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Wenn ein Verein über 200 Millionen Euro für Spielergehälter aufwenden kann, ist das doch nur die logische Konsequenz. Das wird auch so weitergehen, es sei denn, Winterkorn und/oder Hopp werden richtig größenwahnsinnig.93 von 99 Punkten im Jahr 2013 :eek::eek::eek::eek:
Wenn ein Verein über 200 Millionen Euro für Spielergehälter aufwenden kann, ist das doch nur die logische Konsequenz. Das wird auch so weitergehen, es sei denn, Winterkorn und/oder Hopp werden richtig größenwahnsinnig.
Das ist mehr als nur Geld allein. Das ist auch überragende Arbeit. Das muss man anerkennen.
In jedem Spiel so motiviert und konzentriert zu sein, dass man jeden Gegner Ernst nimmt und nie nachlässt und zudem so ein Starensemble bei Laune hält... Respekt. Da wurde perfekt gearbeitet.
Richtig, Stars zu kaufen, entsprechende Mittel vorausgestzt, ist einfach. Diese zu einer so funktionierenden Einheit zu formen und bei Laune zu halten, dagegen nicht.
Das ist völlig richtig, ändert aber an der Grundproblematik nichts. Wird bei Bayern gut gearbeitet, wird der Verein mit 15 Punkten Vorsprung Meister. Wird bei Bayern schlecht gearbeitet, wird der Verein eben nur mit zwei Punkten Vorsprung Meister. Und wird bei Bayern sehr schlecht gearbeitet, wird der Verein ausnahmsweise nur Zweiter oder Dritte.Das ist mehr als nur Geld allein. Das ist auch überragende Arbeit. Das muss man anerkennen.
In jedem Spiel so motiviert und konzentriert zu sein, dass man jeden Gegner Ernst nimmt und nie nachlässt und zudem so ein Starensemble bei Laune hält... Respekt. Da wurde perfekt gearbeitet.
Irgendwann wird der Fußballfan aber das Interesse an der Bundesliga verlieren und in 10 Jahren wird es entweder Ausgleichssysteme wie im US-Profisport geben, die für mehr Wettbewerb und Spannung sorgen, oder aber die Einführung einer Europaliga.
Das waren aber temporäre Phasen, in denen das finanzielle Gefälle in der Bundesliga bei weitem nicht so groß war wie heute. Damals waren Ajax und Co. nicht nur Sparringpartner, sondern ernsthafte Teilnehmer der europäischen Vereinswettbewerbe. Heute spielt das Geld eine viel größere Rolle als damals. Und deshalb handelt es sich diesmal auch nicht um eine temporäre Phase.Es gab immer Phasen, in denen die Bayern die Liga dominiert haben (5 von6 Meisterschaften zwischen 84/85 und 89/90, 5 von 7 Titeln zwischen 96/97 und 02/03), das hat dem Interesse an der Buli aber keinen Abbruch getan, denn es gibt zum Glück noch viele Fans anderder Verine - anders als z.B. in Portugal, wo ca. 1/3 der Fußballfans Anhänger von Benfica ist.
Ein Ausgleichssystem in Form einer Luxussteuer wäre europarechtlich zulässig und könnte auch auf nationaler Ebene durch einen entsprechenden Beschluss des Ligaverbandes durchgesetzt werden. Aber natürlich sollte ein solches Modell analog dazu auch in Spanien, Italien, England und ggf. Frankreich eingeführt werden. Dafür muss man aber erst einmal damit beginnen, in diesen Ländern um entsprechende Mehrheiten zu werben.Ein Ausgleichssystem ist imho aber nur dann durchsetzbar, wenn es für die gesamte UEFA gilt - sofern ein solcher Eingriff in den Markt überhaupt mit dem EU-Recht vereinbar ist. Aber durch den Einfluß der finanzstarken Clubs und der Geldgier der UEFA halte ich das für ziemlich unwahrscheinlich.
@mabo:
In Frankreich gibt`s seit der "Regierung Hollande" doch schon so etwas wie "Luxus- bzw. "Reichensteuer": Mal sehen, welche Auswirkungen es auf den französichen Fußball haben wird.
Das ist das eine Problem und das andere ist eben, dass es sich in Frankreich um eine staatliche Steuer handelt, die bis auf Monaco alle Vereine trifft und die eben nicht zu einer Umverteilung, sondern zu einer Abschöpfung führt. Wenn wie in Frankreich fast alle Erstligavereine 5 % Sondersteuer an den Staat entrichten müssen, ändert sich an dem Verhältnis der Umsätze ja national nichts (und international ist man dadurch im Nachteil).Monaco ist schon aufgrund seines Staus Steuerparadies ausgeklammert worden. Dort ist auch ein Oligarch am Werke, der sich seinen "Fussballtraum" verwirklicht.
Das waren aber temporäre Phasen, in denen das finanzielle Gefälle in der Bundesliga bei weitem nicht so groß war wie heute. Damals waren Ajax und Co. nicht nur Sparringpartner, sondern ernsthafte Teilnehmer der europäischen Vereinswettbewerbe. Heute spielt das Geld eine viel größere Rolle als damals. Und deshalb handelt es sich diesmal auch nicht um eine temporäre Phase.
Man muss das Ganze doch nur mal bei Comunio durchspielen. Manager 1 erhält 200 Millionen Spielgeld (analog zu den Bayern), Manager 2 bis 5 zwischen 50 und 90 Millionen (analog zu Dortmund, Wolfsburg, Schalke und Leverkusen) und die übrigen Manager zwischen 15 und 45 Millionen. In 95 Prozent der Fälle wird Manager 1 bei Comunio gewinnen und durch den Titel (Punktprämien) noch reicher.
Das soll gar nicht die sehr gute Arbeit von Heynckes und Guardiola in Abrede stellen, aber ein Problem für die Attraktivität der Bundesliga sind solche Monopolstrukturen auf Dauer schon.
Ein Ausgleichssystem in Form einer Luxussteuer wäre europarechtlich zulässig und könnte auch auf nationaler Ebene durch einen entsprechenden Beschluss des Ligaverbandes durchgesetzt werden. Aber natürlich sollte ein solches Modell analog dazu auch in Spanien, Italien, England und ggf. Frankreich eingeführt werden. Dafür muss man aber erst einmal damit beginnen, in diesen Ländern um entsprechende Mehrheiten zu werben.