Robin Dutt

Paul Tergat mag ja argumentativ recht haben, aber es ist mehr als auffällig dass er seine Polemik und seine Beiträge immer nur in miesen Phasen zum Besten gibt.

Typisch auch die gewonnenen Spiele kleinzureden. Gegen den HSV und den Club haben wir verdient gewonnen und uns gegen Frankfurt und Gladbach zwei verdiente Punkte erkämpft. Sowas kleinzureden und immer nur in schlechten Phasen aufzutauchen spricht halt ne recht eindeutige Sprache.

Dass der Punkt gegen Frankfurt gerecht gewesen sei, kann man nun wirklich auch anders sehen. :zweifeln:
 
Ich bin ein Mensch der versucht alles zu durchleuchten, damit ich nicht alles in Schwarz oder Weiß sehe, aber mittlerweile bin ich es satt das bei Werder zu tun. Ich bin ein Fan und will Spaß haben wenn ich unseren Verein sehe, aber selbst wenn wir gewinnen oder unentschieden spielen, sitze ich dann da und bin unzufrieden über das was ich gesehen habe.

Nicht mal die einfachsten Spielzüge sehe ich bei Werder. Jeder Ball wird nur unüberlegt gespielt und ich frage mich was genau da überhaupt trainiert wird.

Bei allem Respekt, aber ich habe einfach keinen Bock mehr auf diesen Trainer, der sich als solcher nennt, aber es nicht schafft in 27 Spieltagen der Mannschaft beizubringen, wie man einen Konter fährt, oder einen Doppelpass spielt.
 
wieso? es ist doch die frage, was hunt hier für perspektiven für die zukunft gesehen hat. und wenn er der meinung war, dass es mit der spielweise unter dutt in zukunft nicht nach oben geht, dann kann dessen arbeit durchaus als direkte ursache für hunts abgang gesehen werden.

Möglich, aber das ist reine Hypothese. Ebenso könnte man die Hypothese aufstellen, daß Hunt wieder mal international spielen möchte, so daß er nach den letzten sowohl für ihn als auch Werder enttäuschenden Jahren die Hoffnung besaß, in dieser Saison zumindest einen Schritt in diese Richtung gehen zu können. Aber wie auch immer, wir kennen den oder die Gründe von Hunts Entscheidung nicht, so daß man ohne eine Kenntnis es nicht ausschließlich an RD manifestieren kann.
 
Mmmmh netter Artikel über Dutt in der Mittwoch-Sport Bild...
Lässt er sich doch vor dem Freiburg-Spiel von den Bild-Leuten einen Herzfrequenzmesser umschnallen um dann in der Sport Bild präsentiert zu werden...
...in der Situation, in der sich WERDER gerade befindet, finde ich solche Spielchen absolut deplaziert.

Geht da einem etwa die Fokussierung auf das Spiel ab??? :wild:

Für mich gäbe es da anstelle des Bild-Firlefanz nur 3 Dinge: Das Spiel - das Spiel - das Spiel!!!

Dutt - "top" Vorbild :daumen:
 
Dass der Punkt gegen Frankfurt gerecht gewesen sei, kann man nun wirklich auch anders sehen. :zweifeln:

Kann man, Aber wenn dieser eine Punkt seinen Beitrag dazu leistet, die Klasse zu erhalten, dann sollte am Saisonende kein Hahn mehr danach krähen - es sei denn, es ist einem eine Glücks- oder Gerechtigkeitsdiskussion über die Punkte wichtiger als die Erleichterung über den dann gesicherten Klassenerhalt.
 
Zitat von WilderSüden;2935567:
Mmmmh netter Artikel über Dutt in der Mittwoch-Sport Bild...
Lässt er sich doch vor dem Freiburg-Spiel von den Bild-Leuten einen Herzfrequenzmesser umschnallen um dann in der Sport Bild präsentiert zu werden...
...in der Situation, in der sich WERDER gerade befindet, finde ich solche Spielchen absolut deplaziert.

Geht da einem etwa die Fokussierung auf das Spiel ab??? :wild:

Für mich gäbe es da anstelle des Bild-Firlefanz nur 3 Dinge: Das Spiel - das Spiel - das Spiel!!!

Dutt - "top" Vorbild :daumen:

Er sollte auch nicht mehr essen, schlafen und den morgenschiss auch weglassen. Finde ich in der jetzigen Situation absolut deplatziert.
 
Das gehört halt zur PR-Arbeit und muss gemacht werden. Ich denke mir auch jedes mal, wenn ich irgendwo ein Plakat sehe, dass bei irgendeinem Hol-Ab irgendwo in der Pampa zwei unserer Jungs zur Autogrammstunde antreten müssen, dass es weitaus bessere Zeitpunkte für so etwas gibt, als ausgerechnet jetzt.

Entschuldigt die Länge des Satzes!
 
Kann man, Aber wenn dieser eine Punkt seinen Beitrag dazu leistet, die Klasse zu erhalten, dann sollte am Saisonende kein Hahn mehr danach krähen - es sei denn, es ist einem eine Glücks- oder Gerechtigkeitsdiskussion über die Punkte wichtiger als die Erleichterung über den dann gesicherten Klassenerhalt.

Der Klassenerhalt ist aber längst nicht gesichert. Es ging in den Diskussionen hier meistens darum, dass diese Spielweise eben nicht dazu angetan ist, genau dieses erwarten zu können. Im Gegenteil: Es ist zu erwarten, dass eine rein defensiv ausgerichtete Spielweise nicht reichen wird, wie es heute endlich auch in der Kreiszeitung angemerkt wurde, wie es auch Aaron Hunt deutlich angesprochen hat.

Sollte der Klassenerhalt am Ende erreicht sein, spielt das "Wie" für die abgelaufene Saison in der Tat keine Rolle mehr. Da hast Du Recht. Für die Zukunftsprognosen dagegen sehr wohl. ;)
 
Das gehört halt zur PR-Arbeit und muss gemacht werden. Ich denke mir auch jedes mal, wenn ich irgendwo ein Plakat sehe, dass bei irgendeinem Hol-Ab irgendwo in der Pampa zwei unserer Jungs zur Autogrammstunde antreten müssen, dass es weitaus bessere Zeitpunkte für so etwas gibt, als ausgerechnet jetzt.

Entschuldigt die Länge des Satzes!

Es gab mal Zeiten, da mußten Werder-Spieler zur Strafe bei den Vorverkaufsstellen antreten, damit sie am eigenen Leib merken, wie schwierig es ist, aufgrund durchwachsener Leistungen Tickets an den Mann bzw. die Frau zu bringen.

Ich habe da sogar noch ein Foto vor Augen, wo Erwin Kostedde in einem Reisebüro in der Bremer City hinter dem Tresen steht - und damit sollte auch die Frage beantwortet sein, wann die o.g. Maßnahme griff: es war im Herbst 1980 als Werder doch sehr dürftig in die Aufstiegssaison gestartet ist.
 
Mich würde mal interessieren, was INTERN besprochen wird. Es gibt ja nun auch unter den "Offiziellen" Menschen mit Fußballsachverstand.

Dass RD es in der kompletten Saison nicht geschafft hat, ein (er selbst sprach ja sogar von zweien) Spielsystem zu installieren, ist für einen Trainer ein absolutes Armutszeugnis.

Und wer den Spielern offensichtlich wirklich den "Hau bloß die Pille weg"-Leitspruch mit ins Spiel gibt, disqualifiziert sich als moderner Trainer.

Und über allem steht die Ausrede, die schon ab dem 1. Spieltag für sämtliche spielerischen und taktischen Desaster verwendet wurde: "Es ist eine Umbruch-Saison". Wenn wir diese überstehen sollten, geht dann spätestens die kommende Saison als die "Abstiegs-Saison" in der Werder-Geschichte ein.

....hier entwickelte ich gerade noch weitere Feststellungen zum taktischen Stillstand/Rückschritt, spielerischen Defiziten, mangelndem Einsatz, verlorener Spielfreude, schwachsinniger Einstellungen, peinlichen Interviews der sportlichen und wirtschaftlichen Leitung...bis ich zur folgenden Erkennntnis kam:

Ach...was soll's..wir drehen uns hier ja doch nur im Kreis. Irgendwem im Verein mit Entscheidungsgewalt scheint ja weiterhin zu gefallen, was unsere Jungs unter Anleitung von RD da zusammenstümpern.

Was sollen wir hier schlaue Dinge von uns geben. Ändern können wir es ja doch nicht. Es tut lediglich weh, mit sehendem Auge den Niedergang unseres ruhmreichen SV Werder mitzuverfolgen.

Ich wünsche mir inständig, dass bei uns im Verein noch rechtzeitig aufgewacht wird.

gwg

svwb
 
:megafon: G u t e n M o r g e n W e r d e r B r e m e n !

Dutt seine Zukunft liegt in der 2. Liga und wenn keiner die Reißleine zieht, auch für den Verein !

:D
 
Es ist auch die Frage, inwiefern ein neuer Trainer uns JETZT wirklich was bringen würde. Im Gegensatz zum HSV unter van Marwijk z.B. schnarchen unsere Spieler nicht über den Platz, sondern zeigen meist durchaus die richtige Einstellung. Einzig taktisch und spielerisch fehlt es uns an Möglichkeiten. Und das sind Defizite, die ein Trainer beheben muss, und die ein Trainer nicht von heute auf morgen abstellen kann. Dutt hätte die Zeit dafür gehabt, jetzt müssen wir uns aber leider bis zum Saison-Ende so durchwurschteln.

Selbst bei Braunschweig sehe ich inzwischen mehr Spielkultur. Und auch ein Christian Streich hat seiner Freiburger-Truppe wieder taktische Disziplin und spielerische Leichtigkeit zumindest ansatzweise einflößen können. Sollte Freiburg den Klassenerhalt schaffen, könnten sie nächste Saison durchaus wieder im gesicherten Mittelfeld landen.
Aber bei uns sehe ich diese Entwicklung leider nicht. Unser Trainer verkörpert unserer Mannschaft scheinbar Tag für Tag das Underdog-Image, und hält ihr durch die Anweisung der ständig langen Bälle täglich vor, wie spielerisch limitiert sie zu sein scheint. Dass die Spieler dann nicht gerade vor Selbstbewusstsein strotzen und sich bei Ballbesitz lieber verstecken, wundert mich dann auch nicht mehr. Und bei all den unterschiedlichen Anweisungen, wann gepresst und/oder lange Bälle gespielt werden sollen oder wann ich die Position wechseln muss und wann nicht, wüsste ich als Spieler auch nicht mehr, was wann zu tun ist. Und jeder macht dann irgendwie sein Ding. Sehr ärgerlich. Denn wenn der Teamgeist einer Mannschaft stimmt, sollte es für einen Trainer doch ein leichtes sein, ihr ein wenig mehr Spielkultur zu vermitteln.
 
Typisch auch die gewonnenen Spiele kleinzureden. Gegen den HSV und den Club haben wir verdient gewonnen und uns gegen Frankfurt und Gladbach zwei verdiente Punkte erkämpft. Sowas kleinzureden und immer nur in schlechten Phasen aufzutauchen spricht halt ne recht eindeutige Sprache.
Hierzu möchte ich zunächst noch mal die sehr treffenden Aussagen der gestrigen Kreiszeitung zitieren:

„Alarmierend zudem: Die meisten Bremer Treffer in der Rückrunde resultierten nicht etwa aus gelungenen Kombinationen, sondern aus dicken Böcken der Gegner, Standardsituationen oder Zufallsprodukten (siehe Extrakasten).
Die spielerische Armut, die bei den Fans für tiefe Sorgenfalten sorgt, dürfte auch ein Grund sein, warum es Hunt im Sommer wegzieht aus Bremen."


Ich denke, als einer, der Zeit und Geld investiert hat, sich den SV Werder in Frankfurt anzuschauen, kann ich sagen, dass einer, der diesen Punkt auch nur ansatzweise als „verdient“ bezeichnet, in einer Erklärungswelt lebt, in der man alles hindrehen kann, wie es passt. Einen „unverdienteren“ Punkt habe ich wohl nicht so oft gesehen. Ein ganz grauenvoller Auftritt, bei dem man es abermals allein der eklatant schlechten Chancenverwertung des Gegners zu verdanken hatte, dass man den Platz nicht als absolut verdienter Verlierer verlies. Ein 2:0 oder 3:0 für Frankfurt hätte dem Geschehen auf dem Rasen angemessen entsprochen.

Was natürlich nicht bedeutet, dass ich mich über diesen erduselten und auch mit den inzwischen nur noch in geringem Maße vorhandenen fußballerischen Möglichkeiten erkämpften Punkt nicht auch gefreut habe. Aber die von der Kreiszeitung beschriebene „spielerische Armut“ sprang mich auch in Frankfurt regelrecht an - grauenhaft, was da geboten wurde, gegen einen Gegner, der zu dieser Zeit alles andere als in der Erfolgsspur war.

Und beim 1:0 Sieg über den HSV gab es für mich auch nicht mehr zu bejubeln als eben die Tatsache, dass die Hamburger es tatsächlich immer wieder schaffen, noch einen Tacken uninspirierter aufzutreten - selbst gegen einen so limitierten Gegner, wie es heuer der SV Werder geworden ist. Hätte z.B. van der Vaart seinen letzten Schuss in der Nachspielzeit (zu dem er recht frei kam) nicht 2 Meter neben das Tor sondern ins Tor gesetzt, hätte niemand mit Fußballsachverstand von einem „unverdienten“ Punkt für den HSV gesprochen. Da hat im Spiel „Not gegen Elend“ in der Gesamtbetrachtung lediglich der Glücklichere gewonnen.

Nein, nein - „kleinreden“ braucht man die zusammengestolperten Punkte des SV Werder diese Saison nicht. Die „Kleinheit“ springt einen regelrecht an. Natürlich ist es super klasse, dass man mit diesen erschreckenden Auftritten immer noch mehr Punkte zusammenkratzen konnte als z.B. der HSV und Stuttgart. Aber – was sagt das aus in Bezug auf die Trainerpersonalie, über die ja hier diskutiert wird ?
Neulich kam im Bekanntenkreis mal das Gespräch darauf, welche Siege des SV Werder in dieser Saison eigentlich als „hochverdient“ eingestuft werden könnten und in welchen Spielen durch Pech/Schiri/Glück des Gegners eigentlich verdiente Punkte nicht erreicht wurden. Eine recht ernüchternde Analyse, wenn man ein wenig ehrlich dabei ist. Wenn mal ein ohne wenn und aber verdienter Erfolg eingefahren wird, will ich das gern herausstellen. Dass ein solcher Sieg diese Saison noch gelingt, kann ich mir im Moment allerdings nicht recht vorstellen. Da bräuchte es schon einen Gegner, der einen rabenschwarzen Tag erwischt.

Und - „Polemik“ sieht sicher anders aus. Ich bin weit davon entfernt, mich „polemisch“ zum Thema Dutt zu äußern. Als Mensch kommt er immer recht sympathisch rüber. Ich hätte mich deshalb auch gefreut, wenn es mit ihm geklappt hätte. Es ist nur eben so, dass er ganz offensichtlich der falsche Mann für den Job beim SV Werder in der „Ära nach Schaaf“ ist/war.
 
Selbst bei Braunschweig sehe ich inzwischen mehr Spielkultur. Und auch ein Christian Streich hat seiner Freiburger-Truppe wieder taktische Disziplin und spielerische Leichtigkeit zumindest ansatzweise einflößen können. Sollte Freiburg den Klassenerhalt schaffen, könnten sie nächste Saison durchaus wieder im gesicherten Mittelfeld landen.
:tnx:

Sehe ich genau so. Mir hätte auch eine ganz zarte positive Entwicklung gereicht, um zumindest weiter abzuwarten. Von mir aus auch mit weniger Punkten und einem Saisonstart, bei dem man lange auf den letzten drei Plätzen festhängt. Aber man hätte irgendwie die Hoffnung, dass es weiter voran geht.

So nett es derzeit ist, dass man die Punkte hat, die man hat - so sehr haben die z.T. recht glücklich erreichten Punkte (z.B. die 6 Punkte aus den ersten beiden Spielen, was den Spielverläufen nach eher 2 gewesen wären) immer wieder ein schützendes Mäntelchen über die sich immer weiter verfestigende spielerische Armut gelegt. Man hätte hier eigentlich eine gute Möglichkeit gehabt, mit der aus diesen glücklichen Punktgewinnen resultierenden gewissen "Ruhe" eine spielerische Weiterentwicklung voran zu bringen. Leider ist davon nichts zu erkennen - ganz im Gegenteil. So stehen nun die Punkte, über die man sich natürlich einerseits freuen kann, die aber andererseits trotzdem nicht darüber hinwegtäuschen können, dass der SV Werder weiter relativ ungebremst gegen die Wand gefahren wird.

Sollte der Klassenerhalt geschafft werden, ist das daher eben auch nur für den Moment zu bejubeln. Wenn die Verantwortlichen des SV Werder dies dann als Bestätigung für gute Arbeit des neuen Trainerstabs in der ersten Saison sehen (wovon man ja fast ausgehen muss), dann werden die Lichter eben nächste Saison ausgeknipst.
 
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