Genau! Und Körperverletzung mit Todesfolge statt Sportunterricht.Mehr Sexualitätsunterricht in den Schulen und dafür Religion streichen. :daumen:
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Genau! Und Körperverletzung mit Todesfolge statt Sportunterricht.Mehr Sexualitätsunterricht in den Schulen und dafür Religion streichen. :daumen:
http://www.11freunde.de/artikel/nach-den-reaktionen-auf-hitzlspergers-coming-out
So absurd es ist, wenn man zu diesem Thema heute noch »Wir stehen hinter«-Kommentare schreiben muss, so wundersam es erscheinen mag, wenn man Postings liest, in denen wildfremde Menschen Thomas Hitzlsperger »viel Kraft« oder »viel Glück« wünschen, schließlich wähnte man sich doch längst in einer Zeit, in der die sexuelle Orientierung einer Person nicht von Belang ist. So traurig es ist, dass das Thema lange nicht in der vermeintlichen »Normalität« angekommen ist es wird niemals dort ankommen, wenn darüber schweigt, es ignoriert oder sagt: Na, und?
Zitat von Stürmerbraut;2885879:http://www.stuttgarter-zeitung.de/i...ema.84ecacfe-3c5e-41a3-8019-af30739c2170.html
In Baden-Württemberg gibts es sogar Gegner, die Homosexualität als Unterrichtsgegenstand ablehnen, und dagegen eine Petition verfasst haben.
Das dazu, dass es "in der breiten Bevölkerung" schon sehr viel Akzeptanz gibt.
Die Verfasser und Unterstützer dieser Petition sind der kirchlichen Szene zuzuordnen (Pietisten).
Ich könnte![]()
...Da fragte mich dann eine junge Mitdsukantin, ob ich denn auch gegen die Frauenquote sei, und ich sagte, dass ich selbstverständlich auch dagegen sei. Ihre Reaktion war darauf bezeichnend: Ohne die Quote hätte sie ihren Job heute nicht. Innerlich traf mein Kopf in diesem Moment die Tischplatte und ich verlor unwillkürlich ein gehörige Portion Respekt vor der Mitdiskutantin!
Zitat von Fliegenfänger;2885918:Also ist es besser, wenn Unternehmer nach wie vor Frauen von vornherein ausklammern, weil die "Gefahr des Kinderkriegens" so groß sei, oder das Risiko vor Migräne oder Regelbeschwerden? Obwohl sie vielleicht bessere Qualifikationen / gleich gute als ihre männlichen Mitbewerber haben?
Sorry, aber bei einer solchen Einstellung verliere ich eine Menge Respekt vor dir.
Ich bin ja nun Jurist. Und ich kenne keinen Arbeitgeber, der eine fähige Juristin nicht einem weniger fähigem männlichen Bewerber vorzieht. Spannenderweise ist unter meinen Kolleginnnen nicht eine (wir sind im übrigen lediglich vier Männer, aber elf Frauen), die eine Quote befürwortet. Jemand der Leistung erbracht hat und täglich bringt, so meine Erfahrungen, lehnt eine Quote konsequent ab, eben wegen der Gefahr wegen der Quote nicht mehr an der Leistung gemessen zu werden, sondern nur noch am Geschlecht.
Und wenn mir jemand in einer Diskussion sagt, dass er einen Job nur wegen der Quote hat, dann frag ich mich innerlich, ob da vielleicht auch irgendeine Qualifikation vorhanden ist.
Mir soll wirklich, gerade bei hochqualifizierten Berufen zeigen, wo es da einen mangeln an weiblichen Mitarbeitern gibt. Es gibt eben Berufe, die machen lieber Männer und andere lieber Frauen. Das ist etwas ganz natürliches, weswegen Frauen aber sicherlich heute keine wirklichen Steine mehr weg liegen, ausser eben auch die entsprechenden Leistungen erbringen zu können. Komischerweise - habe die Statistik nicht zu Hand, die ist in meinen Unterlagen - sagen Frauen übrigens viel häufiger ein Problem mit einer Chefin haben als Männer. Ich weiss nicht woran das wirklich liegt.
Im übrigen ist heute auch erwiesen, dass Jungs in den Schulen klar benachteiligt sind. Aber da will keine Frauen-/Gleichstellungsbeauftragte etwas wissen. Insbesondere in Bremen nicht.
Ansonsten wirst zumindest bei den Juristen, gerade im Staatsdienst, in 10 Jahren sicherlicher deutlich mehr Frauen als Männer finden. Brauchen wir dann ne Männerquote?
Hitzlsperger hat ja auch gesagt, dass er durchaus den Mut gehabt hätte, sich schon vor einigen Jahren zu outen, ihm aber davon einfach abgeraten wurde. Denke mal, dass das sehr häufig so ist.
Mich würde ja mal interessieren wie die meisten hier zu sexuellen Orientierungen wie Objektophilie stehen.![]()
Zitat von Fliegenfänger;2885923:Wenn diese von vornherein ausgeklammert werden, weil es Männer sind, ja.
Gibt genug Beispiele wo besser qualifizierte Frauen das Nachsehen gegenüber geringer qualifizierten Männern haben.
Nach wie vor ist es so, das Frauen für gleiche Arbeit weniger Geld bekommen.
Da hab ich dann gefragt, was denn bitte dagegen machen soll, wenn irgendwelche Leute wirre Gedanken haben? Gedanken kann man nicht verbieten! Das ist nun mal ein Fakt.
Das ist ja jetzt alles ein bisschen ab vom Thema.
Aber es gibt seriöse Studien, die bestätigen - muss das irgendwann mal raussuchen - dass Jungs durch unser Schulsystem deutlich benachteiligt werden. Was schlicht daran liegt, dass Jungs größere Probleme in der Pubertät haben, dies aber gerade von Lehrerinnen (insbesondere beispielsweise bei Empfehlungen für eine weitergehende Schule und schon gar nicht im Unterricht) berücksichtigt wird. Dies führt in Deutschland zu erheblichen Nachteilen, dies bis zum Berufsabschluss ziehen. Sollte man diese Nachteile nicht ausgleichen können.
Es mag sein, dass es irgendwo immernoch antiquierte Ansichten gibt. Aber wie gesagt, die findet man überall. Quoten sind aber keine Lösung, wenn beispielsweise an der Uni eine Professorenstelle unbesetzt bleibt, weil aufgrund der Quote ne Frau braucht, aber sich keine passende bewirbt. Ich kenne einen Fall, da war eine Planstelle über zwei Jahre deswegen unbesetzt. Dann ist das ganze über den Fachbereichsrat bis zum akademischen Senat gegangen, dass man dann doch mal von der Quote abweichen könne. Letztendlich hatte man dann neun Bewerber für die Stelle! Alles Männer!
Na ja, alle wird man sicher nicht bekehren, aber informieren kann man eben. Einfach, um tatsächlich verwirrten Menschen, nämlich solchen, die nur eine Argumentationslinie (z.B. Kreationismus, Antisemitismus etc.) kennen zu zeigen, wie leicht man das widerlegen kann.
Und insofern sollte Schule schon dazu beitragen, dass "Argumenten" wie "es steht in der Bibel, und außerdem: alle Schwule müssen Windeln tragen, weil vom Analverkehr ihre Schließmuskel ruiniert werden" (das habe ich tatsächlich so gehört, erschreckenderweise sogar von Lehrern) nicht geglaubt wird.

Mehr Sexualitätsunterricht in den Schulen und dafür Religion streichen. :daumen:

Deswegen wird in deutschen Schulen zum Glück auch die Evolutionstheorie gelehrt. Es gibt Sexualkundeunterricht und auch einen gemeinsamen Sport-/Schwimmunterricht.
Das ist doch auch eigentlich gar kein Thema, denn die Lehrpläne sind da heute weitestgehend in Ordnung. Ich frag mich eher wie solche Leute es in den Staatsdienst geschafft haben.![]()
Zitat von Fliegenfänger;2885929:Das das nicht die Ideallösung ist, ist wohl klar, aber das es keine Ideallösungen gibt solltest du als Parteimitglied wohl am besten wissen.
Zitat von Fliegenfänger;2885933:Auf dem Papier, ja.
Aber eben nicht überall auch durchgezogen...
Genau! Und Körperverletzung mit Todesfolge statt Sportunterricht.
Ich bin ja nun Jurist. Und ich kenne keinen Arbeitgeber, der eine fähige Juristin nicht einem weniger fähigem männlichen Bewerber vorzieht. Spannenderweise ist unter meinen Kolleginnnen nicht eine (wir sind im übrigen lediglich vier Männer, aber elf Frauen), die eine Quote befürwortet. Jemand der Leistung erbracht hat und täglich bringt, so meine Erfahrungen, lehnt eine Quote konsequent ab, eben wegen der Gefahr wegen der Quote nicht mehr an der Leistung gemessen zu werden, sondern nur noch am Geschlecht.
Und wenn mir jemand in einer Diskussion sagt, dass er einen Job nur wegen der Quote hat, dann frag ich mich innerlich, ob da vielleicht auch irgendeine Qualifikation vorhanden ist.
Mir soll wirklich, gerade bei hochqualifizierten Berufen zeigen, wo es da einen mangeln an weiblichen Mitarbeitern gibt. Es gibt eben Berufe, die machen lieber Männer und andere lieber Frauen. Das ist etwas ganz natürliches, weswegen Frauen aber sicherlich heute keine wirklichen Steine mehr weg liegen, ausser eben auch die entsprechenden Leistungen erbringen zu können. Komischerweise - habe die Statistik nicht zu Hand, die ist in meinen Unterlagen - sagen Frauen übrigens viel häufiger ein Problem mit einer Chefin haben als Männer. Ich weiss nicht woran das wirklich liegt.
Im übrigen ist heute auch erwiesen, dass Jungs in den Schulen klar benachteiligt sind. Aber da will keine Frauen-/Gleichstellungsbeauftragte etwas wissen. Insbesondere in Bremen nicht.
Ansonsten wirst zumindest bei den Juristen, gerade im Staatsdienst, in 10 Jahren sicherlicher deutlich mehr Frauen als Männer finden. Brauchen wir dann ne Männerquote?

Zitat von Fliegenfänger;2885923:Ihr Chef hat vor der Quote nur Männer eingestellt, weils n Männerberuf ist.
Nur mal so als Beispiel, das die Quote nichts von Grund auf schlechtes ist.