Thomas Schaaf (verlässt Werder Bremen mit sofortiger Wirkung!)

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Pingy
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum

Der Umbruch läuft - wie ist Eure aktuelle Meinung zu unserem Trainer?

  • TS genießt auch weit über die Saison hinaus weiterhin mein uneingeschränktes Vertrauen

    Votes: 288 30,4%
  • Wenn in der kommenden Saison kein internationaler Wettbewerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 94 9,9%
  • Wenn in dieser Saison kein internationaler Wettberwerb erreicht wird, sollte TS gehen

    Votes: 67 7,1%
  • TS wird mit diesem Verein keinen Erfolg mehr haben und sollte spätestens im Sommer gehen

    Votes: 266 28,1%
  • TS sollte sofort gehen, um einen möglichen Abstiegskampf diese Saison zu vermeiden

    Votes: 231 24,4%

  • Total voters
    946
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Lieberknecht, Meier, Streich oder Tuchel würde ich begrüßen z.B.

Also Meyer und Lieberknecht würde ich wirklich nicht begrüßen, Lieberknecht macht zwar gute Arbeit, hat seine ganz große Qualität aber noch nicht nachgewiesen und Meyer ist jetzt einmal aufgestiegen mit Fortuna und hält sich recht ordentlich, kann mich aber noch an seine Zeit in Duisburg und Gladbach erinnern :face:

bleiben noch Streich und Tuchel die beide wohl schwer zu bekommen wären, weil dort noch einige andere Interessenten im Rennen wären, außerdem glaube ich nicht, dass sich die beiden aus dem Vertrag rauskaufen lassen und ich glaube nicht das Werder einen Trainer aus einem Vertrag rauskauft!
 
Ich würde gerne nochmal auf den Vorwurf (u.a.) von Campino eingehen, dass ein echter Fan dieses Gefühl von Gleichgültigkeit nicht haben dürfte, dass einige hier in Bezug auf Werder beschlichen hat. Ich weiß nicht wie es anderen geht, aber Gefühle sind zumindest bei mir etwas, das ich mir nicht willentlich aussuche. Zu behaupten, ich dürfe genau diese Gefühle nicht haben, wenn ich ein echter Fan sein will, empfinde ich schon als recht frech. Besonders da Fansein ja nun wirklich etwas ist, dass sehr stark auf der emotionalen Seite anzusiedeln ist. Ich denke, die wenigsten von uns haben sich erst eine Exceltabelle angelegt und einzelnen Bereiche Punkte gegeben, bevor sie sich anhand des Endergebnisses dazu entschieden haben, von welchem Verein sie Fan sein wollen. Nein, Fansein ist wie die Liebe - auf einmal ist sie da, man weiß nicht (immer) warum, aber es fühlt sich großartig an. Aber auch bei der großen Liebe gibt es Phasen der Ernüchterung, z.B. dann wenn man immer wieder von seiner Liebe enttäuscht wird und sich immer wieder vertrösten lässt, dass es sich nur um eine Phase handelt und dass es sich bald wieder zum Besseren wenden würde. Der Vorteil der Liebe zu einem anderen Menschen ist allerdings, dass man sich für eine Trennung entscheiden kann und sich dann oft auch irgendwann eine neue Liebe vor der Tür steht.
Das ist für einen Fan nicht so leicht. Da trennt man sich nicht. Aber wenn man immer und immer wieder enttäuscht wird und man selbst keine Hoffnung auf Besserung in Aussicht hat, dann kann es vorkommen, dass sich Gleichgültigkeit breit macht. Und es kann passieren, dass es einen nur noch am Rande berührt, ob der geliebte Verein mal wieder verloren hat oder nicht. Das sucht man sich nicht aus - das ist Selbstschutz. Ich glaube, dass jeder, der hier in diesem Forum bereit ist, seine Zeit dem Thema Werder Bremen zu opfern, diesen Verein wirklich tief in seinem Herzen trägt. Und jeder von euch wird darunter leiden, dass es seit einiger Zeit nicht mehr so läuft - der eine mehr, der andere weniger, der eine früher, der andere später. Der eine reagiert darauf mit Wut, der andere mit Hoffnung und der dritte halt mit Resignation. Ich würde nie auf die Idee kommen, irgendeinem deswegen abzusprechen, ein echter Werderfan zu sein. Und das würde ich mir genau so von allen anderen wünschen. :daumen:

So, zurück zum Thema. Da würde ich gerne mal ein Gedankenexperiment in den Raum stellen: stellt euch vor, TS hätte nach dem verlorenen Pokalfinale gegen die Bayern in den Sack gehauen und wir hätten seit der Saison 2010/11 einen neuen Trainer, der in seiner Laufbahn in den zehn Jahren bevor er zu Werder kam, einige Erfolge (Meisterschaft, Pokalsiege, CL-Teilnahmen) vorzuweisen hatte. Angenommen unter diesem neuen Trainer wären die letzten 2,5 Jahre genau gleich gelaufen wären, wie unter TS (Ergebnisse, Spielstiel, Platzierungen, etc.).
Wieviele von euch glauben, dass dieser Trainer heute noch bei Werder angestellt wäre?
Wieviele würden noch hinter diesem Trainer stehen und hoffen, dass es wieder besser wird?
Wieviele würden zu dem Trainer stehen, weil man bei Werder keine Verhältnisse wie beim HSV oder Schalke wünscht?

Nicht sehr viele, nehme ich an. Wieso also soll das bei TS anders sein? Oder andersherum, wieviel (in Monaten) sind Schaafs Erfolge bei Werder wert, die man ihm länger die Chance gibt, wieder auf die Erfolgsspur zu kommen, als man sie einem neuen Trainer geben würde? Ein halbes Jahr, ein Jahr, drei Jahre? Aber egal wie: irgendwann ist der Kredit aufgebraucht und dann wird man wohl Konsequenzen ziehen müssen - nicht nur der Verein, sondern auch wir als Fans, sollte das nötig sein. Thomas Schaaf ist nicht Griechenland - irgendwann sollte der Kreditrahmen man aufgebraucht sein, finde ich.

Wenn man die Jahrestabelle von 2012 sich anschaut, 20 Punkte und 29:40 Tore, das ist erschreckend.

Na, ganz so schlimm war das Jahr 2012 dann auch nicht: 35 Punkte bei 47:56 Toren (interessanterweise hat man übrigens in der Hinrunde 12/13 mehr Gegentore kassiert als in der desaströsen Rückrunde 11/12 ... aber glücklicherweise ein paar mehr geschossen) :ugly:

Werder war eigentlich die bessere Mannschaft gewesen, (auch nach dem Kicker)

Ja? Dann muss in deinem Kicker aber was anderes stehen als im Spielbericht im Online-Kicker. :confused:

Ich weiß es nicht ob es richtig ist den Trainer in Frage zu stellen, dazu ist es noch zu Früh Man muss die nächsten Spiele abwarten. Jetzt ist alles eine mentale Sache.

Noch zu früh? Bist du gedanklich noch im Herbst 2011? :unfassbar:

Was sagt eine alte Fussballerweisheit Angriff ist die beste Verteidigung.

Das ist keine Fußballerweisheit. Die Fußballerweisheit lautet: Titel werden in der Verteidigung gewonnen.

Denn wenn man keine Tore schießt verlieirt man, eben

Nicht zwangsläufig. Diese Regel gilt eigentlich so nur für Werder unter Schaaf. Für alle anderen gilt: wenn man keine Tore schießt, gewinnt man nicht.
 
Denn wenn man keine Tore schießt verlieirt man, eben

Sorry, aber ich hab das Gefühl du hast die letzten Jahre verpennt. Unser Problem sind nicht zu wenig geschossene Tore sondern das unseriöse Abwehrverhalten. Wir haben gestern auswärts 2x getroffen, das sollte eigentlich genügen. Zu wenig Tore schiessen wir nur im Verhältnis zu den ganzen Böcken die hinten unter TS leider die Regel sind.

@Norge

1A Beitrag
 

Vielen Dank Norge für diesen Superpost und dafür, dass du dir die Zeit nimmst es so präzise und ausführlich darzulegen!! :tnx:

Kann diesen Post nur als Lektüre empfehlen!

Was dein Gedankenspiel angeht, so kann ich ebenfalls nur dazu anregen sich diese Frage einmal intensiv zu stellen. Vor allem würde mich auch interessieren, ob in einem solchen erdachten Konstrukt ebenfalls jeder User als allererstes die Frage nach der brauchbaren Alternative auf dem Markt ins Forum werfen würde, wie das bei TS ja fast schon reflexartig geschieht?

Ich kann es mir nur schwer vorstellen...
 
Solange bei jedem Heimspiel aus der Kurve und dem Rest des Stadions dem Trainer immer noch Beifall geklatscht wird, glauben die Verantwortlichen ganz sicher, daß er noch Rückendeckung hat.

Wie wäre es denn, wenn man ab dem Hannoverspiel mal nicht den Trainer wie einen Heiligen begrüßt sondern stumm bleibt - das wäre mal ein Zeichen..

Das wäre mal ein Zeichen oder einfach irgendwas wo die merken das nicht alle Fans mehr hinter Schaaf stehen
 
Vor allem würde mich auch interessieren, ob in einem solchen erdachten Konstrukt ebenfalls jeder User als allererstes die Frage nach der brauchbaren Alternative auf dem Markt ins Forum werfen würde, wie das bei TS ja fast schon reflexartig geschieht?

Richtig wäre es auch dann. Unabhängig davon, wer der in der Kritik stehende Trainer und sein Arbeitgeber ist, man sollte sich immer Gedanken machen, wie wahrscheinlich es ist, dass es unter dem Nachfolger mittel- bis langfristig besser wird.
 
Ich würde gerne nochmal auf den Vorwurf (u.a.) von Campino eingehen, dass ein echter Fan dieses Gefühl von Gleichgültigkeit nicht haben dürfte, dass einige hier in Bezug auf Werder beschlichen hat. Ich weiß nicht wie es anderen geht, aber Gefühle sind zumindest bei mir etwas, das ich mir nicht willentlich aussuche. Zu behaupten, ich dürfe genau diese Gefühle nicht haben, wenn ich ein echter Fan sein will, empfinde ich schon als recht frech. Besonders da Fansein ja nun wirklich etwas ist, dass sehr stark auf der emotionalen Seite anzusiedeln ist. Ich denke, die wenigsten von uns haben sich erst eine Exceltabelle angelegt und einzelnen Bereiche Punkte gegeben, bevor sie sich anhand des Endergebnisses dazu entschieden haben, von welchem Verein sie Fan sein wollen. Nein, Fansein ist wie die Liebe - auf einmal ist sie da, man weiß nicht (immer) warum, aber es fühlt sich großartig an. Aber auch bei der großen Liebe gibt es Phasen der Ernüchterung, z.B. dann wenn man immer wieder von seiner Liebe enttäuscht wird und sich immer wieder vertrösten lässt, dass es sich nur um eine Phase handelt und dass es sich bald wieder zum Besseren wenden würde. Der Vorteil der Liebe zu einem anderen Menschen ist allerdings, dass man sich für eine Trennung entscheiden kann und sich dann oft auch irgendwann eine neue Liebe vor der Tür steht.
Das ist für einen Fan nicht so leicht. Da trennt man sich nicht. Aber wenn man immer und immer wieder enttäuscht wird und man selbst keine Hoffnung auf Besserung in Aussicht hat, dann kann es vorkommen, dass sich Gleichgültigkeit breit macht. Und es kann passieren, dass es einen nur noch am Rande berührt, ob der geliebte Verein mal wieder verloren hat oder nicht. Das sucht man sich nicht aus - das ist Selbstschutz. Ich glaube, dass jeder, der hier in diesem Forum bereit ist, seine Zeit dem Thema Werder Bremen zu opfern, diesen Verein wirklich tief in seinem Herzen trägt. Und jeder von euch wird darunter leiden, dass es seit einiger Zeit nicht mehr so läuft - der eine mehr, der andere weniger, der eine früher, der andere später. Der eine reagiert darauf mit Wut, der andere mit Hoffnung und der dritte halt mit Resignation. Ich würde nie auf die Idee kommen, irgendeinem deswegen abzusprechen, ein echter Werderfan zu sein. Und das würde ich mir genau so von allen anderen wünschen. :daumen:


Sehr richtig.

Und gerade um diesen Zustand loszuwerden, hätte ich mehr Bock, mit einem jungen, ehrgeizigen Trainer wie Tuchel oder Lieberknecht nicht so erfolgreich zu sein als mit Schaaf. Denn dann wären alle wieder heiß auf die Spiele, es entstünde sowas wie eine Aufbruchstimmung, es gäbe wieder mehr Optimismus.
 
Das wäre mal ein Zeichen oder einfach irgendwas wo die merken das nicht alle Fans mehr hinter Schaaf stehen

Also ich glaube, dass die Fans, die ihn loswerden wollen auch jetzt schon nicht applaudieren. Ändern würde sich von der Lautstärke her also gar nichts.

Im Übrigen: Dass Thomas nicht unumstritten unter den Fans ist, ist auch Lemke & Co klar. Das hat also keinen Einfluss auf ihre Entscheidung.
 
Nein, Fansein ist wie die Liebe - auf einmal ist sie da, man weiß nicht (immer) warum, aber es fühlt sich großartig an.

:tnx:
Genau das beschreibt das Fansein bzw. das Fan-Werden eines bestimmten Vereines in meinen Augen perfekt. :daumen::daumen:
Und deshalb wird auch niemand, der auf diesem Wege Fan von Werder geworden ist, dem Verein den Rücken zukehren oder sich gar einen neuen Verein suchen, wenn es mal erfolglose Zeiten gibt, weil diese eine Liebe nie zu Ende geht und man dieses Gefühl nicht erzwingen kann. Es ist eben nur bei Werder da und es ist wichtiger als jeder Spieler oder Trainer oder weiß der Teufel was.

Sorry für OT
 
Ich würde gerne nochmal auf den Vorwurf (u.a.) von Campino eingehen, dass ein echter Fan dieses Gefühl von Gleichgültigkeit nicht haben dürfte, dass einige hier in Bezug auf Werder beschlichen hat. Ich weiß nicht wie es anderen geht, aber Gefühle sind zumindest bei mir etwas, das ich mir nicht willentlich aussuche. Zu behaupten, ich dürfe genau diese Gefühle nicht haben, wenn ich ein echter Fan sein will, empfinde ich schon als recht frech. Besonders da Fansein ja nun wirklich etwas ist, dass sehr stark auf der emotionalen Seite anzusiedeln ist. Ich denke, die wenigsten von uns haben sich erst eine Exceltabelle angelegt und einzelnen Bereiche Punkte gegeben, bevor sie sich anhand des Endergebnisses dazu entschieden haben, von welchem Verein sie Fan sein wollen. Nein, Fansein ist wie die Liebe - auf einmal ist sie da, man weiß nicht (immer) warum, aber es fühlt sich großartig an. Aber auch bei der großen Liebe gibt es Phasen der Ernüchterung, z.B. dann wenn man immer wieder von seiner Liebe enttäuscht wird und sich immer wieder vertrösten lässt, dass es sich nur um eine Phase handelt und dass es sich bald wieder zum Besseren wenden würde. Der Vorteil der Liebe zu einem anderen Menschen ist allerdings, dass man sich für eine Trennung entscheiden kann und sich dann oft auch irgendwann eine neue Liebe vor der Tür steht.
Das ist für einen Fan nicht so leicht. Da trennt man sich nicht. Aber wenn man immer und immer wieder enttäuscht wird und man selbst keine Hoffnung auf Besserung in Aussicht hat, dann kann es vorkommen, dass sich Gleichgültigkeit breit macht. Und es kann passieren, dass es einen nur noch am Rande berührt, ob der geliebte Verein mal wieder verloren hat oder nicht. Das sucht man sich nicht aus - das ist Selbstschutz. Ich glaube, dass jeder, der hier in diesem Forum bereit ist, seine Zeit dem Thema Werder Bremen zu opfern, diesen Verein wirklich tief in seinem Herzen trägt. Und jeder von euch wird darunter leiden, dass es seit einiger Zeit nicht mehr so läuft - der eine mehr, der andere weniger, der eine früher, der andere später. Der eine reagiert darauf mit Wut, der andere mit Hoffnung und der dritte halt mit Resignation. Ich würde nie auf die Idee kommen, irgendeinem deswegen abzusprechen, ein echter Werderfan zu sein. Und das würde ich mir genau so von allen anderen wünschen. :daumen:

So, zurück zum Thema. Da würde ich gerne mal ein Gedankenexperiment in den Raum stellen: stellt euch vor, TS hätte nach dem verlorenen Pokalfinale gegen die Bayern in den Sack gehauen und wir hätten seit der Saison 2010/11 einen neuen Trainer, der in seiner Laufbahn in den zehn Jahren bevor er zu Werder kam, einige Erfolge (Meisterschaft, Pokalsiege, CL-Teilnahmen) vorzuweisen hatte. Angenommen unter diesem neuen Trainer wären die letzten 2,5 Jahre genau gleich gelaufen wären, wie unter TS (Ergebnisse, Spielstiel, Platzierungen, etc.).
Wieviele von euch glauben, dass dieser Trainer heute noch bei Werder angestellt wäre?
Wieviele würden noch hinter diesem Trainer stehen und hoffen, dass es wieder besser wird?
Wieviele würden zu dem Trainer stehen, weil man bei Werder keine Verhältnisse wie beim HSV oder Schalke wünscht?

Nicht sehr viele, nehme ich an. Wieso also soll das bei TS anders sein? Oder andersherum, wieviel (in Monaten) sind Schaafs Erfolge bei Werder wert, die man ihm länger die Chance gibt, wieder auf die Erfolgsspur zu kommen, als man sie einem neuen Trainer geben würde? Ein halbes Jahr, ein Jahr, drei Jahre? Aber egal wie: irgendwann ist der Kredit aufgebraucht und dann wird man wohl Konsequenzen ziehen müssen - nicht nur der Verein, sondern auch wir als Fans, sollte das nötig sein. Thomas Schaaf ist nicht Griechenland - irgendwann sollte der Kreditrahmen man aufgebraucht sein, finde ich.

yep, nur wäre die Frage nicht geklärt ob wir heute tatsächlich besser dastehen würden wenn! Denn wenn man den Verlauf der Jahre nüchtern betrachtet, ist das was in der letzten Zeit passiert zu erwarten gewesen. Es war doch klar, dass wir nicht für immer und alle Zeiten ganz oben mitspielen werden. Jeder der Mannschaften, außer den Bauern, hatte da ihre Hänger - mal länger mal kürzer - alle!

Sorgen macht mir jetzt eher, dass man nicht erkennt dass das Team den Fussball des Trainers nicht bzw. oft nur wenn gegen schwächere Teams umsetzen kann und man Auswärts oder gegen Topteams seltenst zuerst Wert auf das zu Null legt, sondern mit wehenden Fahnen und mit Gebrüll losstürmt! Da bleibt die Frage warum dies so ist und man offensichtlich die Fähigkeiten des Teams überschätzt oder man nur sieht was man sehen will. In dem Fall, herjeh!
 
Mir tut es auch um Schaaf leid. Der ist gerade dabei, seinen Heldenstatus aufs Spiel zu setzen. Von ihm kommen jetzt nur noch Durchhalteparolen. Er muss inzwischen auch wissen, dass er gescheitert ist. Er hat den Absprung verpasst, die Realität kommt wohl nicht mehr richtig zu ihm durch. Diese desolaten Auftritte hat es früher einfach nicht gegeben (oder eben immer einmal pro Saison). Die aktuelle Mannschaft hat überhaupt nichts mehr mit Werder-Fußball der Marke Schaaf zu tun. Das ist nur noch Hühnerhaufen!
Sehr Schade das!
 
Richtig wäre es auch dann. Unabhängig davon, wer der in der Kritik stehende Trainer und sein Arbeitgeber ist, man sollte sich immer Gedanken machen, wie wahrscheinlich es ist, dass es unter dem Nachfolger mittel- bis langfristig besser wird.

Natürlich sollte man das, aber da du diese Wahrscheinlichkeitsrechnung niemals so durchführen kannst das sie zu einer völlig unriskanten Entscheidung führt, kannst du diesen Gedankengang auch stets bis in den Sand setzen.

Man musste sich auch diese Frage stellen, als Dixie Dörner noch Trainer war, oder Wolfgang Sidka. Letztendlich wurde es dann später Thomas Schaaf, den niemand wirklich auf dem Zettel hatte, in einer Doppelspitze mit Klaus Allofs, der keinerlei Erfahrung als Manager hatte. Auch dies war riskant, denn wie wahrscheinlich erschien es denn zu diesem Zeitpunkt, dass diese Entscheidung mit u.a. einem Double und sechs Cl-Teilnahmen gekrönt wird?

Die Frage ist doch nicht ob es eine Alternative gibt, mit der es mit 100%iger Sicherheit besser wird als jetzt. Diese gibt es im Fußball ohnehin niemals.

Die Frage ist, ob es zielführend ist mit Thomas weiterzumachen und ob man ihm die Wende zutraut. Wenn nicht MUSS reagiert werden, Alternativen gibt es immer.
 
yep, nur wäre die Frage nicht geklärt ob wir heute tatsächlich besser dastehen würden wenn! Denn wenn man den Verlauf der Jahre nüchtern betrachtet, ist das was in der letzten Zeit passiert zu erwarten gewesen. Es war doch klar, dass wir nicht für immer und alle Zeiten ganz oben mitspielen werden. Jeder der Mannschaften, außer den Bauern, hatte da ihre Hänger - mal länger mal kürzer - alle!

Eben, nichts im Leben ist für immer gleich (ok, vielleicht die Queen) und die Erfahrung zeigt, dass man sich fortschreitenden Erfolg immer wieder neu erarbeiten muss. Was heute gut war und zum Erfolg geführt hat, wird es morgen vielleicht (oder sogar sicher) nicht mehr. Garantie für Erfolg gibt einen keiner, aber wer Erfolg haben will, muss Mut beweisen - auch Mut zur Veränderung.
 
Moment mal! Desolat war das gestern nicht. Die drei Gegentore sind u.a. durch TGS verursacht worden, der nie ins Spiel fand. Er ist beileibe nicht der Alleinschuldige!!! Warum man ihn nicht noch während der 1. Hz erlöst hat, bleibt TS ewiges Rätsel.
Das Grundproblem ist, dass man anfangs in der Mannschaft selbst und im Umfeld geglaubt hat, dass mit guter Stimmung und neuem Anlauf es quasi ein Selbstläufer wird. Daher kamen ja auch so Aussagen von Sokratis z.B., dass sie von den nächsten 20 Spielen max. 3-4 verlieren würden.
Das schwere Anfangsprogramm war Gift für die Truppe und hat erwartungsgemäß bei negativen Ergebnissen zum Leistungsabfall geführt. Dazu kam noch, dass Umfeld und Verein von einer Ergebniskrise sprachen und den kontinuierlichen Abfall der Leistungsdichte kaum wahrnahmen. Es wurde vieles schön geredet.
Jetzt kam das TL Belek, welches eines der Besten gewesen sei, und man holt gegen die erwartet schweren Gegner eben keine Punkte, was eigentlich niemanden überraschen darf.
Die ganze Angelegenheit nimmt eine Eigendynamik an, weil von den nächsten 4 Spielen wahrscheinlich fast alle verloren gehen werden. Dann ist das Selbstbewußtsein weg und man muss sich peu a peu wieder an das untere MF herankämpfen. Auch dieses ist normal in Anbetracht der Jugend des Kaders.
Das Problem bei TS ist u.a. das Selbstwahrnehmung und die Realität nicht mehr deckungsgleich sind. Es ist augenscheinlich Keiner im Verein mehr da, der ihm in seiner Arbeit das dringend notwendige Feedback gibt. Allofs weg, Eichin, Filbry, Baumann ohne das notwendige Standing.
 
Eben, nichts im Leben ist für immer gleich (ok, vielleicht die Queen) und die Erfahrung zeigt, dass man sich fortschreitenden Erfolg immer wieder neu erarbeiten muss. Was heute gut war und zum Erfolg geführt hat, wird es morgen vielleicht (oder sogar sicher) nicht mehr. Garantie für Erfolg gibt einen keiner, aber wer Erfolg haben will, muss Mut beweisen - auch Mut zur Veränderung.

hmm, ich meine wer Erfolg haben will muss zur rechten Zeit das richtige tun nicht nur einfach Mut haben und hoffen, dass dann der Erfolg schon kommen wird wenn an Mut hatte. Man braucht also eine bessere Alternative und nicht nur eine welche die Fanseele beruhigt und deren Gemüt kühlt. So langsam nähern wir uns aber dem Zeitpunkt wo, egal ob wir gestern verloren haben, man wirkliche Zweifel haben muss ob der Trainer erkennt was er für Spieler hat.
 
Ich halte die Spieler, die wir dort haben, qualitativ nicht für obere Tabellenhälfte.

quatsch , ich vergleiche mal SC Freiburg Mit unserem SVW , SC hat 0:0 gegen Apotheker gespiellt , wir sind untergegangen , sang und klanglos :( ,
sc hat mit solche Team gespielt :
Baumann :83 BL spiele ,0 Länderspiel - Hedenstad 11 ,3 , Krmas 50, 0, Diagne 32 ,0 , Sorg 35,0- Schuster 94,0, Flum 81,0 - Schmid 42,0 , Caligiuri 79,0 - Rosenthal 129,0 (78. Guédé 25,8), Kruse 53 ,0 (88. Santini 14 ,0 )
Zusamen (ohne auswechselspieler) 689 BL Spiele 3 Länderspiele

SVW

Mielitz 34,0 – Gebre Selassie 18,14, Prödl 72,31, Sokratis 30,26, Ignjovski 26,4 – Junuzovic 18,18 (73. Akpala) – Füllkrug 12,0 (66. Fritz 213,22), De Bruyne 19,2 , Hunt,156,2 E. Elia 52, 26 (80. Ekici 51, 4 ) – N. Petersen 19,0

SVW kommt zwar nur auf 456 BL spiele aber dafür auf 123 N spiele ,

SC platz 8 ,28 punkte , 24-18 torverh.
SV platz 12 ,22 punkte ,30-37 torveh.

Also von N spieler kann man schon einiges verlangen , erstzens weil bestimmt verdienen dis schon mal mehr und bringen Internationale erfahrung mit auch wenn es sind nur Spieler von "schwächeren" N-manschaften .
TS ist guter Trainer aber seit ein paar Jahren STUR und sieht SEINE Fehler nicht ein also muss er Gehen denn er hat Mannschaft zusamen gestellt und nicht der Busfahrer nur leider hat TS keine konsequenzen zu befürchten
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Back
Top