Alles zum Hauptsponsor

Mattähai als neuen Trikotsponsor...

  • ...finde ich super

    Votes: 5 38,5%
  • ...kann ich gut mit leben

    Votes: 7 53,8%
  • ...ist mir egal

    Votes: 1 7,7%
  • ...könnte besser sein

    Votes: 0 0,0%
  • ...schlimm

    Votes: 0 0,0%

  • Total voters
    13
Wieviele Werderfans sich aktiv gegen Wiesenhof engagieren, weiß ich nicht. Ist nicht zu erfassen, weil auch erst einmal definiert werden, wo das "aktive Engagement" anfängt und aufhört.
Von daher lässt sich deine o.g. These auch nur schwer bis gar nicht bestätigen oder widerlegen.

Die Liste der Vorwürde gegen WH ist lang.
Dadurch, dass wir eine Presselandschaft haben, die für solche "Skandale" sehr empfänglich ist, hat das Unternehmen in der öffentlichen Wahrnehmung sicher an Ansehen einbüßen müssen (das Ganze unabhängig davon, ob sich diese Vorwürfe nun bestätigt haben).
Und jetzt kommt Werder ins Gespräch, die sich im wahrsten Wortsinne nun mit diesem Unternehemen brüsten, was wiederum für Aufruhr in der besagten Presselandschaft sorgt.

Gut zahlen tut WH wohl, das stimmt.
Aber den Aspekt sollte man nicht gesondert, sondern im Gesamtzusammenhang betrachten.

Absolut korrekt, deshalb kann aber auch keine Verletzung der allgemeinen Erwartungshaltung kommuniziert werden.
Nach Angaben von KDF gibt es 6 Millionen Werderfans weltweit, wohl 400000 Fans in Deutschland und knapp 40000 Mitglieder. Davon jetzt kolportierte 50 weniger. Dazu noch knapp 21630 "Gefällt mir"-Klicker bei facebooks Anti-WH-Gruppe, die aber zwangsläufig nicht mal Werderfans sein müssen oder jemals gewesen sind.

Ich bleibe dabei, es gibt rein rechtlich an Wiesenhof nix auszusetzen. Wenn das Werder-Image darunter leidet, dann liegt das eben nicht an Wiesenhof oder Infront oder Klaus Filbry oder Klaus Allofs, sondern daran, dass, plakativ gesprochen, ein durch einen Ex-Mitarbeiter gequältes Tier (individuelle Schuld vs. kollektive Verantwortung als Stichworte) tagelang die Zeitungen füllt, und eine Ausnahme zuerst zu einer Regel und dann auch noch von einigen zu einem scheinbaren Unternehmensziel erklärt wird: Wiesenhof als Tierquäler.

Geld ist nicht alles, das stimmt. Aber wer glaubt, dass die ganzen Spieler zu Werder kamen, weil das Schnoorviertel so hübsch ist und für nen Appel und nen Ei :p bei Werder spielen, der sollte nicht soviel Absinth trinken.
 
Gebrüstet hat sich Werder auch mit der Citibank/Targobank, die sich während des Sponsorings unbenennen mussten, da die zu viel verbrannte Erde hinterlassen haben.

Das ist nicht richtig. Citibank hat als amerikanische Bank das Deutschlandgeschäft an eine andere Bank (Credit Mutuel?) verkauft. Diese durfte den Namen Citibank noch einige Zeit nutzen und musste sich dann umbenennen, weil die Lizenz (den Namen nutzen zu dürfen) abgelaufen war.

Sicherlich hat Citibank auch einiges verbockt, die Namensumbenennung erfolgte jedoch aufgrund des Verkaufs des Deutschlandgeschäfts...
 
Mal ne ganz ernst gemeinte Frage:

Man sagt, man geht zum Schlachter seines Vertrauens und kauft sein Fleisch dort, weil es wohl nicht aus Massentierhaltung kommt...

Wo sind eigentlich die ganzen Höfe, die so viel Platz für die Tiere bieten, damit sie ein schönes Leben hatten... Solche Hühnerhöfe kenne ich nicht wirklich. Bei uns wäre ja Platz dafür...

Und wie muss ich mir dann wirklich einen solchen Hof mit glücklichen Hühnern vorstellen?

Ich kenne wohl ein paar Kuhweiden. Das sind aber meist Kuhe, die für die Milchprokution verwendet werden.

Aber wo sind die Hühner-Rinder- und Schweineweiden mit den glücklichen Tieren?
 
allein die Formulierung "die sich dazu nicht in der Lage sehen" beweist ungewollt (?) das Gegenteil Deiner Ausführungen, nämlich das Du in Wahrheit keinen (ausreichenden) Respekt vor Menschen hast, die bewußt und mit Genuß Tierfleisch essen.

Auch wenn ich es für eher unwahrscheinlich halte, dass du meine Antwort noch liest: Ich muss dir insofern recht geben, dass meine Beschränkung auf Menschen die sich "nicht in der Lage sehen, kein Fleisch zu essen", diejenigen, die sich bewusst dafür entscheiden, ausschließt. Zunächst einmal muss man wohl unterscheiden zwischen dem Respekt für eine Person und für eine Tat oder Entscheidung; es gibt viele Menschen, die ich respektiere, auch wenn ich mit einzelnen ihrer Entscheidungen nicht einverstanden bin. Da gehört das Fleischessen sicher dazu. Wenn es allerdings um die Entscheidung selbst geht, ist es aus meiner Sicht fraglich, Toleranz oder gar Respekt für etwas einzufordern, das man für grundweg falsch hält. Ich würde niemand das Recht absprechen, diese Entscheidung selbst zu treffen, aber das heißt nicht, dass ich nicht denke, es gibt in dieser Frage moralisch bessere oder schlechtere Entscheidungen. Und dann zusagen, "mir ist egal was du tust", ist auch eine Form mangelnder Wertschätzung.

Jemand, zumal ein Erwachsener, der sich anschaut, wie es in der industriellen Geflügelproduktion wirklich zugeht, der es aushält, sich ein halbstündiges Video über Tierquälereien anzusehen und der anschließend in der Lage ist, mit Genuss einen "Bruzzler" von Wiesenhof zu essen, dem unterstelle ich schon eine aus meiner Sicht bedenkliche "Abgeklärtheit".

Jemand, der stattdessen sagt, ich schaue mir so etwas bewusst nicht an, gerade weil ich weiterhin mit Genuss meinen "Bruzzler" essen möchte, handelt vermutlich rational, steht moralisch allerdings auf etwas tönernen Füßen.

Und jemand der denkt, "das eine hat mit dem anderen nichts zu tun" und sich ansonsten keine weiteren Gedanken macht, ist in meinen Augen eben reichlich naiv. Da ich selbst lange zu dieser Kategorie gehört habe und trotzdem kein schlechter Mensch war, läge es mir fern, diese Haltung zu verdammen. Das hindert mich freilich nicht daran, darauf hinzuweisen, dass es eine reichlich naive Haltung ist.
 
Jemand, zumal ein Erwachsener, der sich anschaut, wie es in der industriellen Geflügelproduktion wirklich zugeht, der es aushält, sich ein halbstündiges Video über Tierquälereien anzusehen und der anschließend in der Lage ist, mit Genuss einen "Bruzzler" von Wiesenhof zu essen, dem unterstelle ich schon eine aus meiner Sicht bedenkliche "Abgeklärtheit".

Richtig.

Darum kucke ich es nicht. Ich weiß wohl, dass es das gibt, aber ich möchte es mir nicht ansehen. Ich weiß sehr wohl, was notwendig ist, um Geflügel so billig herzustellen, aber ich möchte es im Detail nicht wissen. Ich muss mir solche Schockbilder nicht reinziehen und möchte das auch nicht.
 
Vegetarier? Wird Dir dann mit dem Wurst Uli als Avatar nicht permanent übel, wenn Du Deine eigenen Posts betrachtest?

Der Wurst-Uli ist eine ziemlich interessante und ambivalente Figur. Einerseits Manager (als ich ihn gewählt habe) eines Vereins, den ich als echter Werder-Fan nie mochte, andererseits ein "Urgestein" der Bundesliga. Seinem Zitat, der Unterschied zwischen dem FC Bayern und Schalke 04 bestünde darin, dass Schalke-Manager in der Bank in die Kredit- und Bayern-Manager in die Festgeldabteilung gehen würden, drückt gleichzeitig wunderbar die eigene Überheblichkeit aus, aber auch (berechtigte) Kritik an der Überschuldungspolitik der Gelsenkirchener. Uli ist zugleich in der CSU, aber auch sozial engagiert; echauffiert sich über die Bundesliga, dass man meint, der FC Bayern würde den Mund nicht voll kriegen, ist aber auch einer der wenigen, der sich traut, auf Korruption bei UEFA und FIFA hinzuweisen. Halt eine Reizfigur, die sich nicht auf ein Thema reduzieren lässt, und die bei aller Abneigung halt auch "Respekt" verdient.
 
Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa aaaaaaaaaa
Ich habe mir eins zurückl legen lassen...Ein Away ohne Sponsor!!!!
Es war noch eins da in XL.....
Haabe gerade Angerufen bei Intersport in Nordhorn!!
 
Das die Wahl dieses Trikotsponsores Diskussionen auslöst und das die Medien darüber berichten, hat die Marketingabteilung wahrscheinlich unterschätzt.

Zumindest sehe ich kein Szenario, das jetzt seitens der GF dieses objektiv angegangen wird. Die Beschwichtigungen der Vertreter von WB sind nicht sehr professionell.

Als Mangels von Alternativen, die auch soviel Geld in die Hand genommen hätten, um die Brust des SVW zu zieren, hat man sich für Wiesenhof entschieden.

Da die jetzige Situation eingetreten ist, ob es nun eine Sturm im Wasserglas oder ein evtl. Imageverlust ist, sollte die GF sich um Schadensbegrenzung und Aufklärung bemühen.

Sich mit Vertretern von Peta, regionalen Politikern und Wiesenhofs an einen Tisch zu setzen und Missverständnisse auszuräumen, wäre aus meiner Sicht sinnvoll. Um dem auch eine gewissen Glaubwürdigkeit zu geben, sollten doch Betriebe, die nicht von Wiesenhof vorgegeben sind, stichprobenartig besichtigt werden.

Wenn da gegen keine gesetzlichen Auflagen verstoßen wird, hat man seitens der GF gezeigt, das man mit dem Wissenstand der GF, keine Bedenken für die Wahl des Trikotsponsors hatte.
 
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