@zogggi: ich wollte nun aber nicht alles aufzählen, ich hab heute nämlich noch was anderes vor
Und klar bei "uns" kannst du " xy auf Lehramt" studieren.
Und im Endeffekt sollte auch dir klar sein, was ich damit meine.
Und ja, wenn für dich n Abi mit 3,xy gut ist, ist das deine Sache.
Ich persönlich finde das halt nicht gut. Aber sicher ist das alles ansichtssache - ich hatte nie Lernprobleme, für mich waren gute Noten immer selbstverständlich und es ging mir nicht gut, als ich dann an Mathe gescheitert bin.
Aber trotz des Ausreizens aller Streichresultate und das in nem Abi-Prüfungsfach habe ich nen ziemlich guten Abischnitt hinbekommen.
"Lehramt" ist quasi ein Abschluss. Der Bereich des Fachstudiums ist nach Bologna absolut identisch mit dem Inhalt des Studiums reiner Fachstudenten. Und zwar schulformunabhängig. Deswegen müssen auch Grundschullehrerinnen für Deutsch ein extremes Pensum runterspulen. Das ist es ja, was u.a. an Bologna so kritisiert wird.
Und deswegen kann kein LA-Studium entspannt sein, weil es ein LA-Studium ist, sondern sich nur die gewählten Fächer als weniger arbeitsintensiv herausstellen.
Und zweiten steht nirgendwo, dass ich 3,x für ein gutes Abi halte. Unsinn ist lediglich, diesen Personen die Qualifikation für das Lehramt abzusprechen.
Natürlich sind die Leistungsanforderungen zwischen den Bundesländern stark unterschiedlich.Es gibt sogar Unterschiede was die Schule betrifft.
Ich würde meinen, dass ein Abitur aus Bayern, BaWü, Sachsen oder Thüringen immer noch nen ganz anderen Stellenwert hat, als zum Beispiel das aus Niedersachsen oder Hessen.
Aber Niedersachsen wird als Bildungsstandort ziemlich hoch angesehen (dafür aber zu unrecht).
Sind Noten mittlerweile einheitlich zu interpretieren oder kommt es immer noch darauf an, aus welchem Bundesland man kommt und welche Schule man besucht hat?
Noten sind niemals einheitlich zu interpretieren. Selbst dann nicht, wenn die Anforderungen der Bundesländer genormt werden (wofür grade wieder ein neuer Versuch gestartet wird). Die sind einfach zu subjektiv und zu sehr auf momentaufnahmen fixiert. An der Uni würden die kein einziges Gütekriterium bestehen.



