Zitat von Nordländer;2691947:Ein Babbel oder Labbadia kann man nach ein, zwei erfolglosen Jahren rauswerfen. Aber nicht ein Schaaf nach 40 größtenteils erfolgreichen Jahren. Stellt euch das in der freien Wirtschaft vor. Oder sonstwo! Damit würde sich ein Unternehmen "Werder Bremen" völlig unglaubwürdig machen. Wer will dann noch hier arbeiten?
Schlechter Vergleich, denn es kommt oft genug vor, dass Mitarbeiter mit mehreren Jahren Betriebszugehörigkeit von heute auf morgen mit einem Blumenstrauß und einem Tritt vor die Tür gesetzt werden. Nicht, dass ich das für gut heiße, aber ungewöhnlich ist das nicht.
Ich bin mir sicher, dass man bei Werder schon genügend Brücken für Schaaf bauen würde, damit er erhobenen Hauptes gehen könnte. Die Frage ist nur, ob er bereit wäre, über diese Brücken zu gehen.
Die Idee, ihn sofort auf eine andere Position bei Werder zu versetzen halte ich übrigens für absolut nicht machbar. Wie soll das gehen? Da stellt Schaaf wie kein anderer (außer mit Abstrichen KA) das Gesicht Werders da und dann glaubt man, er könne einfach einen Schritt zurücktreten und niemand würde ihn mehr beachten? Schaaf würde noch mehr wie ein Schatten über einem neuen Trainer schweben und bei jeder Krise würde wild spekuliert werden, ob er evt. eingreifen oder übernehmen würde. Das geht absolut nicht. Nein, für Werder und für Schaaf wäre ein Trennung für ein paar Jährchen das einzig richtige.
Echin auf der Trainertagung (http://www.kreiszeitung.de/sport/werder-bremen/eichin-grenzen-machbaren-2895166.html):
Gewohnt souverän stellte sich der neue Geschäftsführer vor und markierte einen Richtungswandel. Die Champions League müssen wir gedanklich mal auf die Seite legen, forderte er einen klaren Kurswechsel. Wir müssen eine neue Philosophie entwickeln. Ich kenne dies aus meiner Zeit bei den Kölner Haien, als ich auch andere Wege gehen musste.
Wir hecheln ein wenig hinterher, so der 46-Jährige in ungeschminkten Worten. Andere haben uns überholt. Für die neue Saison kündigte er an, dass sich der Club um hungrige, leidenschaftliche Spieler, die hier etwas beweisen wollen, sowie charakterfeste Profis bemühen wolle. Zudem soll verstärkt auf Kräfte aus dem Nachwuchsleistungszentrum zurückgegriffen werden. Eichin wörtlich: Wir können nicht sieben, acht oder neun Millionen Euro ausgeben und müssen uns anders orientieren. Unsere Scouts können nur noch in gewissen Ländern unterwegs sein.
Dieser Verein stehe für gewisse Werte und eine spezielle Philosophie. Das ist nicht das normale Muster in der Liga. Eichin stellte die hohen Sympathiewerte heraus, die Werder immer noch genießt: Platz drei hinter Bayern und Dortmund. Es liege nicht nur an den Erfolgen der Vergangenheit, sondern auch und gerade an solchen Komponenten wie Kontinuität, Zuverlässigkeit und Glaubwürdigkeit.
Dass dies eine hohe Bürde sei, wisse er. Und Thomas Eichin, der Ex-Profi, der dennoch als Quereinsteiger aus dem Eishockey in seinem neuen Tätigkeitsfeld gilt, gab vor den versammelten Experten aus dem norddeutschen Fußball zu: Ich habe mir vieles ein bisschen leichter vorgestellt.
Letzteres kann ich mir sehr gut vorstellen. Er macht es trotz der schwierigen Situation bisher sehr gut. :daumen:


davon kann man ausgehen ja! Ich glaube auch nicht, das sich über den Verkauf des Stadionnamens eine besonders relevante Summe generieren lässt! Die 4 Millionen die der HSV pro Jahr scheinbar bekommt ist doch da schon an der oberen Grenze!