Deine Wahl könnte eher Realität werden als Du glaubst. Dabei hat Fischer nochmal gezeigt, welch senile Züge er schon hat. Mosert am HSV und dessen Geldquelle Kühne rum, andererseits will er als Trümmerverein ehemaliger Erfolge Investoren haben, die ihr Geld lassen, aber die Klappe halten, wenn Eichin & Co. es verbrennen.
Glaubt er eigentlich selbst, was er erzählt? Die zahnlose Presse in Bremen glaubt es jedenfalls. Vor allem Radio Bremen.
Ein toller Abgesang
Sehr richtig.
Der Bericht war typisch Radio Bremen. Ich habe ihn gesehen, nein, ertragen ist das bessere Wort. Ob der Bericht mit Satire zu tun hatte?
Den Reporter sollte man nochmal zur Journalistenschule schicken. Anweisung von oben: Bloß nicht die Beziehungen zu Werder beschädigen und den Kaiser huldigen. Buten un Binnen ist als journalistisches Magazin "zu vernachlässigen", um es mal mit den Worten von KDF zu formulieren.
Wer über Fischer berichtet, der muss neben dem sicher großen ehrenamtlichen Einsatz (das bestreitet keiner) eben auch die Dunnhäutigkeit darstellen und die Kritikresistenz, die er hat. Er kann nicht mit Widerworten umgehen. Es scheint die Wahrnehmung zu haben, daß Werder sein Eigentum ist, auch weil das Umfeld ihm nicht wirklich widerspricht. Da sind kritische Worte von Born, Wontorra und Borowka sehr wohltuend.
Deswegen ist meines Wissens nach ein Frank Rost damals weggekelt worden und findet heute bei Werder nicht mehr statt. Der große Frank Rost u.a. aus dem Pokalfinale 1999. Für mich ist Frank Rost eine Werder-Legende, die Werder auch heute sehr gut tun würde. Bei Werder ist er vergessen worden und zwar mit Absicht. Er konnte ja mal den Mund aufmachen. Fäustel für immer Nr. 1!!!!
Wenn Fischer ein Kommentar nicht passt, dann muss er ihn zumindest schlagfertig kontern. Aber auch das schafft er nicht.
Ich erinnere an seine großen Ankündigungen Werder durch eine gute Nachwuchsarbeit unabhängiger vom Transfermarkt zu machen, was komplett gescheitert ist. Übrigens ist für mich auch der groß angekündigte Stadionumbau gescheitert.
Ich hatte beim Bericht den Gedanken, daß es rückblickend für Werder gut gewesen wäre, wenn Fischer damals trotz des erfreulichen Nichtabstiegs zurückgetreten wäre. Ehrenamt ist das eine, aber er ist gewiss kein fähiger und guter Geschäftsführer. Eine Schulverwaltung ist eben kein Unternehmen.
Es ist sowieso demokratietechnisch falsch, wenn er Präsident des e.V. und zugleich Geschäftsführer (und Patriarch) in Personalunion ist. Er kontrolliert sich quasi selber. Der Präsident muss in den Aufsichtsrat und dann braucht Werder einen neuen Geschäftsführer.
Fischers Qualifikation lässt sich an der Personalie Andre Hahn belegen. Hahn spielte 2010 in Oberneuland und hätte für wenig Geld geholt werden können - vielleicht statt Arnautovic (der über 6 Mio und viele Nerven gekostet hat). Hahn machte woanders den Durchbruch und nun sagte er Werder (mit Genuss?) ab.