Thomas Schaaf (verlässt Werder Bremen mit sofortiger Wirkung!)

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Pingy
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Der Umbruch läuft - wie ist Eure aktuelle Meinung zu unserem Trainer?

  • TS genießt auch weit über die Saison hinaus weiterhin mein uneingeschränktes Vertrauen

    Votes: 288 30,4%
  • Wenn in der kommenden Saison kein internationaler Wettbewerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 94 9,9%
  • Wenn in dieser Saison kein internationaler Wettberwerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 67 7,1%
  • TS wird mit diesem Verein keinen Erfolg mehr haben und sollte spätestens im Sommer gehen

    Votes: 266 28,1%
  • TS sollte sofort gehen, um einen möglichen Abstiegskampf diese Saison zu vermeiden

    Votes: 231 24,4%

  • Total voters
    946
Status
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Tue ich nicht, keine Sorge. Jedoch muss ich Werder Bremen als ganzes sehen wenn ich mir die letzten 3 Jahre anschaue. Das alleine an Schaaf ausmachen zu wollen ist mir zu einfach/billig

In solchen komplexen Unternehmen wie eben auch Werder ist kaum jemand an allen Mißständen alleine Schuld. Nur ist Schaaf nun mal einer Hauptverantwortliche, meiner Meinung auch der Hauptverantwortliche für die Misere. Er ist für die Zusammenstellung des Kaders, System, Einstellung der Mannschaft verantwortlich. Verantwortlich sind natürlich seine Chefs, die ihn haben gewähren lassen. Und die die hohen Personalkosten natürlich verantworten müssen.

Aber dies hat ja letztlich nichts damit zu tun, warum hier so oft ein Ende der Ära Schaaf gefordert wird. Dies hat ja ausschließlich sportliche Gründe und die verantwortet (was übrigens ungleich verschulden ist) eben der sportliche Leiter.
 
Kann ein Eichin nach so kurzer Zeit überhaupt Schaaf entlassen? Bis vor einem halben Jahr hätte ich Brief und Siegel gegeben, dass Schaaf eigentlich nicht entlassen werden kann, sondern nur selbst zurücktreten kann - übrigens auch der Abgang, den ich ihm wünschen würde.

Nun ist das mit einem Rücktritt eine sehr schwierige Entscheidung. Zwei Szenarios dazu: 1.) Der Trainer lässt den Verein im Stich; 2.) Der Trainer kann nicht loslassen.

1.) Schaaf geht und Werder verschlechtert sich. In dem Fall kann man rückblickend davon sprechen, Schaaf hätte den Verein im Stich gelassen. Hier ordne ich Schaaf ein. Man kann ihm viel vorwerfen, aber alles was er tut, geschieht zum Wohle des Vereins. Der arbeitet hier ja nicht, um für sein Alter vorzusorgen.

2.) Schaaf geht und Werder verbessert sich. In dem Fall war/wäre der Rücktritt rückblickend die richtige Entscheidung und vielleicht sogar schon früher sinnvoll gewesen. Ich behaupte mal, dass die Mehrheit derjenigen, die Schaaf loswerden wollen, dieses Szenario vor Augen haben und sich fragen, warum der alte Mann denn nicht im Sinne des Vereins loslasse. Dabei wird aber 1.) übersehen.

Das ist für einen Trainer keine einfache Entscheidung. Ich finde beide Haltungen, d.h. nicht auzugeben (1.)) und zum Wohle des Vereins loslassen (2.)) verdienen Respekt. Eine richtige oder falsche Entscheidung gibt es nicht, denn keiner kann in die Zukunft sehen.

Daneben gibt es noch die Entlassung, evtl. in der Öffentlichkeit als "Rücktritt" verkauft. Aber das ist keine einfache Sache, einen Trainer nach 14 Jahren im Amt rauszuwerfen. Natürlich kann man ihn als weitere Option auch weiterhin beschäftigen. Aber früher oder später wird das Kapitel Thomas Schaaf als Werder-Trainer ja eh vorbei sein. Und wenn nicht zufällig irgendwas wie ein CL-Titel vom Himmel fällt, gibt es mMn keine einfach Lösung, wie eine solche Trennung vonstatten gehen könnte.

Ganz zu Schweigen von der von mir schon häufig gebrachten Problematik, die nach dem Ende der Zusammenarbeit aufkommt, auf die ich in diesem Fall gar nicht näher eingehen möchte.
 
Hier hast du mit ziemlich vielen Worten doch eigentlich nur eins behauptet. "Mit einem neuen Trainer würde nichts besser laufen". Viele sind eben anderer Meinung. Wir wissen nicht, ob es mit einem neuen Trainer sofort besser laufen würde, aber wir wissen in der Tat, dass es mit Schaaf so überhaupt gar nicht mehr läuft.

Und genau das ist der Punkt. Ich frage mich immer noch, was der Neue denn noch so großartig verschlechtern könnte?

Einen Trainer aus einem laufenden Vertrag rauszukaufen können wir nicht.

Das halte ich für ein Gerücht. WOLLEN wir nicht trifft es sicher eher.

1.) Schaaf geht und Werder verschlechtert sich. In dem Fall kann man rückblickend davon sprechen, Schaaf hätte den Verein im Stich gelassen. Hier ordne ich Schaaf ein. Man kann ihm viel vorwerfen, aber alles was er tut, geschieht zum Wohle des Vereins. Der arbeitet hier ja nicht, um für sein Alter vorzusorgen.

2.) Schaaf geht und Werder verbessert sich. In dem Fall war/wäre der Rücktritt rückblickend die richtige Entscheidung und vielleicht sogar schon früher sinnvoll gewesen. Ich behaupte mal, dass die Mehrheit derjenigen, die Schaaf loswerden wollen, dieses Szenario vor Augen haben und sich fragen, warum der alte Mann denn nicht im Sinne des Vereins loslasse. Dabei wird aber 1.) übersehen.

Zu Szenario 1: Nach 14 Jahren und allen nachweisbaren Verdiensten um diesen Verein würde wohl niemand ernsthaft davon sprechen, dass er den Verein im Stich gelassen hätte. Im Gegenteil: unabhängig von Szenario 1 oder 2 würde es in meinen Augen von wahrer Größe zeugen, wenn er sein Amt spätestens nach dieser Saison abgibt, da nun wirklich offensichtlich geworden ist, dass er Werder nicht mehr voranbringen kann. Eigentlich wäre dieser Schritt schon spätestens nach der letzten Saison notwendig gewesen und das ärgert ja auch so viele User hier. Was dann der/die Nachfolger erreichen liegt nicht in seiner Verantwortung.
 
Kann ein Eichin nach so kurzer Zeit überhaupt Schaaf entlassen? Bis vor einem halben Jahr hätte ich Brief und Siegel gegeben, dass Schaaf eigentlich nicht entlassen werden kann, sondern nur selbst zurücktreten kann - übrigens auch der Abgang, den ich ihm wünschen würde.

Nun ist das mit einem Rücktritt eine sehr schwierige Entscheidung. Zwei Szenarios dazu: 1.) Der Trainer lässt den Verein im Stich; 2.) Der Trainer kann nicht loslassen.

1.) Schaaf geht und Werder verschlechtert sich. In dem Fall kann man rückblickend davon sprechen, Schaaf hätte den Verein im Stich gelassen. Hier ordne ich Schaaf ein. Man kann ihm viel vorwerfen, aber alles was er tut, geschieht zum Wohle des Vereins. Der arbeitet hier ja nicht, um für sein Alter vorzusorgen.

2.) Schaaf geht und Werder verbessert sich. In dem Fall war/wäre der Rücktritt rückblickend die richtige Entscheidung und vielleicht sogar schon früher sinnvoll gewesen. Ich behaupte mal, dass die Mehrheit derjenigen, die Schaaf loswerden wollen, dieses Szenario vor Augen haben und sich fragen, warum der alte Mann denn nicht im Sinne des Vereins loslasse. Dabei wird aber 1.) übersehen.

Das ist für einen Trainer keine einfache Entscheidung. Ich finde beide Haltungen, d.h. nicht auzugeben (1.)) und zum Wohle des Vereins loslassen (2.)) verdienen Respekt. Eine richtige oder falsche Entscheidung gibt es nicht, denn keiner kann in die Zukunft sehen.

Daneben gibt es noch die Entlassung, evtl. in der Öffentlichkeit als "Rücktritt" verkauft. Aber das ist keine einfache Sache, einen Trainer nach 14 Jahren im Amt rauszuwerfen. Natürlich kann man ihn als weitere Option auch weiterhin beschäftigen. Aber früher oder später wird das Kapitel Thomas Schaaf als Werder-Trainer ja eh vorbei sein. Und wenn nicht zufällig irgendwas wie ein CL-Titel vom Himmel fällt, gibt es mMn keine einfach Lösung, wie eine solche Trennung vonstatten gehen könnte.

Ganz zu Schweigen von der von mir schon häufig gebrachten Problematik, die nach dem Ende der Zusammenarbeit aufkommt, auf die ich in diesem Fall gar nicht näher eingehen möchte.

Die Geschäftsführung könnte Schaaf freistellen. Ob man dies gegen den AR tun würde (der ja seinerseits die GF entlassen könnte) ist fragwürdig.

Realistisch wird Eichin jetzt auch nicht anstreben, einen Schaaf jetzt zu entlassen. Und wenn man ehrlich ist, macht dies jetzt auch keinen Sinn es auf einen Machtkampf ankommen zu lassen. So bedrohlich ist die Situation eh noch nicht. Eine gut überlegte und konsequente Entscheidung sollte dann im April fallen und nach der Saison umgesetzt werden. Wobei ich nicht glaube, dass Schaaf oder Lemke eine andere Entscheidung als mit Schaaf weiterzumachen, akzeptieren würden.
 
Das ist für einen Trainer keine einfache Entscheidung. Ich finde beide Haltungen, d.h. nicht auzugeben (1.)) und zum Wohle des Vereins loslassen (2.)) verdienen Respekt. Eine richtige oder falsche Entscheidung gibt es nicht, denn keiner kann in die Zukunft sehen.

Wenn jemand glaubt, dass es ohne ihn nur noch schlechter werden kann und er deswegen "zum Wohle des Vereins" an seinem Posten klebt, dann wird es allerhöchste Zeit, ihn zu entlassen. So denkt TS allerdings ganz bestimmt nicht.
 
Zu Szenario 1: Nach 14 Jahren und allen nachweisbaren Verdiensten um diesen Verein würde wohl niemand ernsthaft davon sprechen, dass er den Verein im Stich gelassen hätte. Im Gegenteil: unabhängig von Szenario 1 oder 2 würde es in meinen Augen von wahrer Größe zeugen, wenn er sein Amt spätestens nach dieser Saison abgibt, da nun wirklich offensichtlich geworden ist, dass er Werder nicht mehr voranbringen kann. Eigentlich wäre dieser Schritt schon spätestens nach der letzten Saison notwendig gewesen und das ärgert ja auch so viele User hier. Was dann der/die Nachfolger erreichen liegt nicht in seiner Verantwortung.
Offensichtlich ist das nicht geworden. Zumal Schaaf da auch eine ganz andere Perspektive haben wird als der durchschnittliche Fan.

Ich hoffe doch, dass es ihm keiner vorwerfen würde, sollte er zurücktreten. Ich glaube auch nicht, dass das jemand ernsthaft tun würde. Aber ich meinte dabei auch eher seine eigene Sicht auf diese Entscheidung - denn immerhin wäre es dann ja seine Entscheidung. Stellt sich für Schaaf die Situation so dar, dass er sich nicht aus der Verantworung stehlen möchte, sondern den Verein wieder in die Erfolgsspur zurückbringen möchte - und als Teil des Teams hat er wie jeder andere eine Verantwortung für die aktuelle Situation?

Was ich damit nur verdeutlichen will: Es ist keine einfache Entscheidung. Nach 14 Jahren Zusammenarbeit ist das nicht einfach. Kann es nicht sein. Wenn nicht gerade urplötzlich ein ungeheurer sportlicher Erfolg auftritt oder Herr Schaaf urplötzlich an seinem einundelfzigsten Geburtstag die Fliege macht, ist eine Trennung wirklich hochkompliziert. Da gehört viel mehr dazu als zwei Wörter und ein paar Ausrufezeichen in einem Internet-Forum zu hinterlassen.
 
Wenn man hier die letzten zig Seiten liest, muss man denken, dass die Gesamtentwicklung unerwartet gekommen wäre! Ist dem wirklich so?
Betrachten wir doch einmal die Ausgangslage:
- zwei schwache Saisons mit der schlechtesten RR aller Zeiten liegen hinter uns
- Werder geht mit dem jüngsten Kader der Liga in die Saison
- Abwehrprobleme seit vielen Jahren mit unterschiedlichem Personal bekannt
- als MANNSCHAFTSKAPITÄN wählt man doch zumeist einen leistungsstarken, kampfstarken Führungsspieler, der noch als Sprachrohr der Mannschaft fungieren kann. Im Falle CF hat man sich auf die Sprachrohrfunktion beschränkt, denn die anderen Attribute liegen ihm nicht im Blut. Sein Vertreter Hunt spielt zumeist eine gute Hinrunde, während er in der RR in seiner Leistung zumeist deutlich abbaut. Ist nun keine Überraschung!
- das Anfangsprogramm in der HR hatte es für diese junge Mannschaft wirklich in sich und die Ergebnisse waren bei gutem Spiel (Ausnahme Münster) nicht besonders gut.
- Werder verfolgte eine neues Konzept, was anfangs auch die Liga überraschte. Man merkte aber schon am Ende der Hinrunde, dass sich die Gegner zunehmend auf Werder eingestellt hatten und die Ergebnisse waren am Schluss 2012 nicht berauschend. Gegen Nürnberg reichte es gerade mal zu einem 1:1 in der 90. min mittels Abseitstor.
- es kam wieder das legendäre Winterlager Belek und in dieser Vorbereitung wurde der Schwerpunkt auf Abwehrarbeit und auf das Eröffnungsspiel gegen den BVB gelegt. In der Betrachtung der Resultate kann diesen durchaus eine gewisse komödiantische Note abgewonnen werden, denn man verliert 0:5 und die Abwehr steht wie üblich konfus da.
- nach Belek verliert Werder 4 von 6 Spielen, was eigentlich auch keine wesentliche Überraschung im Vergleich zu den letzten Saisons darstellt.
- die Niederlagen gegen Augsburg 1:4 Tore mit 0 Punkten sind unerwartet, aber nicht überraschend gegen ein kampfstarkes Team!
- die hohen Niederlagen dürfen die Werderfans schon seit Jahren bestaunen, so dass ein 1:6 oder 0:5 keine wesentliche Überraschung darstellt. Das sind mittlerweile normale hohe Niederlagen, die Werder über die letzten Jahre produziert hat.
- ein Rolff pustet die Mannschaft nach dem 1:6 zusammen und es folgt ein blutleerer Auftritt gegen Augsburg
- nun fungiert ein Eichin als Spassmacher und die Wahrscheinlichkeit einer evtl hohen Niederlage am Niederrhein bleibt trotz allem bestehen.
- mit 28 Punkten ist Werder absolut im Soll. Fürth, Hoffenheim und WOB kommen noch nach Bremen und es wird auch noch der eine oder andere Punkt errungen werden, so das Abstieg wohl kaum zu erwarten sein wird (so Gott will und hier nicht Frankfurt 2.0 entsteht)
- die Konstante heißt TS und hat derzeit völlig zu Recht das Vertrauen des Vereins ausgesprochen bekommen. Es gibt keine ernsthafte Alternative zu ihm.
- Auf seinen Rücktritt am Saisonende zu spekulieren, ist zwar zurzeit opportun aber wenig realistisch bei den handelnden Protagonisten. Auf einen Tuchel, Veh oder Stevens zu setzen, macht auch keinen Sinn, weil diese mit ihren derzeitigen Mannschaften wesentlich erfolgreicher sind und bestimmt bessere Angebote inne haben als Werder machen kann.
Zusammenfassend bleibt es dabei, dass Werder gemessen an den Darbietungen der letzten Jahre eine quasi normale Saison mit allen Höhen und Tiefen spielt. Selbst eine hohe Niederlage in Gladbach würde daran nichts ändern.
 
- nach Belek verliert Werder 4 von 6 Spielen, was eigentlich auch keine wesentliche Überraschung im Vergleich zu den letzten Saisons darstellt.

Es sind mittlerweile 5 von 7 und man wäre bei einer nicht unerwarteten Niederlage in Gladbach schon 4 Punkte hinter dem Rückrundenergebnis des letzten Jahres - wohlgemerkt der bis dahin schlechtesten Rückrunde der Vereinsgeschichte

Zusammenfassend bleibt es dabei, dass Werder gemessen an den Darbietungen der letzten Jahre eine quasi normale Saison mit allen Höhen und Tiefen spielt. Selbst eine hohe Niederlage in Gladbach würde daran nichts ändern.

So kann man es auch sehen. Nur würde man damit die angeblichen Ausrutscher der letzten beiden Jahre nachträglich als Normal umdefinieren. Und das ist für einen Verein wie Werder mit den finanziellen Möglichkeiten der letzten Jahre und den jeweiligen Spielerkadern definitiv zu wenig. Mit jedem Jahr länger, das Werder in diesen Regionen rumdümpelt werden sich allerdings die finanziellen Möglichkeiten immer weiter den Ergebnissen anpassen und damit alles an besseren Ergebnissen wieder positiv zu bewerten sein. Man muss also nur lange genug schlechte Ergebnisse abliefern, um dann wieder mittelmäßige Ergebnisse als Erfolg verkaufen zu können.
 
1. Offensichtlich ist das nicht geworden. Zumal Schaaf da auch eine ganz andere Perspektive haben wird als der durchschnittliche Fan.

2. Wenn nicht gerade urplötzlich ein ungeheurer sportlicher Erfolg auftritt oder Herr Schaaf urplötzlich an seinem einundelfzigsten Geburtstag die Fliege macht...

Zu 1) Ich vergesse gelegentlich das Mmn, imo, m.E. oder in meinen Augen. Also nochmal: "In meinen Augen ist offensichtlich geworden, dass er mit Werder nicht mehr vorankommt. "

Zu 2) Wohin denn? Der FC Bruchtal hat doch gerade den Vertrag mit dem trainergespann Gandalf/ Legolas verlängert (von denen zumindest der Letztgenannte auch noch unsterblich ist) , sodass Bilbo Schaaf da sicher nicht anheuert...

So kann man es auch sehen. Nur würde man damit die angeblichen Ausrutscher der letzten beiden Jahre nachträglich als Normal umdefinieren. Und das ist für einen Verein wie Werder mit den finanziellen Möglichkeiten der letzten Jahre und den jeweiligen Spielerkadern definitiv zu wenig. Mit jedem Jahr länger, das Werder in diesen Regionen rumdümpelt werden sich allerdings die finanziellen Möglichkeiten immer weiter den Ergebnissen anpassen und damit alles an besseren Ergebnissen wieder positiv zu bewerten sein. Man muss also nur lange genug schlechte Ergebnisse abliefern, um dann wieder mittelmäßige Ergebnisse als Erfolg verkaufen zu können.

Dem ist leider so und einige User nehmen das auch wie genannt wahr.
 
Mal ne ehrliche Frage.

Gab es das eigentlich in den letzten Jahren schon mal, dass sich auffälligerweise und medienwirksam alle Spieler vor den Trainer stellen und die Schuld auf sich nehmen und den Trainer schützen in einer schwierigen Zeit? Also in einer Zeit, in der ein "normaler" Verein die Reissleine zieht.

Dass sich der Vorstand vor Schaaf stellt ist ja klar, das ist in Bremen üblich. Aber die Spieler sind ja, so gesehen, keine "typischen Bremer". Gab es das bei einem anderen Bundesligisten?

Es wird von jedem, der Einblick ins tägliche Geschäft hat, gesagt: "Schaaf gibt alles" "Schaaf spricht die Dinge an" "Schaaf trainiert gut" "Wir vertrauen dem Trainer" usw.
Von Aussenstehenden, Fans und dem ein oder anderen Pseudoexperten gibt es Kritik, Aussenstehende die keinen Einblick ins tägliche Geschäft haben.

Ich frage mich nun: Warum wird den Spielern, dem Vorstand, und allen, die Einblick haben, nicht geglaubt?
 
Mal ne ehrliche Frage.

Gab es das eigentlich in den letzten Jahren schon mal, dass sich auffälligerweise und medienwirksam alle Spieler vor den Trainer stellen und die Schuld auf sich nehmen und den Trainer schützen in einer schwierigen Zeit? Also in einer Zeit, in der ein "normaler" Verein die Reissleine zieht.

Dass sich der Vorstand vor Schaaf stellt ist ja klar, das ist in Bremen üblich. Aber die Spieler sind ja, so gesehen, keine "typischen Bremer". Gab es das bei einem anderen Bundesligisten?

Es wird von jedem, der Einblick ins tägliche Geschäft hat, gesagt: "Schaaf gibt alles" "Schaaf spricht die Dinge an" "Schaaf trainiert gut" "Wir vertrauen dem Trainer" usw.
Von Aussenstehenden, Fans und dem ein oder anderen Pseudoexperten gibt es Kritik, Aussenstehende die keinen Einblick ins tägliche Geschäft haben.

Ich frage mich nun: Warum wird den Spielern, dem Vorstand, und allen, die Einblick haben, nicht geglaubt?

Alle Spieler? Also ich habe da einige gehört und da habe ich auch z.B. von Prödl nicht unbedingt Zustimmung vernommen, gefragt ob er verstehen kann, warum er Auswechselspieler ist.

Generell höre ich bei Niederlagen mit Tendenz zur Entlassung, das sich die Spieler an die eigene Nase fassen und nicht sagen der Trainer ist schuld.

Selbst bei Magath, außer Diego ausgenommen, trauen sich die Spieler, erst nach der Entlassung, die "Wahrheit" zu sagen. Benalgio hatte sogar ne Magathklausel. Selbst als es auf Schalke eng wegen Keller wurde, hatte Höwedes seine unglückliche Formulierung richtig gestellt und ich habe auch noch Metzelder im Ohr(nach einem CL-Spiel bei Sky), der sagte alle aus der Mannschaft müssen da raus kommen.
 

Kann mich da auch nur an Arnautovic, Fritz, Petersen und Juno erinnern. Von Ekici bspw. gab es auch schon Worte der Kritik.
Aber wie auch immer: Bei welchem anderen Verein sitzt denn der Trainer auch nach deftigsten Niederlagen noch so fest im Sattel wie bei uns? Jeder Spieler, der da Kritik äußern würde, könnte doch schon mal mit einem schönen Platz auf der Reservebank rechnen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass alle oder das Gros der Spieler wirklich uneingeschränkt hinter Schaaf stehen.
 
Gab es das eigentlich in den letzten Jahren schon mal, dass sich auffälligerweise und medienwirksam alle Spieler vor den Trainer stellen und die Schuld auf sich nehmen und den Trainer schützen in einer schwierigen Zeit? Also in einer Zeit, in der ein "normaler" Verein die Reissleine zieht.

Erstens haben sich nach meinem Verständnis nicht alle Spieler geäußert, insofern kann man nicht sagen, wie die Mannschaft an sich das Thema sieht. Außerdem werden die Spieler wissen, wie der Verein an sich zur Trainerfrage steht. Deswegen werden Spieler, die dem Trainer gegenüber kritisch eingestellt sind, wohl eher vorsichtig sein, was sie äußern und im Zweifelsfall eher schweigen. Insofern ist es schwer zu sagen, wie die Stimmung in der Mannschaft wirklich aussieht. Es kann so sein, dass alle zum Trainer stehen, muss aber nicht unbedingt.
 
Wenn man hier die letzten zig Seiten liest, muss man denken, dass die Gesamtentwicklung unerwartet gekommen wäre! Ist dem wirklich so?
Betrachten wir doch einmal die Ausgangslage:
- zwei schwache Saisons mit der schlechtesten RR aller Zeiten liegen hinter uns
- Werder geht mit dem jüngsten Kader der Liga in die Saison
- Abwehrprobleme seit vielen Jahren mit unterschiedlichem Personal bekannt
- als MANNSCHAFTSKAPITÄN wählt man doch zumeist einen leistungsstarken, kampfstarken Führungsspieler, der noch als Sprachrohr der Mannschaft fungieren kann. Im Falle CF hat man sich auf die Sprachrohrfunktion beschränkt, denn die anderen Attribute liegen ihm nicht im Blut. Sein Vertreter Hunt spielt zumeist eine gute Hinrunde, während er in der RR in seiner Leistung zumeist deutlich abbaut. Ist nun keine Überraschung!
- das Anfangsprogramm in der HR hatte es für diese junge Mannschaft wirklich in sich und die Ergebnisse waren bei gutem Spiel (Ausnahme Münster) nicht besonders gut.
- Werder verfolgte eine neues Konzept, was anfangs auch die Liga überraschte. Man merkte aber schon am Ende der Hinrunde, dass sich die Gegner zunehmend auf Werder eingestellt hatten und die Ergebnisse waren am Schluss 2012 nicht berauschend. Gegen Nürnberg reichte es gerade mal zu einem 1:1 in der 90. min mittels Abseitstor.
- es kam wieder das legendäre Winterlager Belek und in dieser Vorbereitung wurde der Schwerpunkt auf Abwehrarbeit und auf das Eröffnungsspiel gegen den BVB gelegt. In der Betrachtung der Resultate kann diesen durchaus eine gewisse komödiantische Note abgewonnen werden, denn man verliert 0:5 und die Abwehr steht wie üblich konfus da.
- nach Belek verliert Werder 4 von 6 Spielen, was eigentlich auch keine wesentliche Überraschung im Vergleich zu den letzten Saisons darstellt.
- die Niederlagen gegen Augsburg 1:4 Tore mit 0 Punkten sind unerwartet, aber nicht überraschend gegen ein kampfstarkes Team!
- die hohen Niederlagen dürfen die Werderfans schon seit Jahren bestaunen, so dass ein 1:6 oder 0:5 keine wesentliche Überraschung darstellt. Das sind mittlerweile normale hohe Niederlagen, die Werder über die letzten Jahre produziert hat.
- ein Rolff pustet die Mannschaft nach dem 1:6 zusammen und es folgt ein blutleerer Auftritt gegen Augsburg
- nun fungiert ein Eichin als Spassmacher und die Wahrscheinlichkeit einer evtl hohen Niederlage am Niederrhein bleibt trotz allem bestehen.
- mit 28 Punkten ist Werder absolut im Soll. Fürth, Hoffenheim und WOB kommen noch nach Bremen und es wird auch noch der eine oder andere Punkt errungen werden, so das Abstieg wohl kaum zu erwarten sein wird (so Gott will und hier nicht Frankfurt 2.0 entsteht)
- die Konstante heißt TS und hat derzeit völlig zu Recht das Vertrauen des Vereins ausgesprochen bekommen. Es gibt keine ernsthafte Alternative zu ihm.
- Auf seinen Rücktritt am Saisonende zu spekulieren, ist zwar zurzeit opportun aber wenig realistisch bei den handelnden Protagonisten. Auf einen Tuchel, Veh oder Stevens zu setzen, macht auch keinen Sinn, weil diese mit ihren derzeitigen Mannschaften wesentlich erfolgreicher sind und bestimmt bessere Angebote inne haben als Werder machen kann.
Zusammenfassend bleibt es dabei, dass Werder gemessen an den Darbietungen der letzten Jahre eine quasi normale Saison mit allen Höhen und Tiefen spielt. Selbst eine hohe Niederlage in Gladbach würde daran nichts ändern.

:daumen:
 
Nach der Niederlage gegen Werders direkten Abstiegskonkurrenten Frankfurt wurde Felix Magath entlassen. Es übernahm der Trainer der Amateure, Thomas Schaaf. Klaus Allofs wurde parallel Mitglied des vierköpfigen Vorstands, der 2004 zur Geschäftsführung umgewandelt wurde, und war fortan für den Profifußball zuständig. Mit drei Siegen in den letzten vier Spielen schaffte Werder den Klassenerhalt. Kurz nach der Rettung feierte Bremen sogar den DFB-Pokal-Triumph nach einem Sieg gegen den FC Bayern München im Elfmeterschießen. Dadurch qualifizierten sich die Grün-Weißen für den UEFA-Cup. Und eine neue Ära sollte folgen."

Quelle:http://www.werder.de/de/ueber-werder/historie/chronik/1996-1999.php

Diese Ära ist aber seit der Fahnenflucht vor gut 4 Monaten eines Geschäftsführers Profifussball zum Passat-hersteller beendet.Der Satz."Den letzten beissen die Hunde" trifft also für meisten unzufriedenen Werder"Fans"? also logischerweise nur Thomas Schaaf.Das ist ungerecht!:(
Wen wundert es da, daß die Gremien (Aufsichtsrat und die Geschäftsführung) die verbleibende Konstante schützt, unterstützt und ihm das Vertrauen schenkt.In einer Situation, die der verbleibende Part eines erfolgreichen Duos erstmal selber verdauen musste, wie man es überall auch lesen konnte. Keiner der vllt. 20 - 30 jährigen Fans von Werder können sich meines Erachtens vorstellen oder erahnen, wie einem zumute sein muß, wenn man nach 14 Jahren gemeinsamer Arbeit von heute auf morgen zu hören bekommt. "Du Thomas, ich bin morgen weg, Ich hab ne andere Aufgabe vor und irgendwie muß ich Dir das ja beibringen". Thomas Schaaf muß sich wie vom Blitz getroffen gefühlt haben.So was gönnt man nicht mal dem größten Feind, letzlich so behandelt zu werden. Das ist ja eigentlich auch das Fiese an der ganzen Sache. KA wusste und weiß wie TS gestrickt ist. 14 J. Trainer bei Werder hat vorher nur "Otto" geschafft.Ein anderer Trainer mit weniger Werder im Blut hätte vllt. sogar selber die Koffer usw. gepackt und der Geschäftsltg. mitgeteilt: "Leute das wird mir zuviel und wenn was schief geht bin ich das arme Schwein was gehen muß !" Genau das nämlich verlangen die Automatismen, die Erfolgsfans und das "junge Gemüse" in der Ostkurve jetzt von Thomas Schaaf , weil es nicht läuft.:mad:
Übrigens war die "Ostkurve" nicht immer ein "Berliner Sportpalast" oder "Palazzo Prozzo" sondern auch lange, lange unbedacht, nur Stehplätze mit kalten Steintribünen und ganz oben hübsche Fahnenstangen mit Super Ausblick zum Osterdeich und Kraftwerk und herrlichem "Ostwind" besonders im Winter. Übrigens: Ich habs nicht vergessen, wir hatten auch mal nen Kaiser:wink:
 
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