So dann meine Gedanken hierzu :
Klar wäre es einfach, Massentierhaltung per Gesetz abzuschaffen. Nur welche Konsequenz hätte es denn wirklich real?
Solange der Armuts- und Niedriglohnsektor halt noch so groß ist läuft es entweder auf einen Verzicht oder aber was schlimmer wäre auf einen Import hinaus. Glaube kaum dass bei einem nationalen Verbot der Massentierhaltung sich irgendwas ändern würde für die Tiere im allg..
Jetzt stelle ich mir vor wir würden auf eine EU-Regelung dringen, die die Vorschriften verschärft, das Fleisch wesentlich teuerer macht.....ich möchte den zig Millionen Arbeitslosen in der EU nicht erklären müssen, dass von nun an auch Verzicht auf Fleisch zu ihrem sozialen Status gehört.
Obwohl nicht wenige Revolutionen wegen gestiegener oder knapper Nahrungsmittel entstanden sind.....wäre vielleicht doch gut.
Genausowenig glaube ich, dass viele derer die es sich leisten können, im wesentlichen ihren Konsum einschränken.
Ich halte das Problem der sozialen Gerechtigkeit für vordringlicher, als Tieren, die sowieso nach x Monaten sterben um Fleisch zu liefern, ein paar qm mehr Platz zu geben. Denn mit der soz. Gerechtigkeit hätten viele Menschen erst die Wahlmöglichkeit ob sie die teueren Bioprodukte kaufen oder nicht. Dass Ökologische Politik im Moment meist nur darauf beruht dass die Armen verzichten und die Reichen mehr von allem haben, liegt doch nur daran.
@firedangerboy
Ein Verbot der Massentierhaltung würde aber das System der Gewinnmaximierung nicht verändern nur verlagern. Sieht man doch heutzutage schon an den Bioprodukten, dass es doch dort auch um nichts anderes geht. Allein die Verpackung der Bio-Produkte in den Supermärkten ist doch ein Schlag ins Gesicht all derer die in den 80er,90er in den Bioladen gegangen sind. Aber Hauptsache auf der Folie prangt ein grünes Logo.
Wie wäre die Antwort "notwendiges Übel"...