Mensch wie Tier sind vergänglich.Da macht die "Natur" keinen Unterschied!
Woher bezieht der Mensch das Recht,sich über dieses Naturgesetz hinwegzusetzen,-und dem Tier je nach Nützlichkeit einen Lebenswert beizumessen?
Diese Frage möge mir mal jemand,-nicht dilettantisch(!),sondern gewissenhaft-,beantworten!
Einige scheinen mir hier von einem Weltbild beseelt zu sein,welches mir höchst befremdlich ist!
Ist man ein alberner,neurotischer Tierschützer,wenn man einem Tier das gleiche Recht zubilligt,lebenswert leben zu dürfen,wie man es für sich selbst in Anspruch nimmt?
Ist es albern,wenn man sich für Menschen einsetzt,die keine Stimme haben?
Nein!
Warum ist es bei einigen hier bei Tieren anders?
Maddin hatte ich so verstanden,daß es im Grunde lächerlich ist,sich wegen ein paar Hühnern so aufzuregen.Es sei zwar tragisch,aber tragisch sei das Zusammenwirken der gesamten Menschheit,was man eventuell unter dem Begriff "Kapitalismus" zusammenfassen kann.
Und man müsse halt damit leben.
Nein,muß man nicht!
Zu allen Zeiten gab es mutige Menschen,die bestehende Verhältnisse in ihrem Unrecht bekämpft haben,z.T.unter Einsatz ihres Lebens!
Die Menschenrechte,Gleichstellung von Frau und Mann,die Demokratisierung mit Gleichheitsgrundsatz,Menschenwürde und freiem Wahlrecht,und und,und,-wie aber auch ein Tierschutzgesetz!-,gibt es nur deshalb,weil man Unrecht nicht akzeptiert hat!
Die Zeit gottgebener menschlicher Macht,wie sie Klerikus und Adel dem dummen Volk über 2ooo Jahre vorgegaukelt hat ist vorbei!
Der Kapitalismus,der darauf folgte,hatte nicht mehr den lieben Gott für seine Tricks zur Sicherung der Machtgier,er hatte ein viel besseres Faustpfand erkannt.Nämlich die Psyche des Menschen!Seine Widersprüchlichkeit,seinen Egoismus,seine triebgesteuerte,unbewußte Verführbarkeit.
Da liegen die Wurzeln für die Doppelmoral,über die wir hier zu dem Thema Wiesenhof schreiben.
Geradezu dialektisch entwickelt sich nunmehr das Gegengewicht der Transparenz und Entlarvung dieser subtilsten Machenschaften durch die mediale Interaktion unserer IT-Gesellschaft.
Ich sage voraus,daß in 20 Jahren kein Globalplayer mehr eine Chance hat,sich auf dem Markt zu halten,wenn nicht ethische Grundsätze in die Maxime der Unternehmensführung integriert sind.
Zurück zu Wiesenhof!
Ein Unternehmen,welches zur Gewinnmaximierung und zum Ausbau seiner Marktanteile in anhängige Strafverfahren wegen Tierquälerei verstrickt ist,kann nicht als zukunftsweisendes Modell überzeugen,egal welche Veränderungen vorgenommen werden.
Ein Verein wie Werder Bremen mit klar formulierten moralischen Vorgaben,handelt schizoid,wenn es ein Unternehmen,welches offensichtlich nach alten raubtierkapitalistischen Methoden vorgeht und nur scheibchenweise Einsicht in ihre Produktionsmachenschaften gewährt,eine Werbefläche bietet.
Das Motto,Augen zu ,Hauptsache Kohle,mag funktionieren,da jeder die Vergeßlichkeit bestens aus der Politik kennt.-Aber das Risiko ist unkalkulierbar,unabhängig der moralischen Glaubwürdigkeit!