Bundestrainer-Thread: Jogi Löw (bis 31.07.2021)

Wer war deiner Meinung nach der beste Teamchef/Trainer aller Zeiten?

  • Otto Nerz

    Votes: 16 1,9%
  • Sepp Herberger

    Votes: 161 18,7%
  • Helmut Schön

    Votes: 81 9,4%
  • Jupp Derwall

    Votes: 24 2,8%
  • Franz Beckenbauer

    Votes: 289 33,5%
  • Berti Vogts

    Votes: 52 6,0%
  • Erich Ribbeck

    Votes: 18 2,1%
  • Rudi Völler

    Votes: 108 12,5%
  • Jürgen Klinsmann

    Votes: 53 6,1%
  • Joachim Löw

    Votes: 70 8,1%

  • Total voters
    863
Ja schon, aber qualifizieren müssen sich die kleinen Fußball Nationen für die WM ja auch. Nur das halt da die Mannschaften aus den großen Fußball Nationen auch mitmischen. Wo will man da sonst auch die Grenze ziehen wer in der Vorqualifikation spielen muss und wer nicht....

Im DFB-Pokal wurde auch eine Grenze gezogen, warum sollte das bei der WM-Quali nicht funktionieren?
 
Im DFB-Pokal wurde auch eine Grenze gezogen, warum sollte das bei der WM-Quali nicht funktionieren?

Hmmmmm also mir fällt da auf die schnelle jetzt keine faire oder logische Lösung für ein. Entweder man macht ne Vorquali-Runde mit allen, dann hätte man das selbe "Problem" wie jetzt, oder man sagt manche Mannschaften sind direkt qualifiziert und andere müssen ne Vorquali-Runde bestreiten. Nach welchen Kriterien möchtest Du das denn dann Bitteschön unterteilen? Danach wer sich wie oft schon qualifiziert hat und wie weit das Team im Durchschnitt bei den vergangenen Turnieren mitgehalten hat? Das ist doch auch keine Lösung. So hat man noch schöne Überraschungen wie z.B. 2002 als sich Holland nicht für die WM qualifiziert hat obwohl sie 1998 bis ins Halbfinale kamen (im Gegensatz zu Deutschland zum Beispiel)
 
Hmmmmm also mir fällt da auf die schnelle jetzt keine faire oder logische Lösung für ein. Entweder man macht ne Vorquali-Runde mit allen, dann hätte man das selbe "Problem" wie jetzt, oder man sagt manche Mannschaften sind direkt qualifiziert und andere müssen ne Vorquali-Runde bestreiten. Nach welchen Kriterien möchtest Du das denn dann Bitteschön unterteilen? Danach wer sich wie oft schon qualifiziert hat und wie weit das Team im Durchschnitt bei den vergangenen Turnieren mitgehalten hat? Das ist doch auch keine Lösung. So hat man noch schöne Überraschungen wie z.B. 2002 als sich Holland nicht für die WM qualifiziert hat obwohl sie 1998 bis ins Halbfinale kamen (im Gegensatz zu Deutschland zum Beispiel)

Mann sollte doch auch mal an die kleinen Nationen denken! Ich fände ein Vorquali absoluter Quatsch, natürlich sind Spiele wie Deutschland gegen bspw. Russland in der Quali wesentlich attraktiver wie gegen den russischen Nachbarn Kasachstan, ABER sowohl die Zuschauer als auch die Spieler dieser "kleinen Fussballstaaten" kommen dann mal in den Genuss Matches gegen Top Mannschaften erleben zu dürfen und das macht doch den Reiz aus! Und ganz Chancenlos sind selbst die Färöer Inseln gegen Österreich nicht :D! Und ein persönlicher Grund ist noch, dass ich mir auch gerne Nationalmannschaft mit Spielern angucke die ich nicht kenne, da stell ich mir bei einem auffälligen Spieler immer latent die Frage, na wäre das nicht noch einer für Werder - er spielt ja jetzt noch in Astana und kann nicht so teuer sein ;)
 
Der Qualifikationsmodus sollte so bleiben.
Für Länder wie Andorra, San Marino oder Faröer ist es ein tolles Erlebnis gegen große Fussballnationen zu spielen.Und das gehört auch zum Sport dazu, dass der Kleine sich mit den Großen messen darf.Außerhalb dieser Qualifikationsturniere würde es dazu kaum Chancen geben.
 
Nach welchen Kriterien möchtest Du das denn dann Bitteschön unterteilen?

Zum Beispiel nach der Weltrangliste oder den Resultaten der letzten Qualis. Gibt sciherlich noch mehr Möglichkeiten. Das sollte also nicht das Problem sein.

ABER sowohl die Zuschauer als auch die Spieler dieser "kleinen Fussballstaaten" kommen dann mal in den Genuss Matches gegen Top Mannschaften erleben zu dürfen und das macht doch den Reiz aus!

Der SV Buxtehude würde sicherlich auch gerne mal ein Spiel gegen Bayern München erleben. Geht aber auch nicht einfach so, es sei denn sie qualifizieren sich dafür.
 
Der SV Buxtehude würde sicherlich auch gerne mal ein Spiel gegen Bayern München erleben. Geht aber auch nicht einfach so, es sei denn sie qualifizieren sich dafür.

Der Unterschied ist aber, dass der FC Bayern eine Reihe anderer Pflichtspiele (v.a. Bundesliga) hat. Die Nationalmannschaft hat hingegen neben der Qualifikation (abgesehen von den speziell zu dem Zweck freigehaltetnen Turnier-Blöcken im Sommer) keine weiteren Pflichtspiele. Wir reden von ca. 10 bis 12 Spielen auf 2 Jahre verteilt. Ungefähr genauso viele kommen durch freiwillige Testspiele dazu. Warum nicht hier ansetzen, wenn der Terminkalender doch so prall gefüllt ist? Warum ein dämliches Testspiel gegen Frankreich spielen, zu einem Zeitpunkt, zu dem viele Stammspieler keinen Bock haben und "krank" absagen? Weil es für den DFB finanziell lukrativer ist! Da darf man ja nicht meckern.

Ebenso ist für Kasachstan ein Spiel gegen Deutschland sehr lukrativ. Ich frage mich wie viel mehr Fernseh- und Sponsoreneinnahmen die in den Spielen gegen Deutschland kassieren im Vergleich zu ihren "normalen" Spielen. Eine Vorquali würde letztlich nur dazu führen, dass die Schere zwischen Arm und Reich noch weiter auseinander driftet. Ich würde das mit der CL-Reform Ende der 90er vergleichen. Früher konnten Teams wie Ajax unc Co. noch ganz groß aufspielen. Dann erhielten die großen Verbände mehr Startplätze, mehr Geld, spielten häufiger untereinander als gegen Bulgarien und Konsorten. Und das Resultat ist ein Wettbewerb, der erst ab März so richtig spannend wird.
 
Weil kein FIFA-Präsidentschaftskandidat freiwillig auf die Stimmen der ca. 80 bis 100 schwächsten Länder verzichten würde. ;)

Genau das ist der Punkt.

Die hier reichlich vorhandenen "Jogi-Hasser":D werden es nicht gerne hören, aber ich bin durchaus seiner Meinung.
Die ganze endlose Quali ist absolut ermüdend (auch und vor allem natürlich für die Spieler).
Wo liegt eigentlich das Problem? In anderen Sportarten tritt auch nicht jedes Land der Welt an; auch wir nicht. Oder hat schon mal jemand einen Beduinen auf Schlittschuhen gesehen?;)
 
Genau das ist der Punkt.

Die hier reichlich vorhandenen "Jogi-Hasser":D werden es nicht gerne hören, aber ich bin durchaus seiner Meinung.
Die ganze endlose Quali ist absolut ermüdend (auch und vor allem natürlich für die Spieler).
Wo liegt eigentlich das Problem? In anderen Sportarten tritt auch nicht jedes Land der Welt an; auch wir nicht. Oder hat schon mal jemand einen Beduinen auf Schlittschuhen gesehen?;)

Das ist aber anders durchorganisiert. Beim Eisschnelllauf oder in der Leichtathletik etc.. gibt es dann nationale Qualifikationen. Dann gibt's halt ein bestimmtest Startplatzkontingent für den deutschen Verband. Beim Fußball haben wir das auch - hier gibt's das Kontingent aber für die Kontinentalverbände. Also beim Fußball streiten sich Deutschland, England und Co. um die 13 Startplätze der UEFA und beim Biathlon die besten deutschen Athleten um die 4-5 Startplätze für den deutschen Verband.
 
Warum nicht hier ansetzen, wenn der Terminkalender doch so prall gefüllt ist?

Ist eine durchaus berechtigte Frage, ändert aber nichts an dem Sinn einer Vorquali. ;)

Eine Vorquali würde letztlich nur dazu führen, dass die Schere zwischen Arm und Reich noch weiter auseinander driftet.

Ist meiner Meinung nach nicht auschlaggebend dafür. Sind doch sowieso nur ein bis zwei Spiele in einer Qualiphase gegen große Gegner, ich kann mir nicht vorstellen, dass das so immens viel ausmacht. Interessieren würde es mich allerdings auch mal.
 
Ist eine durchaus berechtigte Frage, ändert aber nichts an dem Sinn einer Vorquali. ;)
Den Sinn einer Vorquali gibt's aber nur für die großen Nationen. Für die vielen kleinen Nationen wäre das Unsinn. Man kann ja vielleicht streiten, dass Andorra, Liechtenstein und San Marino gleich um die Ecke Spitzenfußball haben und deshalb auf Gastspiele von Deutschland, Spanien oder Italien verzichten könnten. Trotzdem ist das schön für die, wenn sie mal die Weltstars zu Besuch haben.

Der "Sinn" der Vorquali ergibt sich ja nicht dadurch, dass man den Terminkalender reduzieren könnte. Denn dazu gibt es ja wie gesagt sinnvolle Alternativen. Der Sinn ergibt sich eben dadurch, dass Deutschland, Spanien und Co. sich lieber lukrative Testspiele selbst aussuchen, als in die Walachei zu fahren. Und da - finde ich - entziehen die Großen sich ihrer Verantwortung gegenüber den Kleinen. Wenn wir eine Vorquali hätten, würde die DFB-Elf - da gehe ich jede Wette ein - nicht weniger Spiele absolvieren. Es würde allerdings mehr unbedeutende Testspiele geben.

Das ist wie beim Profiboxen, wo sich Klitschko auch am liebsten seine Gegner selbst aussucht und keine Pflichtherausforderungen.

Ist meiner Meinung nach nicht auschlaggebend dafür. Sind doch sowieso nur ein bis zwei Spiele in einer Qualiphase gegen große Gegner, ich kann mir nicht vorstellen, dass das so immens viel ausmacht. Interessieren würde es mich allerdings auch mal.

Im Pokal ist es für einen Fünftligisten nur ein Spiel. Und wenn das gegen Bayern geht...
 
Trotzdem ist das schön für die, wenn sie mal die Weltstars zu Besuch haben.

Wie für jeden anderen aber auch. ;)

Wenn wir eine Vorquali hätten, würde die DFB-Elf - da gehe ich jede Wette ein - nicht weniger Spiele absolvieren. Es würde allerdings mehr unbedeutende Testspiele geben.

Vermutlich hast du recht. Allerdings sind Testspiele ja nun nicht völlig unbedeutend, sondern sind zum Testen da, zum Einspielen und Vorbereiten. Und es ist im Hinblick auf große Turniere sicherlich sinnvoller, wenn öfter gegen ebenbürtige Gegner gespielt wird, als irgendwelche Reisen nach Kasachstan, Moldawien oder sonstige drittklassige Fußballnationen zu unternehmen.

Im Pokal ist es für einen Fünftligisten nur ein Spiel. Und wenn das gegen Bayern geht...

Ja, aber für das Spiel muss sich der Fünftligist eben qualifizieren. Man könnte ansonsten im Pokal ja auch alle Mannschaften zulassen, dann müssten Bayern und auch Werder eben die ersten fünf Runden zu irgendwelchen Kreisligisten fahren. Wär das dann auch ok?
 
Vermutlich hast du recht. Allerdings sind Testspiele ja nun nicht völlig unbedeutend, sondern sind zum Testen da, zum Einspielen und Vorbereiten. Und es ist im Hinblick auf große Turniere sicherlich sinnvoller, wenn öfter gegen ebenbürtige Gegner gespielt wird, als irgendwelche Reisen nach Kasachstan, Moldawien oder sonstige drittklassige Fußballnationen zu unternehmen.
Und für Kasachstan, Moldawien und die drittklassigen Nationen ist es sinnvoll (und wichtig) auch mal gegen die erstklassigen Mannschaften zu spielen. Die haben auch ein Recht sich mit den guten Teams zu messen, Erfahrungen zu sammeln, etc..

Uli Hoeneß und Co. haben schon vor Jahren den Nutzen und den Vorteil der Zentralvermarktung der Fernsehrechte in der Bundesliga verstanden. Ich sehe darin einen wichtigen Punkt (neben z.B. Lizenzierungsverfahren), warum die Vereine in der Bundesliga finenziell gesünder und homogener aufgestellt sind als bspw. in Spanien. Die Großen haben auch eine Verantwortung gegenüber den Kleinen, denn ohne die geht es auch nicht! Man könnte auch Spanien und Deutschland bei der EM automatisch ins Viertelfinale setzen, weil die viel zu wichtig sind, als das man sie vorher "verschwenden" dürfte. Das wäre aber auf Dauer nicht gut für den Fußball, denke ich.
Ja, aber für das Spiel muss sich der Fünftligist eben qualifizieren. Man könnte ansonsten im Pokal ja auch alle Mannschaften zulassen, dann müssten Bayern und auch Werder eben die ersten fünf Runden zu irgendwelchen Kreisligisten fahren. Wär das dann auch ok?
Das lässt der Terminkalender für Bayern und Werder aber nicht zu. Jedenfalls für das erste Team. Dann lässt Werder halt die zweite Elf ran - reicht erfahrungsgemäß locker, um sich über den Bremen-Pokal zu qualifizieren. Aber hilft das weiter? Löw kann auch seine 1c-Spieler nach Kasachstan schicken.
 
Zumal es ja schon lange nicht mehr so ist, dass da Welten dazwischen liegen.
Sorri, aber: die Zeiten, dass "Kanonenfutter" zweistellig vom Platz gefegt wurde.
Auch die Großen wie Deutschland spielen nicht mehr 15:0 gegen San Marino. Insofern kann auch ein Spiel gegen diese Teams sinnvoll zum Testen sein.
 
Die Großen haben auch eine Verantwortung gegenüber den Kleinen, denn ohne die geht es auch nicht!

Die Frage ist ja aber, wo du die Grenze ziehst. Denn wie du richtig feststellst, lässt der Terminkalender nicht unendlich viele Spiele zu. Also muss man eine Auswahl treffen, welchen Kleinen man hilft und welchen nicht, da nicht allen geholfen werden kann. Im DFB-Pokal wird diese Grenze beim Vierten der 3.Liga gezogen, darunter müssen sich die Vereine qualifizieren. Warum ist die gleiche Vorgehensweise bei der WM-Quali dann so schlimm?

Zumal es ja schon lange nicht mehr so ist, dass da Welten dazwischen liegen.
Sorri, aber: die Zeiten, dass "Kanonenfutter" zweistellig vom Platz gefegt wurde.
Auch die Großen wie Deutschland spielen nicht mehr 15:0 gegen San Marino. Insofern kann auch ein Spiel gegen diese Teams sinnvoll zum Testen sein.

Also erstmal bezweifel ich, dass Tests gegen Mannschaften wie San Marino wirklich Sinn ergeben. Und selbst wenn ein Test Sinn ergibt, ist es aber sicherlich nicht sinnvoll, wenn die Hälfte aller Länderspiele bedingt durch den Qualimodus gegen irgendwelche unterklassigen Mannschaften absolviert werden muss.
 
Geht es beim Testen nicht darum das EIGENE Team einzustellen?
Ist es dabei nicht total egal gegen wen man testet? ;)

Ich persönlich denke jedenfalls, dass ein Test gegen Brasilien keine wichtigeren Erkenntnisse bringt als ein Spiel gegen San Marino. Außer vielleicht den, wie man sich im Vergleich zur Konkurrenz schlägt.
Aber dafür gibt es dann ja WMs, oder?
 
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