(Un)gesunde Ernährung - Discounter, Bio, vegetarisch & Co. ...

Bist du Vegetarier?


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Und zum Thema Peta tötet Tiere:

"Impressum
“PETA tötet Tiere” ist ein Projekt des Center of Consumer Freedom (CCF), eine gemeinnützige Organisation, die sich dem Schutz der Auswahlmöglichkeiten amerikanischer Konsumenten verschrieben hat"

Wer wirklich interesse hat, sollte mal nach "Center of Consumer Freedom" googeln.
 
Hab mir die Diskussion der letzten Tage gerade mal durchgelesen. Wieso kann man nicht einfach mal akzeptieren, dass jeder sich anders ernähren möchte. Wieso versucht man andere von seinen eigenen Vorstellungen, was die Ernährung angeht zu überzeugen. Argumente gibt es genug (übrigens die meisten sind in irgendeiner Form wissenschaftlich untermauert) für beide Meinungen.

Ich bin kein Vegetarier. Mir würde etwas auf meinem Speiseplan fehlen. Insbesondere geht es dabei, maddin sagte es richtig, auch um genuss. Zudem bin ich schon Ewigkeiten aktiver Sportfischer, also habe auch noch nie ein ethisches Problem gehabt.

Was ich aber schon mal gar nicht mag sind solche unsinnigen Dinge wie den "Veggy Day". Hier sehen wir schon wieder den Anfang der staatlichen Zwangserziehung. Irgendwann darf dann in der Öffentlichkeit kein Fleisch mehr gegessen werden und Fleisch mit einer brutal hohen Fleischsteuer bedacht. NEIN, DANKE!


:tnx:
 
Richtig, in Maßen folgen!
Und dass der Körper täglich Fleisch braucht, kann man keinem erzählen, unabhängig von der Lebensweise.

Doch, das kann ich dir erzählen. Und nun?
Sicher, man kann seine Ernährung komplett umstellen und den Körper so wieder entwöhnen, aber warum sollte man das tun? Meinem Körper geht es besser als den meisten anderen Menschen. Ich bin nicht fettleibig, bin kräftig gebaut und fit, verletze mich nie, werde nie krank und habe auch sonst keinerlei Mangelerscheinungen oder dergleichen. Meine beste Gesundheit wurde mir mehrfach bestätigt. (Es wundern sich auch immer alle, dass ich trotz 12h PC am Tag Adlerblick und keinerlei Rückenprobleme habe) Einzig Allergien plagen mich halt, aber gut, dagegen gibt es Mittel. Dazu schmeckt es einfach. Warum auf etwas verzichten, das man mag und das einem nicht schadet?
 
@maddin
Also ich bin überzeugter Antialkoholiker weil mir der Scheiß einfach gesundheitlich nicht bekommt. Dogmatisches "alles in sich aufnehmen" ist genau so wie dogmatische Askese.
Ach ja: Der beste Film zu diesem Thema (Sich seinen Gelüsten hingeben) ist meines Erachtens das große Fressen! Sollten sich auch überzeugte Hardcore Frutarier mal reinziehen!

@eisbär
Kommt noch :D
 
Gleichzeitig lehne ich Vegetarismus als Lebensweise wie alle anderen Arten der Askese und des Verzichts strikt ab. Verzicht auf Genuß und Sinnesfreuden dient nicht zur Verbesserung der Welt, weil es, egal in welcher form praktiziert, sei es nur als Vegetarismus, als sexuelle Askese, als antialkoholismus oder gar als "straight edge", nicht der vorschein besserer Zeiten und eines befreiten, glücklichen Lebens ist. Vielmehr bedeutet Verzicht Selbstbeschränkung und Selbstverleugnung, die zurichtung für den alltäglichen Unsinn, das glatte Einfügen ins Bestehende. Wenn es eine Aussicht auf Verbesserung gibt, so ist diese nur in individueller sinnlicher Erfahrung zu finden und keineswegs im Verzicht.

:tnx: Eine Streitschrift für den Exzess. Wunderbar und vielen Dank!

Was ich aber schon mal gar nicht mag sind solche unsinnigen Dinge wie den "Veggy Day". Hier sehen wir schon wieder den Anfang der staatlichen Zwangserziehung. Irgendwann darf dann in der Öffentlichkeit kein Fleisch mehr gegessen werden und Fleisch mit einer brutal hohen Fleischsteuer bedacht. NEIN, DANKE!

Also da bekomme ich ehrlich gesagt auch ´ne Krise. Was bitte geht es den Staat an, ob, wann und wieviel Fleisch ich esse? Dann soll man sich doch lieber um nicht artgerechte Haltungsmethoden von Tieren kümmern und da ansetzen. Ich jedenfalls würde bei einem Veggy Day schon aus Prinzip ´ne Schweinshaxe essen.
 
Doch, das kann ich dir erzählen. Und nun?
Sicher, man kann seine Ernährung komplett umstellen und den Körper so wieder entwöhnen, aber warum sollte man das tun? Meinem Körper geht es besser als den meisten anderen Menschen. Ich bin nicht fettleibig, bin kräftig gebaut und fit, verletze mich nie, werde nie krank und habe auch sonst keinerlei Mangelerscheinungen oder dergleichen. Meine beste Gesundheit wurde mir mehrfach bestätigt. (Es wundern sich auch immer alle, dass ich trotz 12h PC am Tag Adlerblick und keinerlei Rückenprobleme habe) Einzig Allergien plagen mich halt, aber gut, dagegen gibt es Mittel. Dazu schmeckt es einfach. Warum auf etwas verzichten, das man mag und das einem nicht schadet?

Weil es Leute gibt, die meinen, dass sie einem zwanghaft ihre Lebens-Ernährungsweise aufdrängen wollen. Mehr ist das nicht! Es gibt so viele Studien. Je nachdem wer sie in Auftrag gibt, fällt auch das Ergebnis aus!

Ich liebe Fleisch, ich esse sogesehen täglich Fleisch und ich liebe es! Grade eben hatte ich eine leckere Frikadelle vom Schlachter. Göttlich. Und heute Nachmittag gibt es wohl Gyros. Und es schmeckt mir! Fleisch gehört wir mich zur täglichen Ernährung, wie Müsli, Milch, Obst, Gemüse und Süßes. Und ich lebe noch, bin gesund, fühle mich gut und habe keine Magen- o. Darmbeschwerden. Ich bin nicht fett, aber auch nicht dürr. Mein Stoffwechsel scheint gut zu sein.
 
Dann soll man sich doch lieber um nicht artgerechte Haltungsmethoden von Tieren kümmern und da ansetzen.

Das würde die Preise für Fleisch wahrscheinlich in ungeahnte Höhen treiben. Das würden die Verbraucher hier jedoch kaum mittmachen. Daher ist der Veggie Day nur ne billige Kompromisslösung. Und da wird ja auch niemand zum mitmachen gezwungen. Also keine falsche Panik/unnötige Aufregung.
 
:tnx: Eine Streitschrift für den Exzess. Wunderbar und vielen Dank!



Also da bekomme ich ehrlich gesagt auch ´ne Krise. Was bitte geht es den Staat an, ob, wann und wieviel Fleisch ich esse? Dann soll man sich doch lieber um nicht artgerechte Haltungsmethoden von Tieren kümmern und da ansetzen. Ich jedenfalls würde bei einem Veggy Day schon aus Prinzip ´ne Schweinshaxe essen.

Von diesem Veggi-Day habe ich zum ersten Mal in Bremen gehört... Ich war schockiert! Fand ich voll für den Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;). Ich hatte die Speisekarte gelesen und habe das vegetarisch voll überlesen... Mittags habe ich dann das Veggi-Essen angetan, abends habe ich mir nen leckeren Döner geholt...
 
Das würde die Preise für Fleisch wahrscheinlich in ungeahnte Höhen treiben. Das würden die Verbraucher hier jedoch kaum mittmachen. Daher ist der Veggie Day nur ne billige Kompromisslösung. Und da wird ja auch niemand zum mitmachen gezwungen. Also keine falsche Panik/unnötige Aufregung.

Naja. Das ist ja nur der erste Schritt. Und wenn ich mir ansehe, dass Schüler oder Stundenten, zumindest, wenn sie in der Mensa essen möchten (schließlich finanziert man ja als Student über seine Abgaben ans Studentenwerk die Mensa mit), schon gezwungen werden, dann kann ich mir schon vorstellen, wie das in Zukunft aussehen wird.

Die Bremer Regierungskoalition hat da ja schon was in die Koalitionsvereinbarung aufgenommen.
 
Von diesem Veggi-Day habe ich zum ersten Mal in Bremen gehört... Ich war schockiert! Fand ich voll für den Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;). Ich hatte die Speisekarte gelesen und habe das vegetarisch voll überlesen... Mittags habe ich dann das Veggi-Essen angetan, abends habe ich mir nen leckeren Döner geholt...


Frei nach dem Motto: "Ein frischer, knackiger Salat schmeckt dann am besten, wenn man ihn kurz vor dem Servieren durch ein saftiges Steak ersetzt."
:D


Und da wird ja auch niemand zum mitmachen gezwungen. Also keine falsche Panik/unnötige Aufregung.

Das ist mir schon klar und wäre rechtlich betrachtet wohl auch kaum durchsetzbar. Mir geht´s ebenso wie Felis um den Ansatz. Das geht den Staat nix an. Punkt aus.
 
Man muss als überzeugter Fleischesser aber auch sagen, dass es durchaus sehr gute vegetarische Gerichte gibt. Auch so Sachen wie vegetarische Fleischbällchen(lol) haben was. Aber Fleisch ersetzen können sie geschmacklich nicht. Ist in etwa auf dem Niveau eines Kantinenschnitzels.
 
Ich finde es immer wieder ernüchternd, daß gerade die Vegetarier/Veganer der Meinung sind, daß man sich ihrer Lebensweise anpassen sollte/muß. Ist ähnlich, wie bei den radikalen Tierschützern.

Habe ich für meinen Teil zu keinen Zeitpunkt gemacht, lediglich vielleicht mal eine Empfehlung zur Reduzierung des Fleischkonsums ausgesprochen.
Mein Verzicht beruht nun mal auf anderen Beweggründen, als gesundheitlichen Aspekten und dergleichen.
Aber die Selbstverständlichkeit mit der einige ihr übermäßiges Konsumverhalten darstellen ist eben manchmal einfach zu brechen.

Fleischverzicht ist für mich keine Selbsteinschränkung oder Selbstverleugnung, es ist für mich eine Art "Reinhaltung" meines eigenen Gewissens. Es war keine Aktion von 1-2 Tagen diesen Schritt zu gehen... sondern es war ein längerer und schleichender Prozess, der mich einfach irgendwann zu diesem Punkt gebracht hat.
Es gibt für mich genügend andere Sachen die ich genießen kann.

Im übrigen hätte ich mich wahrscheinlich nie an Diskussionen in einem "Fleischfresser-Thread" beteiligt, weil es mich ehrlich gesagt gar nicht interessieren würde.
Ich hab diesen Thread vor ein paar Tagen entdeckt und wollte einfach mal meine Sicht der Dinge darlegen. Ich habe eigentlich gehofft, mit mehr Gleichgesinnten über dieses Thema reden zu können und mir nicht von jedem zweiten anhören zu müssen, wie falsch es doch ist sich selber einzuschränken. :rolleyes:
 
Es gab aber auch schon genug dumme Sprüche und Spitzen, bezogen auf meine Aussagen und Ansichten.
Du musst dich da jetzt nicht angesprochen fühlen. ;)
Aber einige scheinen wirklich nur hier zu schreiben, weil sie sich profilieren wollen.
 
@st3vie

Wenn du dich so entschieden hast wie du dich entschieden hast, dann ist das doch auch in Ordnung. Deine Beweggründe sind eben deine Beweggründe. Dafür musst du dich ja auch nicht rechtfertigen.

Es eben einfach eine allgemeine Diskussion durch deinen Beitrag heraufbeschworen worden. :D
Und was das Konsumverhalten angeht, so kann ich dir in Teilen sogar recht geben. Ich für meinen Teil achte sehr auf die Qualität (vor allem auch Geschmacksqualität) des Fleisches welches ich konsumiere. Das heißt nicht, dass es nicht auch Fleisch bei Discounter gibt, welches unter Umständen besser ist als bei so manchem Fleischer. Und als Sportfischer geht man so oder so mit einem gewissen Respekt (auch wenn sich das immer merkwürdig anhört) mit seinem Fang und damit seinem Lebensmittel um.
 
@ st3vie - Noch zähle ich mich zu den "FleischEssern" und nicht zu den "FleischFressern", denn im Gegensatz zu den letzteren esse ich mit Messer und Gabel.

Und, ich habe meinen Fleischkonsoum halt darauf beschränkt, daß ich

a) es nicht jeden Tag auf den Tisch bringe
b) darauf achte, wo ich es kaufe
c) mich trotzdem im Tierschutz arrangiere ohne schlechtes Gewissen
 
Es gab aber auch schon genug dumme Sprüche und Spitzen, bezogen auf meine Aussagen und Ansichten.
Du musst dich da jetzt nicht angesprochen fühlen. ;)
Aber einige scheinen wirklich nur hier zu schreiben, weil sie sich profilieren wollen.

Ich weiß ja nicht wen du meinst. Und ich glaube auch nicht, dass hier wer deine Beiträge anstichelt. Du zwängst nichts auf, äußerst nur deine Meinung = Super.

Dieser Alex fängt an aufzuzwängen, zu beleidigen usw. Das ist nervig, und das stellt man eben dementsprechend dar.
Jemanden als dumm zu bezeichnen, nur weil er LIDL-Fleisch kauft/isst, das passt auf keine Kuhhaut :rolleyes: Sowas geht einfach nicht. Schließlich wird er ja auch nicht beleidigt, weil er eben nicht so ein Fleischfresser ist.
 
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