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Was denn nun?
Ist Homosexualität
a) angeboren
oder
b) durch die Sozialisation bedingt?
Was bei einem solchen Unterricht mMn zu Missverständnissen führt: Leute haben Angst, dass ihre Kinder zur Homosexualität erzogen werden. Das ist auch gut so, denn eine Beeinflussung in die eine oder andere Richtung darf nicht die Aufgabe von Schulen sein. Tatsächlich wird aber der Umgang mit Homosexualität gelehrt. Und wenn es auf dem Gebiet Defizite gibt, die nicht durch die Eltern ausgelöscht werden können, dann ist es mMn sogar die Pflicht von öffentlichen Schulen, die Kinder zu einem toleranten Leben zu erziehen.
Damit wir auch über das gleiche reden: Sehen die Lesben scharf aus?![]()
Aha....was wird denn da gelehrt?
Zitat von Stürmerbraut;2890045:Ich hoffe, du hast richtig gelesen: der Umgang damit wird gelehrt, das heißt, habe ich eine tolerante Haltung dazu oder nicht, und das "lernst" du durch deine Sozialisation im Elternhaus/in der Schule.
Und leider gibt es immer noch eine große Anzahl von sehr engstirnigen Bibelauslegern, die glauben, dass es falsch wahlweise krankhaft wäre, schwul zu sein. Von denen ging ja auch die Petition aus.
...und wie lernt man den Umgang mit Homosexuellen???
Toleranz einem Kind beizbringen halte ich nicht für eine grosse Sache und sollte für jeden Elternteil selbstverständlich sein.
Ich sags mal ganz salopp und mMn auch der Wahrheit entsprechend:
Wer an der sexuellen Orientierung eines Menschen etwas anstößig findet, ist ein Idiot und wird ws. immer einer bleiben. Wenn ein Kind bereits solche Meinungen teilt, dann ist ihm das von einem Idioten beigebracht worden. Weiss nicht, ob da die Schule noch viel ausrichten kann, wenn man vom Elternhaus dahingehend "gebildet" wird.
Ich finde überhaupt, dass über dieses Thema viel zu viel gelabert wird....so wie hier in diesem Thread, weil es eine ganz normale Sache ist, die vielleicht schneller Einkehr in unseren Alltag hält, wenn sie nicht dauernd zum Thema gemacht wird.
Dass bezüglich Gleichberechtigung von Homos noch einiges im Argen liegt ist klar, wird aber aufgrund von konträrer Ansichten der Kirche z.b. auch immer ein Streitpunkt bleiben.

Zitat von Stürmerbraut;2890090:
Hab ich was anderes gesagt??

Aha....was wird denn da gelehrt?
Ich bin nicht dabei und ich glaube, dass da noch gar nichts gelehrt wird. Aber ich kann mir spontan auch nichts "schlechtes" vorstellen, was dort gelehrt werden könnte. Du?
Nein...auch nicht....frage mich nur, wie die Pädagogen das anstellen wollen...
"Also, liebe Kinder....es ist so....Schwule sind genauso Menschen wie wir...."
man darf wohl hoffen das das Thema dort nicht ganz so seltsam angefasst wird.
Seltsam ist das passende Wort hierfür. Würde dir was einfallen, Kindern das Thema Homosexualität näherzubringen ohne, dass es diesen "seltsam" erscheint?

Zitat von Stürmerbraut;2891110:
Nee, aber man könnte ihnen endlich mal die Beleidigungen a la "schwule Sau" austreiben!!
Außerdem gehts es hier wohl eher um Jugendliche, die selber in der eigenen sexuellen Orientierungsphase sind. Und für diejenigen Rollenvorbilder anzubieten, die ihnen zeigen, dass auch diese Form der Sexualität normal ist. Und nichts Abartiges, Krankhaftes oder Lächerliches.
Und das traue ich unseren Pädagogen durchaus zu!

Ich würde sagen "angeboren", bzw es steckt irgendwie drin.
Ich glaube, die jeweilige Sexualität und das jeweilige Geschlecht wird uns in die Wiege gelegt... Von dort ab an, kann man höchstens unterdrücken, zurechterziehen geht mMn nicht!
Man kann den Kindern doch einfach nahe bringen, dass es völlig gleich und "normal" ist, wenn sich eine Beziehung zwischen Mann/Frau, Mann/Mann oder Frau/Frau entwickelt.
)Ich hatte vor zwei Jahren einen Schüler in der Klasse, der zunächst in einer Übergangspflegefamilie lebte und dann von zwei Frauen in dauerhaft in Pflege genommen wurde. Natürlich hat er in der Anbahnungsfrage häufig von den beiden erzählt und natürlich haben die anderen Kinder gefragt, warum er denn bald bei zwei Frauen lebt ... da haben wir das einfach erklärt. Es gibt halt solche und solche Konstellationen und es ist alles völlig "normal". Das geht selbst bei Jungen Kinder, wenn man es angemessen macht.
Ich als Lehrer würde mich weigern, den Kindern nahe zu bringen, dass es völlig gleich ist. Als normal sehe ich nur die Beziehung zwischen Mann und
Frau. (Na gut, umgekehrt geht auch)
Andere Beziehungen sind zu akzeptieren oder zu tolerieren, sie müssen aber nicht in der Schule breit thematisiert oder gar glorifiziert werden.
Also Du bestimmst jetzt, was als "normal" zählt. Das wäre mir als Lehrer zu anmaßend. Du kannst ja sagen, dass diese Auffassung in Deutschland gerade hip ist. Aber warum sollte so eine Konstellation normal sein?
Im Jemen würde man vermutlich diese beiden Frauen steinigen, während es völlig akzeptiert wäre, wenn ein 40 jähriger Mann eine 8 jährige "Frau" heiratet und die Ehe vollzieht. Das finden die normal.
Ich finde es ein bisschen simpel, einfach zu sagen, die eine Sicht sei total normal und die andere total pervers.
Ich finde es nicht gut, wenn Schwule oder Lesben Kinder adoptieren oder in Pflege nehmen. Optimal wäre es, wenn Kinder Mann und Frau als Bezugspersonen haben. Mir erschließt sich auch nicht, warum es völlig "normal" sein soll, bei zwei Frauen aufzuwachsen.