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gelöscht
Guest
Bei aller möglichen und sinnigen Kritik, sowie Antipathie:
Für mich ist eine 100%ige Bewertung der Schaafschen Arbeit nicht möglich, da eine so junge und vor allem unerfahrene Mannschaft (selbst Augsburg hat mehr Erstligaeinsätze vorzuweisen) eine suboptimale Voraussetzung ist.
KATS haben diese Sitation herbeigeführt und damit den Umbruch eingeläutet: richtig und wichtig. Es ist nicht alles gut und es wird nicht alles besser: finde ich nicht überraschend und die aktuelle Situation schwierig, aber nicht katastrophal.
In jeder Hinsicht nicht ernst zu nehmender Beitrag, tut mir leid, das so hart schreiben zu müssen.
In den ersten drei Ligen gibt es jede Menge Teams (ein Beispiel: unser Vorbereitungsgegner Paderborn) bei dem nicht nur mehr aks 7 Spieler "abhanden" kamen (ich glaub es waren dort 10) sondern noch dazu der Trainer und ein Teil der sportlichen Leitung.
Schon in der Vorbereitung (Testkick gegen uns, da hatte Paderborn ca. 10 Tage Vorsprung) hatte der neue Trainer sein neues System eingeübt, obwohl zu diesem Zeitpunkt noch Testspieler eingesetzt wurden, einer wurde erst nach dem Werder-Spiel verpflichtet. Trotzdem konnte man in Paderborn schon zu diesem frühen Zeitpunkt erkennen, was da getan wurde.
Unsere ach so bundesliga-unerfahrene Truppe ist voll gespickt mit Nationalspielern oder U21-Nationalspielern, darunter mehrere EM-Teilnehmer. Die immer weitere Professionalisierung des Sports hat dafür gesorgt, dass ein 21 jähriger schon durchaus "erfahren" sein kann.
Einige der Youngsters wie de Bruyne sind Elitespieler, der Bruyne debutierte schon mit 17 in Belgien als Profi und wurde nicht umsonst schon vor längerer Zeit durch Chelsea verpflichtet.
TS hatte mehr als genug Zeit, seine neue Spielanlage, sein System einzuüben und dieses Jahr verlief die dazu auch Vorbereitungszeit nahezu optimal mit sehr wenigen Verletzten.
Danach hat man mit nur geringen Variationen (Bayern-Spiel) die ganzen 7 Spieltage die grundlegende Spielanlage gepflegt. Einzige wichtige Verletzte sind Trybull (war ohnehin im Formtief) und jetzt nach 7 Spieltagen Fritz.
Fazit: In jeder Hinsicht ein Saisonbeginn, der keine Ausreden ermöglicht.
Aber wenn man unbedingt mit aller Gewalt eine Ausrede für seinen Lieblingstrainer sucht, dann ist nichts zu peinlich, um es auszupacken.
Und wenn gar nichts mehr hilft .....
...."kann man "es", (d.h. das Desaster), noch nicht beurteilen".
Zur Sicherheit noch die 100% hinterher geschoben. Na klar, 1 Prozent oder auch zwei sind immer unsicher.
Meine Meinung dazu: Wenn man die Dinge nicht beurteilen kann, sollte man es auch lassen.
Zum Punkt : "Antipathie". Ich fand und finde TS sehr sympatisch. Als Mensch und lange Zeit als Trainer. Mir tut es in der Seele weh, welche Entwicklung bzw. Nichtewntwicklung unter ihm mittlerweile bzw. schon seit einigen Jahren statt findet. Mir tut das auch für TS leid.
Ich bewundere und leide mit, dass dieser Mann nun schon seit fast 14 Jahren ohne Pause in dieser immer stärker in der Öffentlichkeit stehenden Branche andauernd den höchsten Stress hat und "funktionieren" muss. Ich halte das für unmenschlich. Ich habe hohen Respekt davor, dass sich TS das antut.
Letzten Endes ist aber Werder als Ganzes größer als der Trainer, auch wenn TS für mich immer einer der ersten Repräsentanten von Werder sein wird. Letztlich geht es darum, mit diesem Verein und seiner Mannschaft erfolgreich in der 1. Bundesliga Fussball zu spielen und alles dafür zu geben, dass man Erfolg hat, Titel holt und damit auch dem Wirtschaftsunternehmen Werder und der gesamten Stadt und Region nutzt.
Ist erkennbar, dass ein Trainer, und sei er noch so ein vereinsinternes "Denkmal" stur immer weiter den falschen Weg geht und selbst dann, wenn er angeblich alles auf den Prüfstand stellt nur eine Variation dieses falschen Weges auspackt nd man auf dem Platz ganz klar sieht, WIE falsch das ist, was er da vorgibt, dann muss er abtreten.


hauen wie Du,aber wenn einer in der Rentnerriege noch eine Duftnote setzen könnte,dann trau ich ihm das durchaus zu.

Da kann Petersen noch und nöcher allein auf den Torwart zugehen und er schießt vorbei, drüber oder dem Torwart in die Arme.