Bis jetzt war ich eigentlich dafür, mit Thomas Schaaf die Saison zu beenden. Aber das WIE gegen Wolfsburg zwingt regelrecht zum Umdenken.
Das Wolfsburg-Spiel war der "Höhepunkt" einer Kette von Spielen, wo die Mannschaft immer blutleerer und desolater auftrat. Ich behaupte mal, das ich noch nie in meiner Werder-Fanzeit seit den 70er Jahren so eine desaströse Werder-Truppe gesehen habe, selbst in der Abstiegssaison nicht! Noch nie habe ich so einen plan- und konzeptlosen Hühnerhaufen auf dem Platz erlebt. Noch nie so einen Trainer, der immer wieder Spieltag für Spieltag haarsträubende Fehlentscheidungen trifft. Und noch nie habe ich mich mit Werder-Spielern so wenig identifizieren können wie mit den jetzigen.
Ich sehe es wie der oben zitierte User born-to-run: Das Leverkusen-Spiel würde ich noch abwarten, aber sollte dieses (was wahrscheinlich ist) verloren gehen und Augsburg das Stuttgart-Spiel gewinnen, dann MUß einfach reagiert werden. Es wären dann noch zwei Punkte bis zum Relegationsplatz und auch die Nerven dürften dann völlig blank liegen.
Dann KANN und DARF man einfach nicht tatenlos ins wohl wichtigste Saisonspiel gegen Hoffenheim gehen, dann MUß einfach reagiert werden, dann MUß eine entscheidende Veränderung her.
Und für dieses Szenario muß man auch gewappnet sein und die Alternative kennen. Ein externer Trainer wie Huub Stevens bringt uns drei Spieltage vor Schluß gar nichts mehr, hier muß eine interne Lösung bis zum Saisonende her.
Am sinnvollsten wäre mMn ein Gespann Eichin/Skripnik (Votava), die genau wissen sollten wo der Hebel anzusetzen ist.
Gruß vom
Werder-Oldie