Thomas Eichin (Bayer Leverkusen, Leiter Nachwuchs- & Frauenfußball)

@ Slash

1899% Zustimmung :tnx:

Ich hatte jahrelang Vorbehalte gegenüber den Verkauf des Stadionnamens, weil damit ein Stück Identifikation und auch Tradition verloren geht. Aber in Zeiten finanzieller Engpässe dürfen Identifikation bzw. Tradition bis zu einem gewissen Grad nicht unantasbar bleiben, denn schließlich geht es bei dem Verkauf des Namens nicht weniger als um einen Beitrag zur Sicherung der finanzielle und sportliche Wettbewerbsfähigkeit und damit ggf. auch um die Erstliga-Existenz von Werder Bremen.
 
Ich hatte jahrelang Vorbehalte gegenüber den Verkauf des Stadionnamens, weil damit ein Stück Identifikation und auch Tradition verloren geht. Aber in Zeiten finanzieller Engpässe dürfen Identifikation bzw. Tradition bis zu einem gewissen Grad nicht unantasbar bleiben, denn schließlich geht es bei dem Verkauf des Namens nicht weniger als um einen Beitrag zur Sicherung der finanzielle und sportliche Wettbewerbsfähigkeit und damit ggf. auch um die Erstliga-Existenz von Werder Bremen.

Ich habe ähnliche Gedanken, da jede lukrative Einnahme die Wettbewerbsfähigkeit unseres Vereins stärkt.

Werders Leitung (insbesondere TE) sollten allerdings genau hinsehen, welchem Unternehmen sie die Namensrechte für welche Zeit verkaufen.
Außerdem sollte ein Preis ausgehandelt werden, der den Verzicht auf den Namen "Weserstadion" erträglich werden lässt.

Am ehesten könnte ich mich mit dem zukünftigen Stadionnamen anfreunden, wenn das "mietende" Unternehmen die Tradition unseres Vereins respektiert und eine Art Kompromiss im Sinn hat, wie z.B.

"ABC GmbH - Weserstadion"
 
"Wiesenhof" wäre doch schon für sich allein ein griffiger Name.

Der SV Werder spielte dann künftig eben im "Wiesenhof".
Wenn das dann 3,50 € extra bringt, muss man das unbedingt machen ...

So ein "ich heiße alle 2 Jahre anders Stadion" fehlt dem SV Werder sicher ganz dringend. Die paar Kröten, die ein Abstiegskandidat mit solch einem Namensverkauf ja überhaupt nur erlösen kann, werden sicher weder über Abstieg oder Nichtabstieg noch über EL-Teilnahme oder nicht EL-Teilnahme entscheiden.

Man wird natürlich nicht "der großen Tradition wegen" auf regelmäßige erhebliche Einnahmen verzichten können, das ist wohl kaum darstellbar. Wenn man aber schon traditionelle Werte und Identifikationsgeschichten über Bord wirft, sollte auch etwas dauerhaft Nennenswertes dabei herausspringen. Da der SV Werder derzeit ja nicht unbedingt sehr hoch im Kurs steht, kann ich mir kaum vorstellen, dass ein Unternehmen dort nennenswert Geld hineinpumpt - zumal das negativ-Beispiel "Wiesenhof" gezeigt hat, dass ein Teil der Anhängerschaft sogar regelrechte anti-Sponsor-Kampagnen lostreten kann, wenn ihnen das Unternehmen bzw. dessen Name nicht passt (Becks-Arena wäre total geil, weil das für Saufen und Feiern steht - Wiesenhof-Arena führte zu Proteststürmen, weil die Tiere bis zum Schlachten nicht vernünftig gehalten und gepflegt werden ...).

Ich denke, eine Namensänderung bleibt uns immer noch vor allem deshalb erspart, weil kein Unternehmen bereit ist, mehr als ein Trinkgeld dafür auf den Tisch zu legen. So hat der verblasste sportliche Ruhm auch seine positiven Nebeneffekte ...
 
Bin ja schon lange dafür auch diese Einnahmequelle endlich zu nutzen. In der Vergangenheit gab es ja durchaus ganz ordentliche Angebote, die man aber eben aus unterschiedlichsten Gründen ausgeschlagen hat.

@Paul

Du forderst sportlichen Erfolg ein, aber bist nicht bereit dafür notwendige Schritte zu gehen. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, gab einen Artikel im WK, dann bekommt der BTSV für die Namensrechte am Stadion (Originalnnahme: "Stadion an der Hamburger Straße" - derzeitiger Name: "Eintracht Stadion" - Rechte liegen bei Volkswagen Finance) ca. 300.000 Eur pro Jahr. Wir werden da deutlich mehr bekommen können. Aber selbst wenn man die 300k bekäme, wäre das Gehalt von zwei Nachwuchsspieler gedeckt. Das sind bei uns echte Spielräume. Auch wenn viele immernoch meinen, dass bei uns die Kicker alle irgendwie Einkommensmillionäre wären. Wir hatten die Dikussion schon einmal vor ein paar Wochen und das ist eben mitnichten der Fall. Gibt nur noch wenige deren Gehälter über der Millionen liegen. Einer davon verlässt uns auf jeden Fall. Ein anderer sollte auf jeden Fall gehen.

Lange Rede kurzer Sinn. Man muss die möglichen Einnahmen aus dem Verkauf der Namensrechte einfach mal in Relation zu dem sehen, was wir auf der anderen Seite für das Geld bekommen.
 
"Wiesenhof" wäre doch schon für sich allein ein griffiger Name.

Der SV Werder spielte dann künftig eben im "Wiesenhof".
Wenn das dann 3,50 € extra bringt, muss man das unbedingt machen ...

So ein "ich heiße alle 2 Jahre anders Stadion" fehlt dem SV Werder sicher ganz dringend. Die paar Kröten, die ein Abstiegskandidat mit solch einem Namensverkauf ja überhaupt nur erlösen kann, werden sicher weder über Abstieg oder Nichtabstieg noch über EL-Teilnahme oder nicht EL-Teilnahme entscheiden.

Man wird natürlich nicht "der großen Tradition wegen" auf regelmäßige erhebliche Einnahmen verzichten können, das ist wohl kaum darstellbar. Wenn man aber schon traditionelle Werte und Identifikationsgeschichten über Bord wirft, sollte auch etwas dauerhaft Nennenswertes dabei herausspringen. Da der SV Werder derzeit ja nicht unbedingt sehr hoch im Kurs steht, kann ich mir kaum vorstellen, dass ein Unternehmen dort nennenswert Geld hineinpumpt - zumal das negativ-Beispiel "Wiesenhof" gezeigt hat, dass ein Teil der Anhängerschaft sogar regelrechte anti-Sponsor-Kampagnen lostreten kann, wenn ihnen das Unternehmen bzw. dessen Name nicht passt (Becks-Arena wäre total geil, weil das für Saufen und Feiern steht - Wiesenhof-Arena führte zu Proteststürmen, weil die Tiere bis zum Schlachten nicht vernünftig gehalten und gepflegt werden ...).

Ich denke, eine Namensänderung bleibt uns immer noch vor allem deshalb erspart, weil kein Unternehmen bereit ist, mehr als ein Trinkgeld dafür auf den Tisch zu legen. So hat der verblasste sportliche Ruhm auch seine positiven Nebeneffekte ...

ich könnte mir dieses "nennenswerte hinein pumpen" höchstens von einem Bremer Traditions Unternehmen vorstellen, das durch den Erwerb der Namensrechte an diesem URSTADION der Bundesliga seine eigene Marke noch mal aufwertet und hyped .... Becks zum Beispiel? :wink:
 
ich könnte mir dieses "nennenswerte hinein pumpen" höchstens von einem Bremer Traditions Unternehmen vorstellen, das durch den Erwerb der Namensrechte an diesem URSTADION der Bundesliga seine eigene Marke noch mal aufwertet und hyped .... Becks zum Beispiel? :wink:

Wäre für Becks doch völlig sinnlos. In Bremen bzw. BRD ist man schon bekannt. Ich denke für Becks wäre ein Verein der mindestens regelmäßig El spiel deutlich interessanter um noch mehr auf dem ausländischen Markt absetzen zu können.

Den Verkauf des Stadionnamens hat Allofs bzw. Führung damals verpennt. Ich denke zu den erfolgreichen Zeiten wäre da locker eine anständige Summe drin gewesen. Nun würde ich als Unternehmer auch nichts bis wenig bieten. Denn zur Zeit hat Werder einfach nichts tolles zu bieten so traurig das auch ist.
 
Wäre für Becks doch völlig sinnlos. In Bremen bzw. BRD ist man schon bekannt. Ich denke für Becks wäre ein Verein der mindestens regelmäßig El spiel deutlich interessanter um noch mehr auf dem ausländischen Markt absetzen zu können.

Den Verkauf des Stadionnamens hat Allofs bzw. Führung damals verpennt. Ich denke zu den erfolgreichen Zeiten wäre da locker eine anständige Summe drin gewesen. Nun würde ich als Unternehmer auch nichts bis wenig bieten. Denn zur Zeit hat Werder einfach nichts tolles zu bieten so traurig das auch ist.

Becks is aber nunmal typisch Norddeutsch, typisch aus Bremen (was das LOGO von Becks ja auch mehr als deutlich macht!!!) da wäre es für Becks noch mal ein echter Imagegewinn, ein zusätzlicher Kick um sich unverwechselbar zu machen! GERADE mit dem Erwerb eines Stadionnamens dessen Name noch NIE vergeben wurde! Der Name des altehrwürdigen und sagenumwobenen Weserstadions aus der Heimatstadt des Becks Bieres!!! ... "Die Weser glitzert wieder..." :applaus::applaus::applaus::schal::schal::schal::bier::daumen::beer:
 
"Wiesenhof" wäre doch schon für sich allein ein griffiger Name.

Der SV Werder spielte dann künftig eben im "Wiesenhof".
Wenn das dann 3,50 € extra bringt, muss man das unbedingt machen ...

So ein "ich heiße alle 2 Jahre anders Stadion" fehlt dem SV Werder sicher ganz dringend. Die paar Kröten, die ein Abstiegskandidat mit solch einem Namensverkauf ja überhaupt nur erlösen kann, werden sicher weder über Abstieg oder Nichtabstieg noch über EL-Teilnahme oder nicht EL-Teilnahme entscheiden.

Man wird natürlich nicht "der großen Tradition wegen" auf regelmäßige erhebliche Einnahmen verzichten können, das ist wohl kaum darstellbar. Wenn man aber schon traditionelle Werte und Identifikationsgeschichten über Bord wirft, sollte auch etwas dauerhaft Nennenswertes dabei herausspringen. Da der SV Werder derzeit ja nicht unbedingt sehr hoch im Kurs steht, kann ich mir kaum vorstellen, dass ein Unternehmen dort nennenswert Geld hineinpumpt - zumal das negativ-Beispiel "Wiesenhof" gezeigt hat, dass ein Teil der Anhängerschaft sogar regelrechte anti-Sponsor-Kampagnen lostreten kann, wenn ihnen das Unternehmen bzw. dessen Name nicht passt (Becks-Arena wäre total geil, weil das für Saufen und Feiern steht - Wiesenhof-Arena führte zu Proteststürmen, weil die Tiere bis zum Schlachten nicht vernünftig gehalten und gepflegt werden ...).

Ich denke, eine Namensänderung bleibt uns immer noch vor allem deshalb erspart, weil kein Unternehmen bereit ist, mehr als ein Trinkgeld dafür auf den Tisch zu legen. So hat der verblasste sportliche Ruhm auch seine positiven Nebeneffekte ...

Völlig richtig. Der Verkauf der Namensrechte wäre nur bei einem renommierten Sponsor und einer attraktiven Vergütung darstellbar, sonst haben wir den Wiesenhof-Shitstorm im Quadrat. Das braucht nun wirklich keiner.
 
Wäre für Becks doch völlig sinnlos. In Bremen bzw. BRD ist man schon bekannt. Ich denke für Becks wäre ein Verein der mindestens regelmäßig El spiel deutlich interessanter um noch mehr auf dem ausländischen Markt absetzen zu können.

Ich glaube, danach geht es nur bedingt. Siehe z.B. Audi mit Ingolstadt. Ein Unternehmen, welches eng mit einer Stadt verbunden ist, hat mit Sicherheit nicht wenig Interesse daran, dass auch der dazugehörige Fußballverein national sowie international erfolgreich ist. Natürlich wäre auch ein fußballinteressiertes Management nicht unvorteilhaft.

Warum es bisher nicht mit einem Sponsoring geklappt hat, hat sicherlich unterschiedliche Gründe. Möglicherweise zahlen andere Sponsoren auch einfach mehr. Und gerade in der jetzigen Situation von Becks, wo sie trotz steigender Gewinne eigentlich schon über 100 Arbeitsplätze einsparen wollten (was nicht geklappt hat), wären sie mit Sicherheit auch nicht gerade ein spendabler Sponsor.
 
Sehe diese Thematik seit je her recht pragmatisch-nüchtern.
Gäbe es ein lukratives Angebot, welches wirklich nennenswert wäre und dem Verein in Puncto Handlungsspielraum helfen könnte - warum nicht. :kaffee:
 
Warum es bisher nicht mit einem Sponsoring geklappt hat, hat sicherlich unterschiedliche Gründe. Möglicherweise zahlen andere Sponsoren auch einfach mehr. Und gerade in der jetzigen Situation von Becks, wo sie trotz steigender Gewinne eigentlich schon über 100 Arbeitsplätze einsparen wollten (was nicht geklappt hat), wären sie mit Sicherheit auch nicht gerade ein spendabler Sponsor.

Zumal die Inhaber von Becks, AB InBev, sich als Global Player versteht und dabei den Eindruck vermittelt, auf Lokalkolorit wenig Rücksicht zu nehmen. Denn warum sieht man im Weserstadion statt Becks zuhauf den Schriftzug einer im Harz ansässigen Brauerei, die ebenfalls zu AB InBev gehört?
 
Ich glaube, danach geht es nur bedingt. Siehe z.B. Audi mit Ingolstadt. Ein Unternehmen, welches eng mit einer Stadt verbunden ist, hat mit Sicherheit nicht wenig Interesse daran, dass auch der dazugehörige Fußballverein national sowie international erfolgreich ist. Natürlich wäre auch ein fußballinteressiertes Management nicht unvorteilhaft.

Warum es bisher nicht mit einem Sponsoring geklappt hat, hat sicherlich unterschiedliche Gründe. Möglicherweise zahlen andere Sponsoren auch einfach mehr. Und gerade in der jetzigen Situation von Becks, wo sie trotz steigender Gewinne eigentlich schon über 100 Arbeitsplätze einsparen wollten (was nicht geklappt hat), wären sie mit Sicherheit auch nicht gerade ein spendabler Sponsor.

Der Hauptgrund war der, dass man den Stadionnamen im Rahmen einer strategischen Partnerschaft vergeben wollte bzw, imo aktuell auch noch vergeben will. Sollte man feststellen, dass man eine solche SP kurzfristig nicht abschließen kann, dürfte man den Namen auch so verkaufen wollen.
 
Reißverschluss im Schritt, Torwartledermaske, Strapshalter für die Stutzen, Fransen auf der Schulter, Knebel im Mund (Di Santo), durchsichtiges Nylon-Trikot und das alles im BUS ... Beate Uhse Stadion.
 
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