Hertha BSC Berlin

Ich sehe aber auch in dem Fall keinen Fehler bei Stark. Er hätte halt auch auf Abbruch entscheiden können, aber hat er nicht. Das war aber nicht falsch.

Will es mal so sagen. Es ist richtig gewesen, um eine weitere Eskalation zu vermeiden. Allerdings hätte er eben auch gleich im Spielbericht festhalten müssen, dass die Bedingungen eben nicht mehr den Bestimmungen entsprachen.
Darin liegt in meinen Augen der Fehler. Das kann natürlich jeder anders beurteilen. Es ist eben nur meine Meinung.
 
Sehen wir es doch mal neutral. Welche Möglichkeiten hätte Stark gehabt?

1. Spielabbruch nach den Hertha-Krawallen
-hätte sich niemand beschweren dürfen, aber Kann-Entscheidung
2. Spielabbruch nach Platzssturm
-ebenfalls wie bei 1., aber wenn man 1. mit einbezieht, hätte das die Hertha bevorteilt, die das gar nicht verdient hätte nach eigenen Krawallen, die viel schlimmer waren von der reinen Gefahr her

Die einzig richtige Entscheidung war da mMn, das Spiel regulär zuende spielen zu lassen, nachdem es wieder möglich war. Eine Gefahr für Leib und Leben bestand zu keinem Zeitpunkt, da die Fans gar nicht aggressiv drauf waren. Punktabzug und Geldstrafen für beide Vereine und sportlich alles so lassen wie es ist.
 
Sehen wir es doch mal neutral. Welche Möglichkeiten hätte Stark gehabt?

1. Spielabbruch nach den Hertha-Krawallen
-hätte sich niemand beschweren dürfen, aber Kann-Entscheidung
2. Spielabbruch nach Platzssturm
-ebenfalls wie bei 1., aber wenn man 1. mit einbezieht, hätte das die Hertha bevorteilt, die das gar nicht verdient hätte nach eigenen Krawallen, die viel schlimmer waren von der reinen Gefahr her

Die einzig richtige Entscheidung war da mMn, das Spiel regulär zuende spielen zu lassen, nachdem es wieder möglich war. Eine Gefahr für Leib und Leben bestand zu keinem Zeitpunkt, da die Fans gar nicht aggressiv drauf waren. Punktabzug und Geldstrafen für beide Vereine und sportlich alles so lassen wie es ist.

Ich sehe das ganz genau so!
Und eben desswegen finde ich es auch lächerlich, dass sich die Hertha als alleiniges Opfer darstellt!
 
Urteilsverkündung am Montag um 15 Uhr. :zweifeln:

Und was folgt dann? ...richtig, Berufung des "Verlierers". Das ganze wird sich noch gewaltig hinziehen...

Könnt ihr euch eigentlich auch so in etwa vorstellen, was bei einem Wiederholungsspiel alles abgehen würde? Unter den Spielern, unter Fangruppen, die trotz Ausschluss natürlich anreisen würden? Das könnte echt lustig werden...

Weiß hier eigentlich jemand, ob Otto heute auch dabei war? Seinen Namen habe ich bei dem ganzen Rumgestreite noch gar nicht gehört...

Gruß vom
Werder-Oldie
 
Jetzt kommt es geballt. Das Plädoyer von Hertha-Anwalt Schickhardt: „Die Verhandlung ist aus unserer Sicht nicht fair abgelaufen. Ich will vorab sagen, dass wir kein Interesse haben, dass Fortuna Düsseldorf bestraft wird. Wir haben Anspruch auf ein faires Spiel. Und zwar auf ein faires Spiel über 90 Minuten, die der Schiedsrichter ansetzt. Das gilt für beide Vereine. Wir haben die Live-Übertragung gesehen und es ist eine enorme Bedeutung dieses Spiels gewesen. 8 Millionen Zuschauer, ein ausverkauftes Stadion, zwei Teams aus fußballbegeisterten Städten, zwei Traditionsmannschaften. Und während des Spiels wurde das Spielfeld, der Elfmeterpunkt abgebaut, die Eckfahnen weggenommen, als Souvenir übers Spielfeld getragen. Beides Einrichtungen, die zwingend zum Spielfeld gehören. Das steht in Paragraph eins der Durchführungsbestimmungen.

Was hier während der Spielzeit geschehen ist, ist einmalig im deutschen Fußballsport. Es ist Gott sei Dank nichts Ernsthaftes passiert, es gab keinen Verletzten. Alle Regeln der Spielordnung waren längst über den Haufen geworfen. Die Vorschriften die da heißen, zur Sicherheit der Bundesspiele waren aufgehoben. Es herrschte an diesem schrecklichen Abend aus unserer Sicht Anarchie! Herr Dr. Nachreiner sagte, dass ein Platzsturm das Schlimmste sei, was dem Fußball passieren kann. Damals in Nürnberg gab es eine Platzsperre von einem Spiel. Damals waren 100 friedliche Nürnberger Fans durch ein Tor in den Innenraum gelaufen. Aber sie haben nicht das Spielfeld betreten.

Dieser Maßstab muss jetzt auch Gültigkeit haben. Die Ereignisse sind in Deutschland das Gesprächsthema. Was wir hier gesehen haben, haben wir in Deutschland noch nicht gekannt. Es liegt an Ihnen, einen geordneten Spielbetrieb zu sichern. Wir haben überhaupt kein Interesse an einer Bestrafung. Es geht uns um die ordentliche Durchführung eines Spiels. Es stellt sich für uns die Frage, ob das Spiel ordnungsgemäß zuende gegangen ist. Wenn sie das sagen, können wir das Buch hier schließen. Macht man ein Exempel an einem kleinen Verein wie Dynamo Dresden oder zieht man das durch, wenn es eng wird, wenn es hart wird. Jetzt ist ein Zeichen zu setzen. Jetzt tut’s weh, weil der öffentliche Druck da ist.

Das Sportgericht stand nie vor einer so schweren Entscheidung wie heute. Wir müssen sie so lösen, dass sie für Hertha BSC gerecht ist. Und nicht so, dass nächste Woche die Düsseldorfer kommen. Wir wollen ein gerechtes Fußballspiel. Und das war es nicht. Wir dürfen uns nicht nur um die kleinen Fälle kümmern, sondern auch um die großen. Ich bin juristisch im Zweifel, ob die Satzungsgeber damals an das u.a. gedacht haben. Solche Themen waren für uns unvorstellbar. Wenn ein nicht spielberechtigter Spieler mitgespielt, wird die Spielwertung aufgehoben. Macht der Schiedsrichter einen Fehler, wird die Spielwertung aufgehoben. Spielt ein gedopter Spieler mit, wird die Spielwertung aufgehoben. Was für harmlose Fälle, gegen das, was wir heute hier gehört haben.

Wir haben nicht für Verletzungen gesorgt. Wir sind mit der Situation fair umgegangen, haben uns nicht auf den Boden geworfen. Das braucht es auch nicht. Es steht dort: Ist ein Umstand von außen ersichtbar, der nicht zum Spiel gehört, ist das Spiel zu wiederholen. Diesen Satz hat der Satzungsgeber ausdrücklich so gemacht. Es bedarf nur einer Schwächung unserer Mannschaft. Jetzt ist es ein neuer, ein Präzedenzfall, was sie unter einer Schwächung verstehen. Hier müssen sie jetzt dem Recht Durchbruch verhelfen. Es ist nicht notwendig, dass eine Verletzung vorliegen muss. Diese Schwächung und Benachteiligung gilt für beide Seiten. Aber der psychologische Aspekt richtet sich gegen den Gastverein.

Wie ist der Schutz von Hertha BSC und der Spieler sichergestellt worden. Davon habe ich heute gar nichts gehört. Ich hätte auch erwartet, dass Herr Stark in die Kabine kommt und mal mit den Spielern spricht. Er hat die Spielleitung. Er hat sich dieser Verantwortung aus unserer Sicht entzogen. Dieses Spiel hätte nicht fortgesetzt werden können. Die Hertha-Spieler mussten ihre Ehre nach dem verlorenen Hinspiel retten. Und was passiert dann am Diensteg: Hertha gerät nach 25 Sekunden in Rückstand. Diese letzten 25 Sekunden hat man Hertha am Ende gestohlen. Der Schiedsrichter hätte niemals einen Strafstoß für Hertha gegeben. Es durfte kein Tor mehr fallen für Hertha BSC. Kein Elfmeter. Kein Eckstoß, weil nicht einmal mehr eine Eckfahne da war. Es ging für die Spieler um ihre Ehre und die Existenz.

Und was passiert kurz vor Schluss? Die Ordner machen die Tore auf und schauen nur zu. Aus unserer Sicht ist es ein Eingriff, wenn die Zuschauer in den Innenraum drängen, wenn die Balljungen nicht da sind. Es war ein Fehler, dass der Schiedsrichter die Überflutung des Innenraums nicht unterbunden hat. Da haben die nichts zu suchen. Das war der Knackpunkt, das wurde nicht verhindert. Das war irregulär. Was ist dann passiert? Die Zuschauer bildeten die Umrandung. Die Spieler fanden sich in einem offenen Käfig. Natürlich nur die Hertha-Spieler. Schutz für Hertha BSC gab es nicht. Der Schutz der Gastmannschaft gehört zu den höchsten Gütern des Fußballs. Wo war er hier? Die Mannschaft wurde überrannt von Tausenden. Was war vorher passiert? Hertha stürmte, die waren dran an dem dritten Tor. Düsseldorf verteidigte. Hertha drängte und stürmte mit zehn Mann in diesem Hexenkessel. Das Spiel der Hertha stand auf Angriff. Und Fortuna Düsseldorf war stehend k.o. Sie verteidigten ihren knappen Vorsprung und versuchten ihn irgendwie über die Zeit zu bringen.

Das Sportgericht muss einen ordnungsgemäßen Spielbetrieb bis zum Ende verlangen. Nach der Torchance für Fortuna Düsseldorf liefen die Fans, fluteten dieses Spielfeld. Jetzt versetzen sie sich in dieser aufgewühlten, emotionalen Situation mal in die Hertha-Spieler zu versetzen. Sie liefen in Richtung Tor und dann kamen ihnen hunderte, tausende entgegen. Die wichtigsten zwei Minuten ihres Fußballerlebens standen bevor. Man fühlte sich ohne Schutz von Polizei und Ordnungskräften. Der Kampf um jeden sportlichen Erfolg war dahin. Und das war nicht harmlos. Das ist mein Vorwurf an Fortuna Düsseldorf. Es war eine Mischung, auch aus gewaltbereiten Fans. Wir wissen, dass die erste Gruppe der Fans aggressiv losgerannt ist, strikt in den Hertha-Block. Die Polizei hat das gesehen, ist mit Hunden ohne Maulkorb hinterher.

Zwischendurch die Hertha-Spieler. Wie tritt die Polizei denen gegenüber? Mit Schutzweste, Helm, Schlagstöcken. Und wie stehen unsere Spieler da? Mit Trikots und kurzen Hosen. Das ist die Schwächung unserer Mannschaft. Diese waren dem schutzlos ausgesetzt. Die Spieler hatten Angst draußen. Wir hätten auch Angst. Kein vernünftiger Mensch betritt wieder diesen Tatort. Kein vernünftiger Mensch wäre da nochmal rausgegangen. Es gab kein Ordnungsdienst, der hat total versagt. Das soll ein ordnungsgemäßes Spiel gewesen sein? Da gab es auf dem Spielfeld ein Feuerwerk, das war größer als an Silvester in Ludwigsburg.

Wer auf dem Rasen Pyrotechnik zündet, ist kein harmloser Fan. Hier ging es nicht mehr um Fußball. Das ist kein Sport. Es ging nur noch um die Beendigung des Spiels. Hohes Sportgericht, verlangen Sie einen Krankenhaus-Aufenthalt, dass es zu einer Schwächung einer Mannschaft kommt? Die Spieler waren, wie wir gehört haben, bei ihren Familien. Der Junge heulte, weil er Angst um sein Kind hatte. Warum hatte er Angst? Weil Hertha wusste, was hinter der Bank los war. Wo hat es das jemals gegeben? Also, ein völlig irreguläres Spiel.

Wir waren schutzlos, wir waren geschwächt. Die Spieler konnten sich nicht mehr aufs Spiel konzentrieren. Und das muss das Sportgericht gewährleisten. Sie sehen es in den letzten 30 Sekunden. Sie hatten alle Angst, dass etwas passiert und guckten nur noch auf die Pfeife des Schiedsrichters, um dann in Sicherheit zu gelangen. Es war unverantwortlich, die Spieler noch einmal rauszuschicken. Setzen Sie die sportliche Fairness durch! Sie besagt, dass die Wertung keinen Bestand haben darf. Die Schwächung ist eminent. Was die Spieler erlebt haben, wünsche ich keinem von uns. Wo kommen wir hin, wenn unsere Spieler während des Spiels festgehalten werden dürfen. Wenn während des Spiels Pyrotechnik abgebrannt wird.

Dann ist das Spiel aus. Und das Spiel war aus, auch wenn er das heute nicht mehr so sehen will. Der Schiedsrichter sagt, für die Spieler gab es keinen Grund, Angst zu haben. Dabei war er der erste, der in der Kabine war. Wenn dieses Spiel nicht wiederholt wird, wenn sie Gültigkeit hat, werde ich nicht mehr über irgendwelche Trainer verhandeln. Dann können wir hier einpacken. Jetzt können wir ein Signal setzen, dass die Spielwertung in Gefahr ist, wenn sie sich so verhalten. Auch wenn es wehtut, auch wenn es der 36. Spieltag ist. Wenn wir dies nicht tun, können wir alles auf Innenministerkonferenzen in die Tonne kloppen. Ich danke Ihnen für die Geduld und Ihr Verständnis.“

Nur mal der Vollständigkeit halber und der Vorwurf, der hier in Richtung Stark formuliert wird trifft mE vollkommen zu.

Stark hat sich dem DFB verpflichtet gefühlt, aber nicht den Spielern. Das ist es, was man Stark vorwerfen muss. In erster Linie gehts doch darum, die Sicherheit der Spieler zu gewährleisten und Ihnen auch dieses Gefühl zu vermitteln. Wenn aber Stark selber schon nicht dran glaubt, einfach ne hohle Parole der Polizei weitergibt und dann dazu auffordert weiterzuspielen, dann ist das mE von Unfähigkeit gekennzeichnet. Unter diesem Aspekt hätte Stark die Partie nicht fortführen dürfen.
 
Also ich glaube mittlerweile nicht mehr an die Möglichkeit eines Wiederholungsspiels. Es wird empfindliche Strafen für Spieler und Verein geben, vielleicht sogar in Form von Punktabzug. Aber ein Wiederholungsspiel wird es nicht geben, meiner Meinung nach.
 
Sehen wir es doch mal neutral. Welche Möglichkeiten hätte Stark gehabt?

1. Spielabbruch nach den Hertha-Krawallen
-hätte sich niemand beschweren dürfen, aber Kann-Entscheidung
2. Spielabbruch nach Platzssturm
-ebenfalls wie bei 1., aber wenn man 1. mit einbezieht, hätte das die Hertha bevorteilt, die das gar nicht verdient hätte nach eigenen Krawallen, die viel schlimmer waren von der reinen Gefahr her

Die einzig richtige Entscheidung war da mMn, das Spiel regulär zuende spielen zu lassen, nachdem es wieder möglich war. Eine Gefahr für Leib und Leben bestand zu keinem Zeitpunkt, da die Fans gar nicht aggressiv drauf waren. Punktabzug und Geldstrafen für beide Vereine und sportlich alles so lassen wie es ist.

Da ich ehrlich nicht vor Ort war maße ich mir jetzt nicht an festzustellen welche Situation gefährlicher gewesen ist.

Wie gesagt man weiß nicht was hätte alles passieren können. Die Zuschauer standen schon knapp fünf Minuten vor dem regulären Spielende (ab der 86. Min.) im Innenraum. Was wäre wohl passiert wenn die Hertha doch noch getroffen hätte in den 5 Minuten plus Nachspielzeit. Du weißt eben auch wie viele Idioten sich so im Stadion rumtreiben. Es brauch ja nur einen unter den vielen Zuschauern, der dann austickt.

Von mir aus hätte er das Spiel auch schon in der ersten Situation abbrechen können. Wie gesagt mir ist die Hertha eigentlich völlig wurscht. Und ich bin sogar froh, wenn die wieder absteigen, aber das was da in Düsseldorf passiert ist, ist insgesamt so daneben. Die sind sicherheitstechnisch ja insgesamt völlig überfordert gewesen.
 
Schiedsrichter Mike Pickel zu den Szenen nach Abpfiff in den Katakomben: Viele Hertha-Spieler waren sehr aufgebracht, sehr emotional, sogar hasserfüllt. Ich habe gesehen, wie Kobiashvilli Stark geschlagen hat. Herr Lell hat Stark am Arm gepackt. So dass dieser sich losreißen musste. Dabei sind auch diverse Beleidigungen gefallen. Spieler ist uns gefolgt, Herr Mijativoc und hat uns am Treppenaufgang (zur Schiri-Kabine) beleidigt. Vor der Schiedsrichter Kabine standen bereits weitere Hertha-Spieler und attackierten uns. Ich habe dann in der Kabine mit Wolfgang Stark die Tür von innen zugehalten, weil Hertha-Spieler hinein wollten. Ich hatte nicht den Eindruck, dass die Hertha-Spieler bei Wiederanpfiff beeinträchtigt gewesen waren.“

von wegen die waren beeinträchtigt gewesen! wollen sich nur in was retten was sie nicht verdient haben!
 
Aber Feli. Hier geht es grundsätzlich darum, wie in einem solchen Fall verfahren werden soll und wenn es Werder so passiert wäre. Ich will nicht erleben, dass der SVW mal auf diese Art und Weise seiner Möglichkeiten beraubt wird ein Spiel zu drehen. Wie oft haben wir das schon erlebt, das gerade in den letzten Minuten noch was geht und dann bricht im gegnerischen Stadion die Meute los und macht diese Möglichkeit zu Nichte und Werder darf dann noch mal 90 Sekunden ran, nachdem 20 Minuten vergangen sind?

Nein! Das will ich für meinen Teil anders geregelt sehen.

@M.van der Weser:

Wie oft willst Du diese billiger Bild-Nummer eigentlich noch abziehen? Es interessiert nicht die Bohne, was Du hier für emotionalen Müll daherzauberst. Weil es auf das,was heute da diskutiert wurde keinen Einfluss hat aber auch daran kann man schon sehen, wieviel Interesse der DFB hat, dass unsachlich über diesen Tag bei Gericht berichtet wird. Auf das ja keine sachdienlichen Berichte entstehen.
 
Von mir aus hätte er das Spiel auch schon in der ersten Situation abbrechen können. Wie gesagt mir ist die Hertha eigentlich völlig wurscht. Und ich bin sogar froh, wenn die wieder absteigen, aber das was da in Düsseldorf passiert ist, ist insgesamt so daneben. Die sind sicherheitstechnisch ja insgesamt völlig überfordert gewesen.

Aus neutraler Sicht hat es eben keine der beiden Mannschaften verdient. Eigentlich müssten beide absteigen und ein Relegationsspiel zwischen Köln und Pauli stattfinden, bzw. nur 17 Buli-Mannschaften oder so. Das wäre das mMn einzig wirklich richtige. Aber naja, wird eh nicht passieren. Ein Wiederholungsspiel wäre aber die sinnloseste und sportlich unfairste Aktion überhaupt und würde NUR der Hertha was nützen.
 
Aber Feli. Hier geht es grundsätzlich darum, wie in einem solchen Fall verfahren werden soll und wenn es Werder so passiert wäre. Ich will nicht erleben, dass der SVW mal auf diese Art und Weise seiner Möglichkeiten beraubt wird ein Spiel zu drehen. Wie oft haben wir das schon erlebt, das gerade in den letzten Minuten noch was geht und dann bricht im gegnerischen Stadion die Meute los und macht diese Möglichkeit zu Nichte und Werder darf dann noch mal 90 Sekunden ran, nachdem 20 Minuten vergangen sind?

Nein! Das will ich für meinen Teil anders geregelt sehen.

so ähnlich geht es mir auch. Mir gehts hier nicht um die Hertha, sondern darum das es dafür eine Regelung gibt.
 
Aus neutraler Sicht hat es eben keine der beiden Mannschaften verdient. Eigentlich müssten beide absteigen und ein Relegationsspiel zwischen Köln und Pauli stattfinden, bzw. nur 17 Buli-Mannschaften oder so. Das wäre das mMn einzig wirklich richtige. Aber naja, wird eh nicht passieren. Ein Wiederholungsspiel wäre aber die sinnloseste und sportlich unfairste Aktion überhaupt und würde NUR der Hertha was nützen.

Warum sollte das NUR der Hertha etwas nützen? Weil der Zuschauersturm des Spielfeldes auch NUR der Fortuna nutzte?
 
Aus neutraler Sicht hat es eben keine der beiden Mannschaften verdient. Eigentlich müssten beide absteigen und ein Relegationsspiel zwischen Köln und Pauli stattfinden, bzw. nur 17 Buli-Mannschaften oder so. Das wäre das mMn einzig wirklich richtige. Aber naja, wird eh nicht passieren. Ein Wiederholungsspiel wäre aber die sinnloseste und sportlich unfairste Aktion überhaupt und würde NUR der Hertha was nützen.

Habe ja schon mal gesagt wie ich die Sache hanhaben würde. Für mich wäre ein Wiederholungsspiel auf neutralem Grund schon fair. Vielleicht auch kein Wiederholungsspiel, sondern ein Entscheidungsspiel welches bei 0:0 losginge, da man dann die Auswärtstorregel umginge. Aber für mich ist das eigentlich nach den Vorkommnissen zwingend.

Dann eben eine harte Strafe für Fortuna Düsseldorf. Fünf oder mehr Geisterspiele in der kommenden Saison, da sie als Veranstalter schlicht völlig versagt haben, was die Sicherheit angeht.

Hertha sollte eben damit bestraft werden, dass in der gesamten Hinrunde keine Fans mit zu Auswärtsspielen dürfen, gleichzeitig muss die Hertha an die jeweiligen Gastgeber einen Ausgleich zahlen. Der sollte in der Höhe eines ausverkauften Auswärtsblocks liegen.

Die Spieler von Hertha BSC, die den Schiedsricher angegangen sind, müssen ebenfalls entsprechend gesperrt werden.
 
Der Fußball würde kaputt gemacht, wenn man ein Wiederholungsspiel ansetzen würde.

Der Fußball ist durch dieses Spiel beschädigt und zwar massiv. Und eben auch weil Fortuna Düsseldorf nicht in der Lage war für die ordnungsgemäße Durchführung eines Fußballspiels zu sorgen, was einem Lizenzclub der DFL eigentlich möglich sein sollte. Wenn man sich anschaut mit was für Vorschriften kleine Viertligisten teilweise drangsaliert werden und eben ggf. die Lizenz nicht erteilt wird...
 
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