G
gelöscht
Guest
Hab jetzt nicht gecheckt, ob die beiden Links hier schon gepostet wurden. Zwei mMn gute Kommentare aus FAZ und FR.
http://www.faz.net/aktuell/sport/fu...as-schaaf-abgang-zweiter-klasse-12184049.html
http://www.fr-online.de/sport/komme...aaf---abschied-im-groll,1472784,22777950.html
Beide gehen in die gleiche Richtung: Trennung war nicht "einvernehmlich", aber notwendig. Die Form des Abschieds war suboptimal, aber irgendwie auch typisch für die Person Schaaf.
Meine Theorie für den Ablauf Anfang dieser Woche und die Rolle von Eichin:
1) Schaaf hat auf ein baldiges klärendes Gespräch gedrängt, weil er nicht nochmal in Nürnberg vor die Kameras treten wollte, ohne etwas über die Zukunft sagen zu können. Vielleicht gab es in diesem Punkt auch Einverständnis zwischen TS und TE, weil beide in den vergangenen Wochen sichtbar genervt von den bohrenden Fragen zur T-Frage waren.
2) Eichin wird in der "Analyse" der Saison die Trainerfrage gestellt haben und gehofft haben, das TS von sich aus einen Abgang anbietet. Das hat dieser aber nicht gewollt (in einem Kommentar oben werden entsprechende Dissonanzen in den letzten Wochen auch angedeutet). Die anderen beiden GF haben sich auf Seite von TE gestellt. Vielleicht ist Fischer selber auch schon im Laufe der Saison drauf gekommen, dass ein Schnitt unvermeidlich ist.
3) GF bietet TS gute Ausstiegsbedingungen an. Man einigt sich zur Gesichtswahrung aller auf die Formel "einvernehmlich". Schaaf hat aber keinen Bock, noch vor die Presse zu treten und schmeisst die Sachen sofort hin. Werder lässt sich zähnenknirschend darauf ein, weil es halt TS ist.
4) GF schickt TE allein vor die PK, um die unangenehme Geschichte zu präsentieren. Der gibt sich große Mühe, aber verbergen kann man nicht, dass da was schief lief, zumindest was den "überstürzt" und "unwürdig" wirkenden Abgang betrifft.
Meine Schlussfolgerung:
TE musst zu dem Schluss kommen, dass es nur ohne TS einen echten Neuanfang geben kann, den Werder dringend braucht. Vielleicht hat er den Rest der Vereinsbosse überzeugt. Wahrscheinlich sind sie aber selbst drauf gekommen, haben sich bloß nicht getraut, TS das so vor die Nase zu halten nach 14 Jahren. Eichin (und der Rest der GF) werden gehofft haben, dass man diese Entscheidung noch bis nächste Woche unter der Decke halten kann. Aber Schaaf hat das nicht mitgespielt. Davon kann man halten, was man will. Eine gewisse Genugtuung wird TS aber schon haben bei der zum Teil doch heftigen öffentlichen Kritik an der angeblichen "Stillosigkeit" von Werder. Ich persönlich finde Schaafs Reaktion nachvollziehbar, aber nicht völlig souverän. Immerhin verdankt er dem Verein auch seine ganze bisherige Karriere.
Eichin hat professionell gehandelt und aus dem Schlamassel noch das Beste gemacht. Der Rest der GF - naja.
http://www.faz.net/aktuell/sport/fu...as-schaaf-abgang-zweiter-klasse-12184049.html
http://www.fr-online.de/sport/komme...aaf---abschied-im-groll,1472784,22777950.html
Beide gehen in die gleiche Richtung: Trennung war nicht "einvernehmlich", aber notwendig. Die Form des Abschieds war suboptimal, aber irgendwie auch typisch für die Person Schaaf.
Meine Theorie für den Ablauf Anfang dieser Woche und die Rolle von Eichin:
1) Schaaf hat auf ein baldiges klärendes Gespräch gedrängt, weil er nicht nochmal in Nürnberg vor die Kameras treten wollte, ohne etwas über die Zukunft sagen zu können. Vielleicht gab es in diesem Punkt auch Einverständnis zwischen TS und TE, weil beide in den vergangenen Wochen sichtbar genervt von den bohrenden Fragen zur T-Frage waren.
2) Eichin wird in der "Analyse" der Saison die Trainerfrage gestellt haben und gehofft haben, das TS von sich aus einen Abgang anbietet. Das hat dieser aber nicht gewollt (in einem Kommentar oben werden entsprechende Dissonanzen in den letzten Wochen auch angedeutet). Die anderen beiden GF haben sich auf Seite von TE gestellt. Vielleicht ist Fischer selber auch schon im Laufe der Saison drauf gekommen, dass ein Schnitt unvermeidlich ist.
3) GF bietet TS gute Ausstiegsbedingungen an. Man einigt sich zur Gesichtswahrung aller auf die Formel "einvernehmlich". Schaaf hat aber keinen Bock, noch vor die Presse zu treten und schmeisst die Sachen sofort hin. Werder lässt sich zähnenknirschend darauf ein, weil es halt TS ist.
4) GF schickt TE allein vor die PK, um die unangenehme Geschichte zu präsentieren. Der gibt sich große Mühe, aber verbergen kann man nicht, dass da was schief lief, zumindest was den "überstürzt" und "unwürdig" wirkenden Abgang betrifft.
Meine Schlussfolgerung:
TE musst zu dem Schluss kommen, dass es nur ohne TS einen echten Neuanfang geben kann, den Werder dringend braucht. Vielleicht hat er den Rest der Vereinsbosse überzeugt. Wahrscheinlich sind sie aber selbst drauf gekommen, haben sich bloß nicht getraut, TS das so vor die Nase zu halten nach 14 Jahren. Eichin (und der Rest der GF) werden gehofft haben, dass man diese Entscheidung noch bis nächste Woche unter der Decke halten kann. Aber Schaaf hat das nicht mitgespielt. Davon kann man halten, was man will. Eine gewisse Genugtuung wird TS aber schon haben bei der zum Teil doch heftigen öffentlichen Kritik an der angeblichen "Stillosigkeit" von Werder. Ich persönlich finde Schaafs Reaktion nachvollziehbar, aber nicht völlig souverän. Immerhin verdankt er dem Verein auch seine ganze bisherige Karriere.
Eichin hat professionell gehandelt und aus dem Schlamassel noch das Beste gemacht. Der Rest der GF - naja.

:unfassbar: mal abwarten obs nur ein Ablenkungsmanöver für Eichin ist oder ob Lieberknecht echt der Kandidat ist 