Robin Dutt

Aufgrund dessen ist Schmitz auch ein Auslaufmodell. Der hat schon zu Schalker Zeiten seine Stärken eher in der Offensive gehabt, bleibt jedoch selbst dort hinter einem Garcia zurück. Defensiv galt der auf Schalke freundlich ausgedrückt als Unsicherheitsfaktor.

Und genau das ist Garcia bei uns auch.

Wie gesagt, offensiv ist er besser als Schmitz und deshalb in seiner Gesamtheit auch besser als Schmitz, aber eben nicht in der Defensive.
 
Man sollte auch mal alle Beiträge in einer Diskussion lesen:



Und dass du Garcia zur Steigerung der Defensivqualität auf Links anführst sagt eigentlich alles über deinen generellen "Plan" von der Ballsportart Fussball aus...

Der hatte unter Felix Magath ein bomben Jahr im defensiven Mittelfeld gehabt. Dann wurde er nach links verschoben, verlor seinen Stammplatz und wurde aussortiert...

Edit:
Caldirola und Garcia standen bei Volland. Deshalb blieb Wolf auch auf der Linie, weil eigentlich nicht davon auszugehen war, dass er sich mit seinen geschätzen 1,68 gegen beide durchsetzen würde...
Für mich ist RD ein Versager
 
Der hatte unter Felix Magath ein bomben Jahr im defensiven Mittelfeld gehabt. Dann wurde er nach links verschoben, verlor seinen Stammplatz und wurde aussortiert...

Geholt wurde er dennoch als LV und Schmitz ist glaube ich sogar gelernter Offensivspieler. Problem: LV konnte er nie... Er wirkt auf mich, als sei er dort taktisch und psychisch überfordert. Hab auch nie verstanden, warum Magath den seinerzeit trotz unterirdischsten Leistungen immer wieder dort aufbot.

Edit: Nichtsdestotrotz schlug sich Schmitz bei Werder auf dieser Position besser als zunächst von mir vermutet. Dennoch stellt das Gesamtpaket dort ein äußerst limitiertes Niveau dar, weshalb ich seine Verpflichtung eh nie ganz nachvollziehen konnte.
 
Geholt wurde er dennoch als LV und Schmitz ist glaube ich sogar gelernter Offensivspieler. Problem: LV konnte er nie... Er wirkt auf mich, als sei er dort taktisch und psychisch überfordert. Hab auch nie verstanden, warum Magath den seinerzeit trotz unterirdischsten Leistungen immer wieder dort aufbot.

Edit: Nichtsdestotrotz schlug sich Schmitz bei Werder auf dieser Position besser als zunächst von mir vermutet. Dennoch stellt das Gesamtpaket dort ein äußerst limitiertes Niveau dar, weshalb ich seine Verpflichtung eh nie ganz nachvollziehen konnte.

Nanana, ihr habt wohl noch nicht gehört, dass der "Glücksritter des Winters" jetzt wieder angreift?!? ;):D

http://www.kreiszeitung.de/sport/werder-bremen/ich-greife-jetzt-3327352.html

Sorry für OT!
 
Zitat von Firedangerboy:
Ich würde jetzt nicht sagen, dass TS diese Akzente nicht setzen konnte, nur gab es bei der Saison einige Unwägbarkeiten, die mMn vor allem darin zu sehen sind, dass die Mannschaft sehr Jung war, es an Erfahrung fehlte und man vor dem Tor zu glücklos agierte.

Der vielverwandte Spruch, "wir haben uns heute nicht für unsere Anstrengungen belohnt!" ist dabei eine Aussage, die treffender garnicht sein kann.

Jetzt aber ist Dutt der Trainer, der wählt andere Ansätze um dieser fehlenden Erfahrung und der vielleicht damit einhergehenden jungendlichen Naivität zu begegnen, der Mannschaft versucht Potentiale aufzuzeigen, wie sie für mehr Sicherheit bei ihrem Vorgehen sorgen können und arbeitet daran auf Grundlage dieser Sicherheit etwas zu entwickeln. Ein Weg, den TS zu Beginn der Rückrunde auch wählte und den Dutt jetzt mMn fortsetzt.

Etwas gundlegend Falsches kann ich daran nicht erkennen, wünsche mir aber, die Entwicklung würde schneller und offensichtlicher werden und dabei muss es mE auch erlaubt sein darauf hinzuweisen, dass in der Hinrunde nicht alles Gold war, was da so entschieden wurde.

Wenn nur die letzte Saison mit der „Rookie-Truppe“ schlecht gelaufen wäre, würde ich das auf ihre Unerfahrenheit begründete Argument gelten lassen. Aber vieles von dem, was 12/13 schief ging, ist auch schon 11/12 und 10/11 schief gelaufen und gerade in 10/11 hatten wir noch geballte CL-Erfahrung in Kader. Zwei Beinahe-Abstiege und zwei schlechteste Rückrunden in Folge kann selbst eine noch so unerfahrene Mannschaft in einer einzigen Saison nicht hinbekommen…

Damit relativiert sich auch das „gar nicht treffender“ bei dem „sich nicht selbst belohnen“ erheblich. Sicher, es gibt immer wieder mal Spiele, in denen sich eine Mannschaft sich für ihre Mühen nicht belohnt; aber damit die ganze letzte, geschweige denn die schlechten letzten 3 Spielzeiten inkl. der v.g. Pleiteserien zu ergründen, erscheint doch etwas zu bequem – ganz abgesehen davon, daß „sich nicht belohnen“ gerade bei einer häufigen Verwendung sich a) abnutzt und somit b) wie eine positive Formulierung des Begriffs Unvermögen klingt.

Hier fehlten TS die Akzente, um den vermeidlichen Betriebsunfall 10/11 zu stoppen, so daß daraus eine 3jährige Talfahrt wurde, deren Dauer letztlich zur Trennung zwischen Werder und TS führte, so daß RD das Ruder übernahm. Dieser hat, wie du richtig erkannt hast, andere Ansätze gewählt; aber nicht um den gleichen Weg wie TS zur Rückrunde einzuschlagen, sondern um das gleiche Ziel zu erreichen. Gewählt hat RD einen anderen Weg und das aus guten Gründen: 1.) weil es nach einer langen Mißerfolgsserie wenig Sinn macht, den eingeschlagenen, fatalen Weg (der bekanntermaßen zu einem Trainerwechsel führt) beizubehalten 2.) gerade nach dem Weggang eines langjährigen Coaches ein gesundes Maß an Veränderungen erforderlich sind, denn jeder Trainer sollte vom Grundsatz her seinen eigenen Weg gehen, statt den Vorgänger ausschließlich zu kopieren. Denn was passieren kann, wenn man etwas von der Vorgehensweise seines Vorgänger kopiert, hat man ja in der abgelaufenen Hinrunde gesehen, wo RD plötzlich anfing, offensiv agieren zu lassen und uns somit wie in den Jahren zuvor die Gegentore nur so um die Ohren flogen.

Demzufolge stimme ich dir auch vorbehalt los zu, daß nicht alle Entscheidungen der Hinrunde Gold gewesen sind. Denn z.B. dieser überflüssige Wechsel zur offensiven Ausrichtung hat den talwärts fahrenden Zug wieder beschleunigt, obwohl er sich bereits im Bremsweg befand; damit wurde die Entwicklung zum Guten unnötig verlängert und somit wertvolle Zeit verschenkt. Dennoch müssen wir uns in Geduld üben, denn wenn wir in den kommenden Jahren nicht in jeder Saison in Abstiegsgefahr geraten möchten, dann muß man auch ein wenig Zeit aufbringen und Rückschläge in Kauf nehmen, denn eine Entwicklung nach oben (wie weit man es auch immer definiert) läuft i.d.R. nicht linear.

Eines der großen Stärken von Werder Bremen war/ist ein behutsamer, kontinuierlicher und geduldiger Aufbau, statt so wie an vielen anderen Bundesligastandorten wie z.B. beim HSV das Umfeld mit kurzfristigem Aktionismus zu beruhigen, welcher sich meistens als Strohfeuer erweist. Auf sie diese Werder-Stärke der Geduld sollten, auch wenn es schwer fällt, auch wir Werder-Fans uns besinnen. Daher in diesem Sinne (und des Themas): statt "Nur der HSV" lieber "Lebenslang Grün-Weiß"
:dance::svw_applaus:
 
zwei schlechteste Rückrunden in Folge kann selbst eine noch so unerfahrene Mannschaft in einer einzigen Saison nicht hinbekommen
Immerhin wurden zwischendrin in der Hinrunde noch 22 Punkte eingesammelt - aber das passt sicher nicht in das gesamt-Erklärungskonzept.

Wenn man ein wenig mit logischem Denken an die Bewertung der Vorgänge herangeht, schließen sich einige Sachen, die hier ständig gleichzeitig als Fakten in den Raum gestellt werden, schlichtweg aus.

Die Erfahrung sagt aber, dass alle Fakten, die irgendwie nicht zum Erklärungsgerüst passen, für albern erklärt werden.

Mal ist die Anzahl der erzielten Punkte das A und O (egal wie die zustande kamen), mal ist solch ein Wert nicht aussagekräftig. Mal darf man nur die Rückrunden betrachten, dann ist es nur erlaubt die Hinrunde zu betrachten. Mal sind statistische Werte aussagekräftig - wenn sie nicht in den Kram passen, spielen sie aber auch wieder keine Rolle.

Dass man Letzter (!) in Sachen Passquote ist, spielt keine Geige, weil man ja bewusst nicht so offensiv spielt (was für eine Erklärung ist das denn bitte ?). Als ob es bei einer Defensiv-Ausrichtung nicht genauso darauf ankäme, dass man den Ball zum Mitspieler bringt.

Unterm Strich lohnt die Diskussion da tatsächlich nicht.
Jedenfalls schön für Robin Dutt, wenn er hier mitliest, wieviel Kredit er nach dieser Hinrunde und seinen "Kommunikationsschwierigkeiten" immer noch hat. Vielleicht bekommt er ja noch die Kurve ? Aber - eigentlich kann er die Sache auch so weiterlaufen lassen. Ist schließlich nicht seine Schuld, dass alles soooo schwer ist. Soll er die unendliche Geduld seiner alles entschuldigenden Fans hier ruhig mal ausgiebig testen in der Rückrunde. Ich bin gespannt, wer am Ende am längsten "durchhält".
 
Immerhin wurden zwischendrin in der Hinrunde noch 22 Punkte eingesammelt - aber das passt sicher nicht in das gesamt-Erklärungskonzept.

Wenn man ein wenig mit logischem Denken an die Bewertung der Vorgänge herangeht, schließen sich einige Sachen, die hier ständig gleichzeitig als Fakten in den Raum gestellt werden, schlichtweg aus.

Die Erfahrung sagt aber, dass alle Fakten, die irgendwie nicht zum Erklärungsgerüst passen, für albern erklärt werden.

Mal ist die Anzahl der erzielten Punkte das A und O (egal wie die zustande kamen), mal ist solch ein Wert nicht aussagekräftig. Mal darf man nur die Rückrunden betrachten, dann ist es nur erlaubt die Hinrunde zu betrachten. Mal sind statistische Werte aussagekräftig - wenn sie nicht in den Kram passen, spielen sie aber auch wieder keine Rolle.

Dass man Letzter (!) in Sachen Passquote ist, spielt keine Geige, weil man ja bewusst nicht so offensiv spielt (was für eine Erklärung ist das denn bitte ?). Als ob es bei einer Defensiv-Ausrichtung nicht genauso darauf ankäme, dass man den Ball zum Mitspieler bringt.

Unterm Strich lohnt die Diskussion da tatsächlich nicht.
Jedenfalls schön für Robin Dutt, wenn er hier mitliest, wieviel Kredit er nach dieser Hinrunde und seinen "Kommunikationsschwierigkeiten" immer noch hat. Vielleicht bekommt er ja noch die Kurve ? Aber - eigentlich kann er die Sache auch so weiterlaufen lassen. Ist schließlich nicht seine Schuld, dass alles soooo schwer ist. Soll er die unendliche Geduld seiner alles entschuldigenden Fans hier ruhig mal ausgiebig testen in der Rückrunde. Ich bin gespannt, wer am Ende am längsten "durchhält".

Halt doch endlich mal die Backen.
Natürlich ist die Passquote niedriger wenn man defensiver spielt. Wenn dann noch Spieler wie Luki den ersten Ball hinten rausspielen dann geht die Passquoten auch nochmal nach unten. Aber du scheinst ja auch eher der Läufer anstatt der Fußballer zu sein.
 
Wenn nur die letzte Saison mit der „Rookie-Truppe“ schlecht gelaufen wäre, würde ich das auf ihre Unerfahrenheit begründete Argument gelten lassen.[...]

Dann lass es auch gelten und missbrauch es nicht als Türöffner.

[...]RD das Ruder übernahm. Dieser hat, wie du richtig erkannt hast, andere Ansätze gewählt; aber nicht um den gleichen Weg wie TS zur Rückrunde einzuschlagen, sondern um das gleiche Ziel zu erreichen. Gewählt hat RD einen anderen Weg und das aus guten Gründen: 1.) weil es nach einer langen Mißerfolgsserie wenig Sinn macht, den eingeschlagenen, fatalen Weg (der bekanntermaßen zu einem Trainerwechsel führt) beizubehalten 2.) gerade nach dem Weggang eines langjährigen Coaches ein gesundes Maß an Veränderungen erforderlich sind, denn jeder Trainer sollte vom Grundsatz her seinen eigenen Weg gehen, statt den Vorgänger ausschließlich zu kopieren.

Mich interessiert, welchen anderen Weg Dutt einschlug im Gegensatz zu Schaaf, der in der Rückrunde verstärkt die defensive Arbeit ins Auge fasste. Jetzt einfach zu sagen, er geht einen anderen Weg, ohne die Veränderung zu kennzeichnen? Mich interessiert, was Du als Veränderung ausgemacht hast.

Denn was passieren kann, wenn man etwas von der Vorgehensweise seines Vorgänger kopiert, hat man ja in der abgelaufenen Hinrunde gesehen, wo RD plötzlich anfing, offensiv agieren zu lassen und uns somit wie in den Jahren zuvor die Gegentore nur so um die Ohren flogen.

Du meinst Robin Dutt hat die offensive Spielweise von Thomas Schaaf kopiert? Wirklich? Kann ich Dir zwar nicht wirklich glauben, aber die offensivere Ausrichtung war wichtig. Ohne eine Belebung der Offensive wäre Werder harmlos gewesen und hätte noch weniger Tore erzielt, wie ohnehin schon und die Tore gegen Frankfurt hat man sich mit einer defensiven Ausrichtung eingefangen ohne selber die Gelegenheit zu bekommen eines zu erzielen. Es war sehr sehr wichtig für Dutt da eine Veränderung vorzunehmen, aber damit wandelte er nicht auf den Pfaden von Thomas Schaaf.

Demzufolge stimme ich dir auch vorbehalt los zu, daß nicht alle Entscheidungen der Hinrunde Gold gewesen sind. Denn z.B. dieser überflüssige Wechsel zur offensiven Ausrichtung hat den talwärts fahrenden Zug wieder beschleunigt, obwohl er sich bereits im Bremsweg befand; damit wurde die Entwicklung zum Guten unnötig verlängert und somit wertvolle Zeit verschenkt.
Diese Ansicht teile ich nicht. Werder hat bis zu diesem Zeitpunkt mit zwei Viererketten agiert und war nicht im Stande sich eigene Torchancen zu erarbeiten. Des Weiteren gab es keinerlei Anzeichen, dass Werder über ein funktionierendes Konzept für eigene Konter verfügte. Da standen sich bisweilen bei aussichtsreichen Gelegenheiten die eigenen Spieler im Weg, kreuzten den eigenen Ballführenden Mann etc.

Das erste Spiel, was halbwegs souverän über die Bühne gebracht wurde, war das gegen den HSV, wobei man auch da von Glück sprechen muss, weil Werder Jansen in HZ 2 nicht in den Griff bekam, immer stärker unter Druck geriet und sich aus dieser Drucksituation nicht befreien konnte. Aber gegen den HSV hat man noch gezielt hinten rausgespielt und nahm am Spiel teil, im weiteren Verlauf wurde immer stärker auf langen Hafer gesetzt, der Ball ging am laufenden Band verloren, Werder musste sich immer wieder neu positionieren, lief dem Ball hinterher ohne eigene Akzente setzen zu können.

Dutt wollte kontrolliertes Spiel, wenn ich das damals richtig verstanden habe, gespielt wurde auf dem Platz allerdings ganz anders. Der Ball wurde im Verlauf der Saison glaube ich noch nie so unkontrolliert hinten rausgeholzt wie in dieser. Eigenes Spiel fand nur selten statt. Mit Fehlentscheidungen meine ich eher Spielausrichtung und Gespür für den Gegner, um im richtigen Moment eine Veränderung vorzunehmen, andere Spieler aufs Feld zu schicken etc. Sachen, die man bspw. gegen Bayer 04 teilweise sah und weshalb dieses Spiel auch mit Glück zugunsten von Werder ausging.

Du meinst doch nicht allen Ernstes, dass man mit diesem Defensivkonzept, wie es zu Beginn der Saison spielte weiter gekommen wäre. Der Gegner braucht nur eine glückliche Situation, der Ball ist drin und Werder am Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;). Das ist mMn ein zu großes Verbanquespiel. Man muss zumindest über ein geeignetes Mittelmaß verfügen und eigene Konter stringent zu Ende spielen können. All das war dem Team zu Beginn der Saison nicht möglich und entwickelte sich erst, als man auch offensiv mehr Akzente setze.
Da ist nicht alles fehlerfrei gelaufen, aber ich mag mir den Ausgang nicht vorstellen, wenn wir mit der anfänglichen Grundausrichtung die gesamte Saison angegangen wären.

Dennoch müssen wir uns in Geduld üben, denn wenn wir in den kommenden Jahren nicht in jeder Saison in Abstiegsgefahr geraten möchten, dann muß man auch ein wenig Zeit aufbringen und Rückschläge in Kauf nehmen, denn eine Entwicklung nach oben (wie weit man es auch immer definiert) läuft i.d.R. nicht linear.

Eines der großen Stärken von Werder Bremen war/ist ein behutsamer, kontinuierlicher und geduldiger Aufbau, statt so wie an vielen anderen Bundesligastandorten wie z.B. beim HSV das Umfeld mit kurzfristigem Aktionismus zu beruhigen, welcher sich meistens als Strohfeuer erweist. Auf sie diese Werder-Stärke der Geduld sollten, auch wenn es schwer fällt, auch wir Werder-Fans uns besinnen. Daher in diesem Sinne (und des Themas): statt "Nur der HSV" lieber "Lebenslang Grün-Weiß"
:dance::svw_applaus:

Warum ist ein Trainer derart verunsichert, dass er auf Zuruf von Aussen seine Marschrichtung ändert. Ich würde sagen, weil man vom eigenen Konzept und dem eigenen Entwurf nicht überzeugt ist und selbst eine Veränderung vornehmen möchte und ich glaube auch nicht, dass Dutt auf Zuruf von Aussen handelte. Es war geboten, offensiver zu spielen um langfristig nicht ohne Torerfolg unterzugehen.

Wir werden sehen, welche Lehren Robin Dutt gezogen hat nach der Hinrunde und werden erleben, wie sich das Team unter seiner Feder in der Wintervorbereitung entwickelt hat. Vielleicht reiben wir uns nach Sonntag ja alle verwundert die Augen.
 
...Zwei Beinahe-Abstiege und zwei schlechteste Rückrunden in Folge kann selbst eine noch so unerfahrene Mannschaft in einer einzigen Saison nicht hinbekommen…

:confused:

In einer einzigen Saison? :confused:

In der Rückserie 2011/12 sind wir auch plötzlich mit Jungspunden wie Trybull, Harthertz, Ignjovski und auch Füllkrug aufgelaufen. Nach dem Verkauf von Wolf, der schweren Verletzung von Prödl und den häufigen Ausfällen von Naldo musste des öfteren auch der unerfahrene und überforderte Affolter ran.

Damit relativiert sich auch das „gar nicht treffender“ bei dem „sich nicht selbst belohnen“ erheblich. Sicher, es gibt immer wieder mal Spiele, in denen sich eine Mannschaft sich für ihre Mühen nicht belohnt; aber damit die ganze letzte, geschweige denn die schlechten letzten 3 Spielzeiten inkl. der v.g. Pleiteserien zu ergründen, erscheint doch etwas zu bequem – ganz abgesehen davon, daß „sich nicht belohnen“ gerade bei einer häufigen Verwendung sich a) abnutzt und somit b) wie eine positive Formulierung des Begriffs Unvermögen klingt.

:confused:

Sicher ist bei unerfahrenen Akteuren auch "Unvermögen" dabei, z.B. das Unvermögen, vor dem Tor cool zu bleiben. Was relativiert sich DMn dadurch? :confused:

Hier fehlten TS die Akzente, um den vermeidlichen Betriebsunfall 10/11 zu stoppen, so daß daraus eine 3jährige Talfahrt wurde, deren Dauer letztlich zur Trennung zwischen Werder und TS führte, so daß RD das Ruder übernahm.

Hast Du wirklich nicht erkannt, dass schon innerhalb der letzten Jahre unter KATS das Budget des Kaders reduziert wurde? Hast Du unter den Umständen tatsächlich eine sofortige "Behebung eines Betriebsunfalls" erwartet? :eek: :confused:

Dieser hat, wie du richtig erkannt hast, andere Ansätze gewählt; aber nicht um den gleichen Weg wie TS zur Rückrunde einzuschlagen, sondern um das gleiche Ziel zu erreichen. Gewählt hat RD einen anderen Weg und das aus guten Gründen: 1.) weil es nach einer langen Mißerfolgsserie wenig Sinn macht, den eingeschlagenen, fatalen Weg (der bekanntermaßen zu einem Trainerwechsel führt) beizubehalten 2.) gerade nach dem Weggang eines langjährigen Coaches ein gesundes Maß an Veränderungen erforderlich sind, denn jeder Trainer sollte vom Grundsatz her seinen eigenen Weg gehen, statt den Vorgänger ausschließlich zu kopieren. Denn was passieren kann, wenn man etwas von der Vorgehensweise seines Vorgänger kopiert, hat man ja in der abgelaufenen Hinrunde gesehen, wo RD plötzlich anfing, offensiv agieren zu lassen und uns somit wie in den Jahren zuvor die Gegentore nur so um die Ohren flogen.

Was war für Dich an diesem Weg fatal? Hättest Du weiter auf einen zu teuren Kader gesetzt?

Robin Dutt musste offensiver spielen lassen, weil er mit der bis dato gezeigten Ausrichtung kaum einen Blumentopf, geschweige denn einen Punkt oder gar ein Bundesligaspiel, nach den äußerst glücklichen Auftaktsiegen, mehr gewonnen hätte! ;)

Demzufolge stimme ich dir auch vorbehalt los zu, daß nicht alle Entscheidungen der Hinrunde Gold gewesen sind. Denn z.B. dieser überflüssige Wechsel zur offensiven Ausrichtung hat den talwärts fahrenden Zug wieder beschleunigt, obwohl er sich bereits im Bremsweg befand;

Der Wechsel zu einer offensiveren Spielweise gegenüber den Anfangs-Spielen war dringend notwendig. ;)

...damit wurde die Entwicklung zum Guten unnötig verlängert und somit wertvolle Zeit verschenkt.

Das ist Unfug. Die Suche nach einer ausgeglichenen Balance benötigt so oder so ihre Zeit.


...Dennoch müssen wir uns in Geduld üben, denn wenn wir in den kommenden Jahren nicht in jeder Saison in Abstiegsgefahr geraten möchten, dann muß man auch ein wenig Zeit aufbringen und Rückschläge in Kauf nehmen, denn eine Entwicklung nach oben (wie weit man es auch immer definiert) läuft i.d.R. nicht linear.

Das ist richtig! :tnx:


Eines der großen Stärken von Werder Bremen war/ist ein behutsamer, kontinuierlicher und geduldiger Aufbau, statt so wie an vielen anderen Bundesligastandorten wie z.B. beim HSV das Umfeld mit kurzfristigem Aktionismus zu beruhigen, welcher sich meistens als Strohfeuer erweist. Auf sie diese Werder-Stärke der Geduld sollten, auch wenn es schwer fällt, auch wir Werder-Fans uns besinnen. Daher in diesem Sinne (und des Themas): statt "Nur der HSV" lieber "Lebenslang Grün-Weiß"
:dance::svw_applaus:

:tnx: :daumen:

Der HxV ist mir völlig wurscht!
 
So ein Mumpitz!

Eure Aussage läuft doch darauf hinaus, dass man die Arbeit von Dutt nicht bewerten kann, dass Dutt eben nicht mehr realisieren kann, weil die Mannschhaft versaut ist, dass Dutt Makiadi geholt hat, war nen Fehler, aber er konnte ja auch nicht wissen, dass die Mannschaft so wenig Potential hat, dass Makiadi in diesem Team ne 0-Nummer darstellt.

Ihr wollt keine Kritik zulassen, seid Angsthasen, weil ihr meint, damit könnte etwas ausgelöst werden, was ihr dann nicht mehr unter Kontrolle habt etc.

Mir ist Euer Gelaber von wegen Dutt kann garnicht die Verantwortung für etwas übernehmen, was nicht unter seiner Feder passiert, sowas von über, das kannste Dir garnicht vorstellen. Dabei hat Dutt die gesamte Hinrunde unter seiner Feder gestaltet, hat gegen die Bayern offensiv auflaufen lassen und wollte mitspielen etc.

Daran soll jetzt nach Eurem Dünken auch noch Thomas Schaaf die Rübe hinhalten. Sagt mal, seid Ihr noch ganz bei Trost? Einen Lehrer darf man nicht kritisieren, weil das deutsche Schulsystem Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) ist und man eine Klasse übernommen hat, die vom Vorgänger versaut ist oder weil die Zubringerschule ne zu schlechte Qualität hat?

Hallo! Wacht endlich aus Eurem bösen Traum auf. Geht doch garnicht, was iher hier betreibt.

endlich spricht einer die Wahrheit aus. :daumen:
 
Und genau das ist Garcia bei uns auch.

Wie gesagt, offensiv ist er besser als Schmitz und deshalb in seiner Gesamtheit auch besser als Schmitz, aber eben nicht in der Defensive.

Egal wie schlecht Garcia defensiv ist, schlechter als Schmitz kann er nicht sein. Schmitz schafft es in einem Spiel 3 Gegentore auf gleiche Weise zu kassieren indem er 3 Mal nicht hoch zum Ball geht oder auf gleiche Weise ausrutscht. Sogar Abdenour war defensiv besser als Schmitz. Und Garcia dagegen ist defensiv aggressiv und kopfballstark (wie zuletzt gegen Leverkusen zu sehen).
 
endlich spricht einer die Wahrheit aus. :daumen:

Was ist denn daran die Wahrheit?
Das Dutt eine verunsicherte "Klasse" übernommen hat die von ihrem Ex-Lehrer nichts gelernt hat steht doch außer Frage. Schüler die kurz vorm sitzen bleiben sind bekommt man innerhalb eines Jahre nicht zum Einser Schüler. Aber vielleicht zu einer soliden Vier. Und auf diesem Weg ist man momentan.
 
Immerhin wurden zwischendrin in der Hinrunde noch 22 Punkte eingesammelt - aber das passt sicher nicht in das gesamt-Erklärungskonzept.

"Immerhin... 22 Punkte eingesammelt..." - wo standen wir damit zur Winterpause? Platz 12.

Aber wir sollten die Diskussion dem Thema des Thread entsprechtend wieder verstärkt auf RD lenken, der hat mit einem qualitativ schwächeren Kader in dieser Hinrunde nur 19 Punkte geholt - und damit stehen wir auf Platz 11...

;)
 
"Immerhin... 22 Punkte eingesammelt..." - wo standen wir damit zur Winterpause? Platz 12.

Aber wir sollten die Diskussion dem Thema des Thread entsprechtend wieder verstärkt auf RD lenken, der hat mit einem qualitativ schwächeren Kader in dieser Hinrunde nur 19 Punkte geholt - und damit stehen wir auf Platz 11...

;)

wenn das deinen Werder-Ansprüchen genügt dann Glückwunsch.
 
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