Champions League Finale 2012

Wer gewinnt die CL?


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Die haben eben auch mentale Ruhe die Aktionen im richtigen Moment zu setzen. Man hatte in keinem Moment das Gefühl, dass Chelsea die Ruhe verlieren würde oder irgendwie überhastet reagiert. Auch Reif und Effenberg kritisierten ja, dass Chelsea die Bayernspieler nur begleiten würden und nicht in den Zweikampf gingen. Die Spieler von Chelsea haben eben die Wege entsprechend zu gstellt und haben den Zweikampf im richtigen Moment gesetzt.

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Das Spiel plätscherte so vor sich hin. Den Bayern hätte gestern jemand gut getan, der da auch mal stark emotionalisiert, der mal den Kessel ein wenig zum Beben bringt. Statt dessen haben sie stur ihren Stiefel runtergespielt.

Zudem war es ein Fehler von Heynkes, Müller nach seinem Treffer auszuwechseln. Der hatte Chancen im Minutentakt.
 
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Das Spiel plätscherte so vor sich hin. Den Bayern hätte gestern jemand gut getan, der da auch mal stark emotionalisiert, der mal den Kessel ein wenig zum Beben bringt. Statt dessen haben sie stur ihren Stiefel runtergespielt.

Zudem war es ein Fehler von Heynkes, Müller nach seinem Treffer auszuwechseln. Der hatte Chancen im Minutentakt.

Man war sich eben schon sicher, dass nichts mehr passieren kann.

Mann, bin ich froh über den Spielausgang.
Ich lebe in Bayern und bis vor ca 1/2 Jahr war der Siegkommentar von 2001 noch immer in einen 15-minütig gesendeten Jingle auf Radio
Bayern 5 enthalten. Man mag sich gar nicht vorstellen, mit welchem mia-san-mia Gequatsche man hier die nächsten Monate von allen Seiten beschallt worden wäre...
 
Die Aussagen nach dem DFB-Pokalfinaldebakel gegen den BVB waren mehr als schlecht. Das man eine wacklige Abwehr hat, will man nicht sehen und das im Angriff auch net alles prickelt sieht erst recht keiner.
Gerade beim Spiel gegen den BVB auf dem höheren Ballbesitz rumzureiten verbietet sich genauso wie beim Spiel gestern.
Das Bayern-Spiel ist wie unser Spiel sehr einfach zu durchschauen.
Ist halt so, muss man auch nicht viel rumheulen.
Antifussball kann ich bei Chelsea nicht erkennen, nur ob das auf Dauer der erfolgreichere Stil ist bleibt abzuwarten.
 
Andererseits seine Antipathie gar nicht zu erklären ist auch nicht gerade überzeugend. Neid ist eine Form, diese möchte ich gerne einigen unterstellen.
Also wenn der Neid auf den Erfolg des FC Bayern das Nummer-1-Argument dafür sein soll, dass man sie nicht mag... muss dann nicht der Erfolg des FC Bayern auch das Nummer-1-Argument sein, DASS man sie mag?

Und wenn dem so ist, habe ich schon wieder ein Argument für die Contra-Bayern-Fraktion. Meiner Meinung nach sind viele nur deshalb Bayern-Fans, um auf der Erfolgswelle schwimmen zu können. Dann muss man auch eine Niederlage verkraften können.

Dann dieses hochgepushte "Wir müssen jetzt alle für Bayern sein". Gefällt mir auch nicht. Oder die Sat-1-Übertragung. Natürlich zeigen die bis 8 Uhr morgens nach dem Finale noch irgendeinen Mist. Das zeigen die freiwillig, wenn der FC Chelsea gewinnt? - Niemals! Das war in froher Erwartung eines Bayern-Sieges, in froher Erwartung siegestrunkener Fans, die sich bis früh am nächsten Morgen nich satt sehen können am Fußball. Arroganz pur! Anders ausgedrück: Wenn Sat-1 morgen zehn Stunden Werbung macht für Coca Cola, dann gehe ich mir Pepsi kaufen.

Man kann ja für Bayern sein, damit habe ich kein Problem. Aber es gibt genug gute Gründe, um die Bayern nicht zu mögen. Ich find's befremdlich, wenn man 34 Spieltage im Jahr gegen die Bayern ist, aber im Europapokal muss man plötzlich für sie sein. Bin ich übrigens auch: Bis ins Halbfinale dürfen sie meinetwegen kommen. Das ist gut für die Liga. Die paar Punkte die darüber hinaus gehen, brauche ich allerdings nicht. Und bevor hier wieder jemand mit der Nationalelf und den Bayern-Spielern in der Nationalelf ankommt: Ich bin generell FÜR eine Mannschaft, nicht die Spieler auf dem Platz. Torsten Frings konnte ich nie leiden. Aber wenn er für Bremen ein Tor gemacht hat, war das natürlich gut.
 
Ich sag euch Leute, es ist nicht in Worte zu fassen, was sich gestern in München abgespielt hat!

Ich war schon um 12:00 in der Stadt. Hunderttausende Menschen haben den Weg nach München gefunden um zu feiern. Bereits um 13:00 zehntausende am Marienplatz, Einsingen, Feuerwerk, englische und deutsche Fans feierten gemeinsam! Irgendwie lag was magisches in der Luft, eine Stimmung, Euphorie und vor allem Energie, wie ich sie noch nicht mal annähernd beim Sommermärchen erleben durfte. Es war unfassbar und ich habe erstmals WIRKLICH erlebt, was eigentlich alles mit Fussball zusammenhängt. Es fühlte sich an als wäre an diesem Tage dieses eine Spiel die wichtigste Sache auf diesem Planeten und die Welt jenseits von München nur irreal. Anhand dessen konnte mir kaum vorstellen was passiert, welche Enttäuschung sich breit macht, wie viele Träume platzen, wenn die Bayern das Ding am Ende wirklich nicht holen sollten!

Das Spiel habe ich mir im Olympiastadion angeschaut und obwohl kein Spieler real da war, war da drin eine Stimmung die einem Bundesligaspiel würdig wäre!

Nach dem Spiel war allerdings in der ganzen Stadt eine solche Fassungslosigkeit, wie ich sie noch nie gesehen habe. Leute haben geweint, sind z.T. zusammengebrochen. Die meisten waren jedoch völlig konsterniert und abwesend, als wären sie hypnotisiert und waren z.T. kaum ansprechbar. Die Party die bereits gedeckt war, ist völlig ausgefallen, nur noch einige wenige liessen sich nicht unterkriegen!

Ich selbst war auch für Chelsea, ich kann nunmal nicht anders als gegen die Bayern zu sein! Aber als Fussballfan, die wir alle sind, wünsche ich wirklich niemandem, dass er als Fan eines Clubs eine solch bittere Pille schlucken muss! Das war, insbesondere mit Blick auf den Spielverlauf, unglaublich bitter! Vielleicht hat K.H.R sogar Recht damit wenn er sagt, es war eigentlich noch bitterer als 1999 in Barcelona...
 
Du scheinst wirklich ein anderes Spiel gesehen zu haben. Ich habe eine Bayern Mannschaft gesehen, die an ihre Schmerzensgrenze gegangen ist und alles gegeben hat. Se hatten kein Glück im Abschluss, aber das war es auch.

wenn man europas bester sein will, gibt man zumindest alles dafür, sei es nun offensiv oder defensiv. chelsea hat sich für die defensive variante entschieden und es hat funktioniert.
bayern hat sich für gar nichts entschieden, denen war das pokalfinale gegen dortmund doch schon ein dorn im auge.
aber auch da war man der führung ja näher als dortmund....:rolleyes:
 
Nein man muß nicht für alles deutsche sein. Aber verhöhnen und fiese Schadenfreude muß aber auch nicht sein. Vielleicht ist das Wort "Schande" was der Österreicher weiter oben benutzt zuviel, aber lächerlich und albern ist es allemal.
Ich persönlich bin Deutscher, bin in Deutschland geboren, aufgewachsen und lebe in diesem Land. Und ja ich hätte mich gefreut wenn eine deutsche Mannschaft den CL-Titel geholt hätte, genauso wie ich mich freue, wenn Deutschland Handball-Weltmeister wird, Vettel Formel1-Weltmeister, Magdalena Neuner Olympiasiegerin, etc.

Und für die Engländer, die uns Deutsche absolut nicht mögen, muss man sich nun wirklich nicht freuen.
Und nochmal. Für wen man sich freut oder nicht. wie gross die Schadenfteude ist, ob man sich sogar für engländer freut, bestimmst nicht DU. Albern und lächerlich ist eher, dass sich Leute wie du als Maß aller Dinge sehen und meinen sie bestimmen die moralische Ansprüche. Man ist also Bayern-Hasser, jo das ist dann also okay? Aber wenn ich dann mal für Bayern bin, dann ist jede andere Haltung nicht akzeptabel. Geht doch in die Politik oder anderen Bereichen, wo es wirklich Sinn macht, andere Leute von seinen Ansichten überzeugen zu wollen. Aber darüber zu diskutieren, welches Maß an Freude oder Schadenfreude beim Fussball angebracht ist, ist ja mal sowas von Schwachsinn.
 
Da kann ich genau so schreiben ihr mit eurer Schadenfreude und bei manchen sogar Hass nervt. Es will ja kaum einer hier, dass ihr für Bayern sein sollt, sondern ihr sollt euch mit dieser Häme vielleicht einfach mal etwas zurück halten. Die Bayern bekommen diese Reaktionen mMn wegen ihrem Erfolg. Sie haben international einiges positives für diese Liga getan, wenigstens das könnten manche mal anerkennen.
Oh mann, ne kann man eben nicht. Merkst du selber wieder nicht den Unterschied.
 
Zitat von ÖSTERREICHER;2221118:
Einige hier sollten sich schämen! Wie kann man sich freuen, wenn Chelsea gewinnt?

Diese Mannschaft spielt so ekelhaft....wenn das zur Mode wird sage ich nur gute Nacht zum Fussball.

Schämen sollten sich die Deutschen, die es sich gewünscht haben, dass Schweinsteiger verschießt! Das ist so widerlich von euch.

Ulli? Bist Du es ?

Wirklich eine Frechheit von Chelsea, in einem Champions League FinalAUSWÄRTSspiel, sehr tief zu stehen bzw. destruktiv zu spielen.

Ich glaube, wer das nicht nachvollziehen kann, hat noch nie selbst Fußball gespielt.
 
Das was da gestern abging, war Verrat am Fußball. Wer sich mit dem Öl-Multi freuen kann, der tut mir einfach nur Leid. Egal ob der Gegner Bayern München oder XY hieß.

Denn eins muss man den Münchenern lassen, sie sind der einzige TOP-Club in Europa, der es schafft auf eigenen Beinen zu stehen und mit ehrlicher Wirtschaft oben mitzuspielen. Das schafft kein Barcelona, Real Madrid, Man United oder Chelsea der Welt. Und da ziehe ich meinen Hut vor der grandiosen Arbeit.
 
Heutzutage ist doch einzig und allein das Spiel entscheidend. Wenn Du allen Ernstes auch noch alle Aspekte zur Bewertung heranziehen willst, die ausserhalb von Belang sein könnten, kannste davon 10.000 Diplomarbeitsthemen machen und selbst dann hast noch keine Klarheit über die Gegebenheiten, die sich auf das gestrige Spiel ausgewirkt haben.

Die Bayern sind an ihren eigenen Nerven gescheitert. Punktum!
 
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