Robin Dutt

Das hat die sportliche Leitung - allen voran Eichin - wohl ganz anders gesehen. Ansonsten hätte Dutt kaum einen 3- (in Worten: DREI!) Jahresvertrag erhalten. Was für mich gleichzeitig bedeutet, dass bei erfolgreichem Klassenerhalt RD auch in der nächsten Saison im Amt sein wird, und hält Werder wieder die Klasse, auch noch in der Übernächsten. Es wurde uns ja schon mitgeteilt, dass so ein "Umbruch" durchaus mehrere Jahre dauern könne. Hurra.

Und? 2-3 Jahres-Kontrakte sind, sofern ein Coach nicht als Feuerwehrmann geholt wurde, in der Branche üblich. Was ist daran auszusetzen?
 
Eben, nur weil anscheinend der falsche Nachfolger gewählt wurde, wird doch dadurch die zum Schluss abgelieferte Arbeit des Vorgängers nicht automatisch besser. Wenn man aus Überzeugung etwas verändert, kann man Fehler machen - wenn man gegen die Überzeugung nichts Verändert, macht man zu 100% einen Fehler. Und dass nach den letzten Jahren eine Veränderung überfällig war, hat wohl fast jeder gesehen.

1899% Zustimmung :tnx:

Es läuft derzeit unter RD eh noch zu viel falsch, was unter TS schon nicht geklappt hat: Mangel an Führungsspielern, grottige, blutleere Auftritte, temporärer Harakiri-Offensivfußball, Fritz als Kapitän...
 
Und? 2-3 Jahres-Kontrakte sind, sofern ein Coach nicht als Feuerwehrmann geholt wurde, in der Branche üblich. Was ist daran auszusetzen?
So wie du das im Vorbeigehen formulierst, könnte man glatt glauben, es gäbe keinen Unterschied zwischen 2 und 3 Jahresverträgen. :roll:
Zwei Jahre wären für den ersten Versuch nach TS durchaus in Ordnung gewesen. 3 Jahre hingegen kamen mir schon zu Beginn sehr optimistisch vor. Sollte sich in der neuen Saison Nichts zum Besseren wenden, schauts nicht gut aus. Bei einem 2-Jahresvertrag hätte man im Winter 2014/15 das Kapitel Dutt beenden können, ohne große finanzielle Probleme. Bei 1 1/2 Jahren Restlaufzeit sieht das schon wieder ganz anders aus.

Von daher sollte man sich sehr sicher sein, dass das Ganze funktioniert, wenn 3-Jahresverträge verteilt werden.
 
So wie du das im Vorbeigehen formulierst, könnte man glatt glauben, es gäbe keinen Unterschied zwischen 2 und 3 Jahresverträgen. :roll:
Zwei Jahre wären für den ersten Versuch nach TS durchaus in Ordnung gewesen. 3 Jahre hingegen kamen mir schon zu Beginn sehr optimistisch vor. Sollte sich in der neuen Saison Nichts zum Besseren wenden, schauts nicht gut aus. Bei einem 2-Jahresvertrag hätte man im Winter 2014/15 das Kapitel Dutt beenden können, ohne große finanzielle Probleme. Bei 1 1/2 Jahren Restlaufzeit sieht das schon wieder ganz anders aus.

Von daher sollte man sich sehr sicher sein, dass das Ganze funktioniert, wenn 3-Jahresverträge verteilt werden.

Ganz genau. 2014% Zustimmung. Nicht wenige Vereine schließen grundsätzlich nur max. Zweijahresvertraege mit ihren Trainern ab. Einige Vereine und Trainer bevorzugen gar Jahresvertraege, wenn ich mich nicht täusche auch ein gewisser Armin Veh.
 
So wie du das im Vorbeigehen formulierst, könnte man glatt glauben, es gäbe keinen Unterschied zwischen 2 und 3 Jahresverträgen. :roll:
Zwei Jahre wären für den ersten Versuch nach TS durchaus in Ordnung gewesen. 3 Jahre hingegen kamen mir schon zu Beginn sehr optimistisch vor. Sollte sich in der neuen Saison Nichts zum Besseren wenden, schauts nicht gut aus. Bei einem 2-Jahresvertrag hätte man im Winter 2014/15 das Kapitel Dutt beenden können, ohne große finanzielle Probleme. Bei 1 1/2 Jahren Restlaufzeit sieht das schon wieder ganz anders aus.

Von daher sollte man sich sehr sicher sein, dass das Ganze funktioniert, wenn 3-Jahresverträge verteilt werden.

Offensichtlich war die Werder-Führung sich sicher, weil sonst hätte sie wohl kaum 3-Jahres-Verträge "verteilt" - mal ganz abgesehen davon, daß man bei Werder grundsätzlich darauf bedacht ist, auf Kontinutät zu achten wozu Kontrakte mit einem Jahr Laufzeit wohl nicht dazu gehören.
 
Ganz genau. 2014% Zustimmung. Nicht wenige Vereine schließen grundsätzlich nur max. Zweijahresvertraege mit ihren Trainern ab. Einige Vereine und Trainer bevorzugen gar Jahresvertraege, wenn ich mich nicht täusche auch ein gewisser Armin Veh.

Ein gwisser Armin Veh hat nach seiner Entlassung beim HSV von sich gegeben, keinen Bundesligisten mehr trainieren zu wollen...
 
Offensichtlich war die Werder-Führung sich sicher, weil sonst hätte sie wohl kaum 3-Jahres-Verträge "verteilt" - mal ganz abgesehen davon, daß man bei Werder grundsätzlich darauf bedacht ist, auf Kontinutät zu achten wozu Kontrakte mit einem Jahr Laufzeit wohl nicht dazu gehören.

Jahresverträge, gerade bei neuen Ubungsleitern, würden aber auch nicht gerade gegen diese Maxime sprechen, eher für eine in der Branche angemessene "Probezeit" und für vereinsgerechte Vernunft.
 
Offensichtlich war die Werder-Führung sich sicher, weil sonst hätte sie wohl kaum 3-Jahres-Verträge "verteilt" - mal ganz abgesehen davon, daß man bei Werder grundsätzlich darauf bedacht ist, auf Kontinutät zu achten wozu Kontrakte mit einem Jahr Laufzeit wohl nicht dazu gehören.
Von einem Jahr Laufzeit spricht außer dir ja auch keiner. Ein Zweijahresvertrag hätte beiden Seiten gut zu Gesicht gestanden. Bei entsprechendem Erfolg hätte im Winter 2014/15 verlängert werden können und bei Misserfolg hätte man sich eben getrennt. Wozu also gleich 3 Jahre?

Dass, vor allem Eichin, sehr sicher war, würde ich dir ohne zu zögern glauben. Allerdings war er sich "offensichtlich" auch "sehr" sicher, dass KbB und Arnautovic nicht ersetzt werden müssen. Bestimmt war er auch sicher, dass etwa di Santo, ein Rohrkrepierer, der in England von Verein zu Verein verschoben wurde, eine Verstärkung darstellen würde. Ich denke, in Zukunft sollten die Alarmglocken schrillen, wenn Eichin sich, was Werder betrifft, "sehr sicher" ist.
 
Jahresverträge gerade bei neuen Ubungsleitern würden aber auch nicht gerade gegen diese Maxime sprechen, eher für eine in der Branche angemessene "Probezeit" und für vereinsgerechte Vernunft.

Nicht wenn, wie oben bereits beschrieben, so wie bei Werder die Philosophie auf Kontinutät ausgerichtet ist.

Und zu einem Trainervertrag gehören immer noch zwei Partner und nicht jeder Coach dürfte bereit sein, nur einen 1-Jahres-Kontrakt zu unterschreiben, u.a. weil er a) wie auch ein Verein Planungssicherheit haben möchte und vermutlich auch b) mit einer längeren Vertragslaufzeit bei einer vorzeitigen Entlasung finanziell etwas weicher fällt.
 
Frankfurt wollte gerne länger verlängern. Der Einjahresvertrag wurde von Veh gefordert.
Ist das nicht etwas anders?

Ich hatte geschrieben, dass Jahresverträge sowohl bei einigen Vereinen, wie auch bei einigen Trainern üblich sind und für letztere Kategorie das Beispiel Veh genannt.

Wenn Du darin etwas anderes sehen möchtest, ist es selbstverständlich Dir selbst überlassen. ;)
 
Nicht wenn, wie oben bereits beschrieben, so wie bei Werder die Philosophie auf Kontinutät ausgerichtet ist.

Und zu einem Trainervertrag gehören immer noch zwei Partner und nicht jeder Coach dürfte bereit sein, nur einen 1-Jahres-Kontrakt zu unterschreiben, u.a. weil er a) wie auch ein Verein Planungssicherheit haben möchte und vermutlich auch b) mit einer längeren Vertragslaufzeit bei einer vorzeitigen Entlasung finanziell etwas weicher fällt.

Zu 1.: Auch dann, weil es ja zunächst nicht gegen Kontinuität spricht. Der sofortige Abschluss eines Dreijahresvertrags ist eher Ausdruck der eigenen Überzeugung und des Gefühls einer gewissen Unfehlbarkeit.

Zu2.: Ohne Zweifel. :tnx: Heisst das für Dich im hier betrachteten Fall, dass man sich quasi der Forderung Dutts gebeugt hat/beugen musste?
 
Dass, vor allem Eichin, sehr sicher war, würde ich dir ohne zu zögern glauben. Allerdings war er sich "offensichtlich" auch "sehr" sicher, dass KbB und Arnautovic nicht ersetzt werden müssen. Bestimmt war er auch sicher, dass etwa di Santo, ein Rohrkrepierer, der in England von Verein zu Verein verschoben wurde, eine Verstärkung darstellen würde. Ich denke, in Zukunft sollten die Alarmglocken schrillen, wenn Eichin sich, was Werder betrifft, "sehr sicher" ist.

Es wird wohl kaum Verantwortliche in irgendeinem einem Club geben, der einen Trainer oder Spieler verpflichtet, wenn sie nicht "sehr sicher" von dessen Qualität überzeugt sind (ok Uli H. aus M. mal ausgenommen, der ja auch schon öfters Spieler verpflichtet hat, um andere Clubs zu schwächen bzw. damit sie kein anderer bekommt). Oder wurde bei Werder z.B. Spieler wie Carlos Alberto oder Francois Affolter verpflichtet, obwohl man sich bei ihnen nicht "sehr sicher" war?
 
Von einem Jahr Laufzeit spricht außer dir ja auch keiner. Ein Zweijahresvertrag hätte beiden Seiten gut zu Gesicht gestanden. Bei entsprechendem Erfolg hätte im Winter 2014/15 verlängert werden können und bei Misserfolg hätte man sich eben getrennt. Wozu also gleich 3 Jahre?

Dass, vor allem Eichin, sehr sicher war, würde ich dir ohne zu zögern glauben. Allerdings war er sich "offensichtlich" auch "sehr" sicher, dass KbB und Arnautovic nicht ersetzt werden müssen. Bestimmt war er auch sicher, dass etwa di Santo, ein Rohrkrepierer, der in England von Verein zu Verein verschoben wurde, eine Verstärkung darstellen würde. Ich denke, in Zukunft sollten die Alarmglocken schrillen, wenn Eichin sich, was Werder betrifft, "sehr sicher" ist.

:applaus::applaus::applaus::applaus::applaus::applaus::applaus:
 
Es wird wohl kaum Verantwortliche in irgendeinem einem Club geben, der einen Trainer oder Spieler verpflichtet, wenn sie nicht "sehr sicher" von dessen Qualität überzeugt sind (ok Uli H. aus M. mal ausgenommen, der ja auch schon öfters Spieler verpflichtet hat, um andere Clubs zu schwächen bzw. damit sie kein anderer bekommt). Oder wurde bei Werder z.B. Spieler wie Carlos Alberto oder Francois Affolter verpflichtet, obwohl man sich bei ihnen nicht "sehr sicher" war?
Affolter war ein Versuch mit Phantasie, würde ich sagen. Ich denke nicht, dass KA so blauäugig war und einen Spieler von der Ersatzbank eines schweizer Erstligisten als fixe Größe einplante. Und auf CA hinzuweisen, wird doch langsam langweilig, findest du nicht auch?
 
Es wird wohl kaum Verantwortliche in irgendeinem einem Club geben, der einen Trainer oder Spieler verpflichtet, wenn sie nicht "sehr sicher" von dessen Qualität überzeugt sind (ok Uli H. aus M. mal ausgenommen, der ja auch schon öfters Spieler verpflichtet hat, um andere Clubs zu schwächen bzw. damit sie kein anderer bekommt). Oder wurde bei Werder z.B. Spieler wie Carlos Alberto oder Francois Affolter verpflichtet, obwohl man sich bei ihnen nicht "sehr sicher" war?

Ja, das ist bei "Perspektivspielern" bzw. solchen mit einer gewissen "Phantasie" (Zitat Allofs) eigentlich üblich.
 
Unter Berücksichtigung der auf Kontinuität ausgerichteten Werder-Philisophie sieht es eher nicht danach aus, daß Werder sich der Forderung von Dutt gebeugt hat.

Der Trainerwechsel an sich spricht ja nicht gerade dafür, dass der neue Sportchef auch hinter dieser traditionellen Vereinsphilosophie steht. Oder, wie kann man ein solches Vorgehen ausgerechnet mit Wunsch nach Kontinuität rechtfertigen? :confused:
 
Affolter war ein Versuch mit Phantasie, würde ich sagen. Ich denke nicht, dass KA so blauäugig war und einen Spieler von der Ersatzbank eines schweizer Erstligisten als fixe Größe einplante.

Wenn das der Fall sein sollte, dann ist es nicht verwunderlich, daß es in den letzten Jahren von KATS ungewohnt viele Transferflops gegeben hat, denn bei Werders wirtschaftlichen Möglichkeiten wäre es dilletantisch, wenn die Intension bei Spielerverpflichtung ein "Versuch mit Phantasie" gewesen wäre.


Und auf CA hinzuweisen, wird doch langsam langweilig, findest du nicht auch?

Warum? Weil dadurch ein Finger in die Wunde gelegt wurde? Oder ist die Definition einer "sehr sicheren" Verpflichtung doch davon abhängig, wer verpflichtet hat bzw. wer verpflichtet wurde?
 
Back
Top