K
Kurt Cobain
Guest
Endlich Wochenende. Hab ich mir aber auch verdient. 

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Tja, mein Gott ... die andere Hälfte der jungen Frauen von heute will Heidis next Top-Model werden.
Da fragt man sich, was nun besser ist.![]()
Hier ist eine Kollegin
Noch 2 Tage Praktikum, dann muss ich zurück an die Uni :unfassbar: Schnell Staatsexamen machen und ZuLa schreiben, damit ich wieder zurück in den Lehrerbetrieb kann![]()


Verrückt.
Na dann mal fleißig sein
Ich hab den ganzen Kram schon hinter mir, genauso wie meinen "20er-Jahresbereich"![]()
Wo unterrichtest du denn, also Schulart, Klasse, Fächer? 
:bier: 
Aber erst muss ich das Ref überstehen 

Gibts hier eigentlich noch Lehrerkollegen?
Ich selbst bin Grundschulmäßig voll am Start unterwegs , wenn ich mich an die Sprache der Kids anpasse.![]()

Wo du grade Geschichtslehramt schreibst: Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie wenig fachliches Wissen außerhalb der klassischen Curricula-Themen so mancher Geschichtsstudent/-lehrer hat. Das fällt mir in dem Fach besonders auf.
:grinsen:Aber interessant, dass es hier 2 Damen gibt, die ebenfalls unterrichten, jetzt würde mich ja interessieren, wie ihr optisch so ausschaut.:grinsen:
Wo du grade Geschichtslehramt schreibst: Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie wenig fachliches Wissen außerhalb der klassischen Curricula-Themen so mancher Geschichtsstudent/-lehrer hat. Das fällt mir in dem Fach besonders auf.
Das kann ich nur unterschreiben. Ich habe eine Geschichtswissenschaft (nicht auf Lehramt) studiert. Allerdings gibt es dafür eine Vielzahl von Gründen:
- Deskriptive Geschichtsschreibung (beschreibende Geschichtsschreibung - was ist passiert?) spielt an der Universität kaum eine Rolle, das reine Auswendiglernen von historischen "Fakten" wäre auch ziemlich langweilig. Es geht viel mehr um die Frage warum ist etwas passiert. Wie in jeder (geistes) Wissenschaft sind die Antworten meist umstritten und nicht eindeutig. Man könnte Geschichtsschreibung auch als ist eine Literaturwissenschaft auf der Grundlage von historischen Quellen bezeichnen. Somit lernt man an der Universität hauptsächlich die Fähigkeit historisches Wissen kritisch zu erarbeiten und zu interprestieren - Eine Fähigkeit, die für einen Lehrer in der Schule nur bedingt wichtig ist.

Zu erforschen, warum etwas passiert ist, ist genau der richtige Ansatz. Damit brüsten sich v.a. Universitäten, wenngleich viele Dozenten fachunabhängig doch wieder in Auswändiglernen zurückfallen. Aber ich habe bei so manchem Geschichtsstudenten das Gefühl, dass die warum-Frage selten eigenständig beantwortbar ist. Die können dann Gründe für etwas nennen, was eingehend erforscht ist. Dabei reproduzieren sie Gründe, die im grunde eh weitestgehend anerkannt sind. Was ich vermisse: Eigene Ideen, eigene Ansätze, warum etwas passiert, statt das vorgesetzte "Warum" nachzuerzählen. Denn das wäre ja grade wiederum Faktenwissen - die Zusammenhänge werden quasi als Fakt gespeichert.

Wünsche allen Erstis, dass sie sich nicht aussieben lassen![]()
In einem Geschichtsstudium ist es leider nur bedingt möglich "neues" Wissen zu produzieren. Man hat einfach kaum die Möglichkeit in einem Archiv unbearbeitete Quellen zu erschließen.
Zitat von [SVW]Andi;2401058:Allein in Dortmund haben wir 6000 Erstis. Schon vorher war es in der Mensa kaum auszuhalten. Von daher: ein paar dürfen sich schon gerne aussieben lassen.