Die Diskussion um Schaaf ermüdet mich zunehmend.Hab selten so schnell die Beiträge runtergescrollt wie heute.
Hingegen zucke ich jedesmal unbewußt zusammen,wenn ich mir klarmache,wie wichtig insbesondere das Spiel gegen Hoffenheim ist.
Unsere Offensive funktioniert nicht,weil die Zuordnung Abwehr,Mittelfeld keine fließende Bindung zu unseren Spitzen hat.Das macht man nicht mal so nebenbei beim nächsten Mal besser.
Die Abwehr hat sich gegen Leverkusen zwar tapfer geschlagen,aber ich obliege nicht dem Trugschluß,daß dies im nächsten Spiel wieder klappt.
Hoffenheim halte ich für brandgefährlich(inzwischen)in der Spielentwicklung nach vorne.Die haben den Turbo in die Birne geschraubt,haben einen Riesenbock und Instinkt entwickelt,Fußballspielen und Not miteinander zu verbinden.
Bei uns geht es darum,gemeinsam Kräfte zu bündeln,um nichts anderes mehr!Das ist eine mentale Schieflage,die mir nicht gefällt.
Man kann tausendmal sagen,wir müssen gewinnen,das ist das Schicksalsspiel schlechthin,-aber wir sind vom Kopf her schlecht aufgestellt,Gegentore mit eigenen Toren zu beantworten.Unabhängig davon,daß die Umsetzung in der Mannschaft nicht funktioniert.Der Kopf ist jetzt das A&O,nicht Weltrekorde im Rauf-und-Runterrennen auf dem Platz zu toppen.
Denn darin sind wir "Weltmeister",ohne Früchte zu ernten.
Das ist die Gefahr,die ich sehe,neben der,daß die Mangelware an Erfolgserlebnissen nicht nur subtil die Kreativität hemmt.
Es ist tatsächlich auf Messers Schneide,wenn wir über den Abstieg reden.
Manchmal habe ich beim Lesen der Beiträge das Gefühl gehabt,alles hätte noch eine spielerische Komponente,ob man denn lieber den Trainer kurzfristig austauschen sollte,oder eben nicht.
Das ist nicht das Problem!
Das Problem ist die mentale Stärke,mit dem Ernst der Lage umgehen zu können!
Ein frühes Tor der Hoffenheimer könnte dieser Mannschaft schon das Genick brechen,sie überfordern und anfällig machen,weitere sträfliche Fehler zu machen.
Davor habe ich am meisten Angst!