Hertha BSC Berlin

Urteil geht in Ordnung, der Abstieg ist verdient und das Spiel wurde zu Ende geführt. Bin nur gespannt ob die Berliner das jetzt aktzeptieren, oder den Rechtsweg noch bis zum Erbrechen ausschöpfen.
Schade nur, daß ich jetzt Werder in der kommenden Saison nicht in der Nähe sehen kann.
 
Wofür? Dass beendete Spiele nicht nachträglich als abgebrochen gewertet werden oder wiederholt werden sollten? Das war vorher auch schon gängige Praxis. Entscheidend ist doch hier, dass eine Benachteiligung der Hertha, wie der Richter ganz genau sagt, nicht nachgewiesen werden kann.
:tnx:
Jedenfalls nicht mit der Taktik der Berliner. Vielleicht hätten sie auf andere Art und Weise was reißen können, aber so nicht.
 
Zumindest ist damit schonmal festgestellt:
Bierbecher auf Schiriassistenten werfen = Spielabbruch
Mit ein paar hundert Leuten aufs Spielfeld laufen = kurze Pause, weiterspielen
 
Zumindest ist damit schonmal festgestellt:
Bierbecher auf Schiriassistenten werfen = Spielabbruch
Mit ein paar hundert Leuten aufs Spielfeld laufen = kurze Pause, weiterspielen

Das ist doch auch unsinnig, weil situationsbedingt. Man kann sich sicher sein, dass ein Platzssturm, wie er bei Hertha damals vorgekommen ist, zu einem sofortigen Abbruch geführt hätte. Aber das war mit Hass und Aggressionen, der bei Fortuna bestand aus feiernden Fans, die zu voreilig waren. Das muss man dann schon unterscheiden.
 
Wofür? Dass beendete Spiele nicht nachträglich als abgebrochen gewertet werden oder wiederholt werden sollten? Das war vorher auch schon gängige Praxis. Entscheidend ist doch hier, dass eine Benachteiligung der Hertha, wie der Richter ganz genau sagt, nicht nachgewiesen werden kann.

Korrekt. Ich finde es sowieso abstrus, daß Hertha auf der Welle der Benachteilgung durch die Spielunterbrechung rumgeritten ist, wo doch aus dem Hertha-Block unmittelbar nach dem 2:1 für die Fortuna auf dem Platz geworfen wurde, so daß die Partie ebenfalls unterbrochen werden mußte.
 
Das ist doch auch unsinnig, weil situationsbedingt. Man kann sich sicher sein, dass ein Platzssturm, wie er bei Hertha damals vorgekommen ist, zu einem sofortigen Abbruch geführt hätte. Aber das war mit Hass und Aggressionen, der bei Fortuna bestand aus feiernden Fans, die zu voreilig waren. Das muss man dann schon unterscheiden.

Eine Gefährdung der Akteure lässt sich aber auch bei einem Platzsturm a la Düsseldorf nicht ausschließen.
Dazu müssen die stürmenden Fans nicht zwangsläufig Fahnenstangen in der Hand halten.
 
Eine Gefährdung der Akteure lässt sich aber auch bei einem Platzsturm a la Düsseldorf nicht ausschließen.
Dazu müssen die stürmenden Fans nicht zwangsläufig Fahnenstangen in der Hand halten.
Wie gesagt, das ist situationsbedingt und obliegt dem Urteil des Schiedsrichters. Wenn der der Meinung ist, dass keine Gefahr besteht, wird er weiterspielen lassen und das ist im Endeffekt auch gut so. Völlig losgelöst von diesem Spiel.
 
Korrekt. Ich finde es sowieso abstrus, daß Hertha auf der Welle der Benachteilgung durch die Spielunterbrechung rumgeritten ist, wo doch aus dem Hertha-Block unmittelbar nach dem 2:1 für die Fortuna auf dem Platz geworfen wurde, so daß die Partie ebenfalls unterbrochen werden mußte.

:tnx:

Eine Unterbrechung eines Fußballspiels, wegen des Fehlverhaltens von Fußballfans, benachteiligt prinzipiell beide Teams. Jeder weiß, dass Spielunterbrechungen nicht gut sind, vor allem weiß das jeder Tennisspieler. Vor allem wenn man am Drücker ist, hasst man die Regenpause.

Aber nach jeder Unterbrechung zu jammern, dass das nun nur die eigene PArtei benachteiligt hätte, ist albern und abstrus. Soetwas trifft beide Teams. Natürlich wurde Hertha "gefühlt" benachteiligt, weil sie vor der Unterbrechung Druck gemacht haben. Aber genauso wäre es umgekehrt möglich gewesen, dass ein durch die Unterbrechung irritierter Ddorfer entscheidend patzt. Das wäre genauso möglich gewesen und die Tatsache, dass Hertha nach der Unterbrechung kein Tor gteglückt ist, beweist überhaupt gar nichts.
 
Dass das Urteil so ausfällt, war zu erwarten. Denn schließlich muss unsere heilige Kuh - der Schiedsrichter - geschützt werden... . Für die Zukunft kann ich den Fans der Heimmannschaft nur empfehlen, bei knappen Spielständen den Innenraum in Beschlag zu nehmen - nachträgliche Bestrafung sind schließlich nicht zu erwarten und die Auswärtsmannschaft bekommt es bestenfalls mit der Angst zu tun und somit leidet die Konzentration auf das Wesentliche - das Spiel. :thumb:
 

„Die Verursachung eines Spielabbruchs stellt einen schweren Eingriff in das Spielgeschehen und den Wettbewerb dar und kann nur mit einer konsequenten Sanktion geahndet werden. Die Sanktion ist auch aus generalpräventiven Gesichtspunkten erforderlich und soll künftigen Rechtsverletzungen vorbeugen. Dabei geht es um den Schutz individueller Rechtsgüter wie die körperliche Unversehrtheit von Spielern, Schiedsrichtern, Offiziellen und Zuschauern sowie die Aufrechterhaltung eines geordneten Spielbetriebs und Wettbewerbs.“

Begründung des DfB dafür warum der Spielabbruch wegen des Becherwurfs gerechtfertigt war. Mit derselben Begründung hätte man meiner Meinung nach auch das Spiel in Düsseldorf abbrechen können. Denn
 
Zitat von [SVW]Andi;2222738:
Für die Zukunft kann ich den Fans der Heimmannschaft nur empfehlen, bei knappen Spielständen den Innenraum in Beschlag zu nehmen - nachträgliche Bestrafung sind schließlich nicht zu erwarten und die Auswärtsmannschaft bekommt es bestenfalls mit der Angst zu tun und somit leidet die Konzentration auf das Wesentliche - das Spiel. :thumb:

Polemischer Bullshit, als ob das jetzt bei jedem Spiel auftreten würde? Das war eine Ausnahmesituation. Ausserdem hat der Schiri alles richtig gemacht.
 
Hätte denn Düsseldorf auch das Recht auf ein Wiederholungsspiel gehabt, wenn Hertha noch das Tor geschossen hätte? Die hats doch auch getroffen.
 
Zitat von [SVW]Andi;2222738:
Für die Zukunft kann ich den Fans der Heimmannschaft nur empfehlen, bei knappen Spielständen den Innenraum in Beschlag zu nehmen - nachträgliche Bestrafung sind schließlich nicht zu erwarten und die Auswärtsmannschaft bekommt es bestenfalls mit der Angst zu tun und somit leidet die Konzentration auf das Wesentliche - das Spiel. :thumb:

Die Leute, die so argumentieren, haben leider das Wesentliche nicht kapiert: Sportgericht und Schiedsrichter haben einen Ermessensspielraum. Wenn sie den Eindruck haben, dass dies absichtlich herbeigeführt wird, um dem Gegner zu schaden oder ihn einzuschüchtern, dann können sie selbstredend auf Spielabbruch entscheiden. Darum ist dieses "Argument" einfach nur scheinplausibler Müll. Jeder Fan, der danach handelte, würde nicht nur seinem Verein finanziell erheblich schaden, sondern eben auch einen Spielabbruch riskieren, da ein Ermessen in jedem Einzelfall neu angelegt werden müsste.
 
Back
Top