Hoffenheim ist nur eines von vielen Beispielen der letzten Jahre, bei denen ein Trainerwechsel zu rechten Zeit eine klaren Aufwärtstrend gebracht hat. Aber solche objektiven Gegebenheiten werden bei Werder ja konsequent ignoriert. Stattdessen setzt man auf eine Philosophie der Selbsttäuschung. Für mich steht fest: Wenn es zum Abstieg kommt, hat keiner der Verantwortlichen das Recht zu behaupten, man hätte alles probiert. Das ist einfach nicht wahr. Stattdessen wird der Abstieg in Kauf genommen.
Nachtrag: Warum hat man Otto Rehhagel eigentlich nicht für die letzten drei Spiele geholt?
100% Zustimmung. Hoffenheim war uns spielerisch überlegen. Werder hat mit Leidenschaft und Willen dagegen gehalten. Mit diesem Kader in akute Abstiegsnot zu kommen, ist schon grandios.
Dieser Verein will und kann keine Veränderungen vornehmen. Der Abgang von Allofs hat sie schon kalt erwischt. Die erste und weitere Reaktion darauf war Vertragsverlängerung von TS und das mit Wissen, aber mit Ignoranz, über die jahrelange Fehlentwicklung hinweg.
Dieser Verein trennt sich von der Trainerikone TS??? Die sind alle in Schockstarre über Monate.




Du sagst es: Nüchtern betrachtet wird bei Werder schon lange nichts mehr. Dann hätte man längst bessere Schlüsse gezogen.