Aktuelle Transferpolitik

Wie gut oder schlecht die nun fast abgelaufene TP war, wird sich doch ohnehin erst frühestens zur WP einigermaßen rausstellen.
Denn derzeit ist bzgl. der Neueinkäufe noch sehr viel im Dunkeln bzw spekulativ. Wie wird sich Elia bspw über einen längeren Zeitraum machen? Was kann man von NP erwarten, der seine erste BL-Saison als evtl. Vollzeitstürmer vor sich hat? Was wird KdB tatsächlich in die Waagschale werfen können und auf welcher Position? Akpala - für mich derzeit noch ein großes Fragezeichen. Ebenso wie Gebre S., der noch nicht wirklich sicher wirkt. Kann und wird er sich dem BL-Tempo anpassen? Wenn ja, wann? Gleiches gilt für Luki, der bisher nur 2. BL-Erfahrung hat.
Wie wirkt es sich im DM aus, daß wir dort erneut keinen vernünftigen Strategen geholt haben und legilich mit Bordmitteln diese Position zu kitten versuchen? Inwieweit war es richtig, auf ein neues System umzustellen und wie lange wird TS evtl. daran festhalten...?

Für mich sind derzeit noch so verdammt viel Fragen offen, daß ich es aktuell für gar nicht möglich halte, hier schon irgendetwas zu bewerten und zu prognostizieren. Zunächst einmal haben wir allein im letzten Jahr mit Pizza, Naldo, Merte, Wiese und Marin nicht wenig Qualität verloren. Ob und wie wir das einigermaßen kompensieren/auffangen können wird man wohl erst in ein paar Monaten erkennen können...
 
Die spielen CL, bzw. wollten sie und hatten schon vor ihrem Erfolg deutlich höhere Einnahmen, u.a. durch deren Stadion und deutlich besseren Standort. Außerdem haben sie auch durch Verkäufe fett Geld eingenommen, u.a. Reus. Also was soll der Vergleich?

Transfereinnahmen hatten wir auch, CL-Leage gespielt auch, ihren guten Standort müssen sie sich mit mehreren anderen Clubs teilen.

Also wer vor 5 Jahren Gladbach höher eingestuft hätte als Werder, den hätte man ausgelacht. Jedesmal wenn ich das Wort schlechter Standort höre ist das für mich ne Ausrede. Als wenn sich Werder nur regional vermarkten lässt. Ich glaube einfach das es mittlerweile besser geführte Vereine gibt als unseren.
 
ein ehemals potentieller Transfer, dem ich wirklich hinterhertrauere ist Ibisevic. Damals war ich selbst nicht so übrzeugt, aber wäre da für 5 Mio zu uns gekommen, würde uns das sehr gut zu gesicht verstehen. Echt schade, aber wie gesagt, damals war ich selbst nicht sicher...
 
ich traue mich das gar nicht zu fragen, weil es doch längst klar sein sollte: bei den ganzen millionenschiebereien ist euch schon klar, dass transfreeinnahmen voll VERSTEUERT werden müssen, transferausgaben aber nur über die vertragslaufzeit ABGESCHRIEBEN werden können? eine transferbilanz ist eben keine einnahme-überschuss-rechnung. ich habe jetzt nicht genau den überblick, aber wenn man unser sogenanntes "transferplus" einfach mal halbiert und das "gehaltsplus" dazu addiert, müsste man doch in etwa bei der größenordnung der gezahlten leih- und ablösesummen landen. mein grundgefühl ist eher: was den haushalt betrifft, ist durch die insgesamt moderate und ausgeglichene gehaltspolitik das schiff aus einer gefährlichen seitenlage befreit worden. und genau das scheint teil eines sportlich-wirtschaftlichen gesamtkonzepts zu sein. und die ständigen forderungen nach "mehr risiko" für einen "pizarroersatz" usw. übersehen doch außerdem dreierlei: erstens, wie glücklich, weil geradezu persönlicher natur, die wiederverpflichtung pizarros war; zweitens, wie sehr jemand wie pizarro gerade durch seine überragende klasse die weiterentwicklung der mannschaft blockiert hat (und jetzt zieht mal die paar prozent charakterliche und sportlich extraklasse von pizza ab, dann habt ihr jemanden wie bendtner –*will man das, wenn's mal nicht so läuft?); und drittens, wie schlecht die erfahrungen "brüllern", "knallern", "raketen" usw. in den letzten jahren waren. wir bewegen uns nunmal, selbst wenn wir "ins risiko gehen", deutlich diesseits der 10-millionen-marke, und da wimmelt es bekanntlich von wundertüten. verlässliche qualität kostet einfach mehr, als wir uns je werdenleisten können. fast alle echten knaller der letzten jahre waren doch schnäppchen mit potential. wenn man sich darauf wieder zurückbesinnt, dann sehe ich da eine klare linie. und mehr kann man nach dem irritierenden eindruck von unentschiedenheit, ja planlosigkeit, der in den letzten zwei, drei jahren herrschte, zum jetzigen zeitpunkt nicht erwarten, finde ich. es ist nunmal so, wenn man risiken eingeht: was die zukunft angeht, wird man nicht schlauer, wenn die einem ständig ihre hoffnungen, die anderen ständig ihre befürchtungen herunterbeten. also klappe halten, anfeuern, glotze umarmen, und mal sehen, wo wir Ende März so stehen.

Versteuert werden müssen die Transfereinnahmen wie alle anderen Einnahmen nur dann, wenn die Ausgaben die Einnahmen übersteigen. Dann werden Ertragssteuer (ca. 1/3 des Plus) fällig. Die Abschreibungen summieren sich eben über die Laufzeiten der Verträge. Man kann die Transfereinnahmen nicht getrennt von allen anderen Einnahmen sehen. Man muss sich ja auch nur klar machen, dass Werder seit 2004 jedes Jahr einen Gewinn gemacht macht, trotz aller Investitionen und einem ungewöhnlich niedrigen Schuldenstand.

Im Allofs-Thread wurde doch schon diskutiert, wie viel Geld ein Herabsetzen der EKQ von 53,7 % auf 35 % bringen würde. Eben 38 Mio. Dass die keine Option ist, ist klar, aber es zeigt eben auch, dass Werder auch völlig seriös ins Risiko gehen könnte

So wurde auch kein Stürmer hier gefordert, der Pizarro 1:1 ersetzen könnte. Nur sind die Namen ja bekannt, die gehandet wurden. Und es kam eben nur eine C-Verpflichtung. Man mag keinen der Wunschkandidaten verpflichtet bekommen haben, aber dann wieder dieses Gejaule, dass man sich ja den Akpala plötzlich kaum mehr leisten könne, weil man im DFB-Pokal ausgeschieden sei. Was bringt denn eine zweite Runde gegen einen Amateur/Drittligisten? 500.000 inkl. Prämie?

An einem DM/ZM war man ganz offenbar auch interessiert...und wenn man wirklich sportlichen Bedarf gesehen hat, dann muss man dies eben auch gegen den AR durchsetzen. Doktrin wie - wir dürfen nur schwarze Zahlen in einem Geschäftsjahr schreiben - helfen Werder sicherlich kaum weiter.
 
Transfereinnahmen hatten wir auch, CL-Leage gespielt auch, ihren guten Standort müssen sie sich mit mehreren anderen Clubs teilen.
Wir hatten diesen Sommer Transfereinnahmen von knapp 25 Mio.?
Und besserer Standort bleibt besserer Standort. Die hatten schon während unserer CL-Zeit deutlich bessere Einnahmen durch Stadion und co. als wir. Haben ja auch damals schon ordentlich Geld verpulvert.

Also wer vor 5 Jahren Gladbach höher eingestuft hätte als Werder, den hätte man ausgelacht.
Warum hätte das auch jemand tun sollen? :confused:

Jedesmal wenn ich das Wort schlechter Standort höre ist das für mich ne Ausrede. Als wenn sich Werder nur regional vermarkten lässt. Ich glaube einfach das es mittlerweile besser geführte Vereine gibt als unseren.
Es ist keine Ausrede. Dass Werder durch den schlechten Standort deutlich weniger Einnahmen hat, ist einfach so. Die Fans in Bremen und umzu sind viel weiter verstreut, haben eine ganz andere Identifikation mit dem Verein und es gibt schlichtweg nicht ein größeres Unternehmen, das man als vereinsnah bezeichnen könnte, außer vielleicht noch Haake Beck oder Tageszeitungen und kleine Firmen.
Dazu kommt unser kleines Stadion. Da hat Gladbach einfach die Nase vorn, auch was Länderspiele angeht, die nochmal fett Kohle bringen.
 
Was bringt denn eine zweite Runde gegen einen Amateur/Drittligisten? 500.000 inkl. Prämie?

Noch nicht mal, 250.000 plus die Hälfte der Zuschauereinnahmen...

Natürlich sagen viele, dass KA das klug gelöst hat, vielleicht konnte man sogar die Ablöse für Akpala noch ein wenig drücken. Aber ab einem gewissen Punkt geht es mir tatsächlich auch um die Außendarstellung. Und da ist, für mich kommt man um diese Aussage nicht herum, schon irgendwie peinlich, dass man kommuniziert, der Akpala-Transfer könnte durch das Erstrundenaus gefährdet sein. Soooo arm sind wir nämlich nicht und dann müssen wir uns auch nicht so verkaufen.
Und natürlich haben wir einen nicht zu unterschätzenden Verlust durch die Nichtteilnahme am europäischen Wettbewerb, aber was wir auch haben, ist der kadermäßig größte Umbruch in der Vereinsgeschichte, bei dem wir die mit Abstand einkommenstärksten Spieler abgegeben und dafür teils sehr hohe Ablösen kassiert haben.
Ich kann es nur nochmal sagen, ich bin mit dieser Transferperiode recht zufrieden und ich möchte hier keine Zustände, wie bei so manchem Schuldenverein, aber grundsätzlich sehe ich die derzeitige Durststrecke als hausgemacht, weil wir zum richtigen Zeitpunkt nicht bereit waren, zu investieren. Wenn wir bei der Ablöse mal tiefer in die Tasche gegriffen haben, dann für Spieler, die für relativ überschaubares Gehalt gespielt haben. Für mehr Risiko war man nie bereit. Und häufig schiesst Geld eben doch Tore.
Mir ist es grundsätzlich lieber, man geht ein Risiko ein und ist sich bewusst, dass das Ganze schiefgehen kann, als dass man es scheut und auf der Stelle tritt.
Wie gesagt, mit dieser Transferperiode bin ich recht zufrieden, Fehler wurden vorher gemacht.
 
Versteuert werden müssen die Transfereinnahmen wie alle anderen Einnahmen nur dann, wenn die Ausgaben die Einnahmen übersteigen.

Ouch.

Erstes Semester BWL geschlafen?

Bereits an diesem Satz ist ja alles so grottenfalsch, dass ich es mir spare, die Denkfehler in Deinen Ausführungen zur "Eigenkapitalquote" zu kommentieen. Höchstens insofern, dass ich hoffe, dass Du nie Verantwortung für ein größeres Unternehmen und die damit verbundenen Existenzen von ein paar tausend Mitarbeitern bekommst.
 
Ouch.

Erstes Semester BWL geschlafen?

Bereits an diesem Satz ist ja alles so grottenfalsch, dass ich es mir spare, die Denkfehler in Deinen Ausführungen zur "Eigenkapitalquote" zu kommentieen. Höchstens insofern, dass ich hoffe, dass Du nie Verantwortung für ein größeres Unternehmen und die damit verbundenen Existenzen von ein paar tausend Mitarbeitern bekommst.

naja, die Begriffe Einnahme, Ausgabe etc..passen hier sicher nicht ganz, aber das was er ausdrücken möchte, nämlich dass Werder den Gewinn versteuerrn muss und nicht einzelen Transfereinnahme, stimmt ja so schon.
 
Genau, versteuert wird der Gewinn. Aber dafür muss man den Unterschied zwischen Ausgabe/Einnahme und Aufwand/Ertrag schonmal kennen.

Und "ins Risiko gehen" kann man dann, wenn man aus dem operativen Geschäft einen Gewinn erwirtschaftet, der die Zinskosten für das Fremdkapital übersteigt. Derzeit macht Werder aber ohne CL einen massiven operativen Verlust. In so einer Situation ins Risiko zu gehen, zu investieren, Fremdkapital aufzunehmen und dadurch weitere Kosten in die Höhe zu treiben, wäre erstens Wahnsinn und zweitens etwas, wo jede Bank erstmal auf die Bremse tritt bzw. sich das Risiko entsprechend bezahlen lässt.
 
Ouch.

Erstes Semester BWL geschlafen?

Bereits an diesem Satz ist ja alles so grottenfalsch, dass ich es mir spare, die Denkfehler in Deinen Ausführungen zur "Eigenkapitalquote" zu kommentieen. Höchstens insofern, dass ich hoffe, dass Du nie Verantwortung für ein größeres Unternehmen und die damit verbundenen Existenzen von ein paar tausend Mitarbeitern bekommst.

Genau, versteuert wird der Gewinn. Aber dafür muss man den Unterschied zwischen Ausgabe/Einnahme und Aufwand/Ertrag schonmal kennen.

Und "ins Risiko gehen" kann man dann, wenn man aus dem operativen Geschäft einen Gewinn erwirtschaftet, der die Zinskosten für das Fremdkapital übersteigt. Derzeit macht Werder aber ohne CL einen massiven operativen Verlust. In so einer Situation ins Risiko zu gehen, zu investieren, Fremdkapital aufzunehmen und dadurch weitere Kosten in die Höhe zu treiben, wäre erstens Wahnsinn und zweitens etwas, wo jede Bank erstmal auf die Bremse tritt bzw. sich das Risiko entsprechend bezahlen lässt.

danke.
 
Versteuert werden müssen die Transfereinnahmen wie alle anderen Einnahmen nur dann, wenn die Ausgaben die Einnahmen übersteigen. Dann werden Ertragssteuer (ca. 1/3 des Plus) fällig. Die Abschreibungen summieren sich eben über die Laufzeiten der Verträge. Man kann die Transfereinnahmen nicht getrennt von allen anderen Einnahmen sehen. Man muss sich ja auch nur klar machen, dass Werder seit 2004 jedes Jahr einen Gewinn gemacht macht, trotz aller Investitionen und einem ungewöhnlich niedrigen Schuldenstand.

Im Allofs-Thread wurde doch schon diskutiert, wie viel Geld ein Herabsetzen der EKQ von 53,7 % auf 35 % bringen würde. Eben 38 Mio. Dass die keine Option ist, ist klar, aber es zeigt eben auch, dass Werder auch völlig seriös ins Risiko gehen könnte

So wurde auch kein Stürmer hier gefordert, der Pizarro 1:1 ersetzen könnte. Nur sind die Namen ja bekannt, die gehandet wurden. Und es kam eben nur eine C-Verpflichtung. Man mag keinen der Wunschkandidaten verpflichtet bekommen haben, aber dann wieder dieses Gejaule, dass man sich ja den Akpala plötzlich kaum mehr leisten könne, weil man im DFB-Pokal ausgeschieden sei. Was bringt denn eine zweite Runde gegen einen Amateur/Drittligisten? 500.000 inkl. Prämie?

An einem DM/ZM war man ganz offenbar auch interessiert...und wenn man wirklich sportlichen Bedarf gesehen hat, dann muss man dies eben auch gegen den AR durchsetzen. Doktrin wie - wir dürfen nur schwarze Zahlen in einem Geschäftsjahr schreiben - helfen Werder sicherlich kaum weiter.

Naja, sicherlich kann man sich darueber aufregen..aber was bringt es? Gar nichts, denn so wirtschaftet Werder eben und dies war schon immer die Vereinsphilosophie. Auch Rehhagel konnte nicht endlos Geld ausgeben. Herzog und Rufer waren damals mit 3 Mio. DM die teuersten Werder-Spieler unter Rehhagel und selbst unter de Mos's Umbruch wurde nie soviel Geld ausgegeben wie unter Schaaf und Allofs, auch wenn man nur diese Saison betrachtet.
Desweiteren hat Pizarro ja auch keine Abloese gebracht und man brauchte auch geld fuer andere Spieler. Und es scheint immer schwieriger zu werden, richtig gute Stuermer zu holen. Und wer kann schon Pizarro, den BESTE Bundesliga-Stuermer ALLER Zeiten, 1:1 ersetzen? Gib Akpala, Fuellkrug, Elia und Petersen doch erst einmal eine Chance...
 
Irgendwas läuft da scheinbar anders als bei uns!:unfassbar:

Naja, Werder hat ja auch mal ueber 25 Millionen in einer Saison ausgegeben und jeweils ueber 10 Millionen in jeder anderen Saison, wo sie in der CL gespielt haben. Auch jetzt sind es ueber 13 Millionen. In anderen Worten: Gladbach gibt jetzt auf einmal so viel Geld aus, was Werder ueber Jahre ausgegeben hat. Da kommt dann auch alles schon wieder zusammen. Desweiteren muss man auch erst einmal schauen, wie erfolgreich oder erfolglos diese Spieler bei Gladbach ueberhaupt einschlagen...gegen Kiew war das auch noch nicht so doll...
Man darf zudem auch nicht vergessen, dass Werder vor der letzten Meistersaison 2003/04 nur ein Drittel von dem ausgegeben hat, was sie diese Saison ausgegeben haben. Und auch in den Jahren vor 2003/04 haben wir sehr wichtige Leistungstraeger verloren (Pizarro, Frings, Verlaat, Rost, Julio Cesar).
 
Na ja, für Pizarro kamen Akpala/Petersen. Das ist schonmal eine ziemliche Verschlechterung. Das könnte nur durch die Systemumstellung im Verbund aufgefangen werden. Für Marin kam Elia. Ich denke dort können wir ein ähnliches Niveau erwarten. Zu diesem Zeitpunkt würde ich weder von einer Verbesserung noch von einer Verschlechterung sprechen. Arnautovic muss auch erstmal beweisen das er in die Startelf gehört. KdB als BU (oder mehr) für ein Jahr ist eine sinnvolle Alternative.
Im Mittelfeld glaube ich das wir Probleme im DM bekommen werden. Dort wollte man nichts machen weil man auf Fritz setzt, für mich ein Fehler. Ansonster gleiches Personal. Ekici könnte sich steigern, Junuzovic auch vielleicht ein wenig, aber ob sie wirklich den Durchbruch schaffen ist unsicher. Wenn Hunt nicht ähnlich stark spielt wie letzte Saison könnte es auch sehr schwierig werden dort.
In der Abwehr hat man Naldo abgegeben was auf jeden Fall eine Verschlechterung ist, da Luki das natürlich nicht auffangen kann. Trotzdem reichen mir die 3 IVs plus Affolter. Denke die IV ist nicht so unser Problem.
AV schon eher, ist aber auch schwierig dort was gutes zu finden. TGS, Schmitz, Ignjovski und Hartherz sollten aber ausreichen eigentlich.

Ich will gar nicht behaupten das mehr Möglich gewesen wäre, aber so ein klein wenig mehr habe ich schon erhofft (gerade im Bereich DM und Pizarro Nachfolge), muss ich zugeben. Es muss schon viel zusammen kommen damit wir die Saison besser abschneiden als die letzte.
Aber gut, man muss sowieso erstmal die ersten 5-8 Spieltage abwarten um ein erstes kleines Fazit zu ziehen. Hoffen wir das meine Skepsis nicht berechtigt ist und wir eine gute Saison sehen werden.
Eine gute, gelungene Saison wäre für mich auch wenn man die EL verpasst, aber man eindeutig sehen kann das sich was tut, das was reift, das man taktisch und spielerisch besser wird etc.

Wie ich schon vorher schrieb, kann man Pizarro nicht oder sehr, sehr schwer 1:1 ersetzen, schliesslich ist Pizarro der beste BL-Stuemer aller Zeiten. Wir koennen uns ueberhaput freuen, dass er je bei uns waren. Auffangen vielleicht. Wir haben ja schon vorher Pizarro (nach seinem ersten Wechsel zu Bayern) und davor Voeller's Abgang sehr erfolgreich aufgefangen. Bei den anderen Spielern (einscl. Arnautovic) muss man in der Tat erst einmal abwarten. ich denke im Sturm waere Sagbo wohl besser gewesen, aber Akpala hat bewiesen, dass er auch gut und treffsicher sein kann, auch auf hoeherer Ebene. Aber im DM und wegen Naldo (ausser er verletzt sich bei Wolfsburg) stimme ich mit Dir ueberein. Da sehe ich keinen Spieler, der Werder jetzt qualitativ so sehr weiter bringt, obwohl Trybull sich sehr gut entwickeln kann und dies hoffentlich auch tut. Tatsache ist, das wir bisher nicht wissen, ob diese Transfer die verlorengegangene Qualitaet ersetzen koenne oder nicht...das wird man sowieso erst spaeter sehen!
 
@Eisbaer:
Die grossen Sponsoren haben doch nur bei den wenigsten Vereinen direkt was mit dem Standort zu tun!
Ich komme z.B. aus dem Sauerland, hier gibts sogar gar nicht mal wenige Fans. Aber Fanartikel sind absolute Mangelware, ganz im gegensatz zu anderen Vereinen.
Das nur ein Beispiel von vielen. Ich bin fest davon überzeugt, das man einen Verein mit dem Standing und der Tradition von Werder viel besser verkaufen kann, so das man nicht von den Transfererlösen seine Spielergehälter bezahlen muss.

An Fans mangelt es jedenfalls nicht, so deutschlandweit gesehen.
 
@Eisbaer:
Die grossen Sponsoren haben doch nur bei den wenigsten Vereinen direkt was mit dem Standort zu tun!
Ich komme z.B. aus dem Sauerland, hier gibts sogar gar nicht mal wenige Fans. Aber Fanartikel sind absolute Mangelware, ganz im gegensatz zu anderen Vereinen.
Das nur ein Beispiel von vielen. Ich bin fest davon überzeugt, das man einen Verein mit dem Standing und der Tradition von Werder viel besser verkaufen kann, so das man nicht von den Transfererlösen seine Spielergehälter bezahlen muss.

An Fans mangelt es jedenfalls nicht, so deutschlandweit gesehen.

Das nicht, nur wohnen diese Fans, wie Du schreibst über ganz Deutschland verteilt. Das kann ein Vorteil sein, wenn man so groß ist, wie der FCB, dann verkaufst Du Dein Zeug überhaupt. Anderenfalls ist es aber dadurch auch schwieriger, da Du z.Bsp. nicht wie alle Vereine in NRW ein Konglomerat von Fans in einem Umkreis von 100km hast. Das Potential ist dort wesentlich höher, auch wenn es sehr viele Vereine gibt.
Wenn man sich überlegt, wo wir herkommen, vermarkten wir uns schon sehr gut. Es ist tatsächlich eine Leistung, über lange Zeit einer der beleibtesten Clubs Deutschlands zu sein, vor allem wenn man so hoch aus dem Norden kommt - da muss Werder also einiges richtig gemacht haben.
Meines Erachtens mangelt es keinesfalls an der Vermarktung, Werder wirtschaftet meines Erachtens einfach übersolide - das ist mir tausendmal lieber, als Schulden anzuhäufen, aber häufig eben auch etwas zu sehr auf Sicherheit.
 
@Eisbaer:
Die grossen Sponsoren haben doch nur bei den wenigsten Vereinen direkt was mit dem Standort zu tun!
Ich komme z.B. aus dem Sauerland, hier gibts sogar gar nicht mal wenige Fans. Aber Fanartikel sind absolute Mangelware, ganz im gegensatz zu anderen Vereinen.
Darum gehts gar nicht. Fanartikel kannste auch online kaufen. Es geht um das generelle Einzugsgebiet und das Verhalten der Fans und Sponsoren.
Der gemeine Werder-Fan verhält sich anders als der gemeine Köln-Fan und das wirkt sich auch auf die Einahmen aus. Und sowas wie in Hamburg mit Kühne ist hier absolut nicht vorstellbar. Hier ist die Identifikation eine andere. In Bremen ist man als Fan zwar voll dabei, aber im Pott z.B. hängt viel mehr an den Vereinen. Da gibt es nicht wenige Fans, für die der Verein der einzige Lebensinhalt ist, was ich irgendwie traurig finde. Die Bayern-Fans sind auch wieder ne ganz andere Kundschaft. Von daher sind solche Vergleiche einfach hirnrissig, da sie nicht übertragbar sind.
Ein weiterer Standortnachteil ist das Weserstadion. Was Länderspiele angeht, werden wir nahezu komplett übergangen, während z.B. in Dortmund jedes zweite Länderspiel stattfindet. Das bringt ne Menge Kohle rein, auf die wir verzichten müssen. Gladbach hat auch regelmäßig die N11 zu Besuch oder andere Events. Von der Größe der Stadien braucht man gar nicht anfangen. Da verdienen sich Vereine wie Dortmund oder Gladbach dumm und dämlich.

Das nur ein Beispiel von vielen. Ich bin fest davon überzeugt, das man einen Verein mit dem Standing und der Tradition von Werder viel besser verkaufen kann, so das man nicht von den Transfererlösen seine Spielergehälter bezahlen muss.
Da gehts ja kontinuierlich bergauf, u.a. auch durch den viel gescholtenen Filbry. Wir kassieren heute mehr durch Sponsoring als zu CL-Zeiten, das will schon was heißen. Demnächst will man den asiatischen Markt angehen. Werder hat noch viel Potenzial in der Hinsicht, weil es jahrelang nie gepflegt wurde. Bestimmte Einnahmequellen fallen aber nun einmal von vornherein weg, wie oben beschrieben.

An Fans mangelt es jedenfalls nicht, so deutschlandweit gesehen.
Da dümpelt Werder irgendwo im Mittelfeld der Liga rum. Fantechnisch können wir wohl mit Schalke, Dortmund, Bayern, Köln, Gladbach, Stuttgart und Hamburg nicht mithalten. Die Mitgliederzahlen stagnieren wohl auch seit einiger Zeit und die generelle Beliebtheit innerhalb Deutschlands sinkt gewaltig, weil die nun alle Dortmund geil finden.
 
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