Hamburger SV - Die Wiederaufgestiegenen

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Tja, der Frauenfussball wird sicher Unsummen verschlungen haben und nur durch die Abmeldung dieses Teams ist die linke Wade von Kuyt zu finanzieren :lol::wall:

Hatte das ja schon einmal in einem anderen Thread geschrieben, als es schon mal drum ging, dass ein Proficlub seine Profifrauenfußballabteilung eingestampft hat, denn mehr macht der HSV auch nicht. Frauenfußball in der Bundesliga und auch in der 2. Bundesliga ist in den meisten Fällen ein absolut defizitäres Geschäft. Das muss man sich eben leisten können. Und wenn der HSV wieder ein dickes Minus schreibt, dann kann ich das sogar nachvollziehen. Die Frauenfußballabteilung selbst bleibt ja, aber eben keine Profimannschaft.
 
. Frauenfußball in der Bundesliga und auch in der 2. Bundesliga ist in den meisten Fällen ein absolut defizitäres Geschäft. Das muss man sich eben leisten können. Und wenn der HSV wieder ein dickes Minus schreibt, dann kann ich das sogar nachvollziehen. Die Frauenfußballabteilung selbst bleibt ja, aber eben keine Profimannschaft.

Mit anderen Worten: es ist nur eine Frage der Zeit, wann Werder bei anhaltender Abstinenz der Profi-Herren vom Europapokal die Damenmannschaft (müßte es nicht Damenfrauschaft heißen?) aus der 2. Liga zurückzieht.
 
Mit anderen Worten: es ist nur eine Frage der Zeit, wann Werder bei anhaltender Abstinenz der Profi-Herren vom Europapokal die Damenmannschaft (müßte es nicht Damenfrauschaft heißen?) aus der 2. Liga zurückzieht.

Kommt drauf an, ob man sich das leisten will und ob wir es schaffen die Frauenfußballmannschaft so gut zu vermarkten, dass sie sich vielleicht von selbst trägt.
 
Ein leichtes Zuschussgeschäft kann Werder sich allemal leisten, schließlich ist Werder ein Sportverein, der eine KGaA betreibt und nicht umgekehrt.
 
Also 2008 betrug der Etat der Damenmannschaft des HSV 250.000 Euro. Aktuell ist es sicher etwas mehr, aber lange noch keine Million. Potsdam hat aktuell einen Etat von 500.000 Euro also liegt der HSV noch darunter. 180.000 Euro bekommt aktuell jeder Verein der Bundesliga an Fernsehgeldern. Wo will man denn da noch große Verluste machen?
 
Wobei ein Defizit von ca. 50.000€ pro Saison für einen Sportverein nicht zu stemmen ist, das ist klar. Das geht nur über Geldgeber, Sponsoren, Mäzene.
 
Das ist lächerlich, was der HSV da macht (in punkto Auflösung der Profiabteilung Frauenfußball), aber wir wissen nicht, wie klamm oder geldpotent die in Stellingen wirklich sind. Wenn man bedenkt daß es da Zeitungsmeldungen nach die größten Geldsorgen gibt,

a) Kredit über die Stadionfinanzierung soll neu ausgehandelt, d.h. "gestreckt" werden
b) Die Zahlungen für van der Vaart von 1,5 Mios an Ajax stehen noch aus
c) Daneben das Aufsichtsratbrimborium, um die Verkleinerung des Gremiums?
d) Kühne wird mehr oder weniger hofiert und seine Rolle als "Sponsor" verniedlicht (tatsächlich ist er ja an etwaigen Transfererlösen beteiligt).

glaube ich eher, daß die angebliche wirtschaftliche Stärke Hamburgs, die darin besteht, eben höhere Einnahmen generieren zu können, aktuell etwas strapaziert wird.
 
Moin Moin

Wie schon gesagt, es geht um Profi-Frauenfussball...

Im Breitensport wird der HSV auch weiterhin Frauen-Fussball anbieten, genauso wie diverse andere Sportarten!!!

Profis bekommen Geld, eben die Frauen auch... Damit trägt sich der Profi-Frauenfussball beim HSV nicht... Es kommen kaum Zuschauer und Sponsoren, nur für die Frauen, sind auch kaum da..

Natürlich kann man sich so etwas aus Prestigegründen leisten, aber eben nicht aus wirtschaftlichen Gründen!!!

MMn solle Profi-Frauen-Fussball von anderen Vereinen, als Vereinen der DFL gespielt werden... Denn wenn da Geld, welches von anderer Stelle kommt, reingesteckt wird, ist das eine gewisse Wettbewerbsverzerrung... Auch das sollte man bedenken...

Danke und Gruß
Uwe (HSVMOVIE)
 
MMn solle Profi-Frauen-Fussball von anderen Vereinen, als Vereinen der DFL gespielt werden... Denn wenn da Geld, welches von anderer Stelle kommt, reingesteckt wird, ist das eine gewisse Wettbewerbsverzerrung... Auch das sollte man bedenken...

Vom Grundgedanken mag das vllt. richtig sein, aber wie sehr sich DFB/DFL an den eigenen Lizenzsierungsstatuten halten, sieht man ja an der TSG Hoffenheim und RB Leipzig, so daß Schlupflöcher nicht auszuschließen sind. Von der Rechtsgültigkeit einer solchen Vorgabe mal ganz zu schweigen.

Und wenn man verhindern will, daß das beim Profi-Fußball Herren verdiente Geld wettbewerbsverzerrend intern umgeschichtet wird, dann muß man auch so konsequent sein, und Spitzensportaktivitäten der DFL-Clubs in anderen Sportarten untersagen, z.B. Leichtathletik bei Bayer Leverkusen, das Basketball-Team von Bayern München oder den HSV-Handball.
 
Frauenfußball in der Bundesliga und auch in der 2. Bundesliga ist in den meisten Fällen ein absolut defizitäres Geschäft. Das muss man sich eben leisten können. Und wenn der HSV wieder ein dickes Minus schreibt, dann kann ich das sogar nachvollziehen.

Was ist denn mit den reinen Frauenbundesligavereinen, die ganz gut leben können? Turbine Potsdam, FFC Frankfurt oder der kleine SC 07 Bad Neuenahr? Wie funktioniert das denn dann? Die Mädels des FC Bayern bekommen offenbar auch nicht so furchtbar viele Zuwendungen und gewinnen trotzdem den DFB-Pokal?

Eigentlich scheint, wenn ich das so richtig sehe, nur der heiß geliebte VFL Wolfsburg so richtig Geld in die Frauen-Abteilung zu pulvern...
 
Goldig :lol:

vielleicht sollte der HSV sich in Hamburger Karnickel-Züchter-Verein umbenennen-

Aber warum fühle ich mich bei dem (Versuch des) "Mundtodmachen" eines sich kritisch äußernden Redners (Krohn) an diese Plattform erinnert?

Ja, und es war "Tratsch im Treppenhaus"
 
Krohn muß sich gerade äußern zum aktuellen Zustand des HSV - dem seine Großmannssuchtsschulden hätten den HSV Anfang Neunzig beinahe in den Konkurs getrieben.
 
Meines Wissen war Krohn zwar für seine Großspurigkeit bekannt, aber er hat sowohl als Präsident als auch als Manager Kohle gescheffelt, die seine Nachfolger erst verpraßt haben. Ich kann mich aber auch täuschen.
 
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