Aktuelle Transferpolitik

Genau, versteuert wird der Gewinn. Aber dafür muss man den Unterschied zwischen Ausgabe/Einnahme und Aufwand/Ertrag schonmal kennen.

Und "ins Risiko gehen" kann man dann, wenn man aus dem operativen Geschäft einen Gewinn erwirtschaftet, der die Zinskosten für das Fremdkapital übersteigt. Derzeit macht Werder aber ohne CL einen massiven operativen Verlust. In so einer Situation ins Risiko zu gehen, zu investieren, Fremdkapital aufzunehmen und dadurch weitere Kosten in die Höhe zu treiben, wäre erstens Wahnsinn und zweitens etwas, wo jede Bank erstmal auf die Bremse tritt bzw. sich das Risiko entsprechend bezahlen lässt.

Jepp. Tue ich auch. Ich habe allerdings nur die meines Vorschreibers übernommen. An den Aussagen ändert dies aber nicht. Von daher geh mal etwas auf die Bremse mein Guter. Es dürfte jeden klar sein, was gemeint ist.

Und Deine rein persönliche Bewertung zu dem, was in der Situation richtig ist, sei Dir ja unbenommen, Fakt ist sie sicher nicht.

Auch interessant, woher Du weißt, dass Werder in dieser Saison einen operativen Verlust fährt. Bislang gibt es nur die konservative Prognose für 11/12. Man wird wohl einen Verlust von 10 Mio kalkulieren. Was 12/13 passieren wird, weißt Du woher? Wie sich das auf die Bilanz auswirken wird? Hast Du schon Zahlen?

Fakt ist im Moment eine unglaublich hohe Eigenkapitalquote von 53,7 %, ein hoher operativer Gewinn und eine Prognose mit Stand 31.12.11 (?).

In guten Zeiten bilde ich Rücklagen, um in schlechteren Zeiten mangelende Einnahmen ausgleichen zu können und eben weiter investieren zu können. Etwas was nötig ist, um wieder zu höheren Einnahmen zu kommen. Sich tot sparen ist sicherlich der falsche Weg.

Aber wenn Du noch mal richtig lesen würdest, aber ich auch einige Einschränkung um das "Mehr" an Risiko gemacht.
 
Beliebtester Club - Kokolores!

Nett ist der kleine Bruder von Scheiße, die Leute interessieren sich doch kaum für nette Vereine. Die lieben ihren Club und hassen Vereine wie Schalke, was deren Fans dazu bringt, sich komplett einzudecken. Werder hat nur so Fans wie mich, die nix kaufen.
 
Beliebtester Club - Kokolores!

Nett ist der kleine Bruder von Scheiße, die Leute interessieren sich doch kaum für nette Vereine. Die lieben ihren Club und hassen Vereine wie Schalke, was deren Fans dazu bringt, sich komplett einzudecken. Werder hat nur so Fans wie mich, die nix kaufen.

Das ist der Punkt, den ich oben meinte. Ich kauf mir auch nur alle paar Jahre mal nen Trikot und ansonsten überhaupt nichts. Leute, die sich da mit jedem Müll eindecken gibt es in anderen Clubs zuhauf, bei uns sehr wenige.
 
Noch nicht mal, 250.000 plus die Hälfte der Zuschauereinnahmen...

Natürlich sagen viele, dass KA das klug gelöst hat, vielleicht konnte man sogar die Ablöse für Akpala noch ein wenig drücken. Aber ab einem gewissen Punkt geht es mir tatsächlich auch um die Außendarstellung. Und da ist, für mich kommt man um diese Aussage nicht herum, schon irgendwie peinlich, dass man kommuniziert, der Akpala-Transfer könnte durch das Erstrundenaus gefährdet sein. Soooo arm sind wir nämlich nicht und dann müssen wir uns auch nicht so verkaufen.
Und natürlich haben wir einen nicht zu unterschätzenden Verlust durch die Nichtteilnahme am europäischen Wettbewerb, aber was wir auch haben, ist der kadermäßig größte Umbruch in der Vereinsgeschichte, bei dem wir die mit Abstand einkommenstärksten Spieler abgegeben und dafür teils sehr hohe Ablösen kassiert haben.
Ich kann es nur nochmal sagen, ich bin mit dieser Transferperiode recht zufrieden und ich möchte hier keine Zustände, wie bei so manchem Schuldenverein, aber grundsätzlich sehe ich die derzeitige Durststrecke als hausgemacht, weil wir zum richtigen Zeitpunkt nicht bereit waren, zu investieren. Wenn wir bei der Ablöse mal tiefer in die Tasche gegriffen haben, dann für Spieler, die für relativ überschaubares Gehalt gespielt haben. Für mehr Risiko war man nie bereit. Und häufig schiesst Geld eben doch Tore.
Mir ist es grundsätzlich lieber, man geht ein Risiko ein und ist sich bewusst, dass das Ganze schiefgehen kann, als dass man es scheut und auf der Stelle tritt.
Wie gesagt, mit dieser Transferperiode bin ich recht zufrieden, Fehler wurden vorher gemacht.

Wie gesagt. Mehr Risiko müsste man nur gehen, wenn man sich der Möglichkeit seine sportlichen Ziele nicht sicher wäre und noch die Notwendigkeit einer Qualitätssteigerung z. B. im DM/ZM sehen würde. Sonst natürlich nicht. Nur irgendwelche Doktrin ala "wir dürfen in 12/13 keine roten Zahlen schreiben" halte ich für ziemlichen Quark.

Und dass Akpala nicht der Klassestürmer ist, den sich KATS erhofft haben, ist doch eigentlich klar. Würde sich dadurch für Schaaf ein Bedarf eines spielstärkeren DM als Ausgleich ergeben, sollte dieses eben auch in Angriff genommen werden. Man hatte nun mal eine andere Kategorie Stürmer und ganz offenbar auch noch einen MF gesucht....wie gesagt. Alles "wenn´s".
 
Naja, sicherlich kann man sich darueber aufregen..aber was bringt es? Gar nichts, denn so wirtschaftet Werder eben und dies war schon immer die Vereinsphilosophie. Auch Rehhagel konnte nicht endlos Geld ausgeben. Herzog und Rufer waren damals mit 3 Mio. DM die teuersten Werder-Spieler unter Rehhagel und selbst unter de Mos's Umbruch wurde nie soviel Geld ausgegeben wie unter Schaaf und Allofs, auch wenn man nur diese Saison betrachtet.
Desweiteren hat Pizarro ja auch keine Abloese gebracht und man brauchte auch geld fuer andere Spieler. Und es scheint immer schwieriger zu werden, richtig gute Stuermer zu holen. Und wer kann schon Pizarro, den BESTE Bundesliga-Stuermer ALLER Zeiten, 1:1 ersetzen? Gib Akpala, Fuellkrug, Elia und Petersen doch erst einmal eine Chance...

Na ja...so ein wenig haben sich die Zeiten schon geändert. Nicht erst seit Rehhagel ;-)...

Wo steht, dass ich Akpala keine Chance geben will? Ist sicher kein schlechter Mann. Nur ist er eben nicht der große Wurf, den man angepeilt hatte. Und wenn man dazu die Gerüchte um den DM/ZM sieht, dann muss man schon mal die Frage stellen, ob Schaaf die Qualität bekommen hat, die er benötigt. Mehr habe ich auch nicht getan. :)
 
Da dümpelt Werder irgendwo im Mittelfeld der Liga rum. Fantechnisch können wir wohl mit Schalke, Dortmund, Bayern, Köln, Gladbach, Stuttgart und Hamburg nicht mithalten. Die Mitgliederzahlen stagnieren wohl auch seit einiger Zeit und die generelle Beliebtheit innerhalb Deutschlands sinkt gewaltig, weil die nun alle Dortmund geil finden.

Also diesbezueglich koennen wir nicht mit Bayern, Schalke udn Dortmund nicht mithalten. Ob dies bei den anderen Vereinen so ist, wage ich zu bezweifeln...

Wieviele Laenderspiele hat Moenchengladbach denn im Vergleich zu Bremen bekommen?
 
Jepp. Tue ich auch. Ich habe allerdings nur die meines Vorschreibers übernommen. An den Aussagen ändert dies aber nicht. Von daher geh mal etwas auf die Bremse mein Guter. Es dürfte jeden klar sein, was gemeint ist.

Und Deine rein persönliche Bewertung zu dem, was in der Situation richtig ist, sei Dir ja unbenommen, Fakt ist sie sicher nicht.

Auch interessant, woher Du weißt, dass Werder in dieser Saison einen operativen Verlust fährt. Bislang gibt es nur die konservative Prognose für 11/12. Man wird wohl einen Verlust von 10 Mio kalkulieren. Was 12/13 passieren wird, weißt Du woher? Wie sich das auf die Bilanz auswirken wird? Hast Du schon Zahlen?

Fakt ist im Moment eine unglaublich hohe Eigenkapitalquote von 53,7 %, ein hoher operativer Gewinn und eine Prognose mit Stand 31.12.11 (?).

In guten Zeiten bilde ich Rücklagen, um in schlechteren Zeiten mangelende Einnahmen ausgleichen zu können und eben weiter investieren zu können. Etwas was nötig ist, um wieder zu höheren Einnahmen zu kommen. Sich tot sparen ist sicherlich der falsche Weg.

Aber wenn Du noch mal richtig lesen würdest, aber ich auch einige Einschränkung um das "Mehr" an Risiko gemacht.

Sicher hast Du Recht, dass Werder gerade in schlechten Zeiten, z.B. bei Nicht-Erreichen der Europa League wieder mehr investieren muss. Allerdings gebe ich Maddin Recht: Ich sehe Ausgaben von fast 14 Millionen Euros diese Saison und 9 Millionen letzte Saison nicht als "totsparen" ohne Europacup-Einnahmen an.
 
Wie gesagt. Mehr Risiko müsste man nur gehen, wenn man sich der Möglichkeit seine sportlichen Ziele nicht sicher wäre und noch die Notwendigkeit einer Qualitätssteigerung z. B. im DM/ZM sehen würde. Sonst natürlich nicht. Nur irgendwelche Doktrin ala "wir dürfen in 12/13 keine roten Zahlen schreiben" halte ich für ziemlichen Quark.

Und dass Akpala nicht der Klassestürmer ist, den sich KATS erhofft haben, ist doch eigentlich klar. Würde sich dadurch für Schaaf ein Bedarf eines spielstärkeren DM als Ausgleich ergeben, sollte dieses eben auch in Angriff genommen werden. Man hatte nun mal eine andere Kategorie Stürmer und ganz offenbar auch noch einen MF gesucht....wie gesagt. Alles "wenn´s".

Also fuer ist dies nicht klar, vorallem, da wir nicht 100 % wissen,wen KATS haben wollten, der besser als Akpala und auch bezahbar ist.

Es gab Geruechte, Werder sei an Ruiz, Boriello, Andrade, Lakic, Floccari und Sagbo (mein Favorit). Ob die nun solche Kracher gewesen waeren bzw. ueberhaupt kommen wollten oder Werder diese ueberhaupt haette bezahlen koennen, steht auf einen anderen Blatt.
 
Na ja...so ein wenig haben sich die Zeiten schon geändert. Nicht erst seit Rehhagel ;-)...

Wo steht, dass ich Akpala keine Chance geben will? Ist sicher kein schlechter Mann. Nur ist er eben nicht der große Wurf, den man angepeilt hatte. Und wenn man dazu die Gerüchte um den DM/ZM sieht, dann muss man schon mal die Frage stellen, ob Schaaf die Qualität bekommen hat, die er benötigt. Mehr habe ich auch nicht getan. :)

Damit meinte ich eigentlich, dass Werder jede Saison unter KATS, vorallem in den letzten 6 Jahren, sehr viel Geld ausgegeben haben, mehr als jeder andere und man damit nicht sagen kann, sie haetten nicht genuegend investiert ;)

Ob Akpala jetzt der grosse Wurf wird oder weiss man auch nicht ;)
Ich weiss noch, als man Spieler wie Riedle und Klose als Nachfolger von Voeller und Ailton vorgestellt hat und diese als Ok-Stuermer angesehen wurden, aber keine richtigen Nachfolger. Dabei haben sie sehr viele Tore geschossen. Vielleicht verteilen sich die Tore aber auch auf mehrere Spieler. Man muss ja auch wissen, welche Spieler KATS wirklich ins Auge gefasst haben und wie diese naechste Saison (bei welchem Verein auch immer). Beim DM teile ich aber Deine Meinung, obwohl ich kaum glaube, dass sich Abnehmer fuer die Spieler finden werden, die bei Werder dort spielen und die Abloesesumme zahlen, die Werder fuer einen brauchbaren und hilfreichen DM braucht. :)

Es stand ja bisher nur Glavica zur Debatte (zumindest im Geruecht), aber in wiefern dieser Werder weiter geholfen haette, ist eine andere Frage....zudem scheint Schaaf ja auf unsere Spieler im DM zu setzen und zu vertrauen.
 
Jepp. Tue ich auch. Ich habe allerdings nur die meines Vorschreibers übernommen. An den Aussagen ändert dies aber nicht. Von daher geh mal etwas auf die Bremse mein Guter. Es dürfte jeden klar sein, was gemeint ist.

Du wirst allerdings verstehen, dass ich gegenüber Strategen, die eine Unternehmensstrategie propagieren, jedoch die grundlegenden betriebswirtschaftlichen Begriffe nicht korrekt verwenden, von vornherein skeptisch bin. Es gibt zu viele Schlauschnacker, die angeblich wissen, wie es richtig geht, aber nicht zwischen Einnahmen und Erträgen unterscheiden. Leider ist dieser Verdacht auch in Bezug auf Deine Beiträge nicht von der Hand zu weisen.

Denn die Gewinne, die Werder erwirtschaftet hat, wurden weniger in der CL erzielt, denn die so generierten Einnahmen wurden wieder für Spielergehälter, Prämien etc. pp. ausgegeben. Die Gewinne wurden dadurch erzielt, dass Spieler mit dem Buchwert x zu einem deutlich höheren Betrag verkauft wurden. Wie Klose, Diego, Özil etc.

Auch interessant, woher Du weißt, dass Werder in dieser Saison einen operativen Verlust fährt. Bislang gibt es nur die konservative Prognose für 11/12. Man wird wohl einen Verlust von 10 Mio kalkulieren. Was 12/13 passieren wird, weißt Du woher? Wie sich das auf die Bilanz auswirken wird? Hast Du schon Zahlen?

Wenn man nun das betrachtet, was ich oben geschrieben habe, dann wird man sehen, dass Werder eigentlich immer Verlust macht, wenn keine entsprechenden Transfererlöse erzielt werden können. Hinzu kommt, dass Werder die Gehaltskosten ohne internationales Geschäft reduzieren musste und möglicherweise weiter reduzieren muss. Das passt nicht zu der These, gerade jetzt kräftig zu investieren, weil man damit eben auch die Fixkosten in die Höhe treibt.

Ob Werder nun Gewinn macht, hängt davon ab, ob sich die Truppe sportlich weiterentwickelt und ob z.B. Arnautovic im Sommer teuer verkauft werden kann.

Fakt ist im Moment eine unglaublich hohe Eigenkapitalquote von 53,7 %, ein hoher operativer Gewinn und eine Prognose mit Stand 31.12.11 (?).

In guten Zeiten bilde ich Rücklagen, um in schlechteren Zeiten mangelende Einnahmen ausgleichen zu können und eben weiter investieren zu können. Etwas was nötig ist, um wieder zu höheren Einnahmen zu kommen. Sich tot sparen ist sicherlich der falsche Weg.

Erstmal würde ich diesen Gewinn nicht als "operativ" bezeichnen, da er nun einmal daran hängt, dass man Spieler teuer verkaufen kann und da drängt sich derzeit keiner auf. Die operativen Einnahmen sind eben vor allem TV, Vermarktung, Eintrittskarten etc., und die sind in Bremen leider nicht so hoch, dass man ohne CL einen teuren Kader stemmen kann. Insofern kann man auch nicht von totsparen, sondern muss von gesundschrumpfen reden.

Wenn Du Dich an der Eigenkapitalquote aufhängst: Eine hohe Eigenkapitalquote ist mit sicherheit nicht schlecht. Und nur weil sie hoch ist, heißt das nicht, dass wir Rücklagen haben. Rücklagen werden gesondert ausgewiesen.

Investiere ich nun kräftig und treibe damit auch die Gehaltskosten in die Höhe, so setze ich mich als Verein wie Werder Bremen unter immer größeren Zugzwang, immer höhere Transferüberschüsse zu erzielen, um deie immer weiter steigenden Kosten für Gehälter und Zinsen zu stemmen.
 
Also diesbezueglich koennen wir nicht mit Bayern, Schalke udn Dortmund nicht mithalten. Ob dies bei den anderen Vereinen so ist, wage ich zu bezweifeln...
Im Internet sind wir gut vertreten, aber auch nur da. Ansonsten halten sich die wirklichen Werder-Fans stark in Grenzen. Also im Vergleich zu besagten Vereinen. Finde die Statistiken dazu allerdings gerade nicht. Werder hatte nur sehr viele Sympathisanten, die aber inzwischen fast alle zu den Dortmundern abgewandert sind, halt die typischen Modefans.
Wo gibt es denn Werder-Fans? In Bremen und den Dörfern umzu, in Berlin noch einigermaßen und ansonsten überall verstreut mal den einen oder anderen. International sieht das sehr mau aus. Da sind besagte Vereine einfach weiter, auch wenn Werder durch die erfolgreichen Jahre sehr gut aufgeholt hat und sicherlich zeitweise sogar vorne war.
Unterschätze vor allem nicht Vereine wie Köln oder Pauli. Die haben deutlich mehr Fans als wir. Stuttgart dürfte ne knappe Sache sein, da bin ich mir nicht sicher. Der HSV hat definitiv mehr Anhänger als wir. Haben auch ein größeres Einzugsgebiet. Hamburg, große Teile des nördlichen Niedersachsens und Schleswig-Holstein, dazu viele der Inseln.

Wieviele Laenderspiele hat Moenchengladbach denn im Vergleich zu Bremen bekommen?
Gegenfrage: Wieviele hatten wir? Wir hatten jetzt eines im Februar und davor das letzte 2005. Gladbach hatte in diesem Zeitraum vier Länderspiele und die Frauen-WM. Dazu Konzerte usw., die bei uns gar nicht mehr stattfinden.
 
Du wirst allerdings verstehen, dass ich gegenüber Strategen, die eine Unternehmensstrategie propagieren, jedoch die grundlegenden betriebswirtschaftlichen Begriffe nicht korrekt verwenden, von vornherein skeptisch bin. Es gibt zu viele Schlauschnacker, die angeblich wissen, wie es richtig geht, aber nicht zwischen Einnahmen und Erträgen unterscheiden. Leider ist dieser Verdacht auch in Bezug auf Deine Beiträge nicht von der Hand zu weisen.



Denn die Gewinne, die Werder erwirtschaftet hat, wurden weniger in der CL erzielt, denn die so generierten Einnahmen wurden wieder für Spielergehälter, Prämien etc. pp. ausgegeben. Die Gewinne wurden dadurch erzielt, dass Spieler mit dem Buchwert x zu einem deutlich höheren Betrag verkauft wurden. Wie Klose, Diego, Özil etc.



Wenn man nun das betrachtet, was ich oben geschrieben habe, dann wird man sehen, dass Werder eigentlich immer Verlust macht, wenn keine entsprechenden Transfererlöse erzielt werden können. Hinzu kommt, dass Werder die Gehaltskosten ohne internationales Geschäft reduzieren musste und möglicherweise weiter reduzieren muss. Das passt nicht zu der These, gerade jetzt kräftig zu investieren, weil man damit eben auch die Fixkosten in die Höhe treibt.

Ob Werder nun Gewinn macht, hängt davon ab, ob sich die Truppe sportlich weiterentwickelt und ob z.B. Arnautovic im Sommer teuer verkauft werden kann.



Erstmal würde ich diesen Gewinn nicht als "operativ" bezeichnen, da er nun einmal daran hängt, dass man Spieler teuer verkaufen kann und da drängt sich derzeit keiner auf. Die operativen Einnahmen sind eben vor allem TV, Vermarktung, Eintrittskarten etc., und die sind in Bremen leider nicht so hoch, dass man ohne CL einen teuren Kader stemmen kann. Insofern kann man auch nicht von totsparen, sondern muss von gesundschrumpfen reden.

Wenn Du Dich an der Eigenkapitalquote aufhängst: Eine hohe Eigenkapitalquote ist mit sicherheit nicht schlecht. Und nur weil sie hoch ist, heißt das nicht, dass wir Rücklagen haben. Rücklagen werden nämlich in der Bilanz auf der Aktivseite ausgewiesen, das Eigenkapital steht jedoch auf der Passivseite und hat mit Rücklagen überhaupt nichts zu tun. Die Eigenkapitalquote bezeichnet lediglich simpel gesagt welcher Anteil des Vereinsvermögens auch wirkilich dem Verein gehört und nicht der Bank.

Investiere ich nun kräftig und treibe damit auch die Gehaltskosten in die Höhe, so setze ich mich als Verein wie Werder Bremen unter immer größeren Zugzwang, immer höhere Transferüberschüsse zu erzielen, um deie immer weiter steigenden Kosten für Gehälter und Zinsen zu stemmen.

Wenn Du meinst. ist ja auch am Einfachsten :-). Also erstmal die Kompetenz anzweifeln. :bier:

Ich habe leider keine Zeit mehr, weil ich jetzt ins Wochenende starte.

Aber wie gesagt. Genauer lesen und nicht nur die üblichen Kommentare kopieren. Ich habe nichts von kräftigem Investieren geschrieben. Aber vielleicht liest Du meine Beträge mal etwas genauer, bevor Du Dir so viel Mühe machst und dann am Thema vorbeischreibst...:)
 
Du hast dich explizit auf einen Beitrag von Dir bezogen, in dem Du dargelegt hast, wie hoch das Gesamtkapital von Werder Bremen ist, wie hoch das Eigenkapital sei und wie viele Millionen Fremdkapital man noch aufnehmen könnte, um es zu investieren. Nun habe ich aber dargelegt, warum das nicht sinnvoll und riskant ist.

Du vergisst nämlich den Unterschied zwischen Fußballvereinen und anderen Unternehmen: Während eine möglichst hohe Eigenkapitalrendite das Ziel von den allermeisten Unternehmen ist und diese, bei positiver Ertragslage (bzw. solange eben die Fremdkapitalrendite höher ist als der Fremdkapitalzins) durch eine Erhöhung des Fremdkapitalanteils gesteigert werden kann (nennt man auch Leverage-Effekt), so ist eben bei Fußballvereinen der sportliche Erfolg die wichtigste Maßeinheit und es wird eben auch oft Verlust gemacht, wenn es sportlich weniger gut läuft als erhofft. Und dann ist eben ein hoher Eigenkapitalanteil etwas sehr gutes, weil Eigenkapital keine Zinsen kostet und man dann nicht wie z.B. der 1. FC Köln derzeit in der bilanziellen Überschuldung landet, nur weil man absteigt.
 
Im Internet sind wir gut vertreten, aber auch nur da. Ansonsten halten sich die wirklichen Werder-Fans stark in Grenzen. Also im Vergleich zu besagten Vereinen. Finde die Statistiken dazu allerdings gerade nicht. Werder hatte nur sehr viele Sympathisanten, die aber inzwischen fast alle zu den Dortmundern abgewandert sind, halt die typischen Modefans.
Wo gibt es denn Werder-Fans? In Bremen und den Dörfern umzu, in Berlin noch einigermaßen und ansonsten überall verstreut mal den einen oder anderen. International sieht das sehr mau aus. Da sind besagte Vereine einfach weiter, auch wenn Werder durch die erfolgreichen Jahre sehr gut aufgeholt hat und sicherlich zeitweise sogar vorne war.
Unterschätze vor allem nicht Vereine wie Köln oder Pauli. Die haben deutlich mehr Fans als wir. Stuttgart dürfte ne knappe Sache sein, da bin ich mir nicht sicher. Der HSV hat definitiv mehr Anhänger als wir. Haben auch ein größeres Einzugsgebiet. Hamburg, große Teile des nördlichen Niedersachsens und Schleswig-Holstein, dazu viele der Inseln.


Gegenfrage: Wieviele hatten wir? Wir hatten jetzt eines im Februar und davor das letzte 2005. Gladbach hatte in diesem Zeitraum vier Länderspiele und die Frauen-WM. Dazu Konzerte usw., die bei uns gar nicht mehr stattfinden.

Weiss ich nicht, deswegen habe ich ja gefragt ;) Zu den Anhaengern anderer und unseres Vereins: Werder hat auch viele Anhaenger in großen Teilen des nördlichen Niedersachsens und Schleswig-Holstein sowie in MV, Brandenburg und Sachsen-Anhalt und ich glaube auch noch in Sachsen und Thueringen. Ich wollte ja auch nicht damit sagen, dass diese Vereine nicht mehr haben, aber ich bezweifle dies eben, vorallem so lange ich keine zuverlaessigen Statistiken gelesen haben...somit sehe ich es weiter als Definitionssache und kein Fakt...
 
Weiss ich nicht, deswegen habe ich ja gefragt ;) Zu den Anhaengern anderer und unseres Vereins: Werder hat auch viele Anhaenger in großen Teilen des nördlichen Niedersachsens und Schleswig-Holstein sowie in MV, Brandenburg und Sachsen-Anhalt und ich glaube auch noch in Sachsen und Thueringen. Ich wollte ja auch nicht damit sagen, dass diese Vereine nicht mehr haben, aber ich bezweifle dies eben, vorallem so lange ich keine zuverlaessigen Statistiken gelesen haben...somit sehe ich es weiter als Definitionssache und kein Fakt...

Ist schwer, sowas zu finden. Habe nur das gefunden auf die Schnelle. http://www.horizontstats.de/statist...-der-bundesligavereine-in-der-kategorie-fans/
Da sind Gladbach und Stuttgart hinter uns. Dortmund und Bayern haben international noch etliche Fans, Schalke wohl auch noch einigermaßen. Facebook hingegen hat null Aussagekraft.
Mitgliedszahlen sind wir nur 8. http://www.bild.de/sport/fussball/1...tabelle-bayern-vor-schalke-19328738.bild.html
 
So wurde auch kein Stürmer hier gefordert, der Pizarro 1:1 ersetzen könnte. Nur sind die Namen ja bekannt, die gehandet wurden. Und es kam eben nur eine C-Verpflichtung. Man mag keinen der Wunschkandidaten verpflichtet bekommen haben, aber dann wieder dieses Gejaule, dass man sich ja den Akpala plötzlich kaum mehr leisten könne,

Nur ist Akpala ganz sicher nicht der Transfer, der Allofs und Schaaf vorschwebte.
Zwischen 5 und 10 Mio...der Stürmer sollte eh kommen. Und wenn man überlegt, wer alles im Gespräch - offenbar auch bei KATS - war, dann ist das Ergebnis kein Brüller. Und die Aussage, dass man nach dem Ausscheiden im DFB-Pokal erstmal bei Willi nachfragen müsse, schon ärmlich.

Und zu einem DM gab es ja immer mal wieder Gerüchte. Zuletzt Diarra...

Findest Du? Ich habe nichts gegen Akpala. Aber wozu haben wir dann Petersen ohne KO geliehen? Dann wäre ich lieber mit Rosi, Akpala und Lücke in die Saison gegangen...aber immerhin sollte ja nun noch Geld für einen DM/ZM vorhanden sein :-)....

Ich denke, dass einige User zu oft im Vorschlagsthread für Neuverpflichtungen unterwegs sind und zu sehr drauf hören, wenn TheBrain gehört haben will, dass irgendjemand kommen soll. Akpala und deine Beiträge dazu sind ein gutes Beispiel dafür.
Wenn man davon spricht, dieser und jener Spieler sei "gehandelt" worden, dann muss man doch unterscheiden, ob man davon spricht, dass er im Vorschlagsthread gehandelt worden ist (null Relevanz), ob er in Quellen mit Werder in Verbindung gebracht worden ist, bei denen keiner weiß, ob da überhaupt was dran ist und wenn, ob er beobachtet, mit ihm verhandelt, oider ein Angebot abgegeben wurde, oder ob es tatsächlich verlässliche Hinweise drauf gibt, dass Werder sich konkret mit einem Spieler befasst hat. Und ich denke, dass das bei den allerwenigsten Spielern der Fall war, bei denen du davon ausgehst, dass sie "gehandelt" wurden (und damit schon fast bei Werder waren?).
Hinzu kommt noch, dass der "Wert" eines Spielers, mangels anderer Daten, einfach teilweise stur am Marktwert und der spekulativ bazahlten Ablöse gemessen wird.

Und schwupps, hat man aus einem Spieler wie Akpala "Kategorie C" gemacht und war er garantiert nicht der Spieler, der Schaaf und Allofs vorschwebte.
Das ist zum einen, vorsichtig gesagt, völlige Spekulation. Und sehr fragwürdig, was den Sinn angeht.
Denn man könnte sich ja auch darüber freuen, dass Allofs für relativ kleines Geld einen Stürmer geholt hat, der in Belgien Torschützenkönig war, einen noch nicht vorhandenen Stürmertyp verkörpert und relativ zuverlässig in Belgien getroffen hat. Aber wenn man so an Marktwerten und Summen hängt, wäre es so gesehen wahrscheinlich strategisch sinnvoller gewesen, für das eigene Ansehen bei vielen Fans, wenn Werder gestreut hätte, der Spieler würde ca. 10 Mio kosten.

Jedenfalls ist seit einigen Jahren immer der selbe Mist. Zunächst wird erzählt, wo Werder alles neue Spieler brauche (als sei das sportlicihe Abschneiden durch die Zahl und die Namen der Neuverpflichtungen vorbestimmt und als würden Verletzungen, Formkrisen, Spielsystem, Selbsvtertrauen keine Rolle spielen).
Aufgrund von eigenen Wünschen, spekulativen Quellen und Gerüchten wird dann erstmal erzählt, wen aus diesm großen Topf Spekulationen und Erfindungen Werder gefälligst holen müsse. Und natürlich, dass dringend ein "X-Nachfolger" hermüsse oder ein Spieler der den und den ersetzt.
Passiert das dann nicht in der Form, wird die Neuverpflichtungspolitik tendenziell schlecht geredet. Und für eventuelle Misserfolge sind dann schon die Diskussionsthemen vorgegeben.
Dabei wäre es allein schon strategisch sinnvoller, jemanden wie Akpala nicht durch sinnlose Vergleiche und die Behauptung, er sei eigentlich eine Notlösung und gar nicht gewollt, zu belasten.

MFG dkbs
 
Ich denke, dass einige User zu oft im Vorschlagsthread für Neuverpflichtungen unterwegs sind und zu sehr drauf hören, wenn TheBrain gehört haben will, dass irgendjemand kommen soll. Akpala und deine Beiträge dazu sind ein gutes Beispiel dafür.
Wenn man davon spricht, dieser und jener Spieler sei "gehandelt" worden, dann muss man doch unterscheiden, ob man davon spricht, dass er im Vorschlagsthread gehandelt worden ist (null Relevanz), ob er in Quellen mit Werder in Verbindung gebracht worden ist, bei denen keiner weiß, ob da überhaupt was dran ist und wenn, ob er beobachtet, mit ihm verhandelt, oider ein Angebot abgegeben wurde, oder ob es tatsächlich verlässliche Hinweise drauf gibt, dass Werder sich konkret mit einem Spieler befasst hat. Und ich denke, dass das bei den allerwenigsten Spielern der Fall war, bei denen du davon ausgehst, dass sie "gehandelt" wurden (und damit schon fast bei Werder waren?).
Hinzu kommt noch, dass der "Wert" eines Spielers, mangels anderer Daten, einfach teilweise stur am Marktwert und der spekulativ bazahlten Ablöse gemessen wird.

Und schwupps, hat man aus einem Spieler wie Akpala "Kategorie C" gemacht und war er garantiert nicht der Spieler, der Schaaf und Allofs vorschwebte.
Das ist zum einen, vorsichtig gesagt, völlige Spekulation. Und sehr fragwürdig, was den Sinn angeht.
Denn man könnte sich ja auch darüber freuen, dass Allofs für relativ kleines Geld einen Stürmer geholt hat, der in Belgien Torschützenkönig war, einen noch nicht vorhandenen Stürmertyp verkörpert und relativ zuverlässig in Belgien getroffen hat. Aber wenn man so an Marktwerten und Summen hängt, wäre es so gesehen wahrscheinlich strategisch sinnvoller gewesen, für das eigene Ansehen bei vielen Fans, wenn Werder gestreut hätte, der Spieler würde ca. 10 Mio kosten.

Jedenfalls ist seit einigen Jahren immer der selbe Mist. Zunächst wird erzählt, wo Werder alles neue Spieler brauche (als sei das sportlicihe Abschneiden durch die Zahl und die Namen der Neuverpflichtungen vorbestimmt und als würden Verletzungen, Formkrisen, Spielsystem, Selbsvtertrauen keine Rolle spielen).
Aufgrund von eigenen Wünschen, spekulativen Quellen und Gerüchten wird dann erstmal erzählt, wen aus diesm großen Topf Spekulationen und Erfindungen Werder gefälligst holen müsse. Und natürlich, dass dringend ein "X-Nachfolger" hermüsse oder ein Spieler der den und den ersetzt.
Passiert das dann nicht in der Form, wird die Neuverpflichtungspolitik tendenziell schlecht geredet. Und für eventuelle Misserfolge sind dann schon die Diskussionsthemen vorgegeben.
Dabei wäre es allein schon strategisch sinnvoller, jemanden wie Akpala nicht durch sinnlose Vergleiche und die Behauptung, er sei eigentlich eine Notlösung und gar nicht gewollt, zu belasten.

MFG dkbs

Eben, sehr gut gesagt :daumen:

Ich moechte aber noch hinzufuegen, dass auch ein "persoenlicher Wunschspieler" der um die 10 Mio kostet, nicht unbedingt einschlagen muss. Und Werder hat zusaetzlich nie mehr als 8,5 Mio. hoechstens fuer einen Spieler ausgegeben.
 
Eben, sehr gut gesagt :daumen:

Ich moechte aber noch hinzufuegen, dass auch ein "persoenlicher Wunschspieler" der um die 10 Mio kostet, nicht unbedingt einschlagen muss. Und Werder hat zusaetzlich nie mehr als 8,5 Mio. hoechstens fuer einen Spieler ausgegeben.

Die Zeiten sind aber auch lange vorbei, wo es einen Miro Klose für festgeschriebene 5 Mio. zu kaufen gab. Für 8,5 Mio. bekommt man heute garantiert keinen TopStürmer mehr. Im übrigen finde ich die Klassifizierung nach 1a,b oder c überhaupt nicht verwerflich, vielmehr für ein hilfreiches Parameter, das letztendlich auch etwas über den aktuellen Marktwert eines Einzelnen aussagt. Es geht hier ja ausschließlich um den Preis des Fußballers, nicht den Wert des Menschen. Ist doch glasklar.
 
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