Robin Dutt

Stand jetzt kann man folgendes sagen:

1. Die Mannschaft die RD übernommen hat, ist qualitativ schlecht
2. Die Neuzugänge haben wenig bis keine Besserung gebracht, was entweder an der Einkaufspolitik oder am Trainer liegt (oder beides)
3. Er hat die taktischen Mängel der letzten Rückrunde in keinster Weise beheben können

Also wenn man ne schlechte Mannschaft übernimmt und selbst noch viele Fehler dazupackt, dann kommt das dabei raus, was wir im Moment sehen. Dutt hat es nicht geschafft, die schwere Aufgabe zu meistern. Ich bezweifle nach den Erkenntnissen bisher, dass er vom Typ und seiner Einstellung/Ausrichtung in Sachen Fußball der richtige Mann für diese Aufgabe ist. Es hätte imho einen jungen, hungrigen, fußballverrückten, selbstkritischen, detailversessenen, akribischen Arbeiter gebraucht, der die modernen Anforderungen des Profifußballs bezüglich Umschaltspiel und Gegenpressing beherrscht. Mit diesen recht einfachen Mitteln kann man, wenn man sich bspw. Augsburg anschaut, aus einer spielerisch bescheidenen Truppe ein Kollektiv formen, dass zumindest behäbige, konfuse Truppen wie Hamburg und Bremen locker in die Tasche steckt.
 
Grundsätzlich muss man sagen, dass Werder ein kleiner verein ist und hat nach finanziellen Möglichkeiten in den zurückliegenden Jahren auf dem obersten Level gehandelt.

Wie wär's mal mit Fakten statt diesem Gejammer?

Werder hat einen Jahresetat von 35 Mio € - das ist Liga-Durchschnitt und damit z. B. mehr als Gladbach, Hannover, Hoffenheim, Augsburg, Hertha, etc. - nur dass die nicht nur in der Tabelle vor uns stehen, sondern auch viel spielen als unsere Jungs. Das kann dann ja wohl kaum am Geld liegen, oder?
 
Wie wär's mal mit Fakten statt diesem Gejammer?

Werder hat einen Jahresetat von 35 Mio € - das ist Liga-Durchschnitt und damit z. B. mehr als Gladbach, Hannover, Hoffenheim, Augsburg, Hertha, etc. - nur dass die nicht nur in der Tabelle vor uns stehen, sondern auch viel spielen als unsere Jungs. Das kann dann ja wohl kaum am Geld liegen, oder?

Das Problem an den 35 Millionen ist jedoch, dass sie nicht annährend dem Leistungsvermögen des Kaders entsprechen. Wenn man sich nur das Preis-Leistungsverhältnis von Fritz, Elia und Ekici anschaut, dann sind die ihr Geld nicht annährend wert/ nicht mehr wert. Das zu korrigieren geht nunmal nicht von heute auf morgen. Wobei das eher in den Thread von TE gehört.
 
Der größte Fehler ist und bleibt den Wolf ins Tor zu stellen, der mit der identischen Abwehr in der hälfte der Spiele, die gleiche Anzahl an Gegentore wie Miele eingefangen hat. Und wenn man immer mit dem Mainz spiel kommt

Ende in Mainz! Werder erkämpft sich nach dem Blitz-Rückstand durch einen Treffer von Kapitän Aaron Hunt (68.) und drei Glanzparaden von Sebastian Mielitz ein 1:1-Unentschieden gegen den FSV Mainz 05

Dutts Wortwahlt und Entscheidungen sind einfach mist, mir kommt es so vor, als hätte er einen nassen Helm auf.
 
Stand jetzt kann man folgendes sagen:

1. Die Mannschaft die RD übernommen hat, ist qualitativ schlecht
2. Die Neuzugänge haben wenig bis keine Besserung gebracht, was entweder an der Einkaufspolitik oder am Trainer liegt (oder beides)
3. Er hat die taktischen Mängel der letzten Rückrunde in keinster Weise beheben können

Also wenn man ne schlechte Mannschaft übernimmt und selbst noch viele Fehler dazupackt, dann kommt das dabei raus, was wir im Moment sehen. Dutt hat es nicht geschafft, die schwere Aufgabe zu meistern. Ich bezweifle nach den Erkenntnissen bisher, dass er vom Typ und seiner Einstellung/Ausrichtung in Sachen Fußball der richtige Mann für diese Aufgabe ist. Es hätte imho einen jungen, hungrigen, fußballverrückten, selbstkritischen, detailversessenen, akribischen Arbeiter gebraucht, der die modernen Anforderungen des Profifußballs bezüglich Umschaltspiel und Gegenpressing beherrscht. Mit diesen recht einfachen Mitteln kann man, wenn man sich bspw. Augsburg anschaut, aus einer spielerisch bescheidenen Truppe ein Kollektiv formen, dass zumindest behäbige, konfuse Truppen wie Hamburg und Bremen locker in die Tasche steckt.

Das ist schon richtig. Einen TS zu entlassen, war aufgrund der Fehlentwicklung und seinem mangelnden Zugriff zum Ende der Saison unumgänglich. Da können hier @neuman und @dolablau schreiben, was sie wollen. Es war auch richtig einen erfahrenen Trainer zu holen, der diese Situation (=langjähriger Trainer hört auf) kennt.
Somit fiel ein RD automatisch in dieses Anforderungsprofil.
Nur nach 20 Spieltagen ist leider festzustellen, dass Ratlosigkeit auf allen Ebenen Trumpf ist. Eine Weiterentwicklung ist bislang nicht eingetreten, so dass die Hoffnung auf eine Besserung in den kommenden 14 Spieltagen bestenfalls vage ist. Warten auf Godot, der nie kam.
Man muss jetzt das Spiel gegen Gladbach abwarten, was wohl wieder verloren geht und dann handeln. Dann muss ein RD entlassen werden! Wer soll ihn ersetzen? Stanislawski evtl.??? Auch kein Slomka, der bei Hannover erst einmal 5 Spiele bei Amtsantritt verloren hat.
Werder braucht derzeit kein mittelfristiges Konzept, sondern ein Konzept zum Überleben in der Liga. Dem ist es Alles aber auch wirklich Alles unterzuordnen.
 
Das Problem an den 35 Millionen ist jedoch, dass sie nicht annährend dem Leistungsvermögen des Kaders entsprechen. Wenn man sich nur das Preis-Leistungsverhältnis von Fritz, Elia und Ekici anschaut, dann sind die ihr Geld nicht annährend wert/ nicht mehr wert. Das zu korrigieren geht nunmal nicht von heute auf morgen. Wobei das eher in den Thread von TE gehört.

Da hast Du recht - die Kohle wird nicht gut investiert, das hat aber nichts mit der Vereingröße sondern mit der Unfähigkeit der handelnden Personen zu tun.
 
Der größte Fehler ist und bleibt den Wolf ins Tor zu stellen,

Darüber, ob es sein größter Fehler als Werdercoach war könnte man streiten. :crazy:

Richtig ist aber wohl, dass er durch das Bauernopfer der "Abwehr" ein Alibi für das kollektive Versagen gegeben hat. Dabei hat er offensichtlich aber nicht daran gedacht, dass es auch mit Wolf im Tor weiter klingeln wird, wenn die Ursachen der Gegentorflut nicht behoben werden.
 
Darüber, ob es sein größter Fehler als Werdercoach war könnte man streiten. :crazy:

Richtig ist aber wohl, dass er durch das Bauernopfer der "Abwehr" ein Alibi für das kollektive Versagen gegeben hat. Dabei hat er offensichtlich aber nicht daran gedacht, dass es auch mit Wolf im Tor weiter klingeln wird, wenn die Ursachen der Gegentorflut nicht behoben werden.

Ein Fehler wäre es nur dann gewesen, wenn RW sich gegenüber SM als definitiv schlechter erwiesen hätte, was aber nicht der Fall ist. Also war seine Entscheidung bestenfalls wirkungslos, aber keinesfalls ein Fehler. Alles Andere ist mMn Legendenbildung......
 
Stand jetzt kann man folgendes sagen:

1. Die Mannschaft die RD übernommen hat, ist qualitativ schlecht
2. Die Neuzugänge haben wenig bis keine Besserung gebracht, was entweder an der Einkaufspolitik oder am Trainer liegt (oder beides)
3. Er hat die taktischen Mängel der letzten Rückrunde in keinster Weise beheben können

Also wenn man ne schlechte Mannschaft übernimmt und selbst noch viele Fehler dazupackt, dann kommt das dabei raus, was wir im Moment sehen. Dutt hat es nicht geschafft, die schwere Aufgabe zu meistern. Ich bezweifle nach den Erkenntnissen bisher, dass er vom Typ und seiner Einstellung/Ausrichtung in Sachen Fußball der richtige Mann für diese Aufgabe ist. Es hätte imho einen jungen, hungrigen, fußballverrückten, selbstkritischen, detailversessenen, akribischen Arbeiter gebraucht, der die modernen Anforderungen des Profifußballs bezüglich Umschaltspiel und Gegenpressing beherrscht. Mit diesen recht einfachen Mitteln kann man, wenn man sich bspw. Augsburg anschaut, aus einer spielerisch bescheidenen Truppe ein Kollektiv formen, dass zumindest behäbige, konfuse Truppen wie Hamburg und Bremen locker in die Tasche steckt.

:tnx::tnx::tnx:

Auf der anderen Seite muss man sehen, dass unser Problem imho (mittlerweile) wohl hauptsächlich im mentalen Bereich zu suchen ist. Hier wurde ja gestern kurz über die Aussage Klopps gesprochen, dass man über die Zweikämpfe ins Spiel finden müsse und sich so Sicherheit aufbauen könne und müsse. Nur wenn man sich eben das Dortmundspiel beispielsweise anschaut, dann gewinnen wir in dem Ding rund 53 % unserer Zweikämpfe und fangen uns dennoch fünf Buden. Man muss doch auch mal sagen dürfen, dass es bis zum 0:1 gar nicht schlecht aussah, wenn man berücksichtig gegen welchen Gegner wir gespielt haben. Dann bricht die Mannschaft aber regelmäßig zusammen und es kommt vermehrt zu entscheidenden individuellen Fehlern!
Man muss RD dann auch mal zugestehen, dass es zu Beginn der Saison mit dem Veränderungen im Defensivbereich gar nicht so schlecht aus sah. Dann hat er sich selbst ins Knie geschossen, weil er - aus welchen Gründen auch immer - plötzlich mit der Gurkentruppe, die wir nun mal haben, mitspielen wollte. Einhergehend kamen wieder viele Gegentore, negativ Erlebnisse, die teilweise auch einfach von bösen individuellen Fehlern ausgelöst wurden und letztendlich war die Verunsicherung wieder da.
Das hat RD auch in der Wintervorbereitung, dann nicht aus der Mannschaft rausbekommen. Vor diesem Hintergrund ist in meinen Augen doppelt bitter, dass der Treffer von Elia im Spiel gegen den BTSV nicht gegeben wurde. Wer weiss, was es im Kopf der Spieler ausgemacht hätte dieses Spiel zu gewinnen. Haben wir letztendlich nicht und in der Woche auf dieses spiel begann man dann wieder vieles in Frage zu stellen. Zumindest in der Öffentlichkeit, was ja den Spieler auch nicht ganz verborgen geblieben seien dürfte.

Ansonsten war RD ja nie mein Wunschkandidat. Hatte den ja aufgrund seiner Beschäftigung beim DFB gar nicht auf dem Zettel. Mein Wunsch damals war ja schon Effenberg. Als RD dann ins Gespräch kam, war ich der Lösung gegenüber nicht abgeneigt. Nun sehen wir uns, wie eigentlich auch erwartet, im absoluten Abstiegskampf. Was mich aber ein bisschen erschreckt, dass eben auch die Mentalität für diesen Abstiegskampf zu fehlen scheint. Zumindest, wenn ich die Äußerung mancher Spieler oder auch Verantwortlicher (WL: Nächste Saison sollte man aber wieder Richtung Europa denken) anschaue.
Mir fällt allerdings auch keine Lösung ein, von der ich letztendlich soweit glaube, dass sie uns mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit den Klassenerhalt bringt.
 
... Es hätte imho einen jungen, hungrigen, fußballverrückten, selbstkritischen, detailversessenen, akribischen Arbeiter gebraucht, der die modernen Anforderungen des Profifußballs bezüglich Umschaltspiel und Gegenpressing beherrscht. Mit diesen recht einfachen Mitteln kann man, wenn man sich bspw. Augsburg anschaut, aus einer spielerisch bescheidenen Truppe ein Kollektiv formen, dass zumindest behäbige, konfuse Truppen wie Hamburg und Bremen locker in die Tasche steckt.

:tnx:
Als ich noch TE für einen Retter gehalten habe, da war mir irgendwie klar, dass er so einen "neuen" Trainer sucht, in aller Ruhe. Stattdessen wurde ein Kompromisstrainer genommen, der schon mal irgendwo etwas positives erreicht hat. Dann kann TE hinterher sagen, "der Dutt war doch allseits anerkannt". Bei nem jungen unbekannten wäre TE mehr persönliches Risiko eingegangen. Und jetzt TEs Reaktion auf einen möglichen Trainerwechsel ist mir vielzu aggressiv/angepisst. So als wenn er "Mr Werder" wäre.

Mehr "Liefern statt labern". Gilt für beide, TE und RD.
 
Man muss RD dann auch mal zugestehen, dass es zu Beginn der Saison mit dem Veränderungen im Defensivbereich gar nicht so schlecht aus sah. Dann hat er sich selbst ins Knie geschossen, weil er - aus welchen Gründen auch immer - plötzlich mit der Gurkentruppe, die wir nun mal haben, mitspielen wollte. Einhergehend kamen wieder viele Gegentore, negativ Erlebnisse, die teilweise auch einfach von bösen individuellen Fehlern ausgelöst wurden und letztendlich war die Verunsicherung wieder da.
Das hat RD auch in der Wintervorbereitung, dann nicht aus der Mannschaft rausbekommen.

Ansonsten war RD ja nie mein Wunschkandidat. Hatte den ja aufgrund seiner Beschäftigung beim DFB gar nicht auf dem Zettel. Mein Wunsch damals war ja schon Effenberg. Als RD dann ins Gespräch kam, war ich der Lösung gegenüber nicht abgeneigt. Nun sehen wir uns, wie eigentlich auch erwartet, im absoluten Abstiegskampf. Was mich aber ein bisschen erschreckt, dass eben auch die Mentalität für diesen Abstiegskampf zu fehlen scheint. Zumindest, wenn ich die Äußerung mancher Spieler oder auch Verantwortlicher (WL: Nächste Saison sollte man aber wieder Richtung Europa denken) anschaue.
Mir fällt allerdings auch keine Lösung ein, von der ich letztendlich soweit glaube, dass sie uns mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit den Klassenerhalt bringt.

Völlig richtig. Zu dieser Einschätzung komme ich auch. Allerdings habe ich einen Stefan Effenberg schon immer für zu großspurig, zu prollig, zu unseriös, zu geltungssüchtig für einen Trainerposten gehalten. Auf Effenberg wäre ich zuletzt gekommen. Ein Mann, der sich einen Tigerkopf auf den Hinterkopf frisieren bzw. färben lässt, darf niemals Trainer vom SVW werden :D
 
Klar haben wir auch ein großes Kopfproblem. Das steht außer Frage. Und ich spreche Dutt auch nicht alle Fähigkeiten ab. Teilweise dachte ich immer mal wieder, dass er noch die Kurve kriegt. Aber er fährt zuviel Zick-Zack und ist mir jetzt doch zu wenig selbstkritisch aktuell. Er hat keine klare Linie mehr, die er durchzieht, sondern reagiert nur noch auf das, was passiert.

Mein Wunschtrainer war er auch nie, einfach auch deshalb, weil ich ihn durch seine Position beim DFB gar nicht mehr auf dem Schirm hatte. Aber egal. Ich habe mich nach seiner Verpflichtung dann doch mit ihm erstmal "anfreunden" können und schon gedacht, dass etwas mehr geht. Dem ist bisher nicht so. JEtzt bleibt die Frage, wie es weitergehen soll.
 
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