allgemeine probleme

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Naja, so ganz richtig ist das nicht. Man könnte aus den allgemeinen Vorschriften des BGB schon einen Einstellungsanspruch des einzig verbliebenen Bewerbers, sollte er die objektiven Voraussetzungen für den Job erfüllen, herleiten.

Richtig, aber genau davon war hier nicht die Rede und diese Konstellation ist ohnehin für den Bewerber kaum nachweisbar. ;)

Aus dem AGG lässt sich dies jedenfalls nicht pauschal herleiten, so wie es hier im Raum stand.

Zumindest hat der Bewerber einen Anspruch auf eine sachgemäße Bescheidung der Ablehnung. Eine Ablehnung der Bewerbung auf Grund diskriminierender Erwägungen ist nicht sachgemäß.

Selbstverständlich.

Wenn ich mir die Mühe machen möchte, würde ich zumindest von dem potentiellen Arbeitgeber verlangen, mir eine sachgemäße Begründung der Ablehnung meiner Bewerbung zu geben. Jeder hat auf Grund der Menschenwürde einen Anspruch darauf.

:tnx:
 
@loozy.*Klugscheißmodus an* Ich gebe Dir in Sachen Rechtschreibung völlig Recht - aber Rechtschreibung umfasst auch die Groß- und Kleinschreibung ;) *Klugscheißmodus aus*

@werderbeagle. Das, was Dir passiert ist, ist eine Frechheit, wird Dir aber - vermutlich - leider öfter begegnen, da kannst Du schon mal üben... Ich würde an Deiner Stelle überlegen, ob Du wirklich einen Nutzen daraus hast, gegen das Unternehmen in irgend einer Weise vorzugehen, und wenn nicht - bzw. wenn es mit großem Aufwand oder Kosten verbunden wäre - nach einer anderen Stelle suchen. Wie schon von einigen geschrieben, wenn Du gut bist, wirst Du auch fündig...!

Sprich - Diskriminierung kann einem immer und überall begegnen, da kann man echt nur abwägen, wo sich dagegen kämpfen lohnt, und wo nicht.

:D und :tnx:

Zum Thema:
Was meint ihr denn nach welchen Kriterien ein Arbeitgeber entscheidet bei (teilweise) hunderten von Bewerbungen? Sicherlich schauen die meisten erstmal, ob der Bewerber fachlich geeignet ist und dann? Dann wird nach anderen Kriterien ausgesiebt

Schlechte Karten könnten z. B. haben:
Die junge Frau, die schwanger werden kann.
Der unverheiratete Mann, der eh nur auf der Pirsch ist und säuft.
Der/ Die über 45 jährige, der/ die nicht über das aktuelle Wissen verfügt.
Der soeben aus der Uni kommende Berufsneuling, dem die Berufspraxis fehlt.
Der Forumsheld, dem die soziale Kompetenz fehlt. :D
etc.

Das heißt nicht, dass ich solche Ausschlusskriterien gutheiße, bevor hier ein ganz Schlauer versucht mir das zu unterstellen. Ist aber trotzdem weit verbreitet.


Natürlich ist es auch möglich Bewerber z. B. zu einem Assessment-Center einzuladen und dort die entsprechenden "Soft Skills" herauszufinden, aber nicht jede Firma hat das Geld, die entsprechende Zeit oder ist überhaupt gewillt sich soweit mit Bewerbern zu beschäftigen.

Natürlich kann man in diesem Fall der Firma vorwerfen offen kommuniziert zu haben was andere Firmen hinter der verschlossenen Tür entscheiden. Im Zweifelsfall wird ihnen diese mündliche Aussage eh niemand nachweisen können.

@ WerderBeagle
Vergiss es einfach und vielleicht hast Du beim nächsten Mal Glück und triffst auf einen Arbeitgeber, der aus Imagegründen lieber ein attraktives junges Mädchen als einen hässlichen Jungen einstellen möchte. Wer weiß … ;)
 
@loozy. :beer: - aber den Kommentar konnte ich mir nicht verkneifen ;)

@Werdiknight. Ich habe nie eine sachgemäße Begründung bekommen, wenn ich einen Job nicht bekommen habe und nachgefragt habe, woran es lag. Es kamen ausweichende Antworten oder gar keine. Dabei wären mir die Antworten wichtig gewesen, um daraus zu lernen, was ich beim Bewerben besser machen kann oder sollte...

@Reznor. Ich glaube, eines der allerersten Kriterien ist - zumindest bei einem Bürojob - viel banaler: Aufbau und Struktur der Bewerbung und, nicht zuletzt, sprachlicher Ausdruck und Rechtschreibung.

Was das Fachliche angeht, kann man in einer Bewerbung viel erzählen (und übertreiben ;)), und zum Familienstand oder Hobbies (z. B. Foren) muss man nicht allzu viel sagen, wenn man nicht will (bzw. die Wahrheitstreue bei den Hobbies kann niemand prüfen). Insofern verrät ein Lebenslauf nur bedingt, was jemand kann, und wer er ist.

Bei einem meiner früheren Arbeitgeber weiß ich sicher, dass das Prinzip war - zu viele Schreibfehler oder schlampiger Aufbau = Ende, da waren die fachlichen Angaben dann irrelevant. Insofern sage ich Leuten, die mir ihre Lebensläufe zum Lesen geben, jedes Mal - Inhalt ist wichtig, aber vergesst die Form darüber nicht...
 
Ich habe ja das Gefühl, das es Werderbeagle eigentlich mehr oder weniger ums Prinzip geht. Der Personaler in der Firma hat ja noch nicht mal den Anstand gehabt, sich ihre Unterlagen anzuschauen. Insofern kann ich ihre Frustration schon verstehen. Auf Spiegel Online habe ich diesen Artikel zum Thema Frauen im Handwerk gefunden, den ich ganz interessant fand.
Was die Gründe für die kategorische Ablehnung angeht, da kann man nur mutmaßen. Und auf eine ehrliche Antwort kann sie lange warten, denn ich glaube kaum, dass der Personaler so blauäugig sein wird, ihr schriftlich mitzuteilen, dass sie aufgrund ihres Geschlechts als Praktikantin nicht in Frage kommt.
Wenn mir so etwas passiert wäre, ich würde nach so einer Erfahrung in diesem Unternehmen gar nicht mehr arbeiten wollen. Dort geht es scheinbar nicht um objektive Leistungen, sondern um Vorurteile und Klischees.
 
Die Bewerbung als solche ist sicherlich das erste KO Kriterium. Das (hoffe ich) sollte/ müsste auch den meisten bekannt sein. Wobei auch hier die Geschmäcker unterschiedlich sein können. Kurz gesagt: Was bei einer Behörde gefällt muss nicht auch in einer Werbeagentur passen und Tipp- und sonstige Fehler sollten natürlich immer vermieden werden. Daher macht es auch immer Sinn eine zweite Person zu Rate zu ziehen.
Das viele potentielle neue Mitarbeiter bei Bewerbungen dazu neigen zu übertreiben ist den meisten Personalern sicherlich nicht unbekannt, auch sind diese (teilweise) in der Lage einiges aus Lebensläufen zu erfahren bzw. meinen es zu können. ;)
Für den einen mag z. B. die Angabe von Reisen als Hobby sicherlich kulturelles Interesse und Offenheit bedeuten, während der andere daraus mangelndes Interesse am Job herauslesen möchte. :rolleyes: ;)
Ich persönlich habe meine Hobbys übrigens nie angegeben (dummes Zeug in Foren zu schreiben gehört sicherlich nicht dazu ;)). Die Angabe von z.B. ehrenamtlicher Arbeit kann hier aber auch durchaus Sinn machen.
Die meisten Qualifikationen und Angaben im Lebenslauf müssen/ können aber eh über Zeugnisse nachgewiesen werden.
Hier kann z. B. auch ein Fehlen von Unterlagen/ Zeugnissen/ Referenzen ein Ausschlusskriterium sein.
Spätestens bei einem persönlichen Gespräch sollte zumindest ein guter Personaler in der Lage sein die "Hard Skills" entsprechend abzuklopfen.

Ich meinte aber eher, dass die meisten Firmen eine gewisse Vorstellung von ihren zukünftigen Mitarbeitern haben unabhängig von ihrer fachlichen Kompetenz.
Hier können "auch" Dinge wie das Alter und das Geschlecht (Stichwort Team) oder z. B. Sozialkompetenz, Zuverlässigkeit und die so oft geforderte Teamfähigkeit eine Rolle spielen.
Während bei der Auswahl von Mitarbeitern für gehobene Positionen oder/ und in größeren Firmen immer öfter auch Psychologen zum Einsatz kommen, die Gespräche und mehrtägige Tests betreuen, um genau diese "Soft Skills" herauszufinden, ist diese Art der Mitarbeiterfindung für kleinere Firmen oder für nicht gehobene Positionen schlichtweg zu aufwendig/ teuer.
Da werden Bewerber stattdessen lieber in solche "Schablonen gepresst" - auch wenn das sicherlich nicht so kommuniziert wird- wie ich es in meinem Beitrag etwas "überspitzt" dargestellt habe. Wobei insbesondere der letzte Punkt von mir auch ironisch gemeint war. ;)

Sachgemäße bzw. ehrliche Begründungen wird der Bewerber auf Nachfrage, genau aus diesen Gründen, oftmals nicht bekommen. Kurz gesagt, entscheidet "häufig" Sympathie oder einfach nur ein Gefühl bei der Auswahl eines neuen Mitarbeiters.
Teilweise werden Stellenausschreibungen ausgeschrieben, obwohl intern längst eine Entscheidung zu Gunsten eines anderen gefallen ist, wie ich häufig in meiner ehemaligen Firma erleben durfte. Mir war als Mitarbeiter der Personalabteilung - nicht nur einmal- schon vor den ersten offiziellen Gesprächen bekannt, wer eingestellt wird.
Daher sollte sich auch niemand zu viele Gedanken machen, wenn es mal nicht klappt. Der nächste Entscheidungsträger wird Euch vielleicht genau aus dem Grund lieben bzw. einstellen, weswegen ihr bei Eurer letzten Bewerbung durchgefallen seid. Letzten Endes gehört auch jede Menge Glück und Hartnäckigkeit dazu seinen Traumjob zu bekommen. :)
 
Moin!

Mein Fahrradvorderreifen hat einen neuen Schlauch bekommen. Dabei war ein Dunlop-Ventil mit zugehörigem Gummiüberzug, der den Luftrückstrom verhindert. Der muss auch drauf bleiben,sonst bleibt die Luft nicht drin.

Bescheidene Ventile, wie mir ein Radverkäufer erzählt hat.
Zumal man so die Luft mit der Handpumpe nicht in den Reifen bekommt. ZU dicht.

Okay, dachte ich mir, ich versuche mal ein anderes Ventil auf den Reifen aufzuschreiben. Das Dunlop-Ventil des vorherigen Reifens ausprobiert sowie ein externes Blitzventil. In beiden Fällen ähnliche Probleme: Es entweicht langsam aber sicher schleichend Luft. Zu wenig für ein Loch, aber nach kurzer Zeit ist der Reifen nur noch leicht aufgepumpt.

Halte ich den Schlauch ins Wasser, steigen keine Luftblasen auf. Auch nicht von den neuen Ventilen ausgehend. Aber warum vertragen sich die neuen Ventil (scheinbar) nicht mit dem Rad? Unter Wasser bleibt das dicht, aber scheinbar muss Luft aus den alternativen Ventilen austreten.

Ideen zur Problemlösung außer eines neuen Schlauches mit gescheitem Ventil?
 
hab gerade von meiner halbschwester erfahren, das mein leiblicher vater tot ist, was aber anscheinend schon über ein jahr her ist. ist hab ihn nur zweimal gesehen. warum hat uns keiner darüber bescheid gegeben? unsere adressen waren bekannt. an wehn können wir und wenden? einwohnermeldeamt?
 
Hallo,

woher hat deine Halbschwester erfahren das dein Vater verstorben ist? Anscheinend wurde doch jemand informiert. Normalerweise werden direkte Verwandte zB. aktuelle Ehefrau, direkte Verwandte darüber informiert.

Wieso wollt ihr euch an Behörden wenden?
 
meine halbschwester hat bei ihm gelebt, zusammen mit meinem halbbruder.

es ist mmn schon wichtig zu wissen, was mit seinen leiblichen eltern ist. hab vor einem jahr angaben von ihm gebraucht, die ich, wie ich jetzt weiß, deshalb nicht bekommen habe. außerdem was ist mit erben, schulden, meiner halbschwester?
meine schwester hatte öfters kontakt zu ihm und wusste auch nichts. ich hatte mich auch gewundert, was keiner zum geburtstag angerufen hat.
 
meine halbschwester hat bei ihm gelebt, zusammen mit meinem halbbruder.

es ist mmn schon wichtig zu wissen, was mit seinen leiblichen eltern ist.

Ich würde ja vermuten das deine Halbschwester/bruder informiert wurden aber diese es euch nicht ausgerichtet hat wieso auch immer. Aber selbst das würde mich verwundern denn ich kenne es so das nur direkte Verwandte informiert werden.

außerdem was ist mit erben, schulden, meiner halbschwester?

Hier würde ich mir rechtlichen Rat einholen wenn du der Meinung bist das hier etwas nicht ganz sauber gelaufen ist. An wen du dich da wenden kannst wüsste ich jetzt auch nicht. Vieleicht müsste man dafür sogar wissen wer damals der zuständige Anwalt Erbschaftsverwalter war usw.?

Edit: Amtsgericht/Nachlassgericht ist ein guter Tipp.

Schon allein deswegen ist es wichtig. Nicht dass du nachher mit seinen Schulden da stehst. Frag mal bei dem örtlich zuständigen Amtsgericht/Nachlassgericht an...

Die Schulden würde er nur erben wenn er die Erbschaft akzeptiert/antritt. Dies ist aktuell ja ausgeschlossen da er erst heute davon erfahren hat.
 
Hallo Werderbeagle,

das ist natürlich eine scheußliche und traurige Geschichte. Natürlich will man wissen, was mit den leiblichen Eltern passiert (ist).

Seid ihr Halbgeschwister denn alle noch unter 18? Dann wäre doch das Jugendamt die richtige Adresse, zumindest um behilflich zu sein bei Fragen nach dem Erben und/oder Schulden.

Wen du aber verantwortlich machen kannst, dass du nicht informiert worden bist? Eigentlich sagen das doch die Angehörigen weiter, wenn jemand verstorben ist, oder?
Oder wenn du Unterhalt von ihm bezogen hättest, das Jugendamt, bzw. die Rentenversicherung, denn dann würdest du ja Halbwaisenrente bekommen.
 
Anwaltliche Erstberatung bekommt man heute auch schon für einen recht kleinen Betrag. Auch da kann man sich erstmal hinwenden. Würde ich ohnehin machen, weil du das was du ggf. von Nachlassgericht erfahren wirst im Zweifel eh nicht wirklich durchschaust. Aber auch das ist eine Möglichkeit.
 
amtsgericht dahte ich auch schon. muss dann mal da anrufen.
ich bin vorgestern 21 geworden meine halbschwester vor 1 monat 18. sie sagte mir, das es schon 2 jahre her ist. meine vollschwestern sind alle älter wie ich. unser halbbruder (ihr bruder) ist jünger als sie ich glaub 2 oder 3 jahre. ihn hab ich nur einmal gesehen und das ist 7 jahre her.
 
hallo hallo,

ich habe eine Frage bzgl. Bewerbungsunterlagen.

Bin ausgelernt und habe einen Jahresvertrag bei meiner Firma bekommen, dieser läuft nun aus, wollte wissen ob ich für die Bewerbungen die ich nun schreiben werde ein Arbeitszeugnis vorlegen muss, bzw. ein vorläufiges Zeugnis.

Danke,
Schulz
 
hallo hallo,

ich habe eine Frage bzgl. Bewerbungsunterlagen.

Bin ausgelernt und habe einen Jahresvertrag bei meiner Firma bekommen, dieser läuft nun aus, wollte wissen ob ich für die Bewerbungen die ich nun schreiben werde ein Arbeitszeugnis vorlegen muss, bzw. ein vorläufiges Zeugnis.

Danke,
Schulz

Du musst gar nichts aber es ist sicherlich positiv wenn man ein gutes Arbeitszeugnis vorlegen kann bzw. der Bewerbung beilegt. So kann sich der Arbeitgeber ein besseres Bild von dir und deiner Arbeitseinstellung bzw. Verhalten machen. ;)
 
Du musst gar nichts aber es ist sicherlich positiv wenn man ein gutes Arbeitszeugnis vorlegen kann bzw. der Bewerbung beilegt. So kann sich der Arbeitgeber ein besseres Bild von dir und deiner Arbeitseinstellung bzw. Verhalten machen. ;)

:tnx: Ich würde Dir allerdings empfehlen, dass (wenn Du Dich selbst nicht mit Arbeitszeugnissen auskennst) jemanden der sich damit auskennt drüber lesen lässt. Hab schon häufig erlebt, dass gerade "kleine" Arbeitgeber, zum Teil auch unwissentlich, ziemlich Böcke in die Arbeitszeugnissprache einbauen.
 
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