WM 2014, Brasilien -Gruppenauslosung, Costa do Sauípe 6.12.1013

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas DR AKR
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Ich stimme zu, dass Löw auf eher schwierige Typen verzichtet, auch wenn sich für die Mannschaft von Vorteil seien könnten. Aber man muss auch sagen, dass in der Mannschaft durchaus Spieler gibt, die entsprechende "Typen" seien könnten. Das muss dann allerdings vom Trainer auch gefördert und gefordert werden. Die Mannschaft muss da einfach dann auch mal brennen. Aber wenn der Trainer, den Spielern schon vor dem Spiel sagt, dass man da "vorsischtisch" agieren müsse, dann wirds zum Problem.

Richtig, könnten - aber wenn ein Coach "Typen" wie Ballack oder Frings "weglobt", dann liegt es nahe, daß er genau das nicht zuläßt.


Die Mätzchen sind sicherlich nicht wirklich toll, aber es ist eben eine Art einem überlegnen Gegner den Schneid abzukaufen. Genauso wie eine entsprechende - alles im Rahmen - Härte gegen den Gegner.

:tnx:


Und ich persönlich finde gerade das Singen der Hymne ist dafür die beste Gelegenheit noch mal kurz vor Anpfiff sich voll zu fokussieren!

Es kann zu der Moral der Truppe beitragen. Aber man sollte das nun auch nicht überbewerten, es gab auch schon deutsche Nationalmannschaften, die ohne Singen der Hymne ein besseres Turnier gespielt haben als Bundestrainer-Sängerknaben.
 

Überholt? Halte ich für eine etwas sehr gewagte These, denn im Gegensatz zu Spanien und Italien wirkt fehlt der DFB-Elf in der Defensive einiges an taktischer Disziplin.

Die extrem große Auswahl hervorragender Spieler, die inzwischen genug Erfahrung auch auf höchstem Niveau miitbringen auf deutscher Seite gegenüber einem spanischen Team, das immer noch stark von inzwischen alternden "Taktgebern" wie Xavi, Puyol etc. abhängig ist. Im Gegensatz zu den Spaniern glaube ich, dass es bei uns, insbesondere im Mittelfeld, zunehmend aber auch in der Abwehr, fast egal ist, wer spielt. Es gibt kaum Qualitätseinbußen, wenn Spieler der ersten Elf fehlen. Hinzu kommt, dass das Gros der die deutsche Nationalmannschaft bildenden Spieler, mit ihren Vereinen zuletzt gegen ihre spanischen Konkurrenten gewonnen haben (Bayern, Dortmund), oder, dass sie selbst dort spielen/gespielt haben. (Khedira, Özil) !
 
Sehe ich anders. Seit 2010 sind wir mindestens gleichwertig. 2012 verfügten wir schon über den besseren Spielerpool. Unser Problem ist der Trainer. Ich werde nie vergessen wie Italiener 2012 sich die Arme auf die Schultern legten und in voller Inbrunst die Nationalhymne mitsangen und unsere Jungs ihre Augen schon in Richtung Boden gerichtet hatten und zu einem recht beachtlichen Teil die Hymne nicht mitsangen. Da war das Spiel eigentlich schon entschieden. Die Einstellung stimmte da schon nicht. Und dafür ist der Trainer (mit-)verantwortlich.
Dann agierten wir auf Platz noch hasenfüßig und das Ding war durch. Ähnlich wie zwei Jahre zuvor gegen Spanien.

2010 war Spanien klar besser, viele Spieler auf ihrem Zenit. Deutschland hatte viel Glück und jugendlichen Elan. Für einen großen Titel war das Team, ohne Ballack und Frings, mit einem Schweinsteiger als neuem Leader, zu "grün"! ;)

Unser Problem ist taktischer Natur. Von den Spielern her, haben wir mindestens genauso viel Potential, wenn nicht mittlerweile sogar mehr!

Inzwischen sehe ich das auch so, weil Spieler wie Reus, Götze, Kroos, Gündogan, Boateng, Schürrle, Benders, Höwedes nachgerückt sind, die sich inzwischen alle auf allerhöchstem Niveau bewiesen haben. Das einzige Problem haben wir im Angriff!
 
Wie soll das im Fußball mit diesem Team gelingen?

Das französische Team hat großes Potenzial und auch eigentlich eine gute Mischung zwischen jungen und erfahrenen Spielern.Mir es das unbegreiflich, dass die ihre Qualität nicht auf den Platz bekommen.Vielleicht war die Last-Minute-Qualifikation gegen die Ukraine der Startschuss in bessere Zeiten.Die Gruppe sollten sie problemlos überstehen und dann ist alles möglich.
 
2010 war Spanien klar besser, viele Spieler auf ihrem Zenit. Deutschland hatte viel Glück und jugendlichen Elan. Für einen großen Titel war das Team, ohne Ballack und Frings, mit einem Schweinsteiger als neuem Leader, zu "grün"! ;)



Inzwischen sehe ich das auch so, weil Spieler wie Reus, Götze, Kroos, Gündogan, Boateng, Schürrle, Benders, Höwedes nachgerückt sind, die sich inzwischen alle auf allerhöchstem Niveau bewiesen haben. Das einzige Problem haben wir im Angriff!

Vielleicht wird Deutschland die erste Mannschaft, die ohne Stürmer Weltmeister wird....das wär doch was. Ich würde keinen Gomez oder Klose aufstellen, wenn ich Reuss, Götze, Müller, Kroos oder Schweinsteiger hätte.
 
Die extrem große Auswahl hervorragender Spieler, die inzwischen genug Erfahrung auch auf höchstem Niveau miitbringen auf deutscher Seite gegenüber einem spanischen Team, das immer noch stark von inzwischen alternden "Taktgebern" wie Xavi, Puyol etc. abhängig ist. Im Gegensatz zu den Spaniern glaube ich, dass es bei uns, insbesondere im Mittelfeld, zunehmend aber auch in der Abwehr, fast egal ist, wer spielt. Es gibt kaum Qualitätseinbußen, wenn Spieler der ersten Elf fehlen.

Gerade in der Abwehr sehe ich die Problematik bei uns. Wenn ich z.B. die Abräumer der Spanier oder Italiener sehe und diese dann mit einem Heiko Westermann vergleiche, dann wird mit schwindelig.



Hinzu kommt, dass das Gros der die deutsche Nationalmannschaft bildenden Spieler, mit ihren Vereinen zuletzt gegen ihre spanischen Konkurrenten gewonnen haben (Bayern, Dortmund), oder, dass sie selbst dort spielen/gespielt haben. (Khedira, Özil) !

Es ist extrem schwierig, Leistungen von Vereinmannschaften auf die jeweiligen nationalen Auswahlen zu übertragen, heute noch mehr als von 10 oder gar 20 Jahren. Der Fußball ist wesentlich variabler und seit dem Bosman-Urteil ist der Anteil an einheimischen Spielern auch in den europäischen Topclubs geringer geworden.
 
Inzwischen sehe ich das auch so, weil Spieler wie Reus, Götze, Kroos, Gündogan, Boateng, Schürrle, Benders, Höwedes nachgerückt sind, die sich inzwischen alle auf allerhöchstem Niveau bewiesen haben. Das einzige Problem haben wir im Angriff!

Im Angriff ist Spanien ein ganz anderes Kaliber als Deutschland.
Die haben Negredo, Diego Costa, David Villa, Torres, Lllorente und Pedro zur Verfügung.Deutschland hat einen 35-jährigen Klose und einen verletzungsanfälligen Gomez.Ein Witz!
 
Das französische Team hat großes Potenzial und auch eigentlich eine gute Mischung zwischen jungen und erfahrenen Spielern.Mir es das unbegreiflich, dass die ihre Qualität nicht auf den Platz bekommen.Vielleicht war die Last-Minute-Qualifikation gegen die Ukraine der Startschuss in bessere Zeiten.Die Gruppe sollten sie problemlos überstehen und dann ist alles möglich.

Ribery, als einer der Quertreiber der desolaten 2010er Equipe, wird dort vermutlich eher ein "Hemmschuh" sein als ein Superstar wie bei Bayern, oder?

Ich glaube, dass in der Equipe tricolore vielfach die zwischenmenschliche "Chemie" nicht stimmt! Es würde mich wundern, wenn sich das bis zum Sommer geändert haben sollte.
 
Im Angriff ist Spanien ein ganz anderes Kaliber als Deutschland.
Die haben Negredo, Diego Costa, David Villa, Torres, Lllorente und Pedro zur Verfügung.Deutschland hat einen 35-jährigen Klose und einen verletzungsanfälligen Gomez.Ein Witz!

:tnx:

Das sehe ich auch so.
Einen zuverlässigen Torjäger eines CL-Teams lassen wir ja lieber zuhause.

Dafür spielen wir ja jetzt "spanischer" als das Original selbst! :cool:
 
Gerade in der Abwehr sehe ich die Problematik bei uns. Wenn ich z.B. die Abräumer der Spanier oder Italiener sehe und diese dann mit einem Heiko Westermann vergleiche, dann wird mit schwindelig.

Westermann? Glaubst Du, dass der überhaupt mitfährt? Wenn ja, wird er wohl kaum spielen!


Es ist extrem schwierig, Leistungen von Vereinmannschaften auf die jeweiligen nationalen Auswahlen zu übertragen, heute noch mehr als von 10 oder gar 20 Jahren. Der Fußball ist wesentlich variabler und seit dem Bosman-Urteil ist der Anteil an einheimischen Spielern auch in den europäischen Topclubs geringer geworden.


Das tue ich nicht. Es ging um Erfahrungen der Spieler. Die Ergebnisse der Spanier zeigten doch zuletzt auch, dass sie mehr Probleme haben als vor 2 Jahren.
 
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