Mensch wie Tier sind vergänglich.Da macht die "Natur" keinen Unterschied!
Woher bezieht der Mensch das Recht,sich über dieses Naturgesetz hinwegzusetzen,-und dem Tier je nach Nützlichkeit einen Lebenswert beizumessen?
Diese Frage möge mir mal jemand,-nicht dilettantisch(!),sondern gewissenhaft-,beantworten!
Es wird für Dich dilittantisch sein. Aber meine Antwort ist: "Weil er es kann." Jedes Raubtier teilt andere Tiere in nützlich also arbeitet es für mich oder ich fresse es und unnützlich ein.
Schimpansen führen Kriege. Taktisch, strategisch...eine andere Affenart (komme gerade nicht auf den Namen) poppt um gesellschaftliche Bindungen zu festigen. Sie gehen fremd. Homosexualität ist bekanntermaßen auch keine menschliche Eigenschaft.
Wo unterscheidet sich denn der Mensch in seinem Verhalten vom Tier? Davon ab, dass der Mensch ein Primat ist und damit ein Tier ist.
Einige scheinen mir hier von einem Weltbild beseelt zu sein,welches mir höchst befremdlich ist!
Was nun auch nichts aussagt.
Ist man ein alberner,neurotischer Tierschützer,wenn man einem Tier das gleiche Recht zubilligt,lebenswert leben zu dürfen,wie man es für sich selbst in Anspruch nimmt?
Albern und neurotisch würde ich nicht sagen. Solange sich der Tierschützer in unsere Gesellschaft verbunden mit allen Rechten und Pflichten einfügt, ist es sicherlich kein Problem Tierschützer zu sein.
Ich persönlich finde es allerdings befremdlich, wenn Menschen Tiere auf die gleiche Stufe stellen wie andere Menschen. Da muss ich immer an Teenager oder Extremisten ala PETA denken. Ist halt so. Tut mir leid. Liegt vielleicht auch an meinem Job, wo ich täglich mit Leuten zu tun habe, die nicht sagen können, dass sie mal eben 3x so viel fürs Fleisch ausgeben können.
Ist es albern,wenn man sich für Menschen einsetzt,die keine Stimme haben?
Nein!
Warum ist es bei einigen hier bei Tieren anders?
Weil Tiere keine Menschen sind. Weder biologisch, noch rechtlich. Oben hast Du von der Natur gesprochen, die für Menschen und andere Tiere gleich sei. Setzt sich ein Löwe für den Menschen ein, wenn dieser vom Rudel gefressen werden soll?
Maddin hatte ich so verstanden,daß es im Grunde lächerlich ist,sich wegen ein paar Hühnern so aufzuregen.Es sei zwar tragisch,aber tragisch sei das Zusammenwirken der gesamten Menschheit,was man eventuell unter dem Begriff "Kapitalismus" zusammenfassen kann.
Und man müsse halt damit leben.
Nennt man auch gesellschaftliches Miteinander. Lächerlich ist so ein hartes Wort. Die Gruppe ist ja auch nicht homogen. Ich selbst habe nur wenige wirklich seriöse Tierschützer kennengelernt. Die meisten waren halt Leute, die nicht wirklich im Leben standen. Sprich, Jungs und Mädels in der sozialen Hängematte des Elternhaus. Oder eben Jungs und Mädels, die (zu dem) komplett radikal denken.
Ohne Massentierhaltung geht es nicht. Haltungsbedingungen werden in Zusammenarbeit mit den Tierschutzorganisationen verbessert. Der Tierschutz wurde im Grundgesetz verankert.
Nein,muß man nicht!
Zu allen Zeiten gab es mutige Menschen,die bestehende Verhältnisse in ihrem Unrecht bekämpft haben,z.T.unter Einsatz ihres Lebens!
Für Tiere? Und mit der Bezeichnung Unrecht habe ich Probleme. Wo ist es denn Unrecht? Wo verstossen denn diese Firmen gegen das Recht.
Die Menschenrechte,Gleichstellung von Frau und Mann,die Demokratisierung mit Gleichheitsgrundsatz,Menschenwürde und freiem Wahlrecht,und und,und,-wie aber auch ein Tierschutzgesetz!-,gibt es nur deshalb,weil man Unrecht nicht akzeptiert hat!
Meinst Du? Und wer sagt, was Unrecht ist?
Die Zeit gottgebener menschlicher Macht,wie sie Klerikus und Adel dem dummen Volk über 2ooo Jahre vorgegaukelt hat ist vorbei!
Tja...dann beschäftige Dich mal mit unserem Wirtschaftssystem. Vielleicht wären Dir dann Tiere auch nicht mehr so wichtig.
Der Kapitalismus,der darauf folgte,hatte nicht mehr den lieben Gott für seine Tricks zur Sicherung der Machtgier,er hatte ein viel besseres Faustpfand erkannt.Nämlich die Psyche des Menschen!Seine Widersprüchlichkeit,seinen Egoismus,seine triebgesteuerte,unbewußte Verführbarkeit.
Da liegen die Wurzeln für die Doppelmoral,über die wir hier zu dem Thema Wiesenhof schreiben.
Geradezu dialektisch entwickelt sich nunmehr das Gegengewicht der Transparenz und Entlarvung dieser subtilsten Machenschaften durch die mediale Interaktion unserer IT-Gesellschaft.
Ja, der Kapitalismus hat uns ins Verderben geführt. Meine Güte...gut, dass ich kein Lehrer geworden bin (wie gesagt...solche Aussagen habe ich fast ausschließlich von Schülern oder Studenten der Fraktion "Links und unbelehrbar" hören dürfen).
Ich sage voraus,daß in 20 Jahren kein Globalplayer mehr eine Chance hat,sich auf dem Markt zu halten,wenn nicht ethische Grundsätze in die Maxime der Unternehmensführung integriert sind.
Da wette ich dagegen. Du kannst ja mal abseits des bösen Tierquälerlands Deutschland schauen, wie es so mit Ethik etc. aussieht.
Zurück zu Wiesenhof!
Ein Unternehmen,welches zur Gewinnmaximierung und zum Ausbau seiner Marktanteile in anhängige Strafverfahren wegen Tierquälerei verstrickt ist,kann nicht als zukunftsweisendes Modell überzeugen,egal welche Veränderungen vorgenommen werden.
Ein Verein wie Werder Bremen mit klar formulierten moralischen Vorgaben,handelt schizoid,wenn es ein Unternehmen,welches offensichtlich nach alten raubtierkapitalistischen Methoden vorgeht und nur scheibchenweise Einsicht in ihre Produktionsmachenschaften gewährt,eine Werbefläche bietet.
Das Motto,Augen zu ,Hauptsache Kohle,mag funktionieren,da jeder die Vergeßlichkeit bestens aus der Politik kennt.-Aber das Risiko ist unkalkulierbar,unabhängig der moralischen Glaubwürdigkeit!
Richtig. So funktioniert Kapitalismus. Und zu Wiesenhof. Diese sind weder verurteilt noch müssen sie Tierschützern Einsicht in irgendetwas gewähren. Und Raubtierkapitalismus hat wieder was erheiterndes. Da bin ich wieder bei den zugegeben Klischee Sozialpädagogen im 25 Semester, der im Asta auf den TOP "Neue Kopierer" über eben z. B. den Raubtierkapitalismus Wiesenhofs faselt...
Und Werder handelt wie immer. Die Firmen mit angeschlagenem Image oder einer eben in der Kritik stehenden Branche zahlen am meisten und sind deshalb die Interessantesten. Warum? Weil auch Werder zum Raubtierkapitalismus gehört und entsprechend agiert. Filbry kommt ja auch nur von Adidas, die wie Nike ebenfalls in einem tollen Licht standen...