Genau das ist auch mein Problem. Früher war Werder für mich das Größte und um es mit den Worten eines kleinen Jungen auszudrücken "das coolste, was es im Fußball gibt".
Leider ist es im mündigen Erwachsenenalter und im Zeitalter der elektronischen Medien einfacher, auch mal hinter die Fassade zu sehen. Und da ist Werder schon lange nicht mehr das Glanzstück, für das man es einst hielt.
Da ich für meinen Teil weiß, dass es mit dieser Führung und vor allem Trainer nicht weiter aufwärts gehen wird, resigniert man irgendwann. Man weiß nicht mehr, ob man sich über Siege freuen soll, sind sie doch gut für Werder, stärken jedoch den Mann, den man als Haupt- oder Mitverursacher der Misere ausgemacht hat. So verliert man sich dann irgendwann in einer gewissen Gleichgültigkeit. Dazu kommen dann noch peinliche Auftritte eines gescheiterten Politikers, Fremdschämen inklusive sowie Gegentore en gros und katastrophalstes Abwehrverhalten.
Es ist nicht mehr "mein" Werder, dass ich einst über alle Maßen verteidigt und glorifiziert hätte, es ist nur noch ein Werder, an dem man trotzdem irgendwie hängt. Und solange in der Führung und auf dem Trainerposten nicht irgendeine Veränderung (personell oder vom Denken her) einsetzt, wird sich daran so schnell auch nichts mehr ändern. Werder desillusioniert seine Fans seit mittlerweile 3 Jahren. Auf und abseits des Platzes.
edit: inhaltliche Änderungen und ein paar kleine Fehlerchen rauseditiert