Die Frage aber, inwiefern noch von Kämpfern und Zivilisten gesprochen und inwiefern noch zwischen Kämpfern und einer gar unschuldigen Zivilbevölkerung unterschieden werden kann, wenn sich eine Menschengruppe zur Volkssturmgemeinschaft und zum antisemitischen Mordkollektiv zusammenrottet und es keine Stimmen mehr gibt, die für einen dauerhaften Frieden mit Israel eintreten (zumindest sind mir aus Gaza keine bekannt) und die dem Kriegsirrsinn der Hamas etwas entgegenzusetzen hätten, muss man sich aber stellen. Man muss sich fragen, was diejenigen, die jetzt als unschuldige zivile Opfer beklagt werden, gegen die Terrorherrschaft und gegen den Raketenterror der Hamas getan haben, man muss sich fragen, warum sie in der Nähe militärischer Einrichtungen und von Hamas-Führern sich überhaupt aufhalten und inwiefern jemand, der sich vor einen Massenmörder als menschliches Schutzschild stellt oder stellen lässt, überhaupt ein Opfer Israels sein kann und nicht zwangsläufig eines der Hamas ist.
Hamas hat sich meiner Ansicht nach mit der Eskalation der Gewalt verzockt. Natürlich melden sich jetzt wieder die üblichen antiisraelischen Schlaumeier, die irgendwo in sicheren Städten ohne Raketenhagel sitzen und der israelischen Zivilbevölkerung erklären, wie viel Raketenhagel tolerabel ist. Aber insgesamt ist die erhoffte solidarität ausgeblieben, Raketen auf Tel Aviv und Jerusalem sind nicht tolerabel und das wissen alle normalen Leute auch.
Im Übrigen ist ja der Raketenlieferant und einzige Nutznießer der Eskalation der Iran. Ohne Regime Change im Iran wird natürlich auch Hamas weiter Raketen und weitere Zuwendungen erhalten.


Man stelle sich vor, dass alles Geld, das die Terroristen für Waffen ausgeben, in Infrastruktur und Bildung gesteckt würde. Ist blauäugig, ich weiß. Eine satte, zufriedene, gebildete Bevölkerung wäre ungleich schwerer aufzuwiegeln.