Konsum ist immer Verantwortung!
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Lässt Du den letzten Absatz weg, ist es in Ordnung... Denn das wirkt wieder aufdrängend...
Es hat nichts mit Hirnschmalz und Verantwortung zu tun.
Wer gerne Fleisch isst, soll das auch tun. Und es gibt Menschen (wie ich), die nicht auf Fleisch verzichten können/wollen und für die 2x pro Woche einfach zu wenig ist. Bei mir sind es vielleicht (wenn überhaupt) 2 Tage, an denen ich kein Fleisch esse...
Und die genannten Preise sind mir einfach viel zu hoch. Das kann ich nicht bezahlen. Und ich werde weiterhin viel Fleisch essen wollen. Ich mag es einfach zu gerne. Darum werde ich auch nicht drauf verzichten. Fleisch ist für mich auch Lebensqualität. Es gehört für mich dazu.
Konsum ist immer Verantwortung!
Wir tragen für alles die Verantwortung, was wir im Leben tun.
Aber ganz ehrlich, das interessiert mich gar nicht. Fressen oder gefressen werden, so läufts im Leben.
So müsste ein Tier vllt. denken, dem Menschen hat man einen Verstand gegeben.
Menschen sind auch nur intelligente Tiere. Würde das Schwein zwei Hände und nen IQ von 100 haben, würde es uns essen. Der Mensch nutzt nur die, ihm von der Natur gegebenen Fähigkeiten. Blöd für die Tiere, dass der Mensch ziemlich imba ist. Aber wie gesagt, für mich ist da die Grenze, wo Tierarten ausgerottet und die Natur geschädigt wird oder ebe das Gesetz übertreten wird. Der Rest ist mir schnuppe. Tut mir leid um die leidenden Tiere, aber so ist es eben. Und ich esse auch zu gerne viel Fleisch, als dass ich daran was ändern wollte.
Soll halt jeder versuchen, was daran zu ändern, wenn ihn stört, aber man kann nicht anderen seine Weltanschauung aufzwingen oder diese für das einzig Wahre erklären.

...wo Tierarten ausgerottet und die Natur geschädigt wird oder ebe das Gesetz übertreten wird.

Mein letzter Absatz ist auch eine persönliche Meinung. Und wenn ich schon dabei bin: Probier' doch mal den bewussteren Fleisch-Konsum aus, tut auch der Gesundheit gut. =)
Das hast du als "all inclusive"-Paket in Südamerika, wo illegal Regenwälder abgeholzt werden, um die bei unserem Fleischkonsum notwendige Fläche für die Futterproduktion freizusetzen![]()
[...]Vor rund einem Monat wurde Bremen und sogar ganz Deutschland von einer Welle der Entrüstung überrollt, als bekannt wurde, dass der neue Sponsor des SV Werder Bremen der Geflügelhersteller Wiesenhof ist. PETA-Aktivisten stellten sich spontan und medienwirksam mit Hühnchen im Arm vor das Weserstadion, meterweise Protestschreiben gingen beim SV Werder ein und rund 50 Fans sollen sogar ihre Vereinsmitgliedschaft gekündigt haben. Auf Facebook entstand eine Seite mit dem Namen Wiesenhof als Werder-Sponsor? NEIN Danke, die innerhalb kürzester Zeit über 22.000 Fans sammelte und eine beachtliche, deutschlandweite Medienaufmerksamkeit erfuhr, sogar die Tagesschau erwähnte die Seite.
Von dieser riesigen Empörung ist heute nicht mehr viel übrig geblieben. Die Medien beschäftigen sich mit dieser Affäre entweder gar nicht mehr oder nur noch in Form von pubertierenden Hühnerwitzen der Sorte Die Werder-Abwehr wirkt wie ein Hühnerhaufen (Bild-Zeitung) oder Jetzt verliest Clemens Fritz das Alte Testament. Am ersten Tag erschuf der liebe Gott eine Maststation für glückliche Hühner. (11 Freunde).
Ich selber bin Betreiber und Administrator einer Werder-Fanseite auf Facebook und merkte an den Reaktionen meiner Leser, wie das Interesse an dem Thema immer mehr abnahm. Strotzten die Kommentare früher vor Wut und Protest, so zeugen sie heute nur noch von Genervtheit und Langeweile. Den Vogel schoss aber die eingangs erwähnte Seite Wiesenhof als Werder-Sponsor? NEIN Danke ab, auf der sich vor wenigen Tagen seltsame Dinge ereigneten. Von einem Tag auf den anderen verwandelte sich das Online-Flaggschiff des Anti-Wiesenhof-Protests zu einer dieser Sinnlos-Seiten, wie es unzählige auf Facebook gibt. Möchtegern-komische Bildchen, dickbusige Mädchen mit Duckface, Werbung für andere Seiten mit tollen Titeln wie Rollt ne Kugel um die Ecke und fällt um, kein Wort mehr über Werder und Wiesenhof. Es hagelte massive Beschwerden, die User verließen in Scharen die Seite. Was war passiert?
Es stellte sich wenig später heraus, dass der Betreiber der Seite aus unbekannten Gründen die Nutzungsrechte an der Seite auf Ebay zum Kauf angeboten hatte. Für einen Betrag, der je nach Quelle zwischen 50 und 300 Euro schwankt, hatte ein offensichtlich noch sehr junger Mann aus Österreich die Rechte an der Seite erworben, der weder von Werder Bremen noch von der Wiesenhof-Affäre auch nur die geringste Ahnung hatte. Er verwandelte die Seite in einen Spielplatz für Präpubertierende und es dauerte fast eine Woche bis er die heftige Kritik bemerkte, was der Seite über 3.000 Fans kostete. Schließlich übergab er die Seite wieder an Werderfans (natürlich nicht umsonst, sondern für 60 Euro), die nun verzweifelt versuchen den entstandenen Schaden wieder zu reparieren, was aber ein aussichtsloser Kampf sein dürfte.
Die Glaubwürdigkeit und Seriosität dieser Seite dürfte aber dahin sein. Sie wurde gegründet um gegen den Verkauf der Seele von Werder Bremen durch Wiesenhof zu protestieren, nun wurde sie selbst zum Spekulationsobjekt gemacht in der Absicht, schnellen Profit zu erzielen. Diejenigen, die sich ernsthaft gegen die Tierquälerei von Wiesenhof und die Korrumpierung von Werder Bremen durch dieses Sponsoring engagieren wollten, wurden schlicht aufs Kreuz gelegt, denn ihr Gefällt mir-Klick wurde für plumpe Geldgeilheit missbraucht.[...]

Aber man muss trotzdem nicht einen Hof in und auswendig kennen, denn es gibt noch Verbände bzw. Markenzeichen, die wesentlich strengere Richtlinien anwenden. Genannt sei hier als Beispiel Demeter.
Deine Argumentation will ich nicht in Frage stellen, aber "Demeter" ist mit Vorsicht zu genießen. Deren Richtlinien propagieren eine biologisch-dynamische Landwirtschaft, die sich nach den anthroposophischen Lehren des Rassisten und Esoterikers Rudolf Steiner richtet.
Nicht bezahlen können oder wollen? Man kann ja auch auf andere Sachen verzichten. Wir geben heutzutage weniger Geld für Nahrungsmittel aus als früher.Und die genannten Preise sind mir einfach viel zu hoch. Das kann ich nicht bezahlen. Und ich werde weiterhin viel Fleisch essen wollen. Ich mag es einfach zu gerne. Darum werde ich auch nicht drauf verzichten. Fleisch ist für mich auch Lebensqualität. Es gehört für mich dazu.
Nicht bezahlen können oder wollen? Man kann ja auch auf andere Sachen verzichten. Wir geben heutzutage weniger Geld für Nahrungsmittel aus als früher.
Bei seit Jahren stagnierender oder gar fallender Reallohnentwicklung, gleichzeitiger Markteinführung neuer Produkte (z.B. Mobiltelefonie, vor 20 Jahren Luxus, heute Standard), der Verpflichtung des Einzelnen, sich für Rente und vielleicht bald auch Pflege privat abzusichern, und sicher noch vielen anderen Faktoren, ist das keine Frage des Willens, sondern des Könnens.
Aber für dieses Thema ist das hier nicht der richtige Thread. :cool:
Ja verzichten können nicht mehr viele...