Deutschland-Kamerun, WM-Vorbereitung, M`Gladbach, 1. Juni 2014

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas DR AKR
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Auch sehr eigenartig. :crazy:

Einerseits hat Teammanager Oliver Bierhoff die N11 zu einem Premium-Produkt vermarktet, aber anderseits darf ein höchstens C-Promi die offizielle Torhymne beisteuern. Das ist in etwa so, als wenn der DFB-Sponsor Mercedes-Benz seine Fahrzeuge über windige, halbseidene Gebrauchtwagenhändler veräußern würde.

Auch Drittklassige landen manchmal einen Glückstreffer.

Was ist gegen dieses Lied einzuwenden, außer, dass es von Pocher stammt?
 
2:2

Mund abputzen, nach Brasilien fliegen und dort möglichst oft gewinnen!

:kaffee:
 
Was ist gegen dieses Lied einzuwenden, außer, dass es von Pocher stammt?

Es geht nicht um das Lied sondern um grundsätziches. Imho paßt es nicht zusammen, wenn man ein etwas zu einem Premium-Produkt vermarktet (hat) und dabei das Lied eines C-Promis zur Torhymne macht. Und so mager ist die deutsche Szene guter, populärer Musik in Deutschland ja nun auch nicht, daß man auf jemanden zurückgreift, dessen Schwerpunkt nun wahrlich nicht in der Musikbranche liegt.
 
Es geht nicht um das Lied sondern um grundsätziches. Imho paßt es nicht zusammen, wenn man ein etwas zu einem Premium-Produkt vermarktet (hat) und dabei das Lied eines C-Promis zur Torhymne macht. Und so mager ist die deutsche Szene guter, populärer Musik in Deutschland ja nun auch nicht, daß man auf jemanden zurückgreift, dessen Schwerpunkt nun wahrlich nicht in der Musikbranche liegt.

Wo ist das Problem?

Das Lied ist eingängig und trifft offenbar den Musikgeschmack vieler deutscher Fußball-Fans?

Muss man bei jedem Song, egal zu welchem Anlass, das Image des Interpreten berücksichtigen? Dann hätten viele internationale Interpreten niemals überhaupt bei Songcontests starten dürfen.

Es passt DMn nicht, weil Du persönlich den deutschen Fußball unter Bierhoff als "Premium-Produkt" einstufst, den Interpreten des Songs aber nicht? :confused:
 
Es geht nicht um das Lied sondern um grundsätziches. Imho paßt es nicht zusammen, wenn man ein etwas zu einem Premium-Produkt vermarktet (hat) und dabei das Lied eines C-Promis zur Torhymne macht. Und so mager ist die deutsche Szene guter, populärer Musik in Deutschland ja nun auch nicht, daß man auf jemanden zurückgreift, dessen Schwerpunkt nun wahrlich nicht in der Musikbranche liegt.

Fände ich nicht wichtig, ob die Hymne von einem C-Promi oder von einem völlig Unbekannten kommt, wenn ich sie denn ansprechend fände.
Aber leider klingt sie nur so billig, einfach nach Pocher. Und das macht mir dann leider keinen Spaß.
 
Fände ich nicht wichtig, ob die Hymne von einem C-Promi oder von einem völlig Unbekannten kommt, wenn ich sie denn ansprechend fände.
Aber leider klingt sie nur so billig, einfach nach Pocher. Und das macht mir dann leider keinen Spaß.

Von einem Unbekannten würde ich sogar für besser halten. Man kanne es ja schon seit gut zwei Jahrzehnten in der TV-Werbung beobachten, daß viele Firmen bzw. die von ihnen beauftragten Werbeganturen unbekannte Künstler zur musikalischen Untermalung der Werbebotschaft auswählen.
 
Die Einstufung der Nationalmannschaft (nicht der Fußball, den sie spielt!) ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern ist vielerorts nachzulesen, z.B. hier
;)

Der Bericht bestätigt imho, dass es bei der Kategorie "Premium" insbesondere um den zu erwartenden Umsatz geht, nicht um die Qualität per se.

Welche Rolle spielt die Persönlichkeit des Interpreten, wenn sich sein Song unabhängig davon gut verkaufen lässt? :confused:
 
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