Raphael Wolf (Fortuna Düsseldorf)

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Soll das jetzt Deine Antwort sein? Mittlerweile glaube ich mit jemandem zu diskutieren, der Werder in dieser Saison überhaupt nicht gesehen hat. Weil es Dir schwer fällt die Zusammenhänge zu erkennen. Dir scheint überhaupt nicht bewußt zu sein, wie und in welcher Art Werder Hin- und Rückrunde bestritten hat, welche Rolle die Torhüter dabei hatten und welche Auswirkungen diese Veränderungen auf die Gesamtausrichtung hatten.

Werder hat bis zur Aera Dutt keinen solchen Antifußball gespielt. Diese Saison kann vom Spielerischen her als Tiefpunkt angesehen werden und er wurde unter der Ägide von Dutt in der aktuellen Saison spielen lassen.

Und die Personalentscheidung wie auch die damit einhergehende spielerische Neuausrichtung haben mE großen Anteil daran, dass sich das so mies in dieser Saison entwickelt hat.

:confused:
Mir kommt es so vor, als würde ich mich hier mit dem Zweitnick vom Lutscher unterhalten, der spamt die Threads ähnlich zu wie Du es tust und schreibt ähnlich zusammenhangsloses Zeugs.
Speziell die Rueckrunde der vergangenen Saison war mit Abstand der schlechteste Fussball den ich bisher von Werder gesehen habe. Dies hat sich uebrigens auch in den Ergebnissen wiedergespiegelt. Das wir diese Saison keinen Schoenheitspreis gewinnen bestreitet keiner, aber das Du eine offensichtliche Verbesserung zur vergangenen Spielzeit so vehemment bestreitest, laesst eher an Deinem Urteilsvermoegen zweifeln. Bitte vergiss nicht das Werder vor Saisonstart neben Braunschweig als Abstiegskandidat Nr. 1 gehandelt wurde. Dies lag bestimmt nicht an Dutt, sondern schlichtweg an der Entwicklung die der Verein in den vergangenen Jahren genommen hat. Du wirst hier niemanden finden der Dutt's Arbeit kritiklos kommentiert, aber zu erwarten das der Mann aus vorgefundenem Mist sofort Gold macht ist einfach nur unsaeglich dumm. In Bezug auf die Personalentscheidung Torwart, gibt es viele die der Meinung sind das er richtig gehandelt hat. Das kannst Du mit Theorien und Thesen drehen und wenden soviel wie Du willst. Gefaellt Dir nicht? Tja Pech gehabt. Getreu den Stones...you can't always get what you want.
 
OK, war letzte Saison ein wenig Pech, so viele Chancen zu vergeben, so oft die Latte oder den Pfosten zu treffen, aber in der letzten Saison hatte Werder noch Chancen, Partien für sich zu gewinnen. Heute freut man sich ja quasi nen Loch in Bauch, wenn Werder überhaupt in die Nähe des 16ners kommt. Da brauchts dann noch nicht einmal den Torabschluss. Sonst gibts nicht mehr viel zu jubeln.

Aber der Fußball in dieser Saison ist selbstverfreilich der Bessere. Ich glaub ich lach mirn Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) ab.
 
OK, war letzte Saison ein wenig Pech, so viele Chancen zu vergeben, so oft die Latte oder den Pfosten zu treffen, aber in der letzten Saison hatte Werder noch Chancen, Partien für sich zu gewinnen. Heute freut man sich ja quasi nen Loch in Bauch, wenn Werder überhaupt in die Nähe des 16ners kommt. Da brauchts dann noch nicht einmal den Torabschluss. Sonst gibts nicht mehr viel zu jubeln.

Aber der Fußball in dieser Saison ist selbstverfreilich der Bessere. Ich glaub ich lach mirn Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) ab.
Erfolgreicher ist grundsaetzlich besser. Auch wenn da noch viel Luft nach oben ist, so war diese Saison deutlich entspannter als vergangene, trotz schlechterer Ausgangslage.
 
Es gab keine schlechte Ausgangslage und überzeugt bin ich schon lange nicht von dem, was ich diese Saison von Werder gesehen habe. Eher muss man sich schon jetzt Sorgen machen in Bezug auf die kommende Saison und da hat auch diese Personalentscheidung, die hier heiß diskutiert wird, Anteil dran.
 
Ich versuche mal, ganz salomonisch, meinen abschließenden Senf zum Thema Mielitz-Wolf zu geben, auch wenn dies auf den ersten Blick mglw. nicht zu meinen bisherigen Kommentaren passt. Und dieser Senf soll vor allem die Frage beantworten weshalb Mielitz das Tor räumen musste, nicht weshalb er verdrängt worden wäre.

Dazu vorne weg als Eingangs-Statement: Als Dutt-Kritiker der ich bin und in meiner Meinung das Mielitz im Vergleich zu Wolf der bessere Torhüter ist, behaupte ich im Rückblick der Saison und aus Dutts Blickwinkel, das der Wechsel von Mielitz zu Wolf richtig war!

Wie schon gesagt stehe ich kritisch zu der Art wie Dutt Fußball spielen lässt, das soll jetzt aber hier nicht Thema sein, Thema ist der Wechsel von Mielitz zu Wolf und den muss man vor dem Hintergrund des Fußballs betrachten, den Dutt hat spielen lassen, ob einem dieser Fußball gefällt oder nicht.

Wo liegen Mielitz' Stärken, in welchem System ist er am besten zu gebrauchen?

Mielitz ist stark wenn Stürmer frei auf ihn zulaufen, das eins gegen eins, er versteht es geschickt den Abschluss für den Stürmer so schwierig wie möglich zu machen. Er versucht weiterhin das Spiel nach einem abgefangenen Ball schnell zu machen um so dem eigenen Team umgehend einen Konter zu ermöglichen solange der Gegner noch unsortiert ist. Mielitz hat auch gute Reflexe auf der Linie, wenn auch Schwächen bei der Sprungkraft, dazu später mehr.

Wie wäre Mielitz also am besten eingesetzt? In einer Mannschaft die die Offensive sucht, sind die Fähigkeiten von Mielitz am besten zu gebrauchen. Ein Team das die Offensive sucht lässt zwangsläufig Lücken in der Defensive, Lücken in die der Gegner schnell spielen kann und so seine Stürmer schnell und effektiv einsetzt. Genau in solchen Situationen kann Mielitz seine größte Stärke ausspielen. Eine offensive Mannschaft profitiert ferner davon, wenn ihr Torhüter abgefangene Bälle schnell wieder ins Spiel bringt, das Umschaltspiel wird bei Ballgewinn durch den Torhüter erst dadurch effektiv.

Wie nun aber hat Werder gespielt?

Bis auf die mißlungenen Offensivversuche in der Hinrunde (bei denen Mielitz beschriebene Stärken im eins gegen eins mehrfach zur Geltung kamen) hat Werder brachial defensiv gespielt (Wie gesagt soll diese defensive Spielart als solche an dieser Stelle nicht bewertet werden).

Punkt 1: Diese stark defensive Grundausrichtung soll als einen ganz wesentlichen Faktor schnelle Gegenstöße des Gegners verhindern. Eine der wesentlichen Stärken von Mielitz, das angesprochene "Eins gegen Eins", kommt also in einem solchen System gar nicht zum tragen da von der Grundausrichtung der Mannschaft, durch die fehlende Offensive, Tempogegenstöße per Definition gar nicht "eingeplant" sind (außer gegen technisch weit überlege Gegner oder an "schlechten" Tagen) und insgesamt betrachtet, gerade gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte, auch selten zu sehen waren.

Punkt 2: Die stark defensive Grundausrichtung sah und sieht auch kein eigenens schnelles Umschaltspiel vor (da man dadurch bei Ballverlust in der schnellen Vorwärtsbewegung dem Gegner wiederum den Raum für schnelle Gegenstöße gibt, die man durch das eigene System ja gerade verhindern will). Wenn es aber kein eigenes schnelles Umschaltspiel gibt, dann fällt eine weitere Stärke von Mielitz nicht mehr ins Gewicht, nämlich die Fähigkeit bei Balleroberung durch den Torwart das Spiel schnell zu machen.

In Summe bedeutet das: Zwei der wesentlichen Stärken von Sebastian Mielitz hatten für Dutts Idee von Werders Fußball keine Bedeutung, somit waren diese Eigenschaften bezogen auf das Spiel kein Mehrwert und damit auch nicht als Stärken zu werten.

Umgekehrt aber hatte Mielitz' Schwäche, nämlich öfter mal einen Fehler einzubauen, sehr wohl Bedeutung für das Spiel denn bekanntlich ist beim Torwart als letztem Glied in einer Kette ein Fehler meist unverzeihlich. Dazu, auch wenn es sich gebessert hat, ist Mielitz nicht besonders gut bei Freistößen. Eine gefährliche Situation wenn die Mannschaft sich durch Fouls in der Nähe des Strafraums helfen muss.

Kommen wir nun zu Wolf, das kann man kürzer abhandeln:

In den oben beschriebenen Stärken von Mielitz hat selbiger gegenüber Wolf klar die Nase vorn. Wie beschrieben spielt das aber gar keine Rolle denn in einem System in dem diese Stärken nicht benötigt werden, fällt es kaum ins Gewicht wenn der Konkurrent, Wolf, diese Stärken nicht besitzt.

Umgekehrt aber ist die Fehlerquote von Wolf geringer als die von Mielitz und DAS fällt sehr wohl ins Gewicht. Mielitz Problem war gewissermaßen, das er seine Stärken systembedingt nicht ausspielen konnte und er somit seine Schwächen (Fehler) nicht oder kaum korrigieren konnte. Umgekehrt fallen Wolfs Schwächen systembedingt wiederum nicht ins Gewicht, klarer Vorteil an dieser Stelle für Wolf.

Zusammengefasst: Das System das Dutt hat spielen lassen und immer noch spielt, sieht vor das die Mannschaft weitestgehend die sogenannten einfachen Bälle verhindert. Wenn das funktioniert, die Defensive also steht, dann besteht die Aufgabe des Torhüters "nur" noch darin das was dann noch auf das Tor kommt halten, soweit es denn zu halten ist. Er soll nicht das Spiel machen, er soll nicht im Raum stehen um Gegenstöße früh zu unterbinden, er soll nur noch das was irgendwie durch die Abwehr kommt halten. Und genau das macht Wolf und Mielitz eben nicht immer.

Und deswegen, systembedingt und nicht wegen angeblicher "Ausstrahlung" oder "Hibbelei" oder "Bundesligauntauglichkeit" war der Wechsel von Mielitz zu Wolf, obwohl ich wie im ersten Absatz erwähnt Mielitz für den besseren Torhüter halte, unter den gegebenen Umständen zwangsläufig und richtig.
 
Vieles was hier geschrieben worden ist, ist richtig. Wolf spielt defensiver und risikoärmer, deswegen passieren weniger dicke Fehler.

Dass er dennoch immer wieder Szenen hat, in denen man anders besser reagieren kann, oder dass man es dem gegnerischen Stürmer einfach schwerer machen kann, sieht man immer wieder und bei fast jedem Gegentor das er kriegt. Das sind keine Torwartfehler, aber einfach Szenen die ein anderer Torwart besser löst.

Auch am letzten Samstag gegen Bayern.

Beim 1:1 zb... nichts gegen seine Technik, aber dieses geknickte Knie auf den Boden wendet er einfach zu oft, und zu früh an. Mittlerweile braucht sich ein Stürmer nur zwei drei Szenen von Wolf ansehen, und ein Mann wie Ribery weiß dann genau wo er hinschiessen muss... nämlich durch die Beine, aufgrund der Technik kriegt Wolf niemals dieses Loch geschlossen.
Meiner Meinung nach ist der Neuer-Spagat immer noch die beste Technik. Du hast zwar für Sekundenbruchteile auch unten blank, aber die Oberschenkel schließen dieses Loch. Trotzdem hast du den Vorteil eines aufrechten Oberkörpers und ausgestreckter Arme.
Wolf wendet diese Technik aber eigentlich bei fast jeder Chance an, statt zu warten, wo der Ball überhaupt hingeht.

Ähnlich auch beim 3:2. Der Querpass zu Pizarro rollt nicht mal nen halben Meter an Wolf vorbei, der mit eingeknicktem Knie die kurze Ecke zu macht, auch wieder bevor er überhaupt regestrieren kann, wo der Ball hingeht. Dass man die kurze Ecke zu macht ist ja logisch, aber nicht mit einer Aktion, sondern mit Stellungsspiel. Die kurze Ecke macht man zu, in dem man dort steht, und ggf noch reagieren kann. Wolf allerdings macht quasi als Alibi sofort die kurze Ecke dicht und hat keinerlei Chance den Querpass abzufangen, obwohl dieser absolut in Reichweite war.

Das erinnert mich an die ein oder andere Schelte die ich von meinem TwT zu hören bekomme, wenn in einer Übung klar ist, auf welche Seite der Ball kommt und ich die Bewegung des Springens/Fallens bereits beginne, bevor der Ball überhaupt geschossen wird. Ist nicht selten, dass er den Ball dann absichtlich ins andere Ecke drischt, um zu zeigen dass ich viel zu früh mich bewegt habe, statt auf den Schuss zu warten und zu erkennen welche Richtung er nimmt.

Auch beim 2:2 muss man ganz klar sagen dass der Ball durch den 5er fliegt... der 5er ist Keeper-Revier. Wolf bleibt auf der Linie, statt einen Schritt rauszumachen und abzuspringen. Etwas mehr Risiko, dann mal nen Fehler in Kauf nehmen, statt nichts zu machen, der Ball ist trotzdem drin... so hat er aber nie eine Chance die Kugel zu halten.

Ein Gegentor hat er auch fast noch verursacht durch seine Schwäche, lieber den Ball prallen zu lassen als festzuhalten, als Pizarro drüber köpft. Erster Fehler ist der Abpraller, zweiter Fehler dass er bei der Hereingabe wieder stehen bleibt.

Beim 4:2 geht er auch einen Schritt von der Linie weg und wieder zurück, Die Sprungkraft, die er hat, ist auch nicht besser als die seines Partners, was an dem immer sehr bemängelt wurde, zu Recht.

Dann noch zu dieser "Ruhe", die Wolf angeblich ausstrahlt. Ja, er "wirkt" ruhiger. Ich schreibe ausdrücklich "wirkt", denn das ist eine reine Wahrnehmungssache des Zuschauers. Mielitz tippelt beim Freistoß, während Wolf stocksteif da steht. Die Zuschauer sagen "Mielitz ist nervös, Wolf ist cool wie ein Eisblock." Ich sage "Mielitz ist locker auf den Beinen, während Wolf im Rasen feststeckt." Wer mehr Chancen hat zu reagieren und besser abspringen kann im Vergleich, wenn man fest da steht oder sich bewegt kann tantekaethe sicher erklären, die von Motorik mehr Ahnung hat als ich. Ich kann nur sagen: Ich steh da wie Wolf, und bekomme oft genug dafür Anschiss.
Gleiche Nummer bei den Abwürfen. Mielitz fängt den Ball, sprintet zur Strafraumkante, findet keinen Abnehmer und schlägt die Kugel nach vorne (meist zum Mann). Wolf fängt den Ball, schaut sich um, spaziert zur Strafraumkante und stellt fest, dass alle gedeckt sind... und schlägt die Kugel nach vorne (meist zum Gegner). Ergo ist Mielitz nervös und hibbelig und Wolf ruhig. Wolf tut in keinster Weise etwas für unser Spiel nach vorne, weder mit schnellen Abwürfen noch Abschlägen, die sowieso meist nicht ihr Ziel finden.
tsubasa hat darüber hinaus gut erklärt, wie ein Keeper Chancen verhindern kann, bevor sie entstehen. Danke dafür :tnx:

Dann würde ich mal noch gerne wissen, woher das Märchen kommt, dass Wolf viel mehr Hereingaben pflückt als Mielitz, bzw das immer als so große Schwäche von Mielitz ausgelegt wird. Laut Bundesliga.de hat Wolf in 19 Partien 16 Flanken abgefangen. Mielitz in 13 Partien deren 15. Soviel mal dazu.
Nehme ich mal noch die Ecken-Statistik dazu steht bei Wolf 9 und bei Mielitz 0. Ich würde nicht behaupten das beste Gedächtnis zu haben, aber ich kann mich nicht erinnern dass Mielitz keine einzige Ecke abgefangen hat dieses Jahr, aber seis drum. Nimmt man die Eckenstatistik dazu kommt Wolf auf 1,31 abgefangene Flanken pro Spiel, Mielitz auf 1,15, und trotzdem wird das als Wolfs größte Stärke (neben der Wahrnehmungskomponente "Ruhe") argumentiert.

Dagegen steht bei Wolf eine schlechtere 1gg1-Technik und Quote, schlechtere abgewehrte Torschüsse und die nicht ganz unwichtige Komponente "offensives Torwartspiel" und "Mitspielen."

Mielitz war hier nicht der Torwart, für den ich ihn letztes Jahr gehalten hatte. ER war zwischen Gladbach und Mainz sehr konstant, wenn auch nie so überragend wie er in seinen Ersatz-Einsätzen war. Als Torwart für eine Mannschaft wie wir es sind, die zwischen Platz 15 und 9 momentan pendelt hätte er aber definitiv ausgereicht.

Für diese Plätze reicht eventuell auch ein Wolf aus... wenn mir aber wirklich einer erzählen will dass Wolf besser ist als Mielitz, kann ich eigentlich nur mit dem Kopf schütteln.
 

Alles was du contra Wolf beschreibst (und worin ich dir absolut recht gebe) lässt sich, ich habe es weiter oben beschrieben, unter dem Punkt subsummieren, das die Aktionen die ihn schlecht aussehen lassen "per Definition" nicht vorgesehen sind und gegen Teams wie Bayern ist es eben unvermeidlich. Bayern zerpflückt uns, selbst ein 0:7 ist Dutt egal und ihm ist egal wie schlecht dabei sein Torwart aussieht. Ende. Und gegen andere Gegner (schlagbare) wird so eine Mauer aufgebaut, das Flanken/Pässe am oder durch den 5er vermieden werden, Kombinationen im Strafraum ebenso. Es verbleibt klassisch der eine Job für den Keeper: Bälle halten. NICHTS anderes. Mielitz ist der bessere Keeper, aber Dutt hat nur eine Anforderung an seine Torhüter und in genau der Anforderung hat Wolf, obwohl in jeder anderen Hinsicht der schlechtere Torwart, die Nase vorn.
 
Erstmal... sollte Dutt tatsächlich so denken wäre er nichtbmehr tragbar, denn das wäre riesengroßer Käse.

Darüber hinaus ist Mielitz auch in dieser Kategorie definitiv nicht schlechter als Wolf, wobei eben Mielitz die Fähigkeit hat, nicht geplante Situation eher zu beeeinigen.

Ausserdem hat Wolf eben auch die beschriebenen Schwächen gegen schlagbare Gegner gezeigt, hinter der Mauer, die du beschreibst.

Mich würde das ja alles nicht besonders stören. Wir haben die Klasse gehalten was ich defensiv mehr an Prödl als an Wolf lag. Was mir Sorgen macht ist dass Wolf nächstes Jahr weitrrhin im Tor steht und "nur" Strebinger als Herausforderung hat.
 
Erstmal... sollte Dutt tatsächlich so denken wäre er nichtbmehr tragbar, denn das wäre riesengroßer Käse.

Ich bin überzeugt das er so denkt. Nur so ergibt das alles (für mich) einen Sinn.

Darüber hinaus ist Mielitz auch in dieser Kategorie definitiv nicht schlechter als Wolf, wobei eben Mielitz die Fähigkeit hat, nicht geplante Situation eher zu beeeinigen.

Mielitz ist nur in einer Kategorie schlechter als Wolf: Er macht mehr einfache dafür krasse Fehler. That's it. All die Sachen die du zu Wolfs Spiel gegen Bayern beschrieben hast könnte man locker auch als Fehler bezeichnen aber es ist das eine ein Tor ohne Chance zu kassieren oder ob man ein Tor kassiert weil man den Schritt aus dem 5er nicht gemacht hat.

Ausserdem hat Wolf eben auch die beschriebenen Schwächen gegen schlagbare Gegner gezeigt, hinter der Mauer, die du beschreibst

Hinter der Mauer bzw. bei Torschüssen kommt es nur noch auf Reflexe an. Da geben sich Mielitz und Wolf nicht viel.

Was mir Sorgen macht ist dass Wolf nächstes Jahr weitrrhin im Tor steht und "nur" Strebinger als Herausforderung hat.

Ja, da habe ich auch arg Bauchschmerzen.
 
Für mich macht das überhaupt keinen Sinn deswegen gehe ich nicht davon aus.

Für den Wechsel spielte für mich eher die mentale Verfassung Mielitz' sowie die Vertragssituation die größeren Rollen.
 
Dutt hat nicht nach Vertragssituation sondern nach Leistung aufzustellen. Und die mentale Verfassung, was soll damit gewesen sein?
 
Dutt hat nicht nach Vertragssituation sondern nach Leistung aufzustellen. Und die mentale Verfassung, was soll damit gewesen sein?

Nach Leistung stellt er ja auch nach deiner Theorie nicht auf.

Ich kann mir vorstellen dass Mielitz die beiden Fehler nach Mainz im Training nicht gut verarbeiten konnte und damit ebenfalls Gründe für einen Wechsel geliefert hat. Das ist aber eine Vermutung.
 
Dann hast du meine Theorie nicht verstanden. Die Leistung von Wolf besteht darin noch nie einen ungefährlichen Ball ins Tor gelassen zu haben, im Gegensatz zu Mielitz. Und, das ist meine Theorie, das ist es worauf es Dutt ankommt, nichts anderes.

Das wäre eines Buli-Trainers aber unwürdig.

Und es abzustellen, ungefährliche Bälle ins Tor zu lassen (und das waren bei Mielitz diese Saison deren 3) ist leichter als zu lernen, schwierige Bälle zu halten oder Chancen zu vereiteln bevor sie entstehen.
 
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