Whisk(e)y

Der ist, wie weiter vorn schon geschrieben, mein "Ladenhüter" im Schrank - er ist mMn nicht ungenießbar oder so, aber ich werde nie verstehen wie er es in die Classic-Malt-Reihe geschafft hat....

Hab ihn erst einmal probiert und da hat er mir sehr gut gemundet. Nix besonderes, aber ein netter Einstieg in den (Tasting-)Abend. Na ja, so ist das halt mit dem Geschmack. Wenn du Platz brauchen solltest, nehme ich ihn dir notfalls ab... ;)
 
Warum gibt es eigentlich keine (oder wenn, nur sehr wenig) englische Whisk(e)ys? Es fällt doch auf, dass es Scotch Whisky und Irish Whiskey gibt, aber nichts dergleichen aus England oder Wales.


Wollte meine Fragen nochmal hervorholen.
 
Was willst du dazu denn hören? Hatte ja schon gesagt, dass ich Miniaturen anfangs zum Probieren sehr praktisch finde. Wenn man dann irgendwann einigermaßen einschätzen kann, was einem schmeckt, kommt man sicherlich auch so ganz gut zu recht.

Bei dem Wetter, kann es ausnahmsweise mal fast gar nicht torfig genug sein. Der Laga schmeckt gerade vorzüglich!
 
Was willst du dazu denn hören? Hatte ja schon gesagt, dass ich Miniaturen anfangs zum Probieren sehr praktisch finde. Wenn man dann irgendwann einigermaßen einschätzen kann, was einem schmeckt, kommt man sicherlich auch so ganz gut zu recht.

Bei dem Wetter, kann es ausnahmsweise mal fast gar nicht torfig genug sein. Der Laga schmeckt gerade vorzüglich!

Es ist halt in dem Fall nur der Connemara dabei, aber drei verschiedene, daher wollt ich fragen, ob das sinnvoll ist.

Und dann bliebe noch meine Frage wegen England.
 
@ 0406: Beantwortet sich Deine erste Frage nicht alleine aus der Logik heraus schon, unabhängig jeden Fachwissens? ;)

a) Wenn Du weißt, dass Whiskys dieser Brennerei Dir geschmacklich liegen könnten, weil Du sie schon mal probiert hast und auf diesem Wege vielleicht tiefer in die Materie einsteigen möchtest, könnte dies ein sinnvoller Weg sein.

b) Wenn Du Connemara noch gar nicht kennst (und wahrscheinlich, so wie ich diesen Thread verfolgt habe viele andere "wichtige" Brennereien ebenso wenig), dann bietet es sich mMN eher an, zunächst mal ein breiteres Spektrum verschiedener Richtungen abzudecken (jedenfalls ist das mein Ansatz zu Beginn :))... es sei denn vielleicht Du versprichst Dir, warum auch immer, von diesem Sortiment etwas, das ganz besonders gut zu Deinem Geschmack passt. Dies kannst Du allerdings nur Du selbst wissen. ;)

So pauschal, wie die Frage formuliert ist, dürfte es daher schwer werden, darauf eine passende Antwort zu finden, denn dazu fehlen denke ich anderen Usern hier einfach ein paar Informationen. Ein Tipp, gerade in diesem Bereich gilt glaube ich: Je spezifischer die Fragestellung, desto höher die Qualität der Antwort. :)

Highland Speyside ist schon eine bemerkenswerte Bezeichnung, die zusammen mit der Angabe "Single malt" überrascht. Denn diese Regionalbezeichnung gibt es eigentlich nicht, es ist entweder Highland oder Speyside. Highland Speyside würde also eher auf einen Blend und nicht auf einen Single malt hindeuten. Muss aber nicht so sein....

Interessant. Mit den regionalen Gegebenheiten habe ich mich offen gesagt auch noch nicht so sehr beschäftigt. Hier mal ein Bild von der Flasche. Es stimmt schon, dass es diesen Whisky nicht regelmäßig im Sortiment gab, allerdings über die Jahre immer wieder. Kann man vielleicht nicht richtig erkennen, aber er ist als "Single Malt" etikettiert. Fände schon ein starkes Stück, wenn man einen Blended Whisky als Single Malt verkauft, aber bei Discountern weiß man ja nie... ;)

http://www.whisky.de/archiv/industrie/udv/classic1.htm

Es gibt diese Classic Malts of Scotland, die einen guten Einblick in die Bandbreite geben. Wenn Du aber Lagavulin magst, bist Du bei den torfigen Whiskeys grundsätzlich nicht falsch.

Das sind doch letztlich die 6 Whiskys aus dem roten und grünen Classic Malt-Sortimenten, richtig? Die habe ich zum Testen u.A. anfangs ins Auge gefasst. :)

Bei mir ging das ganz ähnlich los.
Nachdem das Interesse geweckt war, hab mir die Classic Malt Collection red gekauft. Im Nachhinein würde ich aber eher zur grünen raten. Da bekommt man imo mehr für sein Geld. Den Laga magst du ja offenbar ohnehin schon. Den Talisker muss man meiner Meinung nach sowieso früher oder später mal probieren (vielleicht bleibt er ja denn auch im Gedächtnis... ;) ). Und mit dem Cragganmore hat man noch einen sehr schönen milden Vertreter dabei.

Im Anschluss habe ich denn zunächst angefangen, etwas wahllos Flaschen zu kaufen und mir aber üblicherweise auch diverse Miniaturen dazu bestellt. Gerade das hat mir geholfen, viele verschiedene Geschmacksnuancen zu probieren. Dadurch konnte ich denn wesentlich gezielter einkaufen...

Danke für die Tipps, Nouse. :beer: So ähnliches hatte ich das vor (vor allem was das Trial and Error-Prinzip zunächst anhand von Miniaturen betrifft).

Neben dem roten und dem grünen Set sind meine "Primary Targets" zunächst übrigens der Talisker, Lagavulin, Dalmore, Balvenie DW, Highland Park und Cragganmore (alle natürlich nur, wenn sie nicht schon in einem Set enthalten sind)... eigentlich würde sich das grüne Set damit schon aufdrängen. :D

Der ist, wie weiter vorn schon geschrieben, mein "Ladenhüter" im Schrank - er ist mMn nicht ungenießbar oder so, aber ich werde nie verstehen wie er es in die Classic-Malt-Reihe geschafft hat....

@Werdi. Viel Spaß beim Entdecken!

Danke. :beer: Ich freue mich auf die Abenteuerreise und werde berichten, wie meine Erfahrungen und meine ersten Gehversuche waren, sobald es etwas Neues gibt. :)
 
Neben der Möglichkeit, anhand von Miniaturen zu testen, gibt es übrigens auch noch die Sample-Börse bei TWS.

Habe es selbst noch nicht ausprobiert, aber wollte mich da demnächst mal anmelden. Das scheint schon sehr seriös zu sein. Zumal der gute Horst da auch selbst ein Auge drauf hat. Die wichtigste Regel dort ist, dass der Anbieter mit seinen Samples keinen Gewinn machen darf. Es ist also wesentlich günstiger als die original Miniaturen.

@Werdi: Mit deinen Targets hast du denn ja schonmal ein breites Spektrum abgedeckt. Von den genannten fehlt mir noch Dalmore. Den 15-Jährigen werde ich mir demnächst wohl auch mal besorgen... Oder halt ein Sample.
 
Kennst du evtl. Google? Dort stößt du bestimmt auf den walisischen Whisky Penderyn

;)

und wie siehts mit Engländern aus? Ich hab gestern oder so noch was über nen anderen Waliser (weiß aber grad nicht, wie der hieß) gelesen.

OK war wohl doch der Penderyn. Aber lass mal bitte deine Arroganz aus dem Spiel. Es weiß inzwischen jeder, dass du mir hier warum auch immer missgünstig begegnest. Man wird doch wohl fragen dürfen. Googlen kann jeder. Wenn ich jemanden kenne, der etwas wissen könnte, frag ich zunächst, bevor ich google.
 
Hab beim stöbern bei whisky.de auch einen englischen Whisky entdeckt und laut der englischsprachigen Wikipedia müssten in den nächsten 5-10 Jahren weitere hinzu kommen, da es mehrere Brennereien gibt, die in den letzten 5 Jahren mit dem Brennen begonnen haben.
 
Es gibt auch einen guten bretonischen und in ein paar Jahren kann man die slyrs aus Oberbayern auch mal probieren, die Destille ist wunderschön ausgebaut und der Chef hat viele eigene Ideen im Kopf. Da ich aber weder Sammler bin, noch einen so unempfindlichen Magen habe und zudem noch ein anderes kostenintensives Hobby, halte ich mich an schottische single malts.

Ich nehm gleich auch nen Laga. Sonst schlaf ich heut nicht ein.
 
Du meinst aber nicht Armorik oder? Den hatte ich mir mal aus der Bretagne mitgebracht und fand ihn furchtbar (in einer weißen runden Dose). Es scheint aber mittlerweile einen anderen zu geben (quadratische schwarze Box), habe ich gerade im Netz gesehen. Vielleicht ist der ja besser....
 
Es gibt noch ein paar interessante Exoten, z.B.:

- Rothaus Black Forrest Singe Malt (Schwarzwald)
- Mackmyra (Schweden)
- Hammerhead (Tschechien)
- Langatun (Schweiz)
- Embrujo (Spanien)
- Milford (Neuseeland)
 
ich habe mal eine frage, keine ahnung ob das ein whisky ist,
ich habe vor einiger zeit mal einen legendario getrunken und der war super, wei´ß jemand von euch wo man den bekommt?

in supermärkten ist der nicht
 
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