Thomas Schaaf (verlässt Werder Bremen mit sofortiger Wirkung!)

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Pingy
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum

Der Umbruch läuft - wie ist Eure aktuelle Meinung zu unserem Trainer?

  • TS genießt auch weit über die Saison hinaus weiterhin mein uneingeschränktes Vertrauen

    Votes: 288 30,4%
  • Wenn in der kommenden Saison kein internationaler Wettbewerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 94 9,9%
  • Wenn in dieser Saison kein internationaler Wettberwerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 67 7,1%
  • TS wird mit diesem Verein keinen Erfolg mehr haben und sollte spätestens im Sommer gehen

    Votes: 266 28,1%
  • TS sollte sofort gehen, um einen möglichen Abstiegskampf diese Saison zu vermeiden

    Votes: 231 24,4%

  • Total voters
    946
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Junge, du verstehst gar nichts und glaubst auch noch das "echte Werderfans" die Probleme nicht sehen. Aber anscheinend haben du und deine Kollegen noch gar nicht begriffen, dass es zwischen Werder und eurer Jump & Run Reality einen gewaltigen Unterschied gibt. Und man kann nur hoffen, dass die Mehrheit nicht auf euch Tagträumer eingeht und sich auf kompetente verdiente Leute wie TS verlässt.

"Echte Werderfans" wollen das beste für den Verein. Du bist eher ein "Thomas Schaaf Groupie" dessen Welt an dem Tag einstürzen wird wo es mit TS hier nicht mehr weitergeht.
 
Das sehe ich ebenfalls so. Würde erst Sinn machen, wenn Werder in akuter Abstiegsgefahr schweben würde. Aber das sieht um Augenblick nicht so aus und wird hoffentlich auch nicht so weit kommen, so dass man TS bis zum Saisonende noch weiterstümpern lassen sollte, [Traummodus an] um dann den bereits länger feststehenden Nachfolger zu präsentieren [Traummodus aus].

Gerade jetzt ist noch Zeit nen Neuanfang zu starten. 3 Spieltage vor Ende muss man doch nicht mit nem Übergangscoach kommen, der Werder vor dem Abstieg retten soll.
 
Ich hatte nie ein Schaaf-Bild an der Wand, dort hängen viele schone Bilder, eines davon vom Weserstadion. ;)

Mein Trainer-Guru war/ist Otto Rehhagel. Aber den kennt Ihr vermutlich nur aus dem Fernsehen, weil er neuen Medien gegenüber eher skeptisch ist.

Schaaf ist derzeit Trainer in Bremen und das ist gut so. Er kennt den Verein wie nur wenige andere, die Ihr ja am liebsten auch alle sofort schassen würdet (Lemke, Fischer). Das allein zeigt, wie realitätsfern hier viele sind.

Für Schaaf gilt, wie für alle anderen Trainer auch, dass er am Erfolg gemessen wird. Derzeit ist Werder, bei undankbaren, starken Programm, duerftig gestartet. In Hamburg aber hatte man auch punkten können. Abgerechnet wird, wie immer, am Saisonende. Einen Trainer zum jetzigen Saisonzeitpunkt zu ersetzen, ist absolut kontraproduktiv und Ausdruck einer absoluten Hilflosigkeit.

Aber, Ihr Experten wisst es ja alles besser. :crazy:

:wink:


Ich glaube nicht dass die Teilnehmer an diesem Forum bezogen auf WL realitätsfern sind. Man muss sich doch nur anhören, was der damals im Doppelpass von sich gegeben hat. Da kommt bei mir Wut und Übelkeit hoch. Der wird Werder noch zu Grunde richten. Hautsache er hat sehr gute Kontakte zu Sepp Blatter, mit dem er sich über Eichin austauschen kann.
Habe immer noch nicht kappiert, wie WL wieder aus der Versenkung auftauchen konnte.
 
Man sollte sich vielleicht einmal überlegen, was mit der Mannschaft nicht stimmt und dann, wieviel Schuld der Trainer daran hat. Vielleicht wird diese Diskussion ja irgendwann erträglich. Ich probier es einfach mal.

Die Mannschaft soll offensichtlich pressing spielen. Das funktioniert aber nicht, weil das Mittelfeld nicht aggressiv genug attackiert und/oder die Abwehr nicht weit genug aufrückt, um rechtzeitig Zugriff auf die "erste Reihe" des Gegners zu haben.

Man kann durchaus diskutieren, ob man das defensive Heil einer Mannschaft von der Defensivleistung von Spielern wie Arnautovic, Hunt und de Bruyne abhängig machen sollte. Oder ob es bei Werder Abwehrspieler gibt, die genug Übersicht/Spielintelligenz/was auch immer besitzen, um die Abwehrreihe rechtzeitig situationsbedingt anpassen zu können.

Man kann auch diskutieren, ob andere Trainer ihren Mannschaften ein doch eher anspruchsvolles Defensivkonzept schneller beibringen können/konnten. (Bei Bayern München funktioniert das auch erst seit dieser Saison; auf den Klasseunterschied jedes einzelnen Spielers sei hingewiesen)

Man kann auch darüber diskutieren, ob die Thesen des Autors zutreffen.

Eine Diskussion darüber, was ein echter Werderfan ist, halte ich für eine ideologische Frage, die man daher nicht sinnvoll diskutieren kann. Im Übrigen halte ich eine solche Diskussion unter dem gegebenen Thema auch für eine Themenverfehlung.
 
Ich habe mir mal erlaubt die Disskussion aus dem Akpala Threat hierher zu kopieren. Hier passt er mMn besser.

Prödl ist sicherlich der bessere Kopfballspieler und hat schon genügend oft in vergleichbaren Situationen getroffen, auch schon ganz zum Schluss. Das er in der 88. kommt, ist für mich (obwohl TS-Kritiker) schon verständlich, vor allem dann, wenn Akpala in den Trainings zuvor nicht so stark gewesen sein sollte. Ob das so war, weiß ich nicht.

Der eigentliche Knackpunkt ist für mich die 88. Minute. Das war doch viel zu spät. Wie sich dann ja auch an fehlenden Ballkontakten Prödls zeigte. Bei einem so späten Wechsel schenkt man doch eher dem Gegner Zeit.

Wenn schon, hätte man diesen Wechsel ca. 5 Minuten früher machen müssen, etwa nach dem Spielende für Arnautovic, auch um die anderen Spieler läuferisch besser zu entlasten und en positives Signal zu setzen. Denn ab da war klar, dass ein spielerisches Überbrücken des MF mit 8 gegen 10 keinen Sinn mehr machte.

Aber WIE soll das denn bitteschön funktionieren??? Da hätte TS ja mal schnell REAGIEREN müssen!! Und wie wir alle wissen hat unser lieber Thomas Schaaf ja ne absolute Allergie gegen das Reagieren bis hin zur kompletten Verweigerung. Er AGIERT lieber und lässt dabei die Reaktion komplett unter den Tisch fallen.
Vielleicht kennt es ja noch jemand von Euch: "Ich esse meine Suppe nicht! Nein! Meine Suppe ess ich nicht!"
Diese Denkweise setzte sich in Jahren wo das Prinzip Schaaf funktionierte bis zur Perfektion fort. Dies spiegeln Sätze wie "Wir schauen nur auf uns NICHT auf den Gegner" oder "wir müssen das umsetzen was UNS stark macht" mMn perfekt wieder!
Der Fussball ansich hat sich in den letzten Jahren so rasant entwickelt das sich eine Bundesliga-Mannschaft eine Denkweise wie "wir schauen nur auf uns" nicht mehr erlauben kann! Einzige Ausnahme ist hier mMn der FC Bayern München! Selbst Dortmund praktiziert ein "Duales System" aus "eigene Stärken umsetzen" UND "den Gegner da packen wo es ihm am meisten weh tut"! Diese Denkweise hat Jürgen Klopp über die Jahre in Dortmund taktisch, technisch und mental absolut perfektioniert und so zu sehr sehr großen Teilen Borussia Dortmund zu dem gemacht was sie zur Zeit unbestritten sind: Eine der besten Mannschaften auf unserem Planeten!!!
Zu so etwas ist "Suppenkasper" TS niemals fähig, weil ihm dazu seine eigene Sturheit und seine Idiologien (schreibt man das so? klingt irgendwie "idiotisch") viel zu sehr im Wege stehen.
 
...

Die Mannschaft soll offensichtlich pressing spielen. Das funktioniert aber nicht, weil das Mittelfeld nicht aggressiv genug attackiert und/oder die Abwehr nicht weit genug aufrückt, um rechtzeitig Zugriff auf die "erste Reihe" des Gegners zu haben.

Man kann durchaus diskutieren, ob man das defensive Heil einer Mannschaft von der Defensivleistung von Spielern wie Arnautovic, Hunt und de Bruyne abhängig machen sollte. Oder ob es bei Werder Abwehrspieler gibt, die genug Übersicht/Spielintelligenz/was auch immer besitzen, um die Abwehrreihe rechtzeitig situationsbedingt anpassen zu können.

Man kann auch diskutieren, ob andere Trainer ihren Mannschaften ein doch eher anspruchsvolles Defensivkonzept schneller beibringen können/konnten. (Bei Bayern München funktioniert das auch erst seit dieser Saison; auf den Klasseunterschied jedes einzelnen Spielers sei hingewiesen)

Die Zusammenstellung des Kaders ist insgesamt unglücklich, weil hier größtenteils Spieler unter Vertrag stehen, die für eine hohe individuelle Qualität stehen, denen aber das kämpferische Element völlig abgeht. Es sind keine Führungsspieler auf dem Platz. Natürlich wird auch zu Recht kommen, dass sich ebensolche erst entwickeln müssen, aber von der Außendarstellung der Einzelnen scheint mir sich dort kaum einer besonders hervor zu tun?!
Es wird mittlerweile gerne von flachen Hierarchien gesprochen. In der Nat11 zB. Nur? Wo waren denn unsere Lahmis und Schweinis, als es darauf ankam?
Für die Kaderzusammenstellung ist TS mit 14 Dienstjahren im Verein sehr wohl verantwortlich. Die Negativentwicklung des Kaders vor 3 Jahren hat er nicht sehen wollen, können oder einfach ignoriert? Ist auch letztendlich egal, weil nur das Gesamtergebnis zählt.
Man verpflichtet zB einen Wesley, als Frings Karriere zu Ende war. Wesley stand für Offensive und war als Brasilianer nicht besonders taktisch geschult, was ihn auch hier hat scheitern lassen. Warum hat man nicht stattdessen das Geld in einen 6er investiert? Potentielle Antwort: weil TS auf ein Offensivspektakel setzt, wie auch unser WL im ASR! Dann darf man sich auch nicht wundern, wenn man mit 5-6 Offensivkräften auf dem Platz in der Defensive ins Schwimmen kommt!
Jetzt spielt ein Juno als 10er von der Austria kommend auf der 6er-Position und tut sich schwer.
 
Beim gestrigen Auftritt im Sportblitz habe ich einen TS gesehen, der für mich komplett ratlos wirkte, ständig Worthülsen widerkäute und offenbar die Situation im Hinblick auf die Stimmung im Verein komplett fehlinterpretiert. Das Thema Umbruch scheint den Beteiligten tatsächlich als Generalrechtfertigung für die derzeitige Situation zu dienen. Verweise auf andere, ebenfalls im Umbruch befindiche Teams werden beiseite gefegt. TS scheint mit aller Macht seine Idee vom Offensivspektakel durchdrücken zu wollen, egal ob die Mannschaft von der Qualität her dazu überhaupt in der Lage ist. Wir haben derzeit leider nur ein mittelmäßiges Team. Da sind sehr wenig Lichtblicke, und wenn es schlecht läuft, holen wir bis zum Augsburg-Spiel (Hannover/Stuttgart/Freiburg/FCB) keinen Punkt mehr. Ich gehe davon aus, daß wir uns bis zum Saisonende nach unten orientieren werden müssen und dann sollte auch ein TS die Konsequenzen zehen.
 
Beim gestrigen Auftritt im Sportblitz habe ich einen TS gesehen, der für mich komplett ratlos wirkte, ständig Worthülsen widerkäute und offenbar die Situation im Hinblick auf die Stimmung im Verein komplett fehlinterpretiert. Das Thema Umbruch scheint den Beteiligten tatsächlich als Generalrechtfertigung für die derzeitige Situation zu dienen. Verweise auf andere, ebenfalls im Umbruch befindiche Teams werden beiseite gefegt. TS scheint mit aller Macht seine Idee vom Offensivspektakel durchdrücken zu wollen, egal ob die Mannschaft von der Qualität her dazu überhaupt in der Lage ist. Wir haben derzeit leider nur ein mittelmäßiges Team. Da sind sehr wenig Lichtblicke, und wenn es schlecht läuft, holen wir bis zum Augsburg-Spiel (Hannover/Stuttgart/Freiburg/FCB) keinen Punkt mehr. Ich gehe davon aus, daß wir uns bis zum Saisonende nach unten orientieren werden müssen und dann sollte auch ein TS die Konsequenzen zehen.

100% Zustimmung. Nur das wird er nicht tun, weil durch den ASR als oberste sportliche Instanz inthronisiert worden ist. Ein Allofs war immerhin noch das Pendant dazu, während ein Eichin für das Contracting und die Nachwuchsförderung, Talentsichtung mit Baumann usw. zuständig sein soll. Wer ist das Korrektiv zu TS im Verein?
 
.... es ist völlig egal was wir hier diskutieren. Es wird über kurz oder lang zur Trennung mit Thomas Schaaf kommen. Die langjährigen taktischen Mängel und das jahrhunderte lange Abwehrproblem sind einfach zu eindeutig. Leider vermute ich das Werder aufgrund der unklaren Strukturen im Verein (keiner hat mehr was zu sagen), der Machtfülle des Trainers (der der am längsten bleibt erfährt durch jede Fluktuation einen Machtaufstieg) und der Selbstverleugnung (das Umbruch Gelaber), das sehr lange herauszögern wird. Es wird wohl sehr schmerzlich. In der Wirtschaft leben die Kleinunternehmen, die nicht so sehr mit einem kapitalem Polster ausgerüstet sind von Ihrer Flexibilität und Kompetenzvorsprüngen. So waren wir mal ..... 2004 -2006 (vielleicht 2008), aber seit Jahren zeigt die Tendenz ganz klar nach unten. Und das Kernproblem ist die sportliche Leitung .... :tnx:
 
Also wenn die Bundesliga mich eines gelehrt hat, dann dass in vielen Fällen
(ca. 50/50?), nach Bekenntnissen wie "Wir stehen zu 100% hinter Person XY"
eine baldige Trennung erfolgt. ^^
Stand jetzt tippe ich darauf, dass TS Weg als Cheftrainer nach Abschluss dieser Saison ein Ende finden wird.
 
Sehr schön zu sehen an den Auswechselungen Werder - Dortmund:

Während Schaaf in der 78. Iggi (DM) für Elia brachte, konterte Klopp mit S. Bender (DM) für Götze und Sahin für Kehl (beide DM).

Ein echter Taktikfuchs. :daumen:

Da hast du sehr schön, wenn auch nicht gewollt, den Unterschied TS vs. Klopp aufgezeigt.

Klopp hat die o.g. Spieler, außer Kehl, alle besser gemacht. Das sehe ich in den letzten paar Jahren bei TS nicht mehr! M. M. war Özil der letzte, den TS besser gemacht hat.
 
Werder hat seit dem Weggang von Klaus Allofs nur ein einziges Spiel gewonnen. Es war das 4:1 gegen Hoffenheim. Seitdem gab es nur Niederlagen und zwei Unentschieden.
Für mich ist das ein Beleg dafür, dass Werder und TS den Weggang von KA nicht verkraftet haben. TS wirkt zudem niedergeschlagen und ausgebrannt. Hat er überhaupt noch Lust auf seinen Job? Vielleicht möchte er gern gehen, man lässt ihn aber nicht?
War nicht jüngst zu hören, dass er seine ihm angebotene vorzeitige Vertragsverlängerung ausschlug? Für mich ein weiteres Indiz für seine Verbitterung ob des Weggangs von KA. Der Junge ist damit durch und die Spieler merken das.
Fischer und Lemke: Lasst TS in Frieden ziehen und aus seiner Verantwortung, der er nicht mehr nachzukommen mag. So scheint es mir.
Was passiert nach einer weiteren Niederlage gegen Hannover? Weitermachen? Kritiker niederstrecken? Keine Kritik annehmen? Ausblenden und Abspalten?
Solange Werder keine Probleme beim Kartenverkauf hat, werden Fischer und Lemke nicht wach. Von daher befürchte ich, eine Änderung wird frühestens zur neuen Saison erfolgen. Absteigen wird Werder nicht, weil andere Vereine noch schlechter sind. Also, könnten sich die Verantwortlichen denken, so what, wir spielen 1. Bundesliga, wir sind dabei, egal, auf welchem Platz. Wir sonnen uns im längst vergangenen Ruhm. Und was schert mich die nächste Saison und der sportliche Erfolg. CL und EL kosten eh nur Geld.
Die Fans entfachen keinen Druck, die Presse schreibt nur um den heissen Brei herum und bringt die Dinge nicht auf den Punkt. Tut sie es doch, wird es als spinnert abgetan (Bogena, Wontorra).
Mein Eindruck ist tatsächlich, die Fans wollen auch keine Veränderung. Alles soll so bleiben und jeder erinnert sich gern an 2004, wenn er/sie TS sieht und gut.
Also, was solls, eine Niederlage gegen Hannover spielt auch keine Rolle mehr. (Achtung, das sollte zynisch klingen).
 
.... es ist völlig egal was wir hier diskutieren. Es wird über kurz oder lang zur Trennung mit Thomas Schaaf kommen. Die langjährigen taktischen Mängel und das jahrhunderte lange Abwehrproblem sind einfach zu eindeutig. Leider vermute ich das Werder aufgrund der unklaren Strukturen im Verein (keiner hat mehr was zu sagen), der Machtfülle des Trainers (der der am längsten bleibt erfährt durch jede Fluktuation einen Machtaufstieg) und der Selbstverleugnung (das Umbruch Gelaber), das sehr lange herauszögern wird. Es wird wohl sehr schmerzlich. In der Wirtschaft leben die Kleinunternehmen, die nicht so sehr mit einem kapitalem Polster ausgerüstet sind von Ihrer Flexibilität und Kompetenzvorsprüngen. So waren wir mal ..... 2004 -2006 (vielleicht 2008), aber seit Jahren zeigt die Tendenz ganz klar nach unten. Und das Kernproblem ist die sportliche Leitung .... :tnx:

Natürlich juckte es keinen in der Vereinsführung, was wir hier diskutieren. So lange es im Stadion ruhig bleibt, wird das doch seitens Lemke u. Co. als breite Zustimmung gewertet, selbst wenn es nur noch Resignation ist, und daher ist eine Entlassung von TS nach wie vor sehr unwahrscheinlich, nach dem Abgang von Allofs will man nicht noch ein Aushängeschild des Vereins verlieren..
Ganz leise Hoffnung hege ich noch im Hinblick auf Eichin, vieleicht bringt er wirklich frischen Wind rein und hat genug Rückrat um wirkliche Veränderungen durchzustehen. Ansonsten gehts weiter wie bisher nach dem Motto "das haben wir hier in Bremen immer schon so gemacht".
 
Werder hat seit dem Weggang von Klaus Allofs nur ein einziges Spiel gewonnen. Es war das 4:1 gegen Hoffenheim. Seitdem gab es nur Niederlagen und zwei Unentschieden.
Für mich ist das ein Beleg dafür, dass Werder und TS den Weggang von KA nicht verkraftet haben. TS wirkt zudem niedergeschlagen und ausgebrannt. Hat er überhaupt noch Lust auf seinen Job? Vielleicht möchte er gern gehen, man lässt ihn aber nicht?
War nicht jüngst zu hören, dass er seine ihm angebotene vorzeitige Vertragsverlängerung ausschlug? Für mich ein weiteres Indiz für seine Verbitterung ob des Weggangs von KA. Der Junge ist damit durch und die Spieler merken das.
Fischer und Lemke: Lasst TS in Frieden ziehen und aus seiner Verantwortung, der er nicht mehr nachzukommen mag. So scheint es mir.

TS wirkt auch auf mich ausgebrannt und Ideenlos. Worauf das nun zurück zu führen ist? Keine Ahnung! Evtl. liegt es auch am Jahrzehntelangen Trott und den immer gleichen Abläufen hier bei Werder?
 
TS wirkt auch auf mich ausgebrannt und Ideenlos. Worauf das nun zurück zu führen ist? Keine Ahnung! Evtl. liegt es auch am Jahrzehntelangen Trott und den immer gleichen Abläufen hier bei Werder?
:tnx:

Na ja, man kann ja nur mutmaßen, aber wenn ich mir überlege, dass ich irgendwann mal was richtig Tolles im Job aufgebaut hatte, über Jahre Erfolg hatte und von allen Seiten gefeiert wurde, und dann geht es irgendwann stetig bergab, Kritik häuft sich, usw... Da würde bei den meisten die Motivation flöten gehen. Wäre zumindest menschlich.

Es spricht eventuell für TS, wenn er jetzt nicht gehen will. Aber das muss leider nicht unbedingt zum Wohle des Vereins sein.
 
Hier geht es nicht um Schönrederei, sondern es geht hier darum, dass von außen her versucht wird alles mies zu machen was die Mannschaft spielt. Das Problem der Mannschaft ist, dass ein guter Stürmer ala Pizarro fehlt. Wenn man vorne die nötigen Tore schießt dann bekommt man hinten keine rein. Nach dem Motto Angriff ist die beste verteidigung.
Gegen Nürnberg hat man gesehen trotz großer Überlegenheit und vielen Torchancen hat Nürnberg durch eine Chance ein Tor gemacht und Werder durchein Abseitstor das unentschieden gerettet. Gegen Hamburg hat man ja gesehen die beiden Werdertore haben beide Verteidiger geschossen. Wo bleiben die Stürmer, Wo bleibt Peterson, de Bryne oder junusovic mit Toren???
Jetzt zu hoffen dass es mit einem anderen Söldnertrainer besser wird ist gewagt. Ein Trainerentlassung ist erst dann Notwendig wenn der Trainer nichts mehr erreichen kann. Oder wenn der Verein nicht mehr hinter ihm steht und ihm das Vertrauen entzieht. Diese Situation sehe ich bisher nicht.
Herr Schaaf hat so viel Krisen in Bremen gemeistert und ich bin sicher dass er auch diese Krise meistern wird.

Allerdings muss ich auch sagen, dass Herr Schaaf auch Fehler macht. Aber ich Frage mich wie lange TS es noch erträgt, dass er von Außen so niedergemacht wird und sagt: Jetzt reicht es, ich nehme meinen Hut. Ich glaube dass der Zeitpunkt nicht mehr weit entfernt ist. Wenn es dann mit einem anderen Trainer noch mehr bergab geht werden hier auch seine Kritiker ratlos sein. Solchen Trainer wie TS findet man nicht mehr so leicht. Denkt an die nach der Rehhagelzeit was für ein Chaos bei Werder herrschte.

Nö! Wo wird denn bitte alles mies gemacht, was die Mannschaft spielt? Ich habe das zumindest nirgendwo behauptet. Im Gegenteil: Ich gestehe der Mannschaft durchaus zu, dass sie sich im Umbruch befindet und man einfach auch mal mit schwächeren Leistungen leben muss. Allerdings ist mMn seit Saisonbeginn die Leistung der Mannschaft Stückchen für Stückchen schwächer geworden. Momentan hat man nicht wirklich das Gefühl, dass man sich weiterentwickelt und das darf man durchaus auch mal kritisieren - vor allem wenn man bedenkt, welche Saisonziele der Verein ausgegeben hat!
Und da für die sportliche Entwicklung nunmal der Trainer verantwortlich ist, muss er auch mit eben dieser Kritik leben können. Es ist schon manchmal paradox, dass TS und früher auch KA in Erfolgszeiten als DAS Erfolgsduo gefeiert wurden. Aber in den knapp 3 Jahren, in denen es nun bergab geht, werden sie (übertrieben ausgedrückt) von jeder Schuld befreit, weil sie ja schon bewiesen haben, dass sie es können. Und es hat auch mal so rein garnichts mit Söldnertum zu tun die sprotliche Leitung in Frage zu stellen, wenn (voraussichtlich) 3 Jahre in Folge die selbsgesteckten Ziele nicht erreicht werden. Im Gegenteil: es spricht für den Verein und die Verantwortlichen, dass man dem Trainer trotzdem noch das Vertrauen ausspricht. Nur: irgendwann kommt der Punkt, an dem dieses Vertrauen auch mal wieder zurückgezahlt werden muss.

Sicherlich ist Werder ein Verein, der im Vergleich zu anderen Teams schlechtere wirtschaftliche Voraussetzungen hat und sich sportlichen Erfolg härter erarbeiten muss, als andere Klubs. Das hat über Jahre mit einem damals hochmodernen Spiesystem und einer sehr klugen Transferpolitik auch wunderbar geklappt. Wenn man allerdings heute sieht, dass Teams mit deutlich schlechteren Bedingungen an uns vorbeiziehen, dann muss man festhalten, dass wir der systemischen Entwicklung des modernen Fußballs momentan deutlich hinterherhinken. Da nützt es dann letztlich auch nichts einen Spieler ala Pizarro im Team zu haben...
 
Nö! Wo wird denn bitte alles mies gemacht, was die Mannschaft spielt? Ich habe das zumindest nirgendwo behauptet. Im Gegenteil: Ich gestehe der Mannschaft durchaus zu, dass sie sich im Umbruch befindet und man einfach auch mal mit schwächeren Leistungen leben muss. Allerdings ist mMn seit Saisonbeginn die Leistung der Mannschaft Stückchen für Stückchen schwächer geworden. Momentan hat man nicht wirklich das Gefühl, dass man sich weiterentwickelt und das darf man durchaus auch mal kritisieren - vor allem wenn man bedenkt, welche Saisonziele der Verein ausgegeben hat!
Und da für die sportliche Entwicklung nunmal der Trainer verantwortlich ist, muss er auch mit eben dieser Kritik leben können. Es ist schon manchmal paradox, dass TS und früher auch KA in Erfolgszeiten als DAS Erfolgsduo gefeiert wurden. Aber in den knapp 3 Jahren, in denen es nun bergab geht, werden sie (übertrieben ausgedrückt) von jeder Schuld befreit, weil sie ja schon bewiesen haben, dass sie es können. Und es hat auch mal so rein garnichts mit Söldnertum zu tun die sprotliche Leitung in Frage zu stellen, wenn (voraussichtlich) 3 Jahre in Folge die selbsgesteckten Ziele nicht erreicht werden. Im Gegenteil: es spricht für den Verein und die Verantwortlichen, dass man dem Trainer trotzdem noch das Vertrauen ausspricht. Nur: irgendwann kommt der Punkt, an dem dieses Vertrauen auch mal wieder zurückgezahlt werden muss.

Sicherlich ist Werder ein Verein, der im Vergleich zu anderen Teams schlechtere wirtschaftliche Voraussetzungen hat und sich sportlichen Erfolg härter erarbeiten muss, als andere Klubs. Das hat über Jahre mit einem damals hochmodernen Spiesystem und einer sehr klugen Transferpolitik auch wunderbar geklappt. Wenn man allerdings heute sieht, dass Teams mit deutlich schlechteren Bedingungen an uns vorbeiziehen, dann muss man festhalten, dass wir der systemischen Entwicklung des modernen Fußballs momentan deutlich hinterherhinken. Da nützt es dann letztlich auch nichts einen Spieler ala Pizarro im Team zu haben...

Dem ist nichts hinzuzufügen! 100% Zustimmung. :beer:
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Back
Top