Hat Niemeyer nicht neben Wiese auf der Tribüne gesessen? Wurde irgendwann gezeigt...
Jo! Der war glaub ich nicht im Kader...der hatte irgendwas! Bis der sich umgezogen hätte...das hätte gedauert!

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Hat Niemeyer nicht neben Wiese auf der Tribüne gesessen? Wurde irgendwann gezeigt...

Ja, Tziolis leidet wohl am allseits bekannten Frank-Baumann-Syndrom, den viele Zuschauer auch nur dann wahrnehmen, wenn er Fehler oder Eigentore produziert. Das Erkennen von gutem Stellungsspiel, Zweikampfstärke oder taktischem Verständnis ist offensichtlich dem versierteren Fan vorbehalten. Ich bin mit dem, was Alex bislang gezeigt hat, durchaus einverstanden. Ein Spielertyp wie Vranjes aber m.E. erheblich ballsicherer. Weiter so!!
Mit dieser Ansicht bin ich voll einverstanden. Schon gegen Bielefeld habe ich die Kritik an Tziolis nicht nachvollziehen können. Das, was er auf dem Platz macht hinsichtlich ballorientiertem Verschieben, Stellungsspiel im Raum und die Anzahl seiner Steil-oder Querpässe, die auch ankommeni, st durchaus ordentlich. Und nur weil bei ihm vieles etwas unbeholfen aussieht oder die Distanzschüsse eine grosse Streuung haben, heisst das nicht, dass er schlecht gespielt hat.
Baumann ist der letzte hinterbliebene, der ein Spiel aus der Tiefe direkt schnell machen kann, wie das 2004 auch Ernst oder Micoud konnten. Und Vranjes spielt als einer der wenigen gute Flachpässe in den Raum oder in die Spitze. Dies alles sind Dinge, die Diego z.Bsp. kaum kann. Das sollten wir einmal bedenken.
Hat Niemeyer nicht neben Wiese auf der Tribüne gesessen? Wurde irgendwann gezeigt...


Man hat heute leider auch beobachten dürfen, wie löchrig unsere Abwehr ist. Warum gibt der Trainer nicht von Anfang an die Marschroute vor, hinten sicher zu stehen um dann schnell nach vorne zu spielen? Die rote Karte kam uns so gesehen eigentlich gerade recht, denn ab dann stand man hinten relativ sicher.
Was dieser Quatsch mit der Abseitsfalle immer soll versteht wohl auch nur Thomas Schaaf. Das muss einfach irgendwann mal abgestellt werden.
1. Weil es dazu auch einen Gegner geben muss, der da mitspielt
2. Weil unsere Mannschaft offensiv und auf Ballkontrolle ausgerichtet ist
3. Weil der Trainer der Mannschaft nicht vorgibt, Löcher in der Abwehr zu bilden
4. Weil ein offensives System nicht automatisch eine Vernachlässigung der Defensivarbeit nach sich zieht. Ganz im Gegenteil, beansprucht dieses komplexe Spiel eine hohe Laufbereitschaft der Spieler und die Übernahme defensiver Verantwortungsbereiche aller Spieler.
Man kann Schaaf bestenfalls zur Last legen, er würde zu hohe Ansprüche an die einzelnen Spieler stellen. Aber für individuelle Nachlässigkeiten sind die Spieler selbst verantwortlich. Gestern hat Schaaf überhaupt keinen Fehler begangen.
Bei aller Liebe zu Schaaf aber genau dieses "einstudierte" Abwehrverhalten und die beknackte Abseitsfalle hätte uns gestern bereits in den ersten Minuten Kopf und Kragen kosten können. Spiel mal so gegen ne Mannschaft, die ihre Chancen auch nutzt und schon liegst du nach 10 Minuten 2:0 hinten.
Auch wenn ich mir ab un zu eine defensivere Ausrichtung wünsche, muss man auch mal realistisch bleiben und sehen, dass Werder in der Form auch mit 11 Mann in den Kasten gehen könnte und immer noch ein Tor kassieren würde.
100 %
Thomas Schaaf, wer an unserne Trainer zweifelt kann nicht ganz dicht sein!!
Sportlcher Werder Gruß
Leider war, aber es wäre schön, wenn man dann mal wieder in Führung gehen würde und dann nicht einen Konter zum 1:1 bekommen würde.
das bringt diese spielweise mit sich...das ist ganz bestimmt richtig...allerdings bekommt man auch in der regel dadurch eine vielzahl an eigenen torgelegenheiten. dass diese zur zeit nicht verwandelt werden, liegt mehr an dem unvermögen einiger spieler bei uns vor dem tor. dieses unvermögen entsteht bei unseren stürmern besonders durch das formtief und die verkrampfung, die eine krise bei spielern oft auslöst! da hilft einfach nur, es weiter zu versuchen bis es irgendwann mal wieder klappt, nur so kann man zurück in einen lauf kommen!
dieses taktische mittel des offensiven pressings verlangt natürlich von dem defensiven mittelfeldspieler und den innenverteidigern höchste konzentration...da hast du recht! habe ich aber auch nie anders behauptet!
...auch da gebe ich dir eingeschränkt recht. gerade wenn die mannschaft noch nicht so eingespielt ist, sollte man die spiele auf eine andere weise angehen.
...dass wir das nicht können, stimmt allerdings nicht, wie man in manchen spielen schon gut sehen konnte. jüngstes beispiel bietet die zweite halbzeit heute!
dass bremen seine probleme mit kämpferisch starken mannschaften hat ist ja kein geheimnis mehr. da sehe ich allerdings eher das problem im spielermaterial.
gegen lazio zb hatte es aber sehr wohl mit der spielerischen leistung zu tun, die damals unter aller sau war!
auch was die rangers betrifft muss ich dir widersprechen. taktisch war das hinspiel soweit ganz in ordnung, das feuer, welches durch schnelleres offensivspiel zustande kommt hat mir nur leider gefehlt. so hatten wir defensiv alles sehr gut im griff. die gegentreffer sind aus 2 großen torwartfehlern entstanden. ansonsten hätte es ein gutes 0:0 gegeben. erst nach den 2 gegentreffern ist uns taktisch zu wenig eingefallen. zuvor war man aber gut eingestellt! das rückspiel sehe ich in einem ganz anderen licht. da hat man einen sehr guten spielaufbau betrachten können, gute chancen erzeugt, nur leider eben nur eine davon genutzt. man sollte aber nicht vergessen, dass wir zwar ausgeschieden sind, das spiel dennoch 1:0 gewonnen haben!
übrigens kenne ich kaum einen trainer, der es beherrscht einen tief stehenden gegner psychologisch herauszulocken. oder weshalb glaubst du, dass trainer von spitzenklubs immer das gleiche klagelied vom destruktiven gegner singen, der nicht bezwungen werden konnte!? so eine maßnahme der gegnerischen mannschaft bringt immer große probleme für den favoriten mit sich...da hilft meißtens nur aus irgendeiner möglichkeit doch ein tor zu machen und den gegner somit zum agieren zu zwingen!
Z.b. ja.
Eine schwache Abwehrleistung ist ja eine Sache, aber wenn man von Anfang an in einem Spiel gegen die Bayern erkennt, dass die Vorgabe scheinbar wieder einmal war "Spielt einfach nach vorne und bedient euch dem Mittel der Abseitsfalle!" dann kann doch irgendwas nicht stimmen. Und genau so sah es gegen die Bayern nun mal aus. Mit einer defensiveren Ausrichtung und dem weglassen der Abseitsfalle wären wohl einige Szenen direkt am Anfang garnicht so entstanden.
Auch oder bzw. erst Recht nach dem Bayernspiel bleiben für mich einige Sachen absolut klar: An der taktischen Ausrichtung und der Philosophie im Werder Spiel muss sich gehörig etwas ändern. Nächste Saison wird es uns nämlich sonst kaum besser ergehen als in dieser.
Unter dem Strich ist es zwar eine sehr gute Saison. Ich weiss aber nicht, ob die Tatsache, dass wir nun wohl die CL wieder erreichen, die offenkundig und unverändert wiederkehrenden Probleme z. Bsp. nach der Winterpause, die sich wie hinlänglich diskutiert in Lernresistenz und Sturheit ansatzweise erklären lassen, unsere Mannschaft und Trainerstab nicht wieder zu einer gewissen Leichtigkeit und "Druck rausnehmen" - Mentalität verleiten lassen. Denn eines Tages werden wir vielleicht daran einmal scheitern. Wir sollten alle froh sein, dass es wieder gut gegangen ist und nun endlich anfangen zu lernen im Umfeld wie im sportlichen Bereich! Auf der anderen Seite hätten wir nämlich mit Siegen gegen Bochum, in Frankfurt und Hannover, die allesamt hochverdient gewesen wären, sicher bis zum Schluss um den Titel gespielt. So würde in jedem Fall ein Spitzenclub beim Saisonfazit argumentieren.
[...]
Stimmt alles, nur im letzten Satz steckt mMn ein Denkfehler. Das in Mailand zweite Halbzeit war so, wie wir es eigentlich immer spielen.[...]
Am Trainer hats wohl nicht gelegen wie man sieht. Thomas Schaaf ist der beste.
:svw_applaus::svw_schal: