Mmh und das kam die ganze Zeit so rüber, als ob er quasi vom KATS zu Olympia geschickt wurde, weil man ihn hier sowieso nicht braucht! :zweifeln:
Das entspricht ja auch der Meinung/Darstellung von Affolter selbst.
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Mmh und das kam die ganze Zeit so rüber, als ob er quasi vom KATS zu Olympia geschickt wurde, weil man ihn hier sowieso nicht braucht! :zweifeln:
Das entspricht ja auch der Meinung/Darstellung von Affolter selbst.
[...]
Das war jetzt bei so vielen hochgekochten Talenten so, die dann in der Versenkung verschwunden sind und es gehört dann offenbar sehr wenig dazu, es sich mit dem Trainer zu verderben, dann ist man für Werder quasi mausetot.
Ob da nun zuerst die Henne (Olympia) oder das Ei (Affolter) da war, ist da relativ egal. Im Vordergrund steht offenbar wieder mal eine spezielles Verhaltensmuster des Trainers.Schade.
@Syker: gibt's dazu nen Link in der Onlineausgabe?
Ohhh ja...das leidige Thema Olympia...Hatten wir doch schon mal?Kurz nach Wolfsburg schiel...
Abstellungen in der Vorbereitung sind für keinen Trainer angnehm,zumal das olympische Fußballturnier immer unter Wert läuft,aber wenn das der Grund bei Affolter sein soll:unfassbar:

Im Falle Affolter finde ich vielmehr das sehr lange Festhalten an diesem offenkundig untauglichen Spieler schade.
Noch viel bedauerlicher finde die Verpflichtung eines offenkundig untauglichen Spielers.

Aha. Wüste Unterstellung.
Nein. Man muss sich dazu nur die jeweiligen Kader seit 2004 einmal anschauen und sich dann überlegen, auf wie viele junge Spieler, teils aus der eigenen Jungend, teils für die U23 geholt und dann hochgezogen, teils neu für die 1. Elf geholt, dieses Strickmuster auch passt.
, weitere drei Situationen aufzuzeigen, wo genau das passiert ist. Also, wo ein hoffnungsvoller Nachwuchsspieler in der Versenkung verschwand, ohne das dies mit Verletzungen und/oder fehlender Leistung zu begründen war.[...]offenbar wieder mal eine spezielles Verhaltensmuster des Trainers.[..]
Dann wird es Dir ja nicht schwerfallen, immerhin ist es ja DMn , weitere drei Situationen aufzuzeigen, wo genau das passiert ist. Also, wo ein hoffnungsvoller Nachwuchsspieler in der Versenkung verschwand, ohne das dies mit Verletzungen und/oder fehlender Leistung zu begründen war.
Nein. Man muss sich dazu nur die jeweiligen Kader seit 2004 einmal anschauen und sich dann überlegen, auf wie viele junge Spieler, teils aus der eigenen Jungend, teils für die U23 geholt und dann hochgezogen, teils neu für die 1. Elf geholt, dieses Strickmuster auch passt.
Natürlich kann man (fast) jedes Mal sagen, dass diese Spieler letztlich den Ansprüchen von Werder nicht gerecht wurden. Auch das ändert jedoch nichts an der Tatsache, wie radikal jeweils der Wechsel der Beurteilungen erfolgte, quasi von einem Extrem ins andere und das überrascht dann doch schon.
Und trotz völlig gegenläufiger Bewertung des Spielers bin ich was das angeht, ganz nahe bei maddin: Wenn man denn diesen Spieler als "untauglich" bewertet (wie gesagt, genau das mache ich persönlich nicht) dann ist es völlig unverständlich, so lange mit Startelfeinsätzen an ihm festzuhalten, selbst da wo es schon Alternativen gab, selbst da wo man Potenzial und Schwächen schon deutlich erkennen konnte, und ihn dann lange danach urplötzlich auf einmal so radikal abzuschiessen.
Es ist die Plötzlichkeit, die Radikalität und die scheinbare Unumkehrbarkeit dieser Endbewertung, was viel mehr irritiert wie die letztliche Bewertung der Leistung an sich.
Und es sind die verschiedenen Maßstäbe:
Einigen Spielern wird viel viel mehr Zeit gegeben, sich "an das veränderte Niveau" anzupassen. Jüngstes Beispiel Theo Gebre Selassie, Euro-2012-Teilnehmer, Nationalspieler, Millionenverpflichtung, der trotz dieser Tatsachen schon jetzt die ganze Saison als Zeit zum Eingewöhnen bekommt. Es gibt andere Spieler, die noch länger da sind und ihre Schwächen immer noch nicht abgestellt haben, ohne dass sie so abgeschossen werden.
Bei Affolter waren diese Unterschiede zur Anpassung noch viel größer (er kam als Juniorenspieler von der Ersatzbank der YBB) und wurde nicht wie andere Spieler "heran geführt" sondern ins kalte Wasser geworfen. Trotz seiner Fehler und trotz seines einzigen wirklich gravierenden Mankos, der Kopfballschwäche, gab es schon viel schlimmere Auftritte von Werder-Verteidigern, ich sage da nur Prödl als Außenverteidiger.
Es gab auch Spieler, die unter anderen Trainern plötzlich aufblühten und eine bei Werder nicht mehr für möglich gehaltene Entwicklung nahmen, Abdennour, Kruse, Harnik sind da zu nennen, auch Niemeyer kann man dazu zählen, andere offensichtliche Talente kamen nach dem Abschuss bei Werder unter die Räder oder die Karriere zumindest ins Stocken, zu dieser Gruppe kann man wohl Thy und Schindler zählen.
Hinzu kommt noch, dass einige der Leute nachdem sie wohl "innerlich unten durch" waren beimTrainer dann selbst bei überraschend beachtlichen Leistungen keine weitere Chance bekamen, obwohl sie billig zu halten gewesen wären. Man holte dann für viel Geld neue Leute, die dann auch nicht so viel mehr überzeugen. Hier sind die überraschend guten Leistungen in der Vorbereitung von Schindler als AV zu nennen, nach seinem Weggang zu Pauli sah man häufiger weniger engagierte Leistungen von seinen Nachfolgern.
Einiges ist da von außen nicht so ganz nachvollziehbar. Man müsste diese Interna kennen, um letztlich urteilen zu können. Aber ein etwas schaler NAchgeschmack bei dem, was man von außen so bemerken kann, bleibt da doch.
Ich wollte eher anregen, sich eigene Gedanken darüber zu machen, habe jedoch in meinem Edit einige Namen genannt, wenn auch eben längst nicht alle.
Aber ein, zwei Sachen will ich trotzdem anmerken:[...]
Natürlich kann man (fast) jedes Mal sagen, dass diese Spieler letztlich den Ansprüchen von Werder nicht gerecht wurden. Auch das ändert jedoch nichts an der Tatsache, wie radikal jeweils der Wechsel der Beurteilungen erfolgte, quasi von einem Extrem ins andere und das überrascht dann doch schon.
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Und trotz völlig gegenläufiger Bewertung des Spielers bin ich was das angeht, ganz nahe bei maddin: Wenn man denn diesen Spieler als "untauglich" bewertet (wie gesagt, genau das mache ich persönlich nicht) dann ist es völlig unverständlich, so lange mit Startelfeinsätzen an ihm festzuhalten, selbst da wo es schon Alternativen gab, selbst da wo man Potenzial und Schwächen schon deutlich erkennen konnte, und ihn dann lange danach urplötzlich auf einmal so radikal abzuschiessen.
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Bei Affolter waren diese Unterschiede zur Anpassung noch viel größer (er kam als Juniorenspieler von der Ersatzbank der YBB) und wurde nicht wie andere Spieler "heran geführt" sondern ins kalte Wasser geworfen. Trotz seiner Fehler und trotz seines einzigen wirklich gravierenden Mankos, der Kopfballschwäche, gab es schon viel schlimmere Auftritte von Werder-Verteidigern, ich sage da nur Prödl als Außenverteidiger.
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Es gab auch Spieler, die unter anderen Trainern plötzlich aufblühten und eine bei Werder nicht mehr für möglich gehaltene Entwicklung nahmen, Abdennour, Kruse, Harnik sind da zu nennen, auch Niemeyer kann man dazu zählen, andere offensichtliche Talente kamen nach dem Abschuss bei Werder unter die Räder oder die Karriere zumindest ins Stocken, zu dieser Gruppe kann man wohl Thy und Schindler zählen.
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Man müsste diese Interna kennen, um letztlich urteilen zu können. [...]
Zu dieser einzelnen Aussage. Und deshalb verstehe ich dann das nicht: [...]
Das war jetzt bei so vielen hochgekochten Talenten so, die dann in der Versenkung verschwunden sind und es gehört dann offenbar sehr wenig dazu, es sich mit dem Trainer zu verderben, dann ist man für Werder quasi mausetot.
Ob da nun zuerst die Henne (Olympia) oder das Ei (Affolter) da war, ist da relativ egal. Im Vordergrund steht offenbar wieder mal eine spezielles Verhaltensmuster des Trainers.Schade.
selbst bei überraschend beachtlichen Leistungen keine weitere Chance bekamen, obwohl sie billig zu halten gewesen wären.

Wobei Du Dir die lange Antwort ja vielleicht hättest sparen können, wenn Du den längeren edit gelesen hättest (naja wahrscheinlich nicht)


Einen langen edit nicht lesen wollen, aber dann eine noch längere Antwort schreiben. Hat was.Wobei Du Dir die lange Antwort ja vielleicht hättest sparen können, wenn Du den längeren edit gelesen hättest (naja wahrscheinlich nicht)
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Als "Fanboy" bezeichne ich Leute, die wie Du mit so viel Mühe gute Beiträge schreiben bestimmt nicht, auch wenn ich da in mancherlei Hinsicht ganz andere Meinungen habe.
@Käthchen:![]()