Homophobie im Fußball

Ich bin sicher, du hast auch schon mal irgendwen diskriminiert, vielleicht gar nicht mal bewusst. Wie gesagt, der Eine ist ein *********, der Andere nicht. Aber diskriminieren tut jeder Mensch in irgendeiner Form, mal mehr und mal weniger.

Edit: Ah Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) darf man sagen, Ar schloch nicht. :D

Mehrzahl geht auch ;-)

die Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Inklusionspraxis und -forschung - womit nicht der zur Zeit verengt benutzte Inklusionsbegriff gemeint ist, der sich nur auf Menschen mit Behinderungen bezieht, sondern ein umfassenderer - zeigen sehr eindeutig, dass sich das soziale Miteinander bezogen auf den Umgang mit Verschiedenheit durchaus durch erzieherisches Wirken beeinflussen lässt. Besonders erfolgreich ist man da sicherlich bei Kindern, die noch nicht so "verdorben" sind, und da spielen viele Faktoren eine Rolle. Aufgeben würde ich das niemals.
Gruß, gsguitar
 
Ich denke mal, dass das einfach eine Art Schutzreflex oder dergleichen ist. Je unzufriedener man mit sich selbst und seinem Leben ist, desto eher diskriminiert man andere, um sich selbst besser zu fühlen oder in der Gruppe stark und dominant zu wirken. Machen Tiere ja genauso. Wenn du mit dir selbst im Reinen bist, machste das natürlich eher weniger. Aber selbst dann diskriminiert man durchaus. Nimm dir z.B. die Jobsuche. Da wird tagtäglich diskriminiert anhand von diversen Eigenschaften und sei es nur ein Pickel im Gesicht. Das geht ratzfatz und man ist unterbewusst beim Gegenüber bereits aussortiert.

Klar kann man da erzieherisch gegenwirken, aber nicht in jedem Fall.
 
Ich denke mal, dass das einfach eine Art Schutzreflex oder dergleichen ist. Je unzufriedener man mit sich selbst und seinem Leben ist, desto eher diskriminiert man andere, um sich selbst besser zu fühlen oder in der Gruppe stark und dominant zu wirken. Machen Tiere ja genauso. Wenn du mit dir selbst im Reinen bist, machste das natürlich eher weniger. Aber selbst dann diskriminiert man durchaus. Nimm dir z.B. die Jobsuche. Da wird tagtäglich diskriminiert anhand von diversen Eigenschaften und sei es nur ein Pickel im Gesicht. Das geht ratzfatz und man ist unterbewusst beim Gegenüber bereits aussortiert.

Klar kann man da erzieherisch gegenwirken, aber nicht in jedem Fall.

:tnx: Ja da hast du wohl recht. Wobei man da auch wiederum soweit kommen sollte, das man eher sich selber reflektiert und an sich oder der situation etwas ändert. Denn sowas an anderen Menschen auslässst.

Ich musste mir in den letzten 11 Jahren ja keinen neuen Job suchen. Aber wenns gut läuft steht das bald wieder an, na dann Prost Mahlzeit:ugly:
 
Lehrer diskriminieren auch. Ich sag nur Kevin ist kein Namen sondern eine Diagnose ;)

Keine Frage, auch Pädagogen können nur das umsetzen, was ihrer eigenen Haltung entspricht. Darum kommt z.B. in der Lehrerausbildung der Haltung eine wesentliche Bedeutung zu. Wird aber leider in vielen Unis und Studienseminaren nicht so umgesetzt... alles nach wie vor viel zu fachbezogen.

Gruß, gsguitar
 
http://www.11freunde.de/artikel/nach-den-reaktionen-auf-hitzlspergers-coming-out


So absurd es ist, wenn man zu diesem Thema heute noch »Wir stehen hinter«-Kommentare schreiben muss, so wundersam es erscheinen mag, wenn man Postings liest, in denen wildfremde Menschen Thomas Hitzlsperger »viel Kraft« oder »viel Glück« wünschen, schließlich wähnte man sich doch längst in einer Zeit, in der die sexuelle Orientierung einer Person nicht von Belang ist. So traurig es ist, dass das Thema lange nicht in der vermeintlichen »Normalität« angekommen ist – es wird niemals dort ankommen, wenn darüber schweigt, es ignoriert oder sagt: Na, und?
 

auch da hast du Recht, und das ist auch ein Problemfeld der Ausbildung, da es auch nur begrenzt möglich ist, diese Haltung vorzuleben - Lehrerausbilder müssen nämlich auch unterscheiden zwischen solchen, die die Anforderungen erfüllen und solchen, bei denen das nicht der Fall ist. Das ist natürlich keine Diskriminierung, könnte sich aber für die Betroffenen so anfühlen.
Aber: die Beurteilung von Leistungen von Lehrern in der Ausbildung muss die Haltungsfrage mit einbeziehen! Und eine entsprechende Haltung kann man in der Umsetzung z.B. im Unterricht auch sehen.
Was ich nur sagen will: eine positive Sicht auf die Entwicklungsmöglichkeiten von Menschen ist in pädagogischen und gesellschaftlichen Prozessen unabdingbar.
Und btt: da hat sich ja auch in unserer Gesellschaft von sehr viel bewegt!

Gruß, gsguitar
 
auch da hast du Recht, und das ist auch ein Problemfeld der Ausbildung, da es auch nur begrenzt möglich ist, diese Haltung vorzuleben - Lehrerausbilder müssen nämlich auch unterscheiden zwischen solchen, die die Anforderungen erfüllen und solchen, bei denen das nicht der Fall ist. Das ist natürlich keine Diskriminierung, könnte sich aber für die Betroffenen so anfühlen.
Aber: die Beurteilung von Leistungen von Lehrern in der Ausbildung muss die Haltungsfrage mit einbeziehen! Und eine entsprechende Haltung kann man in der Umsetzung z.B. im Unterricht auch sehen.
Was ich nur sagen will: eine positive Sicht auf die Entwicklungsmöglichkeiten von Menschen ist in pädagogischen und gesellschaftlichen Prozessen unabdingbar.
Und btt: da hat sich ja auch in unserer Gesellschaft von sehr viel bewegt!

Gruß, gsguitar

Hast Du eine Ausbildung als Lehrer absolviert oder warum weißt Du soviel darüber?
 
Theoretisch vielleicht. :D
Will ich sehen, dass irgendwann mal alle Menschen sich selbst reflektieren.
Der Mensch ist von Natur aus ein Egoist und da wird sich sicher nichts dran ändern.

Alle werden es nie können oder besser, wollen. Keine Frage.

Aber das ändert nichts daran, das man es zumindest nicht aufgeben darf, mit guten Beispiel voran zugehen, auch wenn das vielleicht nicht immer gelingt.

Zumal es viel mehr bringt, auch für das eigene Wohlbefinden, wenn man an sich selbst arbeitet.
Ja, mag der schwerere Weg sein als andere zu mobben oder diskriminieren oder sonst was, aber der effektive.

Vielleicht lebe ich auch einfach nur zur falschen Zeit und müsste im 27. Jahrhundert leben oder so, keine Ahnung.
Aber machbar ist es, wenn man auch nur einen Hauch von Selbstbewusstsein hat, auch gegen den Strom schwimmen zu können und seinen "Kumpels" die Meinung sagt, einen anderen Weg aufzeigt wenn diese anfangen, aufgrund ihrer eigenen schlechten Laune heraus andere zu schikanieren.
 
das klingt so als wäre das nun wahnsinnig schwierig. Ist es das? Am Ende gehts einem doch selbst besser wenn man an sich und seiner Situation was ändert, als sich kurzzeitig besser zu fühlen wenn man andere niedermacht?

Da bist du aber sehr naiv. Wenn es allen so einfach fallen würde, gäbe es z.B. kein Mobbing. Das fängt doch bereits im Kindergarten an. Einer reicht und viele schauen es sich ab, bzw. ziehen ihre "falschen" Schlüsse daraus.
Da kannst du als Elternteil auch ganz schwer gegenarbeiten, wenn das Kind es anders vorgelebt bekommt tagtäglich.

Und ja, Selbstreflektion IST wahnsinnig schwierig, wenn man nicht von Kindesbeinen daran gewöhnt ist. Ich kenne nur sehr wenige, die das wirklich können. Kann ich selbst nicht mal so richtig. Dauert immer ne ganze Weile, bis ich mich mal selbst hinterfrage.

@Fliegenfänger
Klar, das Ziel sollte es sein. Aber obs irgendwann mal alle erreicht...
 
Da bist du aber sehr naiv. Wenn es allen so einfach fallen würde, gäbe es z.B. kein Mobbing. Das fängt doch bereits im Kindergarten an. Einer reicht und viele schauen es sich ab, bzw. ziehen ihre "falschen" Schlüsse daraus.
Da kannst du als Elternteil auch ganz schwer gegenarbeiten, wenn das Kind es anders vorgelebt bekommt tagtäglich.

Und ja, Selbstreflektion IST wahnsinnig schwierig, wenn man nicht von Kindesbeinen daran gewöhnt ist. Ich kenne nur sehr wenige, die das wirklich können. Kann ich selbst nicht mal so richtig. Dauert immer ne ganze Weile, bis ich mich mal selbst hinterfrage.

@Fliegenfänger
Klar, das Ziel sollte es sein. Aber obs irgendwann mal alle erreicht...




Das Elternhaus kann da sehr viel gegen tun, wenn die Eltern konsequent sind und nicht nur reden sondern auch entsprechend selber handeln. Und Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein auf die Kinder übertragen.


Und ja, es IST tatsächlich recht leicht, zuerst auf sich zu schauen und nicht andere zu verhauen, nur weil man gerade schlechte Laune hat.
Man muss es nur wirklich wollen, das es einem auch wirklich nachhaltig besser geht.

Mag sein, das es uncool ist, in der Schule, sich den schwächeren anzunehmen. Aber man fühlt sich am Ende dabei viel besser, als mit Steinen nach ihnen zu schmeißen oder sonst was zu machen.
 
fliegenfänger ist obv sozialpädagoge, woher sollte son gequatsche sonst kommen? :beer:
 
fliegenfänger ist obv sozialpädagoge, woher sollte son gequatsche sonst kommen? :beer:


Aus eigener Erfahrung heraus?
Weil ich als Kind permanent gemobbt und verprügelt wurde, weil ich "uncool" war und mich nicht an solchen Aktionen beteiligt habe`?
Weil ich nicht nach kurzfristiger Freude suche wenn es mir schlecht geht sondern nachhaltig was ändern will?
Weil Meine Eltern tatsächlich gegensteuern konnten bei dem, was in der Schule passiert ist?

Warum muss man dafür Sozialpädagoge sein?
 
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