwer zu bespielen. Allerdings taten die sich in Hälfte 1 trotz optischer Überlegenheit schwer, sich Chancen zu erspielen und das Führungstor fiel dank tatkräftiger grünweißer Unterstützung. Gisdol (der für mich eh zu den schwächsten Coaches der Liga gehört) scheint mir jedoch zuwenig in der Lage zu sein, auf unvorhergesehene Ereignisse zu reagieren. Denn in HZ 2 zeigte Werder auf, wie durch aggressives Pressen im MF der Gegner zu Fehlern gezwungen werden kann, wobei die dadurch entstehenden freien Räume auch durchaus gut von den Hausherren genutzt wurden. Reaktion auf der Gegenseite? Zumindest keine spürbare. Ein Plan B war gefühlt nicht zu sehen und so kann sich die TSG beim Faktor Glück und dem Unvermögen der gegnerischen Mannschaft vorm Tor bedanken, dass es dann überhaupt noch zu dem einen Punkt reichte.
 
Fakt ist doch, dass nur eine Team den sieg verdient hätte. Eigentlich hätte man auch gewinnen müssen und das finde ich doch recht positiv. Vor einem Jahr sah das noch ganz anders aus.


Warum ist das Fakt? Es gab auch nach dem 0:1 gute Chancen für Hoffenheim und dann hätten wir vermutlich verloren. In der letzten halben Stunde war Werder stark und in der Phase hätte Hoffenheim sich über eine Niederlage nicht beklagen können, absolut richtig. Und ich hätte es mir, den anderen Fans und den Spielern sowie Robin Dutt gewünscht, dass da einer reingeht. Aber insgesamt betrachtet geht das Unentschieden absolut in Ordnung.
 
Diese Behauptung ist falsch.

Ich meine alles vollkommen ernst und ich habe das Spiel gesehen, Stadion, Block 140.

Tja dann hattest du keinen so guten blickwinkel aufs spiel. Und wurdest vlt von vielen die um dir standen von negativen emotionen beeinflusst.
Das Spiel in halbzeit 1 war aufjedenfall in Ordnung, man darf nicht vergessen das hoffenheim ne starke offensive hat und das wir da 3 chancen zulassen passiert und sonst war da nicht viel vom achso tollen hoffenheimer kombinationsspiel.
 
Unser Spiel war gestern auf jeden Fall insgesamt wesentlich besser, als die meisten es vorher erwartet haben, oder?

Das ist schon mal sehr positiv. Bin gespannt, wie wir uns in zwei Wochen bei den bärenstarken Pillen behaupten werden. Dutt kann jetzt weiter intensiv am 4-2-2-2 arbeiten, so dass ich persönlich schon so weit bin, dass ich nicht unbedingt von einer Klatsche ausgehe, sondern uns sogar was zutraue :schal::schal:
 
Tja dann hattest du keinen so guten blickwinkel aufs spiel. Und wurdest vlt von vielen die um dir standen von negativen emotionen beeinflusst.

Diese Behauptung ist falsch.

Im Stadion war die Stimmung Werder gegenüber positiv und ich habe Werder unterstützt und gegen Hoppelheim und den Schiri gepöbelt. Mein Blick aufs Spielfeld war gut und ich habe gesehen, welches Team die deutlich besseren technischen Möglichkeiten und die ausgereiftere Spielanlage hatte.
 
Ja, hoffentlich. Wobei ich glaube, dass Leverkusen in der derzeitigen Verfasung momentan noch ne Nummer zu groß ist. Die angeschossenen Augsburger zu schlagen, wäre weitaus wichtiger.

Gestern hat man mMn gesehen, dass Gisdol mit Hoffenheim gut auf Werder vorbereitet war. Die Grundorganisation passt und solange das Spiel nach Gisdols Wünschen und Erwartungen läuft, ist Hoffenheim schwer zu bespielen. Allerdings taten die sich in Hälfte 1 trotz optischer Überlegenheit schwer, sich Chancen zu erspielen und das Führungstor fiel dank tatkräftiger grünweißer Unterstützung. Gisdol scheint mir jedoch zuwenig in der Lage zu sein, auf unvorhergesehene Ereignisse zu reagieren. Denn in HZ 2 zeigte Werder auf, wie durch aggressives Pressen im MF der Gegner zu Fehlern gezwungen werden kann, wobei die dadurch entstehenden freien Räume auch durchaus gut von den Hausherren genutzt wurden. Reaktion auf der Gegenseite? Zumindest keine spürbare. Ein Plan B war gefühlt nicht zu sehen und so kann sich die TSG beim Faktor Glück und dem Unvermögen der gegnerischen Mannschaft vorm Tor bedanken, dass es dann überhaupt noch zu dem einen Punkt reichte.

Ich muss und will nun sicher nicht Gisdol verteidigen. Dass er nicht in der Lage sei, auf Spielsituation zu reagieren, aber hat er in der "Fast-Abstiegssaison" der Hoppelheimer mehrfach eindrucksvoll widerlegt, als der Verein praktisch nur ihm und seinem Trainerteam den aus meiner Sicht bedauernswerten Klassenerhalt zu verdanken hatte.

Gestern war Hoppelheim, nach allem was ich mitbekommen und gelesen habe, nach 60 Minuten platt, musste dem bis dato permanent dargebotenem Gegenpressing Tribut zollen. Das dürfte wohl für unser Team auch die einzige Chance gewesen sein, überhaupt irgendwann mal ins Spiel zu finden. Ähnlich sah es ja auch letzte Woche in Berlin aus.

Ich persönlich habe mich gewundert, allein in den Zusammenfassungen soviele selbst erspielte CHancen unserer Mannschaft gesehen zu haben, wie noch nie unter Dutt. Das macht Mut für die Zukunft, wenn vermutlich auch nicht für die unmittelbare in Leverkusen. Sollten wir aber in der Lage sein, mal einige schnelle Konter zu fahren, ist selbst dort etwas für uns drin!

Schaun`mer mal!

Bleibt festzuhalten: Die Häme auf den Beitrag eines anderen Users oben war, mal wieder, völlig unbegründet und unnötig!
 
Nö. Denn wenn ein Gegner nach 60 Minuten tatsächlich platt sein sollte und Gefahr läuft, dann ein noch nicht in die entscheidenden Bahnen gelenktes Spiel noch zu verlieren, dann hat allein nach deiner Logik, die ich hier nicht teile a) der Matchplan nicht funktioniert, oder wurde b) der Matchplan falsch ausgearbeitet, ist c) die Mannschaft konditionell nicht auf der Höhe oder haben d) Matchplan und Physis der Mannschaft nicht zusammengepasst.

Und allein all das ist - auf dieses Spiel bezogen - dann dem Trainer anzukreiden. Den Ligaverbleib hat er den Hoffenheimern damals sensationell gesichert, ja. Dann hörts aber schon auf. Die abgelaufene Saison war für Hoffenheimer Verhältnisse, dem vorhandenen Kader und gemessen an den eigenen Ansprüchen schlichtweg schwach.

Wie gesagt, ich teile die Ansicht nicht, dass Werder nur aufgrund konditioneller Mängel des Gegners ins Spiel fand. Das eigene Auftreten war doch schon ein ganz anderes. Man kaufte den Hoffenheimern doch mit dem eigenen Pressing nach und nach den Schneid ab. Das dann der höhere Laufaufwand der Hoffenheimer mit hinein spielte, mag ja sein. Aber zum jetzigen frühen Zeitpunkt einer Saison nach 60 Minuten mit dem läuferischen Latein am Ende zu sein... Nee das glaube ich beim besten Willen nicht.
 
... Das dann der höhere Laufaufwand der Hoffenheimer mit hinein spielte, mag ja sein.

Aha! ;)

...Aber zum jetzigen frühen Zeitpunkt einer Saison nach 60 Minuten mit dem läuferischen Latein am Ende zu sein... Nee das glaube ich beim besten Willen nicht.

Zwischen "mit dem Latein am Ende sein" und dem "permanenten Gegenpressing Tribut zollen zu müssen" liegen auf Bundesliga-Niveau mehrere "Grau-Stufen", die für Erfolg bzw. Misserfolg (mit)entscheidend sein können. ;)


Im übrigen hat auch Hoppelheim eine ziemlich junge Mannschaft am Start, die ihre Idealperformance und Balance noch sucht.
 

Mag sein ist aber nicht gleichbedeutend mit "so ist es gewesen". Es schließt lediglich eine Möglichkeit mit ein. Ebenso mag es so gewesen sein, dass Hoffenheim die Mittel gegen Werders verändertes Auftreten in HZ 2 komplett gefehlt haben. Der Rest bleibt Kaffeesatzleserei und in meinem Kaffeesatz und nach dem Werfen einiger Hühnerknochen ist für mich klar: Gisdol ist ne Pfeife bzw. Luftpumpe. :ugly::crazy::eek:

Schiri Hartmann und Pfeife indes sind zwei Dinge, die nicht zueinander zu passen scheinen.
 
Wie gesagt, ich teile die Ansicht nicht, dass Werder nur aufgrund konditioneller Mängel des Gegners ins Spiel fand. Das eigene Auftreten war doch schon ein ganz anderes.

Eben. Hätte man die Spielweise der ersten Halbzeit weiter praktiziert, dann wäre Hoffenheim wohl kaum in ernstere Gefahren geraten. Dass die Hoffenheimer Spieler andere technische Voraussetzungen haben und auch schön kombinieren können, war doch vor dem Spiel klar, aber in taktischer Hinsicht waren wir gestern überlegen. Wir haben auf das Spielgeschehen reagiert und waren im letzten Spieldrittel dominant und torgefährlich. In Durchgang 1 war Hoffenheim, dominant, aber die Qualität der Tormöglichkeiten war mit unseren überhaupt nicht vergleichbar. Sie sind mit einem SAP-blauen Auge davon gekommen. :D
 
Merke: spielt Werder schlecht, liegt es daran, dass Werder eben schlecht ist. Spielt Werder gut, liegt es nicht an Werder, sondern nur am schlechter werdenden Gegner. Und Werder hat selbst absolut nichts damit zu tun, dass der Gegner schlechter wird.
 
Merke:

Bleiben die Argumente aus, müssen Fehldeutungen, Sarkasmus und Häme herhalten.

Alles wie gehabt, und gleichbleibend unnötig. Und das trotz endlich zu registrierender Fortschritte der Mannschaft. Gutes Beispiel für den thread "Immer weniger los hier"!
 
Bei so vielen Merksätzen lernt man immer was für's Leben. Warum habe ich mich bloß nicht vorher im Forum angemeldet, dann wäre mein Leben sicher besser verlaufen. :D
 
seht das mal nich so eng hier - es gab jahre unter schaaf, da haben wir regelmäßig jede hin- und rückrunde erstmal 3-4 spiele gebraucht, bis unser team ins rollen kam.
die müssen nur die kraft mitnehmen aus diesen positiven erlebnissen der aufholjagden. wenn sie es schaffen das zu konservieren, diese energische energie (doppelt gemoppelt), ist diese saison echt n einstelliger platz möglich.
 
Merke:

Bleiben die Argumente aus, müssen Fehldeutungen, Sarkasmus und Häme herhalten.

Alles wie gehabt, und gleichbleibend unnötig. Und das trotz endlich zu registrierender Fortschritte der Mannschaft. Gutes Beispiel für den thread "Immer weniger los hier"!

Das ist vollkommen richtig.

Ich wüsste zudem niemanden, der die Steigerung im Vergleich zu den Vorstellungen in Berlin und Illertissen bestritten hätte. Niemand sagt, Werder sei schlecht gewesen. Es war halt nur eben auch nicht alles gut.

Im Übrigen darf man erwähnen, dass Dutts Umstellungen sowie der Wechsel Bartels für Hajrovic gegriffen haben. Ich hatte gestern, allen Mängeln zum Trotz, den Eindruck, dass manches greift und dass man vage sehen konnte, worauf Dutt hinauswill. Das ist doch immerhin etwas.
 
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